Arbeitslosigkeitszeiten ohne Leistungsbezug nachweisen vom AfA, aber wie?

von
Trutchen

Hallo,
ich habe folgendes Problem, ich bin im Widerspruchsverfahren für EMR. Habe jetzt Bescheid bekommen, das meine Versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfülle.
Das sind die Zeiten wo ich Arbeitslos gemeldet war bei der AfA ohne Leistungsbezug. Weil ich keinen Anspruch auf Leistungen hatte zu dieser Zeit. Hatte vor der Arbeitslosigkeit einen vierjährigen Minijob auf 165 € gemacht. Dort wurden mir keine Sozialleistungen abgezogen, weil ich da nicht informiert wurde, seitens des AG und ich hatte das nicht gewusst. Das möchte ich hier nicht weiter ausbauen,warum wieso etc.
Ich komme nun mal zurück zum Thema, was ich hier fragen möchte. Würde dann im Oktober 2011 aus krankheitsbedingt Gründen gekündigt. Dann bin ich zur AfA gegangen und habe mich Arbeitslos gemeldet und dort das ganze Prozedere durchlaufen. Dann habe ich Bescheid bekommen, das ich keinen Anspruch habe auf Arbeitslosengeld 1 weil ich keine Beträge eingezahlt habe. Werde aber geführt als Arbeitslos ohne Leistungsbezug. Auch hatte ich kein Anspruch auf ALG 2, weil mein Mann dazumal zuviel Lohn hatte. Also würde ich bei der Krankenkasse in die Familienversicherung der KK bei meinem Mann aufgenommen.
Jetzt fehlen mir die Zeiten von 2011 - 2017. Nun durch die fünftägige Aufbewahrungszeit der AfA sind die Zeiten Weck, von 2011-2014. Und es fehlen die Zeiten von 2014-17, letztere sind ja noch in der 5 Jahresfrist, aber es sind keine Unterlagen vorhanden. Durch mehrmaliges Umziehen und Keller Unterwasser, sind einige Unterlagen von mir, private, abhanden und vernichtet, durch das Wasser im Keller, worden. Die KK kann mir bescheinigen das ich von 2007 - 2017 in der Familienversicherung versichert war, bei meinem Mann.
Wie kann ich nun gegenüber der RV die fehlenden Zeiten belegen und beweisen, wenn ich nichts mehr habe.

Gruß Trutchen

von
Rentenschmied

Hallo,
wenn keine Unterlagen mehr da sind lässt sich auch nichts mehr belegen bzw. nachweisen. Der letzte Rettungsanker bei diesen Alozeiten ist normalerweise die Krankenversicherung aber wenn die auch nur lapidar eine Familienversicherung bestätigen kann war es das leider.
Mit besten Grüßen

von
Trutchen

Ja das ist ja das Problem. Da ich ja Arbeitslos ohne Leistungsbezug gemeldet war, habe ich ja auch keine Leistungen bezogen. Dadurch bin ich in die Familienversicherung gewesen, sonst wäre ich ja nicht mal Krankenversichert gewesen. Ohne Leistungsbezug auch keine Beträge zur KK von der AfA.

Gruß Trutchen

von
Trutchen

Aber warum die AfA das zur RV nicht gemeldet hat, das ist ja das kuriose dabei. Dann wären ja auch die Zeiten im Kontoverlauf der RV enthalten gewesen, da ist ja nichts enthalten. Und das macht mich so stutzig, obwohl ich zu 100 % weiß das alles gemeldet habe im November 2011 wo ich Arbeitslos geworden bin, sprich zum 31.10.11 krankheitsbedingt gekündigt wurde. Diese geringfügige Zeit des Minijob sind im Kontoverlauf enthalten, bis Oktober. 2011. Danach fehlen die Zeiten von der AfA.

Gruß Trutchen

von
Rentenschmied

Hallo, ein altes Problem. Wenn keine Leistung bezogen wird kann die Zeit als Anrechnungszeit gelten wenn man a) bei einem deutschen Arbeitsamt gemeldet war und b) eine Leistung in Ihrem Falle wegen Vermögen, nicht bezogen hat.
Die Arbeitsämter haben sich die Sache damals oft leicht gemacht und haben den Versicherten erzählt dass sie keinen Anspruch auf Leistungen hätten und die haben dann auch erst gar keinen Antrag darauf gestellt. Folge ist dass überhaupt kein Nachweis existiert dass Leistungen wegen Vermögen nicht bezogen worden sind.
Weiterhin haben sich die Versicherten auch oft gar nicht mehr beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet, weil sie ja eh` keine Leistung von dort bekommen haben. Folge ist dass dann keine arbeitslosmeldung beim deutschen Arbeitsamt vorliegt.
An die RV zu melden war dann natürlich auch nichts, die wenigsten Sachbearbeiter beim Arbeitsamt wussten überhaupt, dass eine Anrechnungszeit (was`n das?) überhaupt entstehen kann oder es war ihnen egal, Hauptsache ein Fall weniger und keinen Bescheid machen müssen.
Ausbaden muss das leider immer wieder der Rentenversicherte wie Sie der dann eine nicht zu schließende Lücke in seinem Konto hat. Glauben Sie mir, das kommt in Kontenklärungsfällen sehr häufig vor.
Mit besten Grüßen

Experten-Antwort

Hallo Trutchen,

wenn ich das richtig verstehe, haben Sie sich "nur" 2011 bei der Agentur für Arbeit gemeldet und dann nicht wieder. In diesem Fall können Ihnen die Zeiten nicht als Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit anerkannt werden. Voraussetzung für eine berücksichtigungsfähige Arbeitslosigkeit ist, dass Sie alle 3 Monate Ihr Vermittlungsgesuch erneuern haben. Wenn das nicht passiert ist, erklärt das die fehlenden Unterlagen und Meldungen.
Sie schreiben auch, dass Sie vor Ihrer Arbeitslosigkeit einen Minijob ohne Beitragsabzug ausgeübt haben. Wahrscheinlich würden Ihnen damit ohnehin nach diesem Minijob keine Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit anzurechnen sein, weil die Arbeitslosigkeit nicht auf eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung oder Tätigkeit folgte. Das wäre aber eine weitere Voraussetzung für die Berücksichtigung von derartigen Anrechnungszeiten.

Experten-Antwort

Hallo Trutchen,

wenn ich das richtig verstehe, haben Sie sich "nur" 2011 bei der Agentur für Arbeit gemeldet und dann nicht wieder. In diesem Fall können Ihnen die Zeiten nicht als Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit anerkannt werden. Voraussetzung für eine berücksichtigungsfähige Arbeitslosigkeit ist, dass Sie alle 3 Monate Ihr Vermittlungsgesuch erneuern haben. Wenn das nicht passiert ist, erklärt das die fehlenden Unterlagen und Meldungen.
Sie schreiben auch, dass Sie vor Ihrer Arbeitslosigkeit einen Minijob ohne Beitragsabzug ausgeübt haben. Wahrscheinlich würden Ihnen damit ohnehin nach diesem Minijob keine Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit anzurechnen sein, weil die Arbeitslosigkeit nicht auf eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung oder Tätigkeit folgte. Das wäre aber eine weitere Voraussetzung für die Berücksichtigung von derartigen Anrechnungszeiten.

von
Trutchen

Also ich hatte im Oktober 2011 die Kündigung bekommen und dann zum Arbeitsamt gegangen und mich auch Arbeitslos gemeldet. Hatte da noch nebenbei eine Kündigungsschutzklage zu laufen beim Arbeitsgericht. Die mit einem Vergleich abgeschlossen wurde.
Also beim Arbeitsamt habe ich das ganze Spektrum der Antragsstellung durchlaufen, mein Mann hat mir noch geholfen die Anträge auszufüllen.
Der zuständige SB sagte dazumal, " Sie haben einen 165 € Job ausgeübt" nach dann haben sie wieso keinen Anspruch darauf. Sie werden zwar als Arbeitslos ohne Leistungsbezug geführt, das war's. In dieser Zeit war ich schon Krank und auch Krankgeschrieben und bin von Arzt zu Arzt und Krankenhaus zu Krankenhaus gewandert. Da ich keine Leistungen bezogen habe bzw. bekommen habe, war ich schon vorher in der Familienversicherung meines Mannes, auch während des 165 € - Jobs
Bin trotzdem jede 3 Monate zum Arbeitsamt gegangen oder meinen Mann geschickt (mit Vollmacht) um wenigstens mich zu melden.
Aber wie ich geschrieben habe, müssen die SB erst garnichts an Akte angelegt haben und auch nichts weitergeleitet haben an die RV. Sonst wäre ja was registriert in meinem Konto. War von 2010 - 2013 durchweck nur Krank.
Nun ist ja das Problem, das nichts mehr vorhanden ist beim Arbeitsamt, vor 2014.
Gruß Trutchen

von
Trutchen

Wie gesagt, bin selber, wenn ich es geschaft habe zur AfA gegangen oder wenn nicht habe ich meinen Mann, mit Vollmacht dahin geschickt, das er alles regelt.
Aber nun ist von 01.11.2011 bis 2014 nichts mehr vorhanden, weil es der fünfjahresfist unterlegen war, sprich vernichtet. Warum da nichts weitergeleitet wurde seitens des AfA zur RV bleibt mir schleierhaft. Entweder hat sich die SB keine Arbeit machen wollen und eine Akte anlegen wollen, weil ich ja wieso nichts bekommen hätte, um sich arbeit zu sparen, wegen einem Ablehnungsbescheid etc. Keine Ahnung was da geleaufen ist innerhalb des AfA dazumal. Auch sind keine Akten nach 2014 bis dato, sprich 01.07.2017 vorhanden in der AfA zu meiner Person. Konnte das garnicht glauben und bin bald vom Glauben abgefallen, als ich das erfahren habe, auf Nachfragen von mir bzw. von meinem Mann.

Gruß Trutchen

von

Man sollte sich halt immer frühzeitig um die Vollständigkeit seines Versicherungskontos bemühen.
Das die AfA nach 5 Jahren die Unterlagen vernichtet, bedeutet ja nicht, dass Sie damals auch dort gemeldet waren. Und selbst wenn doch, wären die Zeiten nur als Anrechnungszeiten zu berücksichtigen, wenn Sie unmittelbar davor versicherungspflichtig beschäftigt waren.

Fazit: Kein Nachweis = keine Anerkennung der Zeiten! Völlig ok so.

von
Batrix

Wenn Sie nicht neben dem MiniJob (OHNE Zuzahlung) ein unter 10jähriges Kind erzogen haben, dann würde Ihnen die Anerkennung der anschließenden Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug auch nicht helfen, die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen.

Eine Voraussetzung für die Erwerbsminderungsrente ist, dass in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge vorliegen.
Eine Meldung bei der Agentur für Arbeit ohne Leistungsbezug kann bei Anrechnung dazu führen, dass der 5-Jahres-Zeitraum in die Vergangenheit verlängert werden kann, um so an vorher liegende Pflichtbeiträge "heranzukommen".

Da ein MiniJob ohne Zuzahlung keine Pflichtbeiträge sind und dieser Job von Ihnen vier Jahre ausgeübt worden ist, dürfte diese Voraussetzung auch bei Anrechnung der Arbeitslosigkeitszeiten nichts ändern.

von
Trutchen

Also bedeutet das ich keinen Anspruch hätte auf EMR, auch wenn die AfA, dieses immer gemeldet hätte, Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug.
Was ist mit den zeiten, die ich eingezahlt habe auf meinem Konto, werden die dann beücksichtig?
Wenn ich die 5 Jahresfrist nicht erfülle, weil ich nichts eingezahlt habe, dann würde ich ja nie eine EMR bekommen. Bin zu krank um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchzuhalten. Es haben viele gemeint, das ich lieber EMR beantragen soll. Ich bin nicht mehr erwerbstätig, das schaffe ich gesundheitlich nicht mehr. Was soll ich machen, von iorgendwo muss ich ja hilfe bekommen.
Wie gesagt, was ist mit den Zeiten, die ich eingezahlt habe. Wird da dann zurückgegriffen?

Gruß Trutchen

von
DRV

Zitiert von: Trutchen
Also bedeutet das ich keinen Anspruch hätte auf EMR, auch wenn die AfA, dieses immer gemeldet hätte, Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug.
Was ist mit den zeiten, die ich eingezahlt habe auf meinem Konto, werden die dann beücksichtig?
Wenn ich die 5 Jahresfrist nicht erfülle, weil ich nichts eingezahlt habe, dann würde ich ja nie eine EMR bekommen. Bin zu krank um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchzuhalten. Es haben viele gemeint, das ich lieber EMR beantragen soll. Ich bin nicht mehr erwerbstätig, das schaffe ich gesundheitlich nicht mehr. Was soll ich machen, von iorgendwo muss ich ja hilfe bekommen.
Wie gesagt, was ist mit den Zeiten, die ich eingezahlt habe. Wird da dann zurückgegriffen?

Gruß Trutchen

Wenn Sie die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, 3 Jahre mit Beitragszeiten in den letzten 5 Jahren vor Eintritt des Leistungsfall, nicht erfüllen, kommt eine Erwerbsminderungsrente weder aktuell noch später in Betracht, solange sich an dem Datum des Leistungsfall nichts ändert.

von
Cosima

Zitiert von: Trutchen
Also bedeutet das ich keinen Anspruch hätte auf EMR, auch wenn die AfA, dieses immer gemeldet hätte, Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug.
Was ist mit den zeiten, die ich eingezahlt habe auf meinem Konto, werden die dann beücksichtig?
Wenn ich die 5 Jahresfrist nicht erfülle, weil ich nichts eingezahlt habe, dann würde ich ja nie eine EMR bekommen. Bin zu krank um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchzuhalten. Es haben viele gemeint, das ich lieber EMR beantragen soll. Ich bin nicht mehr erwerbstätig, das schaffe ich gesundheitlich nicht mehr. Was soll ich machen, von iorgendwo muss ich ja hilfe bekommen.
Wie gesagt, was ist mit den Zeiten, die ich eingezahlt habe. Wird da dann zurückgegriffen?

Gruß Trutchen

Es gibt versicherungstechnisch und medizinische Voraussetzungen für den Bezug einer EMR. Wenn Sie erstere nicht erfüllen, so kämen die medizinischen Voraussetzungen in Frage. Für Sie würde, wenn Sie sich für erwerbsunfãhig halten, Grundsicherung in Frage kommen. Dabei prüft die RV via Amtshilfe trotzdem Ihre Erwerbsfähigkeit, weil niemand sonst eine solche feststellen kann, keine AfA, kein Amtsarzt usw. Wenn dabei festgestellt wird, dass Sie erwerbsgemindert sind, folgt zwar keine Berentung, aber Grundsi ist möglich.

von
Trutchen

Zitiert von: Cosima
Zitiert von: Trutchen
Also bedeutet das ich keinen Anspruch hätte auf EMR, auch wenn die AfA, dieses immer gemeldet hätte, Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug.
Was ist mit den zeiten, die ich eingezahlt habe auf meinem Konto, werden die dann beücksichtig?
Wenn ich die 5 Jahresfrist nicht erfülle, weil ich nichts eingezahlt habe, dann würde ich ja nie eine EMR bekommen. Bin zu krank um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchzuhalten. Es haben viele gemeint, das ich lieber EMR beantragen soll. Ich bin nicht mehr erwerbstätig, das schaffe ich gesundheitlich nicht mehr. Was soll ich machen, von iorgendwo muss ich ja hilfe bekommen.
Wie gesagt, was ist mit den Zeiten, die ich eingezahlt habe. Wird da dann zurückgegriffen?

Gruß Trutchen

Es gibt versicherungstechnisch und medizinische Voraussetzungen für den Bezug einer EMR. Wenn Sie erstere nicht erfüllen, so kämen die medizinischen Voraussetzungen in Frage. Für Sie würde, wenn Sie sich für erwerbsunfãhig halten, Grundsicherung in Frage kommen. Dabei prüft die RV via Amtshilfe trotzdem Ihre Erwerbsfähigkeit, weil niemand sonst eine solche feststellen kann, keine AfA, kein Amtsarzt usw. Wenn dabei festgestellt wird, dass Sie erwerbsgemindert sind, folgt zwar keine Berentung, aber Grundsi ist möglich.

Die RV macht erst garnicht weiter, wenn die versicherungstechnischen Voraussetzungen nicht stimmen. Da wird erst garnicht der medizinische Bereich geprüft bzw. begutachtet.

Gruß Trutchen

von
Rentenschmied

Hallo Trudchen,
ja das stimmt schon, aber das Grusi-Amt kann die Erwerbsfähigkeit/-Minderung von der RV prüfen lassen praktische wenn man so will im Rahmen einer Amtshilfe. Das Grusi-Amt erstattet dem RV-Träger meines Wissens auch die Kosten dafür.
Der Nachteil für den Rentner in der Rentenversicherung ist, dass wenn ein Leistungsfall einer dauerhaften Erwerbsminderung mal festgestellt worden ist, dieser auch regelmäßig bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze nicht wieder wegfällt. Dies hat zur Folge dass nie wieder ein Anspruch auf eine EM-Rente entsteht. Besser ist es also für den EM-Rentenantragsteller wenn kein Leistungsfall festgestellt wird, wenn z.Zt. die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind denn wer weiß was die Zukunft bringt z.Bsp. eine Kindergeburt oder Arbeitsaufnahme.
Vorteil wäre ein Anspruch auf Grundsicherung.
Kurz gesagt: "Wie man`s macht ist`s verkehrt".
Mit besten Grüßen

von
KSC

Hallo Trudchen,

man kann es drehen wie man will, Sie werden die durchgehende Meldung beim Arbeitsamt nicht beweisen können und tragen somit die Folgen dieser Beweislosigkeit.

Da ist nichts dran zu ändern; wenn das Arbeitsamt nichts mehr hat, gibts von dort auch keine Bescheinigung.

Ist sicher "blöd gelaufen", aber ganz frei von jeder Schuld kann man Sie auch nicht sprechen. Es wäre auch "Ihr Job" gewesen sich die jeweiligen Vorsprachen und die durchgehende Arbeitslosenmeldung von Zeit zu Zeit schriftlich bestätigen zu lassen.

von
Trutchen

Zitiert von: KSC
Hallo Trudchen,

man kann es drehen wie man will, Sie werden die durchgehende Meldung beim Arbeitsamt nicht beweisen können und tragen somit die Folgen dieser Beweislosigkeit.

Da ist nichts dran zu ändern; wenn das Arbeitsamt nichts mehr hat, gibts von dort auch keine Bescheinigung.

Ist sicher "blöd gelaufen", aber ganz frei von jeder Schuld kann man Sie auch nicht sprechen. Es wäre auch "Ihr Job" gewesen sich die jeweiligen Vorsprachen und die durchgehende Arbeitslosenmeldung von Zeit zu Zeit schriftlich bestätigen zu lassen.

Gut, im nachherein ist man immer schlauer. Wer denkt da schon dran, sich alles Bescheinigen zu lassen. Gut, für die Zukunft, weiß man Bescheid. Aber das nützt mir jetzt nichts. Ich war immer alle 3 Monate bei der AfA um meine Arbeitslosigkeit zu melden bzw. zu werneuern. Wenn ich nicht konnte, kankheitsbedingt, ist mein Mann hingegangen in meinem Auftrag, mit Vollmacht. Habe übrigens noch die Vollmacht gefunden, die ich ihm im Jahr 2012/13 erteilt habe.

Gruß Trutchen

von
Cosima

Zitiert von: Trutchen
Zitiert von: KSC
Hallo Trudchen,

man kann es drehen wie man will, Sie werden die durchgehende Meldung beim Arbeitsamt nicht beweisen können und tragen somit die Folgen dieser Beweislosigkeit.

Da ist nichts dran zu ändern; wenn das Arbeitsamt nichts mehr hat, gibts von dort auch keine Bescheinigung.

Ist sicher "blöd gelaufen", aber ganz frei von jeder Schuld kann man Sie auch nicht sprechen. Es wäre auch "Ihr Job" gewesen sich die jeweiligen Vorsprachen und die durchgehende Arbeitslosenmeldung von Zeit zu Zeit schriftlich bestätigen zu lassen.

Gut, im nachherein ist man immer schlauer. Wer denkt da schon dran, sich alles Bescheinigen zu lassen. Gut, für die Zukunft, weiß man Bescheid. Aber das nützt mir jetzt nichts. Ich war immer alle 3 Monate bei der AfA um meine Arbeitslosigkeit zu melden bzw. zu werneuern. Wenn ich nicht konnte, kankheitsbedingt, ist mein Mann hingegangen in meinem Auftrag, mit Vollmacht. Habe übrigens noch die Vollmacht gefunden, die ich ihm im Jahr 2012/13 erteilt habe.

Gruß Trutchen

Es ist, wie es ist.Gibt ja etli, die keinen Anspruch auf EMR haben und krank/nicht erwerbsfähig sind. Dafür gibt es ja die Grundsicherung. Praktisch das Gleiche wie Alg 2,aber ohne Arbeitsvermittlung. Das wäre die Sozialleistungen für erwerbsgeminderte die ke Rente auf Grund des Fehlen der vers. techn. Voraussetzungen bekommen kōnnen.

von
Mike

Zitiert von: Cosima
[quote=317911][quote=317906]Hallo Trudchen,

Es ist, wie es ist.Gibt ja etli, die keinen Anspruch auf EMR haben und krank/nicht erwerbsfähig sind. Dafür gibt es ja die Grundsicherung. Praktisch das Gleiche wie Alg 2,aber ohne Arbeitsvermittlung. Das wäre die Sozialleistungen für erwerbsgeminderte die ke Rente auf Grund des Fehlen der vers. techn. Voraussetzungen bekommen kōnnen.

Die Grundsicherung bekommt sie aber nur,wenn der Mann sehr wenig verdient,das wird alles angerechnet,und da sie schon kein Alg2 bekommen hat,glaube ich nicht dass sie Grundsicherung bekommt.