Antrag Mütterkus weitergeleitet an DRV

von
Sandra P.

Hallo,

Ich habe bei meiner KK einen Antrag auf eine Mütterkus gestellt. Nach 1,5 Wochen bekam ich die Antwort, dass der MDK meint meine Erwerbsfähigkeit wäre bedroht und der Antrag deshalb an die DRV weitergeleitet wird. Weitere 2 Wochen später bekam ich nun den Ablehnungsbescheid von der DRV. Die haben entschieden, dass meine Erwerbsfähigkeit nicht bedroht ist. Was soll ich denn nun machen? Bin ziemlich ratlos. Ich brauche dringend eine Kur oder Reha, da ich auch mittlerweile seit zwei Wochen krankgeschrieben bin und es auch noch etwas dauern wird.

Gruß Sandra

von
KSC

Wenn der Ablehnungsbescheid noch nicht rechtskräftig ist (Datum nicht älter als vor 1 Monat) können Sie gegen die Ablehnung Widerspruch einlegen und abwarten ob der Widerspruch Erfolg hat.

Ansonsten besprechen Sie mir Ihren Ärzten ob es medizinische Alternativen zu einer Reha gibt, die Ihnen weiterhilft.

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn Sie mit der Entscheidung der DRV nicht einverstanden sind, können Sie dort gegen den Bescheid innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.
Ein Widerspruch kann auch erst einmal fristwahrend eingelegt und eine Begründung nachgereicht werden.

Zunächst sollte aber mit Ihrem behandelnden Arzt besprochen werden, welche Maßnahme genau Sie benötigen.
Eine Mütterkur kann nur über die Krankenkasse erbracht werden. Ein Widerspruch bei der DRV wird Ihnen in dem Fall nicht viel nützen.
Hier wäre ggf. eine erneute Antragstellung bei der Krankenkasse unter Hinweis auf die Ablehnung durch die DRV sinnvoller.

Weitere Unterstützung kann Ihnen eventuell auch die Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation bieten.
Die nächste Gemeinsame Servicestelle in Ihrer Nähe finden Sie unter:
http://www.reha-servicestellen.de