Altersrente für Schwerbehinderte

von
Thomas D.

Guten Tag,

wer eine Schwerbehinderung ab GdB 50 unbefristet bzw. bei Antragstellung der Altersrente inne hat, kann 24 Monate ohne Abschläge in Rente gehen.
Jetzt soll vielleicht der Schwerbehindertenausweis in Teilhabeausweis geändert werden. Was bedeutet das genau für die Altersrente für Schwerbehinderte?
Ich werde in 3 Jahren meine Altersrente für Schwerbehinderte beantragen. Muss ich mir große Sorgen machen?
Danke.

Mit freundlichen Grüßen

von
Kaiser

Eine Umbenennung muss doch keine Folgen auf die Berücksichtigung als Voraussetzung für eine Altersrente zur Folge haben!
Du solltest nicht Dinge hineininterpretieren, die nicht ansatzweise zur Diskussion stehen.
Also abwarten!

von
Schorsch

Es besteht kein Grund zur Panik:

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw17-de-schwerbehindertenausweis/551114

Zitat: "Dabei müsse sichergestellt werden, dass der Ausweis weiterhin die inhaltlichen Anforderungen des Paragraf 152 SGB IX für die Inanspruchnahme von Leistungen und sonstigen Hilfen, die schwerbehinderten Menschen gesetzlich zustehen, erfüllt." (Zitat ende!)

MfG

Experten-Antwort

Zitiert von: Thomas D.
Guten Tag,

wer eine Schwerbehinderung ab GdB 50 unbefristet bzw. bei Antragstellung der Altersrente inne hat, kann 24 Monate ohne Abschläge in Rente gehen.
Jetzt soll vielleicht der Schwerbehindertenausweis in Teilhabeausweis geändert werden. Was bedeutet das genau für die Altersrente für Schwerbehinderte?
Ich werde in 3 Jahren meine Altersrente für Schwerbehinderte beantragen. Muss ich mir große Sorgen machen?
Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Hallo Thomas D.,

Versicherte, die eine Rente Altersrente als schwerbehinderter Mensch in Anspruch nehmen wollen, müssen u.a. bei Beginn dieser Rente als schwerbehinderter Mensch im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX anerkannt sein. Nach § 2 Abs. 2 SGB IX sind Menschen schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 vorliegt.

Die Schwerbehinderung kann durch den nach § 152 Abs. 5 SGB IX auszustellenden Schwerbehindertenausweis nachgewiesen werden, aber auch durch eine aktuelle Bescheinigung der für die Feststellung der Schwerbehinderung zuständigen Stelle.

Es kommt also nach der geltenden Rechtslage für den Rentenanspruch darauf an, dass bei Rentenbeginn ein GdB von 50 vorliegt, nicht so sehr darauf, wie der Ausweis hierzu genannt wird.