Angabe zum Beruf

von
Robert

Ein Bekannter von mir war bei der Rentenberatung. Er ist von Beruf KFZ Meister und arbeitet auch entsprechend. Geburtsjahr 1957.
Der Rentenberater hat ihm angeblich gesagt, dass er seinen Beruf nur als KFZ Mechaniker angeben soll und nicht als KFZ Meister, das würde ihm eine höhere monatliche Rente einbringen.
Soweit ich weiß, gibt es keinen Zusammenhang zwischen Beruf und Rentenhöhe. Relevant sind die Zeiten und die angesammelten Rentenpunkte.

Meine Frage lautet: Gibt es in irgendeiner Konstellation einen Zusammenhang zwischen Rentenhöhe und Beruf und warum sollte die höherwertige Ausbildung zum Meister nicht angegeben werden?

von
Kaiser

Ich kann nicht glauben, dass Dein „Bekannter“ das richtig verstanden hat. Ein „Rentenberater“ ist im Übrigen kein Mitarbeiter der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern freiberuflich tätig. Du solltest Deinen „Bekannten“ fragen, wo genau ihm das so gesagt worden sein soll. Bestimmt nicht in einer Auskunfts- Beratungsstelle der Rentenversicherung!

von
König

Zitiert von: Kaiser
Ich kann nicht glauben, dass Dein „Bekannter“ das richtig verstanden hat. Ein „Rentenberater“ ist im Übrigen kein Mitarbeiter der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern freiberuflich tätig. Du solltest Deinen „Bekannten“ fragen, wo genau ihm das so gesagt worden sein soll. Bestimmt nicht in einer Auskunfts- Beratungsstelle der Rentenversicherung!
Erstens das und die Frage stellt sich, für welchen Zweck und in welchem Zusammenhang die Frage nach dem Beruf erfolgt ist.

von
Gewusst

Hat bestimmt mit 262, MEP zu tun.

von
Idee

Meisterschule = Fachschulbesuch
Fachschule + Lehre > 36 KM

Darf man lügen?

von
Gabriele2504

Wieso lügen? Mein Mann zum Beispiel hat seinen Meister berufsbegleitend gemacht - abends und samstags.

von
Gundel

Zitiert von: Gabriele2504
Wieso lügen? Mein Mann zum Beispiel hat seinen Meister berufsbegleitend gemacht - abends und samstags.
Aber er gibt sich nicht als Mechaniker aus! Oder?

Experten-Antwort

Hallo Robert,

die Rentenhöhe richtet sich nicht nach dem Beruf.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist aber die Anerkennung der Meisterschule als Fachschulausbildung möglich.