altersrente, fehlende anrechnungszeiten 1969/73

von
Hans-Reinhard Kloos

Hallo,
Bei der rentenanfrage habe ich festgestellt das einige jahre (1969-1973) an anrechenzeiten gaenzlich fehlen, es ist mir unmoeglich noch die unterlagen gerbei zu schaffen. 01.011969-01.02.1971 war ich nach meiner lehre bei hoesch in schwerte als geselle berufstaetig. Direkt danach habe ich i dortmund die technikerschule besucht, Ueber meine berufsjahre ist sowohl beim finanzamt, der AOK und bei der deutschen rentenversicherung nichts bekannt obwohl ich damals meine beitraege gezahlt habe.
Von der technikerschule dr. blindow/dortmund (damals gefoerdertes regierungprojekt, ich bekam 80% von meinem letzten lohn) habe ich nur noch das abschlusszeugnis mit dem enddatum (das reicht der deutschen rentenversicherung nicht).
Alle 4 jahre werden jetzt nicht anerkannt, was kann ich tun?

von
Mitleser

Um diese Sachen sollte man sich früher kümmern und nicht erst nach über 40 Jahren, Sie sind doch bestimmt schon vorher mal zwecks Kontenklärung von der Rentenversicherung angeschrieben worden. Besteht die Schule noch? Dann sollten Sie sich die Zeit bescheinigen lassen, ansonsten haben Sie sehr schlechte Karten.

von
Santander

Lassen sie von der DRV einmal nachprüfen ob für den in Frage kommenden Zeitraum versehentlich eine zweite Rentenversicherungsnummer angelegt ist. Dann müsste man nur die beiden Konten zusammenführen.

von
Lis

Die VK nachreichen... ;-)
Als erstes sollten Sie sich die Zeiten sortieren. Was und wann fehlt denn nun? Sie werfen gerade Anrechnungszeiten (Schul- Fach- Hochschulzeiten) und Beitragszeiten durcheinander.
•Schulzeiten nach dem 17. Lebensjahr: Abschlusszeugnis der Schule, lässt sich ggf. von der Schule noch eine Bescheinigung ausstellen.
•Berufsausbildung: Prüfungszeugnis und Lehrvertrag in Kopie einsenden
•Abhängige Beschäftigung bis 12/1972: Versicherungskarte im Original einsenden.
Ansonsten brauche ich mehr bzw. genauere Infos zu dem was fehlt.
MfG Lis

von
Hans-Reinhard Kloos

Zitiert von: Lis

Die VK nachreichen... ;-)
Als erstes sollten Sie sich die Zeiten sortieren. Was und wann fehlt denn nun? Sie werfen gerade Anrechnungszeiten (Schul- Fach- Hochschulzeiten) und Beitragszeiten durcheinander.
•Schulzeiten nach dem 17. Lebensjahr: Abschlusszeugnis der Schule, lässt sich ggf. von der Schule noch eine Bescheinigung ausstellen.
•Berufsausbildung: Prüfungszeugnis und Lehrvertrag in Kopie einsenden
•Abhängige Beschäftigung bis 12/1972: Versicherungskarte im Original einsenden.
Ansonsten brauche ich mehr bzw. genauere Infos zu dem was fehlt.
MfG Lis

Hallo Lis

Vielleicht war ich im brief etwas deutlicher und du kannst mir konkrete tip's geben, danke!

An post.pet@bundestag.de Heute um 19:02
Betr.: Rentenjahre fuer Zeiten meiner Berufstaetigkeit und staatlich gefoerdertes Studium werden nicht anerkannt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Von der Deutschen Rentenversicherung bekam ich zu hoeren das ueber meine berufstaetige Zeit von 1969-jan. 1971 keine Daten mehr vorhanden sind?
Nach meiner abgeschlossenen Werkzeugmacher Lehre (Oktober 1968) war ich noch gut 2 Jahre bei Hoesch in Schwerte (meiner Ausbildungsfirma) als Geselle berufstaetig (bis zum 31.01.1971).
Danach habe ich die staatliche Foerderungs-massnahme genutzt und besuchte ab dem 01.02.1971 die Technikerschule Dr. Blindow in Dortmun.
Durch die Foerdermassnahme wurde mir waehrend der Studienzeit ca. 80% meines vorherigen Einkommens gezahlt.
Um die staatliche Foerderung zu bekommen musste ich eine abgeschlossene Lehre sowie minimal 2 Berufsjahre als Geselle vorweisen, das waren auch die Zulassungsanforderungen der Privatschule Dr. Blindow (Heute Westfalen-Akademie).
Im Februar 1973 habe ich dann meinen Abschluss als Maschinenbau-Techniker gemacht, eine Kopie von dem Zeugnis liegt der Deutschen Rentenversicherung vor. Man sagt mir das das Zeugnis keinesfalls ausreicht um mir die zustehenden Rentenjahre an zu rechnen. Leider besitze ich ansonsten keinerlei Dokumente ueber den angegebenen Zeitraum. Ich habe bereits versucht bei der AOK und dem Finanzamt Unterlagen zu bekommen aber auch dort bin ich nicht mehr gelistet (unbekannt/keine Daten mehr vorhanden). Es kann doch nicht sein das ich den redlich verdienten Rentenanspruch ab erkannt bekomme nur weil viele Jahre vergangen sind und es damals noch keine elektronischen Datentraeger gab. Es sind doch Gehaelter gezahlt worden, Steuern abgetragen worden, die Beitraege an die AOK wurden von meinem Bruttoeinkommen abgezogen und durch den Arbeitgeber ueberwiesen, die "Staatliche Foerderung" waehrend der Studienzeit ist mir auch ausgezahlt worden, nichts aber auch gar nichts ist mehr irgendwo gespeichert oder abgelegt?
Eine Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung hat mir am Telefon erzaehlt das es wahrscheinlich an dem Chaos gelegen hat was nach der Wende bei der Deutschen Rentenversicherung geherrscht hat.
Ich kann das teilweise nach vollziehen und habe Verstaendniss fuer das gewesene Chaos nur sollte das meine gesetzlichen Rentenansprueche nicht zu nichte machen!
Ich weiss wirklich nicht mehr weiter und benoetige die Rente welche mir gesetzlich zusteht (die ich mir redlich verdient habe) mehr als dringend, ich hoffe Sie koennen mir helfen, DANKE!

Mit freundlichen Gruessen,

Hans-Reinhard Kloos

Scheldestraat 248
NL-9673CM Winschoten
Tel.: 0031 618169556
mail: hanskloos@ymail.com

Meine Nr. bei der Deutschen Rentenversicherung ist:
11|250251|K|03|4|5544

von
Hans-Reinhard Kloos

Zitiert von: Lis

Die VK nachreichen... ;-)
Als erstes sollten Sie sich die Zeiten sortieren. Was und wann fehlt denn nun? Sie werfen gerade Anrechnungszeiten (Schul- Fach- Hochschulzeiten) und Beitragszeiten durcheinander.
•Schulzeiten nach dem 17. Lebensjahr: Abschlusszeugnis der Schule, lässt sich ggf. von der Schule noch eine Bescheinigung ausstellen.
•Berufsausbildung: Prüfungszeugnis und Lehrvertrag in Kopie einsenden
•Abhängige Beschäftigung bis 12/1972: Versicherungskarte im Original einsenden.
Ansonsten brauche ich mehr bzw. genauere Infos zu dem was fehlt.
MfG Lis

Hallo Lis

Vielleicht war ich im brief etwas deutlicher und du kannst mir konkrete tip's geben, danke!

An post.pet@bundestag.de Heute um 19:02
Betr.: Rentenjahre fuer Zeiten meiner Berufstaetigkeit und staatlich gefoerdertes Studium werden nicht anerkannt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Von der Deutschen Rentenversicherung bekam ich zu hoeren das ueber meine berufstaetige Zeit von 1969-jan. 1971 keine Daten mehr vorhanden sind?
Nach meiner abgeschlossenen Werkzeugmacher Lehre (Oktober 1968) war ich noch gut 2 Jahre bei Hoesch in Schwerte (meiner Ausbildungsfirma) als Geselle berufstaetig (bis zum 31.01.1971).
Danach habe ich die staatliche Foerderungs-massnahme genutzt und besuchte ab dem 01.02.1971 die Technikerschule Dr. Blindow in Dortmun.
Durch die Foerdermassnahme wurde mir waehrend der Studienzeit ca. 80% meines vorherigen Einkommens gezahlt.
Um die staatliche Foerderung zu bekommen musste ich eine abgeschlossene Lehre sowie minimal 2 Berufsjahre als Geselle vorweisen, das waren auch die Zulassungsanforderungen der Privatschule Dr. Blindow (Heute Westfalen-Akademie).
Im Februar 1973 habe ich dann meinen Abschluss als Maschinenbau-Techniker gemacht, eine Kopie von dem Zeugnis liegt der Deutschen Rentenversicherung vor. Man sagt mir das das Zeugnis keinesfalls ausreicht um mir die zustehenden Rentenjahre an zu rechnen. Leider besitze ich ansonsten keinerlei Dokumente ueber den angegebenen Zeitraum. Ich habe bereits versucht bei der AOK und dem Finanzamt Unterlagen zu bekommen aber auch dort bin ich nicht mehr gelistet (unbekannt/keine Daten mehr vorhanden). Es kann doch nicht sein das ich den redlich verdienten Rentenanspruch ab erkannt bekomme nur weil viele Jahre vergangen sind und es damals noch keine elektronischen Datentraeger gab. Es sind doch Gehaelter gezahlt worden, Steuern abgetragen worden, die Beitraege an die AOK wurden von meinem Bruttoeinkommen abgezogen und durch den Arbeitgeber ueberwiesen, die "Staatliche Foerderung" waehrend der Studienzeit ist mir auch ausgezahlt worden, nichts aber auch gar nichts ist mehr irgendwo gespeichert oder abgelegt?
Eine Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung hat mir am Telefon erzaehlt das es wahrscheinlich an dem Chaos gelegen hat was nach der Wende bei der Deutschen Rentenversicherung geherrscht hat.
Ich kann das teilweise nach vollziehen und habe Verstaendniss fuer das gewesene Chaos nur sollte das meine gesetzlichen Rentenansprueche nicht zu nichte machen!
Ich weiss wirklich nicht mehr weiter und benoetige die Rente welche mir gesetzlich zusteht (die ich mir redlich verdient habe) mehr als dringend, ich hoffe Sie koennen mir helfen, DANKE!

Mit freundlichen Gruessen,

Hans-Reinhard Kloos

Scheldestraat 248
NL-9673CM Winschoten
Tel.: 0031 618169556
mail: hanskloos@ymail.com

Meine Nr. bei der Deutschen Rentenversicherung ist:
11|250251|K|03|4|5544

von
Schade

Sorry, mit der Wende (1989-92) hat es beim besten Willen nichts zu tun, wenn Ihnen Belege aus den 60er und 70er Jahren fehlen. Sie waren ja im Westen und nicht im Osten zu Gange!

Bis 1972 sind Löhne in die damals gültigen Versicherungskarten eingetragen worden. Diese Karten wurden beim Ausscheiden aus einer Firma dem Mitarbeiter ausgehändigt mit den Worten: "bitte dem nächsten Arbeitgeber vorlegen oder der Rentenversicherung zurückschicken"
Wenn das nicht geschehen ist, haben zumindest nicht nur "andere das verbockt", dann hatten Sie auch Ihren Anteil daran.
Mit einer weiteren Versicherungsnummer kann das eigentlich auch nicht zusammenhängen, weil es 1971 die heutigen Versicherungsnummern noch gar nicht gab......:)

Für Schul- und Fachschulzeiten gab es schon immer die Regelung, dass diese Zeiten für die spätere Rente wichtig sind; wenn die Schule die Zeit nicht mehr bescheinigen kann, müssen Sie sich zumindest vorhalten lassen, dass auch Sie sich 40 Jahre lang nicht drum gekümmert haben.

Es wird schwierig da etwas zu machen.

von
W*lfgang

Zitiert von: Lis
Die VK nachreichen...
Lis,

genau die wird fehlen/verloren gegangen sein. Nicht wenige Versicherte haben die 'letzte' VK (Daten bis 31.12.1972) nach Umstellung auf das elektronische Meldeverfahren leider nicht mehr zur Aufrechnung vorgelegt ...verschwand dann im Laufe der Jahre durch diverse persönliche Ereignisse (3x umgezogen, 1x ...).

Am Besten wäre es, in diesem Fall die örtliche Beratungsstelle aufzusuchen, die kennt Möglichkeiten der 'Glaubhaftmachung' verlorener Versicherungsunterlagen; Tipp: Zeugenerklärungen von Arbeitskollegen, könnte auch für die Fachschulzeit möglich sein, da so ein Abschlusszeugnis am Prüfungstag nicht einfach vom Himmel fällt (wenn die frühere Schule/oder Rechtsnachfolgerin nicht noch Unterlagen im Keller rumliegen hat).

Gruß
w.

von
Lis

Soderle, erst mal vorab haben Schade und W*lfgang ganz recht.
Die Zeit bis 12/1972 wurde auf Versicherungskarten eingetragen, die dem Rentenversicherungsträger hätten übersandt werden müssen wenn sie voll war bzw. eben 1972/1973.
Über die Jahre wurden Sie des Öfteren zur Kontenklärung aufgefordert, daher dürfen Sie sich jetzt nicht wunden, wenn div. Aufbewahrungsfristen verstrichen sind.
Und nein mit der Wende hat das genau Garnichts zu tun. Mag sein, dass das Arbeitsaufkommen dadurch erhöht ist, aber es kommt deswegen nix weg.

Sooo die böse Versicherungskarte. Das ist so eine A5 Pappkarte, wo das Entgelt vom Arbeitgeber eingetragen wurde, vielleicht hilft das beim wiederfinden.
Ansonsten ist die Frage von welcher DRV reden wir? DRV Bund? Die Werkzeugmacherlehre hört sich doch nach ArV an. Vielleicht wurde die VK auch damals an die zuständige LVA gesandt und liegt dort im Archiv. (Im Normalfall sollte die DRV Bund auch die "LVA" anschreiben, ob die VK dort vorliegt.)
Ansonsten können Sie noch Arbeitsverträge einreichen, dann können zwar nicht die echten Verdienste eingetragen werden, aber evtl. eine Glaubhaftmachung.
Jo, ist lang her...
Die Privatschule ist dann so die nächste Geschichte für sich. Um diese Zeit als Anrechnungszeit zu bekommen, reicht normalerweise nur das Abschlusszeugnis nicht aus. Da eben "nur" die Aussage Beginn 02/1971 eben kein Nachweis ist. Es kommt aufs Zeugnis drauf an, ob man da ein Zeitraum ableiten kann, oder ggf. Halbjahreszeugnisse / Zwischenzeugnisse einreichen.
Ansonsten ist der beste Weg die Westfalen-Akademie anschreiben und nachfragen, ob die noch Unterlagen haben.
Zur Fördermaßnahme selber: damals wurden evtl. Steuern und Krankenkasse bezahlt, aber so eine Maßnahme war sicher nicht RV-Pflichtig.
Somit fehlen "nur" 2 Jahre Pflichtbeitragszeiten, für die Schule gibt es eh keine Entgeltpunkte und dürfte sich kaum auswirken.

Und nun meckere ich mal zurück ;-)
So eine Mail macht mal garkeinen Sinn. Die haben keine Ahnung und können auch keine nicht nachgewiesene Zeiten in Ihr Konto mogeln. Es ist leider wie bereits gesagt, man muss selber auf seine Unterlagen achten und auch bei der Kontenklärung mitwirken. Und vor allem dann nicht maulen wenn der Rentenbescheid auf sich warten lässt, weil die Kontenklärung andauert.

MfG Lis

Mehr Fragen? Einfach her mit :-)

von
W*lfgang

Zitiert von: Lis
für die Schule gibt es eh keine Entgeltpunkte und dürfte sich kaum auswirken.
...geht es um Schule oder _Fachschule_?! ;-)

Hey Lieschen - Sie machen sich wirklich sehr viel Mühe, aber dabei sollten Sie auch auf ein paar Feinheiten in der (vorrangigen) Bewertung der Zeiten achten.

Gruß
w.

von
Lis

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Lis
für die Schule gibt es eh keine Entgeltpunkte und dürfte sich kaum auswirken.
...geht es um Schule oder _Fachschule_?! ;-)

Hey Lieschen - Sie machen sich wirklich sehr viel Mühe, aber dabei sollten Sie auch auf ein paar Feinheiten in der (vorrangigen) Bewertung der Zeiten achten.

Gruß
w.

Hallo W*lfgang,
das ist mir durchaus bewusst, nur macht die Fachschule den Kohl auch nicht Fett. Lässt sich eben nicht in Zahlen ausdrücken ;-) Wenn ein Entgeltpunkt fehlt, kann ich ihm sagen wie viel Euro Ihm im Monat flöten geht. Und eben nicht, dass er denkt, dass die 2 Jahre Fachschule mehrere 100 Euro ausmachen.
Prinzipiell ist es immer doof wenn ne Zeit fehlt... Das ist dann wieder die Sache mit den Unterlagen aufheben und anderen die Schuld in Schuhe schieben.
Daher schauen was noch alles vorhanden ist und was man daraus im Notfall "basteln kann". Hört sich blöd an und ist nicht willkürlich, kommt eben auf die vorhandenen Unterlagen an.
Aber das wissen Sie ganz gut selber denke ich :-)

MfG Lis

von
W*lfgang

Zitiert von: Lis
Aber das wissen Sie ganz gut selber denke ich icon_smile.gif
...süß - ja ich denke schon, das wir beide uns schon in der Rentenberechnung son bisschen auskennen - von Extrem-Auskennern mal abgesehen.

Für Sie und alle, die schwarzweiß und hinter die Farben schauen können ... Nacht Lis, kleine Nachtmelodie hintendran/Interpretion vollkommern frei ;-) :
https://www.youtube.com/watch?v=RpWKrIxi2GY

Gruß
w.

von
Hans-Reinhard Kloos

Zitiert von: Lis

Soderle, erst mal vorab haben Schade und W*lfgang ganz recht.
Die Zeit bis 12/1972 wurde auf Versicherungskarten eingetragen, die dem Rentenversicherungsträger hätten übersandt werden müssen wenn sie voll war bzw. eben 1972/1973.
Über die Jahre wurden Sie des Öfteren zur Kontenklärung aufgefordert, daher dürfen Sie sich jetzt nicht wunden, wenn div. Aufbewahrungsfristen verstrichen sind.
Und nein mit der Wende hat das genau Garnichts zu tun. Mag sein, dass das Arbeitsaufkommen dadurch erhöht ist, aber es kommt deswegen nix weg.

Sooo die böse Versicherungskarte. Das ist so eine A5 Pappkarte, wo das Entgelt vom Arbeitgeber eingetragen wurde, vielleicht hilft das beim wiederfinden.
Ansonsten ist die Frage von welcher DRV reden wir? DRV Bund? Die Werkzeugmacherlehre hört sich doch nach ArV an. Vielleicht wurde die VK auch damals an die zuständige LVA gesandt und liegt dort im Archiv. (Im Normalfall sollte die DRV Bund auch die "LVA" anschreiben, ob die VK dort vorliegt.)
Ansonsten können Sie noch Arbeitsverträge einreichen, dann können zwar nicht die echten Verdienste eingetragen werden, aber evtl. eine Glaubhaftmachung.
Jo, ist lang her...
Die Privatschule ist dann so die nächste Geschichte für sich. Um diese Zeit als Anrechnungszeit zu bekommen, reicht normalerweise nur das Abschlusszeugnis nicht aus. Da eben "nur" die Aussage Beginn 02/1971 eben kein Nachweis ist. Es kommt aufs Zeugnis drauf an, ob man da ein Zeitraum ableiten kann, oder ggf. Halbjahreszeugnisse / Zwischenzeugnisse einreichen.
Ansonsten ist der beste Weg die Westfalen-Akademie anschreiben und nachfragen, ob die noch Unterlagen haben.
Zur Fördermaßnahme selber: damals wurden evtl. Steuern und Krankenkasse bezahlt, aber so eine Maßnahme war sicher nicht RV-Pflichtig.
Somit fehlen "nur" 2 Jahre Pflichtbeitragszeiten, für die Schule gibt es eh keine Entgeltpunkte und dürfte sich kaum auswirken.

Und nun meckere ich mal zurück ;-)
So eine Mail macht mal garkeinen Sinn. Die haben keine Ahnung und können auch keine nicht nachgewiesene Zeiten in Ihr Konto mogeln. Es ist leider wie bereits gesagt, man muss selber auf seine Unterlagen achten und auch bei der Kontenklärung mitwirken. Und vor allem dann nicht maulen wenn der Rentenbescheid auf sich warten lässt, weil die Kontenklärung andauert.

Lol, es ist bewundernswert wie hypothetisch zum teil reagiert wird und wie leicht dinge unterstellt werden, trotzdem danke fuer die gedankengaenge welche ihr zu papier gebracht habt.
Alles was ihr schreibt was man derzeit noch tun kann habe ich bereits gemacht!
Direkt nach der Fachschulausbildung bin ich in die Niederlande ausgewandert, irgendeine Aufforderung oder Benachrichtigung in den danachfolgenden Jahren (sowie suggeriert) habe ich nie bekommen. Die Falschaussage das das Studium an der Fachschule sich nicht auf die Rente auswirkt ist volkommen unrichtig da die zeit mit faktor 0,75 angerechnet werden (ebenso geschehen bei meinen Studien Kollegen). Richtig ist das die Versicherungskarte fehlt, frueher wurden immer nur volle Versicherungskarten an die Versicherten ausgehaendigt, also alle 5 Jahre, da ci damals urspruenglich vor hatte nach der Fachschule zu meinem damaligen Arbeitgeber zurueck zu kehren ist die Dienstzeit eigendlich nur ausgesetzt oder unterbrochen worden, es gab also keine Kuendidigung oder Bendigung des Arbeitsverhaeltnisses sondern nur eine Art Zeugnis.
Es wurde unrerstellt das von meinen Einkuenften waehrend der Studienzeit keinerlei abgaben an RV, Steuern usw. entrichtet wurden (auch das ist unrichtig), mein Einkommen, welches das eines berufstaetigen der Branche entsprach wurde voll versteuert und alle anderen Abgaben wurden auch entrichtet.
Es gibr derzeit sowohl beim Finanzamt als auch bei den Rententraegern (regional/ueberregional) absolut keine Daten von mir, ich komme im System nirgendwo voor obwohl ich Steuern und Rentenversicherungsbeitraege bezahlt habe, es gibt mich eigendlich gar nicht bei den genannten Organisationen, seltsam oder?
Richtig ist (sicherlich aus heutiger Sicht) das man damals (im nicht digitalen Zeitalter, die Instanzen sehr frueh und stetig haette kontrolieren muessen wenn man nicht betrogen werden moechte.
Bei allem was ich in der Vergangenheit eventuell besser haette machen koennen ist es doch ein Unding das die oben genannten Instanzen, Geld kassiert haben, Foerderungsmassnahmen genehmigt und bezahlt haben und ich trotzdem nicht mehr in ihren Systemen vor komme?
Noch kurz eine Sache zu den Problemen bei der Deutschen Rentenversicherung in Berlin, die Aussage das es dort zu einem Chaos gekommen ist stammt nicht von mir sondern von einer Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung!.
Wenn da jetzt jemand schreibt das das eine mit dem anderen nichts zu tun hat (Osten/Westen) ist er gehoerig auf dem Holzweg denn die Millioenen von Akten und alten Papier/Papp-Unterlagen sind vom Osten heruebergebracht worden und in Berlin archiviert worden. Laut Aussage einer Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung ging es dort drunter und drueber und ist einiges schief gelaufen aber ich habe Verstaendis fuer Schlaumeier die denken alles besser zu wissen ohne diesbezueglich mit sprechen zu koennen (hypothetische Gedanken sind frei, und man kann hier versuchen sie als Wahrheit zu verkaufen, lol).
Lis, Du hast Recht wenn du schreibst das man versuchen kann/sollte die anrechenbaren Zeiten auf alternative Weise in Bild zu bringen, ich bin damit schon begonnen (Zeuge ubd Mitstudent aus dem gleichen Semester (Hartmut Dahlmann), ihm wurden fuer 2 Jahre Studienzeit an der Fachschule eineinhalb Jahre, also Faktor 0,75, als Rentenjahre/Anrechnungszeit angerechnet). Fuer die Berufszeit wird das schon schwieriger da ich niemanden mehr kenne und weit vom Schuss in einem anderen Land wohne.
Es ist auch immer leicht fuer Dritte (meine nicht Dich) zu urteilen oder Dinge zu schreiben ohne wirklich zu wissen wie sich etwas verhaelt (denke jetzt an die Rentenzeiten welche sich laut Schreiber nicht auswirken oder Abgaben/Zahlungen waehrend der Studienzeit),damit sollte man vorsichtig sein, man kann sich ja als schlauer Fuchs praesentieren und teilweise Unsinn oder unrichtige Dinge schreiben weil mein keine Ahnung hat und einfach denkt "wird wohl genau so sein wie heute", nicht in der Zeit gelebt hat oder denkt das es anders sein muesste, alles kein Problem. Selbst wenn ich mir eine Mitschuld nicht absprechen moechte kann es doch nicht sein das die entsprechenden Rententraeger/Finanzamt wirklich gar nichts mehr von mir haben (Sie haben Geld damals genug kassiert/von meinem Bruttolohn einbeahlten).
Laut Aussage gibt es mich nicht und hat es mich nie gegeben (in dem angegeben Zeitraum) also kann ich auch keine Rente beanspruchen? Wundersamerweise komme ich dort erst viel spaeter ins Bild, als ich Anfang der 80ger Jahre die Deutsche Staatsbuergerschaft abgegeben habe und Niederlaender (geheiratet. Kinder ind Holland) geworden bin.

MfG. Hans

sowohl als auch unrichtig!
Über die Jahre wurden Sie des Öfteren zur Kontenklärung aufgefordert, daher dürfen Sie sich jetzt nicht wunden, wenn div. Aufbewahrungsfristen verstrichen sind.
Und nein mit der Wende hat das genau Garnichts zu tun. Mag sein, dass das Arbeitsaufkommen dadurch erhöht ist, aber es kommt deswegen nix weg.
Zur Fördermaßnahme selber: damals wurden evtl. Steuern und Krankenkasse bezahlt, aber so eine Maßnahme war sicher nicht RV-Pflichtig.
Somit fehlen "nur" 2 Jahre Pflichtbeitragszeiten, für die Schule gibt es eh keine Entgeltpunkte und dürfte sich kaum auswirken.
Das ihr Euch gegenseitig auch noch bescheinigt fast alles ueber Altersrenten zu wissen verwundert mich allerdings?
Ich bedanke mich fuer eure Stellungnahme, nun glaube ich doch fast alle Moeglichkeiten ausgeschoepft zu haben (werde noch zusaetzlich einen Kurzurlaub in die Region machen um zu versuchen noch Erklaerungen von Ex-Arbeitskollegen zu bekommen. Die Ortliche AOK hatte mit empfohlen mal ins Internet zu schauen wer sich Hoesch damals einverleibt habt um dann die neuen Eigentuemer an zu sprechen??? Chance 0,0000000001 oder so?
Ich werde die Deutsche Bank (hatte dort mein Konto) ansprechen, vielleicht gibt es noch in einem Zentralarchief noch Mikrofilme mit Daten, Chance minimal!
Wuensche Euch noch viel Spass beim beantworten anderer Fragen, wie ihr seht lernen wir so alle wieder etwas dazu, DANKE!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Herr Kloos,

in der Tat ist es schwierig nach einem so langen Zeitraum die Nachweise zu beschaffen, wenn man Sie nicht selber besitzt.
Bei Ihnen fehlen nach eigenen Angaben unterschiedliche Versicherungszeiten. Sie könnten sich ggf. nochmal an die Firma Hoesch wenden, ob die evtl. noch irgendwelche Unterlagen von Ihnen haben und bezüglich des Techniker an die Schule, an der Sie den Techniker absolviert haben.

von
Datenschutz

[quote=2]
...

Sollte man nicht mal die VSNR und die Adresse usw. aus den Beiträgen entfernen?

von
meyer

Auch mir geht es so.Und ich kann die dummen Sprüche wie"selber Schuld und hättest besser aufpassen sollen"nicht mehr hören.Erspart uns das.Ich habe sogar von 1969 eine Arbeitsbescheinigung mit Stempel und Unterschrift vom Arbeitgeber-reicht nicht

von
meyer

Auch mir geht es so.Und ich kann die dummen Sprüche wie"selber Schuld und hättest besser aufpassen sollen"nicht mehr hören.Erspart uns das.Ich habe sogar von 1969 eine Arbeitsbescheinigung mit Stempel und Unterschrift vom Arbeitgeber-reicht nicht