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Antrag auf Teilhabe zum Arbeitsleben abgelehnt (Fahrverbot wegen Epilepsie)

von
erbier

Hallo miteinander,
ich bin neu hier und hoffe auf Hilfe.

Zur Geschichte: Nach einem epileptischen Anfall hat mein Neurologe gesagt, dass ich kein Auto mehr fahren darf.
Da ich arbeite und ohne Fahrzeug, es stehen keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung, nicht zum Arbeitsplatz komme, habe ich einen Antrag auf teilhabe zum Arbeitsleben gestellt.
Die Rentenkasse hat mir einen weiteren Antrag „Kraftfahrzeughilfe“ zukommen lassen. Beides wurde ausgefüllt und der Rentenkasse zugeschickt.

Ich möchte ein Liegerad mit dem ich zur Arbeit fahren kann.

Nun ein Ablehnungsbescheid. Es wird Bezug auf §10 SGB VI genommen.
Dort heißt es, dass die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet sein muss, damit Hilfe zusteht.

Ich will nun Widerspruch einlegen. Ich sehe meine Erwerbsfähigkeit als erheblich gefährdet, wenn ich nicht zur Arbeit komme.

Wer kann mir Beispiele nennen, über Widersprüche, Gerichtsurteile oder sonstige Informationen, damit ich Unterstützung von der Rentenkasse bekomme.

von
???

Anspruch auf Kfz-Hilfe besteht nur dann, wenn man aus gesundheitlichen (!) Gründen auf die Nutzung eines Kfz angewiesen ist (kann notfalls auch durch jemand anderen gefahren werden bzw. es werden Beförderungskosten durch ein Taxi gezahlt). Diese Voraussetzung ist dann erfüllt, wenn aufgrund der Behinderung der ÖPNV nicht genutzt werden kann. Das ist bei Ihnen offensichtlich nicht der Fall. Allein die Tatsache, dass kein ÖPNV zur Verfügung steht, führt nicht zu einem Leistungsanspruch.

von
Schade

Das gewünschte Fahrrad kann man sich auch selbst kaufen, vielleicht gibt Ihnen der Arbeitgeber auch einen Zuschuß dazu?

Alternativ könnten Sie auch umziehen wenn vom Wohnort die Verkehrsverbindungen mit Bus und Bahn schlecht sind.

Experten-Antwort

Zitiert von: ???
Anspruch auf Kfz-Hilfe besteht nur dann, wenn man aus gesundheitlichen (!) Gründen auf die Nutzung eines Kfz angewiesen ist (kann notfalls auch durch jemand anderen gefahren werden bzw. es werden Beförderungskosten durch ein Taxi gezahlt). Diese Voraussetzung ist dann erfüllt, wenn aufgrund der Behinderung der ÖPNV nicht genutzt werden kann. Das ist bei Ihnen offensichtlich nicht der Fall. Allein die Tatsache, dass kein ÖPNV zur Verfügung steht, führt nicht zu einem Leistungsanspruch.

Den Ausführungen von "???" schließen wir uns an.

von
erbier

Hallo ich habe verstanden. Ich habe keinen Anspruch auf Kfz-Hilfe.

Ich habe einen Arbeitsplatz, ich kann und will arbeiten. Ohne Fahrzeug komme ich nicht zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht.

Welche Leistungen kann ich wo beantragen, damit ich weiterhin zur Arbeit komme?

Wer hilft weiter?

von
Kaiser

Zitiert von: erbier
Hallo ich habe verstanden. Ich habe keinen Anspruch auf Kfz-Hilfe.

Ich habe einen Arbeitsplatz, ich kann und will arbeiten. Ohne Fahrzeug komme ich nicht zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht.

Welche Leistungen kann ich wo beantragen, damit ich weiterhin zur Arbeit komme?

Wer hilft weiter?

Frag mal den Nachbarn wie der zur Arbeit kommt.
Wie kommst Du auf die Idee dass Andere dafür sorgen müssen dass Du zur Arbeit kommst.

von
Z.A.

Zitiert von: erbier
Hallo ich habe verstanden. Ich habe keinen Anspruch auf Kfz-Hilfe.

Ich habe einen Arbeitsplatz, ich kann und will arbeiten. Ohne Fahrzeug komme ich nicht zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht.

Welche Leistungen kann ich wo beantragen, damit ich weiterhin zur Arbeit komme?

Wer hilft weiter?

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem AG auf. Es wird sich eine Lösung finden. Vielleicht bekommen Sie ein Firmen Fahrzeug gestellt.

von
Angela

Zitiert von: Z.A.
Zitiert von: erbier
Hallo ich habe verstanden. Ich habe keinen Anspruch auf Kfz-Hilfe.

Ich habe einen Arbeitsplatz, ich kann und will arbeiten. Ohne Fahrzeug komme ich nicht zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht.

Welche Leistungen kann ich wo beantragen, damit ich weiterhin zur Arbeit komme?

Wer hilft weiter?

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem AG auf. Es wird sich eine Lösung finden. Vielleicht bekommen Sie ein Firmen Fahrzeug gestellt.

Es mu0 aber ein selbst fahrendes Auto sein da er ja selbst kein Auto fahren darf wegen seiner möglichen Anfälle.

von
KSC

Wie wäre es mit einer Fahrgemeinschaft mit einem Kollegen der in der Nähe wohnt?

Oder Ihre Frau fährt Sie zur Arbeit und holt Sie wieder ab?

Wenn man will findet sich sicher eine Lösung ohne gleich nach einen vom Staat finanzierten Fahrzeug zu rufen.

von
Z.A.

Zitiert von: Angela
Zitiert von: Z.A.
Zitiert von: erbier
Hallo ich habe verstanden. Ich habe keinen Anspruch auf Kfz-Hilfe.

Ich habe einen Arbeitsplatz, ich kann und will arbeiten. Ohne Fahrzeug komme ich nicht zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht.

Welche Leistungen kann ich wo beantragen, damit ich weiterhin zur Arbeit komme?

Wer hilft weiter?

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem AG auf. Es wird sich eine Lösung finden. Vielleicht bekommen Sie ein Firmen Fahrzeug gestellt.

Es mu0 aber ein selbst fahrendes Auto sein da er ja selbst kein Auto fahren darf wegen seiner möglichen Anfälle.

Das wird aber noch dauern. Vielleicht im nächsten Leben. Dann soller halt mit dem Dreirad zur Arbeit fahren.