Arbeitslosigkeit - Wartezeit 45 Jahre

von
Unwissende

Zitiert von: Rentenuschi
Woher haben Sie die Erkenntnis, dass das "aktuell zutreffend" ist?

Aus dem Umkehrschluss, dass keine Vorschrift existiert, die aus einer Wartezeitauskunft einen Verwaltungsakt macht.
[/quote]
Doch, solch eine Vorschrift existiert und ich habe sie auch schon genannt: § 31 SGB X.

Daher haut das mit dem einfachen Umkehrschluss leider nicht hin. :-(

Und die genannten RBRTB-Beschlüsse wollen Sie wohl auch nicht sehen. Schade!

Zitiert von: Unwissende

Und jetzt lassen Sie bitte meine Wade los ;-)
MfG

Sorry, aber Sie waren es doch, der in meine Wade gebissen hat, als ich von einem Verwaltungsakt gesprochen habe und Sie das anschließend rigoros zurückgewiesen habe.

Also bitte nicht beschweren, wenn etwas zurückkommt. Das muss man dann auch mal aushalten. Ist auch nicht persönlich gemeint. ;-)

MFG

von
Rentenuschi

Zitiert von: Unwissende

Doch, solch eine Vorschrift existiert und ich habe sie auch schon genannt: § 31 SGB X.

Diese Vorschrift ist wegen des mangelnden Regelungscharakters einer Wartezeitauskunft nicht einschlägig. Punkt!

Ob sich daran zukünftig etwas ändert, ist für das Thema jetzt im Moment völlig irrelevant.
Mir scheint, Sie haben sich in eine Hypothese verbissen, die zur Klärung des aktuellen Problems hier und jetzt absolut nichts beiträgt.

Ich wiederhole es noch einmal:

Solange es weder ein Gesetz, ein Urteil oder eine Vereinbarung zwischen den Rententrägern gibt, dass eine Wartezeitauskunft einen Verwaltungsakt darstellt oder beinhaltet, ist es nicht so.

Und genauso lange wird meine ursprüngliche Antwort zum Thema zutreffend sein.
Damit ist für mich die Diskussion beendet.

MfG

von
Jonny

Na dann werde ich den Geissenkrieg doch mal mit einem Antrag auf einen Bescheid nach § 149 (5) und einer darauf aufbauenden Wartezeitauskunft beenden. Hoffentlich sind darin auch noch Fehler enthalten damit ich streiten kann.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag wünscht allen Beteiligten
Jonny

von
Unwissende

Zitiert von: Rentenuschi

Solange es weder ein Gesetz, ein Urteil oder eine Vereinbarung zwischen den Rententrägern gibt, dass eine Wartezeitauskunft einen Verwaltungsakt darstellt oder beinhaltet, ist es nicht so.
MfG


Ein Verwaltungsakt soll dann vorliegen, wenn die Rentenversicherungsträger vereinbaren, dass etwas einen Verwaltungsakt darstellt oder beinhaltet?
Verwaltungsakt = Vereinbarung der RV-Träger?

Wahnsinn!!! Das ist hoffentlich nicht Ihr Ernst!!!

von
Anwalt

Unwissende, lassen sie es endlich gut sein. Rentenuschi ist keine Juristin, das merkt man doch.

von
KSC

Gott sei Dank schreibt der "normale Versicherte" in so einem Fall eine Anfrage an die DRV ob dieser Monat bei den 45 Jahren mitzählt - und wenn er seinen alten Arbeitslosenbeleg noch hat, schickt er davon eine Kopie mit (oder es ist ihn sche....egal weil es seltenst gerade auf diesen einen Monat ankommt).
Und nach der Antwort sollte es klar sein - oder?
Und beim Besuch einer Beratungsstelle sieht der Berater am PC ob und wie der SC 1570 gespeichert ist und kann das dem Kunden dann hoffentlich dagen

Nach dieser vernünftigen Antwort macht sich dieser "Normalkunde" auch keinen Kopf über Verwaltungsakt oder die Verbindlichkeit einer Rentenauskunft.

Machmal haben wir es beim Antworten "ganz schön an der Waffel"

:)

von
Unwissende

Zitiert von: KSC
Gott sei Dank schreibt der "normale Versicherte" in so einem Fall eine Anfrage an die DRV ob dieser Monat bei den 45 Jahren mitzählt - und wenn er seinen alten Arbeitslosenbeleg noch hat, schickt er davon eine Kopie mit (oder es ist ihn sche....egal weil es seltenst gerade auf diesen einen Monat ankommt).
Und nach der Antwort sollte es klar sein - oder?
Und beim Besuch einer Beratungsstelle sieht der Berater am PC ob und wie der SC 1570 gespeichert ist und kann das dem Kunden dann hoffentlich dagen

Nach dieser vernünftigen Antwort macht sich dieser "Normalkunde" auch keinen Kopf über Verwaltungsakt oder die Verbindlichkeit einer Rentenauskunft.

Machmal haben wir es beim Antworten "ganz schön an der Waffel"

:)


Vielen Dank für die Beleidigung, lieber KSC.

Leider ist die Realität nicht ganz so rosig, wie Sie es darstellen. 45 Jahre muss man erst mal zusammenbekommen und es werden ja bekanntlich nicht alle rentenrechtlichen Zeiten angerechnet. Bei vielen Versicherten wird das eine enge Sache. Und wenn dann ein paar Monate fehlen, dann machen sich diese Versicherten sehr wohl einen Kopf. :-(

Und da Sie bei der DRV arbeiten, sollte Ihnen z. B. die Problematik der Alo-Zeiten im FRG-Bereich bekannt sein, die in der Vergangenheit pauschal ohne Leistungsnachweis angerechnet wurden. Die betroffenen Versicherten machen sich durchaus Gedanken, ob die frühere Wartezeitaufstellung, die ein paar Monate mehr an anrechenbaren Zeiten enthielt als die aktuelle, verbindlich ist, oder ob sie sich damit abfinden müssen, dass die DRV ihnen einen früheren Rentenbeginn zugesichert hatte und nun das Ganze wieder revidiert. Ich habe schon mehrere Fälle davon vorliegen gehabt.

Aber was schreibe ich denn da? Hier soll ja nach Ansicht einiger User nur über die "Schöne-heile-Welt"-Fälle gesprochen werden. Wenn's mal einen Abweichler gibt oder wenn's etwas komplizierter wird, weil auf einmal das Verfahrensrecht oder eine nicht ganz alltägliche Norm ins Spiel kommt, dann versucht man, diese Fälle mit verbalen Attacken aus dem Forum zu treiben.

Lieber gibt man zum tausendsten mal die simple Antwort, dass Erwerbsminderung vorliegt, wenn man nur noch weniger als 3 Stunden tätig sein kann. Dafür braucht man aber kein Expertenforum, da kann man auch eine Maschine antworten lassen!

Ich weiß nicht, was manche Leute für ein Problem damit haben, dass hier auch mal über den Tellerrand hinaus gesehen und die Antwort auf schwierigere Fragen gesucht wird. Wen's nicht interessiert, der kann doch einfach wegsehen. Aber muss man andere Teilnehmern immer gleich beleidigen und ihnen vorwerfen, dass sie einen "an der Waffel haben", nur weil sie abseits eines 08/15-Falles über eine rentenrechtliche Frage diskutieren?
:-(

von
Kaiser

Zitiert von: Unwissende
Zitiert von: KSC
Gott sei Dank schreibt der "normale Versicherte" in so einem Fall eine Anfrage an die DRV ob dieser Monat bei den 45 Jahren mitzählt - und wenn er seinen alten Arbeitslosenbeleg noch hat, schickt er davon eine Kopie mit (oder es ist ihn sche....egal weil es seltenst gerade auf diesen einen Monat ankommt).
Und nach der Antwort sollte es klar sein - oder?
Und beim Besuch einer Beratungsstelle sieht der Berater am PC ob und wie der SC 1570 gespeichert ist und kann das dem Kunden dann hoffentlich dagen

Nach dieser vernünftigen Antwort macht sich dieser "Normalkunde" auch keinen Kopf über Verwaltungsakt oder die Verbindlichkeit einer Rentenauskunft.

Machmal haben wir es beim Antworten "ganz schön an der Waffel"

:)


Vielen Dank für die Beleidigung, lieber KSC.

Leider ist die Realität nicht ganz so rosig, wie Sie es darstellen. 45 Jahre muss man erst mal zusammenbekommen und es werden ja bekanntlich nicht alle rentenrechtlichen Zeiten angerechnet. Bei vielen Versicherten wird das eine enge Sache. Und wenn dann ein paar Monate fehlen, dann machen sich diese Versicherten sehr wohl einen Kopf. :-(

Und da Sie bei der DRV arbeiten, sollte Ihnen z. B. die Problematik der Alo-Zeiten im FRG-Bereich bekannt sein, die in der Vergangenheit pauschal ohne Leistungsnachweis angerechnet wurden. Die betroffenen Versicherten machen sich durchaus Gedanken, ob die frühere Wartezeitaufstellung, die ein paar Monate mehr an anrechenbaren Zeiten enthielt als die aktuelle, verbindlich ist, oder ob sie sich damit abfinden müssen, dass die DRV ihnen einen früheren Rentenbeginn zugesichert hatte und nun das Ganze wieder revidiert. Ich habe schon mehrere Fälle davon vorliegen gehabt.

Aber was schreibe ich denn da? Hier soll ja nach Ansicht einiger User nur über die "Schöne-heile-Welt"-Fälle gesprochen werden. Wenn's mal einen Abweichler gibt oder wenn's etwas komplizierter wird, weil auf einmal das Verfahrensrecht oder eine nicht ganz alltägliche Norm ins Spiel kommt, dann versucht man, diese Fälle mit verbalen Attacken aus dem Forum zu treiben.

Lieber gibt man zum tausendsten mal die simple Antwort, dass Erwerbsminderung vorliegt, wenn man nur noch weniger als 3 Stunden tätig sein kann. Dafür braucht man aber kein Expertenforum, da kann man auch eine Maschine antworten lassen!

Ich weiß nicht, was manche Leute für ein Problem damit haben, dass hier auch mal über den Tellerrand hinaus gesehen und die Antwort auf schwierigere Fragen gesucht wird. Wen's nicht interessiert, der kann doch einfach wegsehen. Aber muss man andere Teilnehmern immer gleich beleidigen und ihnen vorwerfen, dass sie einen "an der Waffel haben", nur weil sie abseits eines 08/15-Falles über eine rentenrechtliche Frage diskutieren?
:-(

Und Du musst nicht gleich beleidigt sein, nur weil die meisten User Dein in die Tiefe gehendes theoretisches Wissen nicht interessiert, weil es überwiegend nur auf einen eher sehr begrenzten Personenkreis zutrifft, den die meisten Praktiker hier so gut wie nie antreffen.

von
DRV

Von der Ausgangsfrage über einen „vorliegenden older nicht vorliegenden Verwaltungsakt“ bis zum „FRG“.
So kann man aus einer ursprünglich leicht verständlichen und praxisnah zu beantwortenden Frage auch ein theoretisch, Fachwissen erforderndes Problem machen und das ist sicher nicht Sinn dieses Forums.

von
Ältester

Zitiert von: DRV
Von der Ausgangsfrage über einen „vorliegenden older nicht vorliegenden Verwaltungsakt“ bis zum „FRG“.
So kann man aus einer ursprünglich leicht verständlichen und praxisnah zu beantwortenden Frage auch ein theoretisch, Fachwissen erforderndes Problem machen und das ist sicher nicht Sinn dieses Forums.

Nein, Sinn des Forums ist ausschließlich der pauschale Verweis an die nächste AuB Stelle und du hast die Deutungshoheit. Zufrieden jetzt?