Arbeitsmarktrennte und Krankschreibung

von
Mamera

Hallo
Ich bin 49 und beziehe seit Januar 2019 die volle Erwerbsminderungsrente (der Gutachter bewertete mich für über 3 und unter 6 Stunden, da aber der Arbeitsmarkt verschlossen ist, bekomme ich die Volle) jedoch als sogenannte Arbeitsmarktrente. Zudem werde ich aufgestockt über das Jobcenter.
Jetzt zu meiner Frage, die mir noch keiner richtig beantworten konnte.

Laut Jobcenter soll ich weiterhin eine Krankmeldung einreichen ( lt. Mitarbeiterin "wäre besser so", dies ist für mich keine fundierte Aussage). Jedoch kann mir keiner sagen ob ich, obwohl ich die volle EMR bekomme, das wirklich machen muss. Bin ich dazu verpflichtet? Eine genaue Antwort konnte mir weder das JC noch die VDK geben.

Ich hoffe ich konnte das verständlich erklären. Vielen Dank für Ihre Hilfe .
Beste Grüße Mamera

von
Glue

Eine"dauerhafte" Krankmeldung natürlich nicht. Aber Sie werden ja nicht ohne Grund weiterhin beim Jobcenter geführt. Sie sind bis zu 6 Stunden arbeitsfähig und Aufgabe des Jobcenters ist es, Sie in eine solche Teilzeitbeschäftigung zu vermitteln. Ergo gilt als Entschuldigung bei nicht wahrzunehmenden Terminen nur eine Krankmeldung.

von
Mamera

dann wird das von Fall zu Fall und evtl. von Mitarbeiter von Mitarbeiter (JC) unterschiedlich behandelt. Weil ich jemanden kenne, dem es genauso ging wie mir, dies schon 4 Jahre so läuft, ohne eine Krankmeldung abgeben zu müssen. Diese Person ist nur etwas älter als ich und wohnt in einem anderem Bundesland.

von
W°lfgang

Hallo Mamera,

aus Sicht JC sind Sie mit der 'nur' Arbeitsmarktrente noch in Teilzeittätigkeiten vermittelbar - genau deswegen erhalten Sie auch die ergänzenden Leistungen vom JC.

Daher heißt es hier weiterhin fordern (kümmere dich mal um einen Teilzeitjob) und fördern (Leistungsergänzungen bei weiter bestehender vergeblicher Jobvermittlung) ...mit eine AU-Bescheinigung geht ja gar keine mögliche Vermittlung ;-)

Ohne sind Sie ganz normal mit DRV-festgestellter 'halbtäglicher' Leistungsfähigkeit in der Tretmühle des JC.

Sie können die AU-Bescheinigung natürlich weglassen und sehen was passiert/ob überhaupt was ...andererseits steht Ihnen auch die schriftliche Nachfrage ans JC offen, den Gesprächsinhalt zu hinterfragen und auf eine schriftliche Antwort zu bestehen.

Nebenbei: Ihre Frage betrifft in keiner Weise eine Frage zur Rentenversicherung, da gibt es andere Foren für - andere User werden die Ihnen sicher noch nennen.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Mamera,

bitte lassen Sie sich, wie von W*lfgang angeregt, die angeforderte Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schriftlich unter Angabe der Rechtsgrundlage bestätigen. Dann haben Sie Klarheit bei der Handhabung durch das Jobcenter.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.2019, 10:44 Uhr]

von
Mamera

Hallo und vielen Dank für Ihre Anworten.

Nach anderen Foren habe ich schon gesucht, aber nix passendes gefunden. Hätten Sie einen Tipp für mich?

Vielen Dank

Mamera