Alles kaum nachvollziehbar

von
Bert

Guten Abend,

es ist sehr schwierig zu verstehen, wie die Rente berechnet wird, ob alles korrekt berechnet wurde usw.
Wenn man den Bescheid bekommt, geht man dann damit am besten zum Rentenberater und kann der dann auch nachrechnen ob alles stimmt ?
Oder was macht man da am besten ?
Weil ich fühle mich von der ganzen komplizierten Materie total überfordert.

Danke für Antworten !

von
Klugpuper

Sie können sich den Bescheid in einer Auskunfts- und Beratungsstelle erläutern lassen. (kostenfrei)

Sie können auch einen Rentenberater aufsuchen. (Das wird aber kosten.)

Aber effektiv können Sie einfach Ihren Versicherungsverlauf kontrollieren. Alles was im Bescheid danach kommt, ist rechnergestützt und läuft automatisch ab. Wenn es bei Ihnen falsch sein sollte, dann ist es bei allen falsch.

von
Ernie

Zitiert von: Bert
Guten Abend,

es ist sehr schwierig zu verstehen, wie die Rente berechnet wird, ob alles korrekt berechnet wurde usw.
Wenn man den Bescheid bekommt, geht man dann damit am besten zum Rentenberater und kann der dann auch nachrechnen ob alles stimmt ?
Oder was macht man da am besten ?
Weil ich fühle mich von der ganzen komplizierten Materie total überfordert.

Danke für Antworten !

Good evening,

in der Tat ist das sehr schwierig. Ein Rentenberater können Sie gerne zu Rate ziehen. Kostet nur etwas ca. ein paar Hundert Euro. Oder Sie lassen es und vertrauen darauf, dass alles seine Richtigkeit hat. Vielleicht kann W*lfgang für ein kleines Entgelt alles überprüfen.
Nur Mut.

Mfg

von
W*lfgang

Zitiert von: Bert
Oder was macht man da am besten ?

Hallo Bert,

ist Ihr Versicherungsverlauf richtig/vollständig - nur da liegen die möglichen Fehlerquellen - ist auch die Berechnung der Rente richtig. Wie Klugpuper gesagt hat "alles danach geht automatisch" ...das wird nicht mehr mit Hand gerechnet.

Und bei einem privaten/kostenpflichtigen Rentenberater werden Sie auch das gleiche Ergebnis erhalten. Für eine erste Bewertung der Berechnung/incl. Erklärungen/etwaigen notwendigen Ergänzungen der Rentenzeiten macht Sie jede Beratungsstelle DRV oder Rathaus/Versicherungsamt schlau.

Wenn Sie Ihren Rentenbescheid gerade erst erhalten haben, vereinbaren Sie morgen schon einen Beratungs-/Nachprüfungstermin. So gehen Ihnen etwaige Korrekturen zum Rentenbeginn nicht verloren.

Gruß
w.
PS: eigentlich ist bereits im Vorfeld zum Rentenantrag Ihr Versicherungsleben auf Richtig- und Vollständigkeit geprüft worden/der Rentenbescheid damit richtig - oder haben Sie den Rentenantrag etwa selbst gestellt/allein ausgefüllt?

von
KSC

Ob die Zahlen im Versicherungsverlauf (Zeit, Verdienst) mit den vom Arbeitgeber jährlich erhaltenen Aufrechnungsbescheinigungen übereinstimmt sollte jeder selbst prüfen können der des Lesens mächtig ist.

Wenn dann noch Schulzeiten (ab 17), Krankheits- und Arbeitslosigkeitszeiten so aufgeführt sind wie es in Ihren "Zetteln" steht und bei Frauen alle Kinder erfasst sind, dann rechnet der Computer auch richtig. Sollten Sie eine Lehre gemacht haben, sollte da "Pflichtbeitrag für Berufsausbildung" stehen.

Das alles kann man - sofern man bereit ist ca 20 Minuten zu investieren - selbst nachprüfen. Ich schaffe das in der Halbzeitpause eines Fußballspieles oder in ein bis zwei Werbeunterbrechungen vor dem Fernseher.

Aber wenn Sie dazu keine Lust haben (oder Zahlen nicht vergleichen können) dürfen Sie auch gern einen Rentenberater aufsuchen, der überprüft das gerne und nimmt dann 300 € von Ihnen. :)

Die DRV Beratungsstelle macht das natürlich auch gerne - nur die Motivation des Beraters ist nicht ganz so hoch, wenn der "Herr Oberlehrer" kommt und vom Berater verlangt es solle gefälligst die Einträge der "jährlichen Zettel" mit dem Versicherungsverlauf abgleichen.

von
oder so

@KSC: Ihre Antwort ist typisch arrogant-überheblich DRV (ehemals Bund jetzt Regionalträger; richtig?) und so drittklassig wie Ihr Lieblingsverein!
1. wie viele Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben (als Einheimische)?
2. wie viele Nicht-Muttersprachler haben mit der deutschen Sprache das gleiche Problem?
3. es gibt viele Menschen, die mit 'Papierkram' grundsätzlich auf Kriegsfuß stehen - dafür können die aber sicher und sauber handwerken; machen Sie ja aber auch alles selber viel besser!
Der Versicherungsverlauf kann vollständig und richtig sein - ob aber die Zuordnung (Verchlüsselung) der Daten im Hintergrund des Kontos richtig ist weiß nur die Sachbearbeitung - und hier bleibt zu hoffen, dass dort motiviert und sauber gearbeitet wird. Wenn der Versicherungsverlauf vollständig und richtig ist, dann wird sich der Weg zum Rentenberatrer nicht lohnen - soviel wie die Dienstleistung kostet kann der i.d.R. nicht rausholen.

von
Kaiser

Zitiert von: oder so
@KSC: Ihre Antwort ist typisch arrogant-überheblich DRV (ehemals Bund jetzt Regionalträger; richtig?) und so drittklassig wie Ihr Lieblingsverein!
1. wie viele Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben (als Einheimische)?
2. wie viele Nicht-Muttersprachler haben mit der deutschen Sprache das gleiche Problem?
3. es gibt viele Menschen, die mit 'Papierkram' grundsätzlich auf Kriegsfuß stehen - dafür können die aber sicher und sauber handwerken; machen Sie ja aber auch alles selber viel besser!
Der Versicherungsverlauf kann vollständig und richtig sein - ob aber die Zuordnung (Verchlüsselung) der Daten im Hintergrund des Kontos richtig ist weiß nur die Sachbearbeitung - und hier bleibt zu hoffen, dass dort motiviert und sauber gearbeitet wird. Wenn der Versicherungsverlauf vollständig und richtig ist, dann wird sich der Weg zum Rentenberatrer nicht lohnen - soviel wie die Dienstleistung kostet kann der i.d.R. nicht rausholen.

Geh Haare spalten.

Experten-Antwort

Hallo Bert,

aus meiner Sicht wurde Ihre Frage bereits zutreffend beantwortet. Sie sollten also zuerst selbst prüfen, ob die im Versicherungsverlauf erfassten Daten vollständig und zutreffend sind. Sollten Sie hierbei Fehler feststellen und/oder darüber hinaus weitere Fragen haben, empfiehlt sich zunächst eine kostenlose persönliche Beratung in einer Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers. Ob Sie dann noch eine (kostenpflichtige) Beratung bei einem Rentenberater in Anspruch nehmen wollen, können Sie anschließend immer noch entscheiden.