Ausgleich einer Rentenminderung kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze

von
Abschlagsrentner

Meine Frage:

Vermindert sich eigentlich der für den Ausgleich einer Rentenminderung aufzuwendende Betrag, wenn man dieses erst kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze beantragt und einzahlt, statt dieses erst kurz vor Bezug einer abschlagsbehafteten Rente zu tun?

von
W°lfgang

Hallo Abschlagsrentner,

logischerweise ja.

Je weiter Sie über das max. früheste Altersrentenbeginndatum hinaus sind/je näher an einer abschlagsfreien Alterrente/hier: ggf. nur die Regelaltersrente, umso geringer fällt der Abschlag aus = umso weniger können Sie für die Ausgleichszahlung aufwenden.

Frage dabei: welches Ziel verfolgen Sie? Die Altersrente maximal zu erhöhen = max. mögliche Abschlagszahlungen dafür einzusetzen, um dann doch bei einer erst abschlagsfreien (Regel)Altersrente die zugekauften Entgeltpunkte ontop zu erhalten und/oder die ggf. auch steuerlichen Aspekte dieser ggf. gesplitteten/ratenweisen Ausgleichszahlungen mitzunehmen?

Der Hintergrund Ihrer Frage für eine 'vernünftigere' Antwort ist nicht erkennbar ...außer den bereits zielbezogenen ersten 2 Worten/überlesen Sie dann bitte den Rest ;-)

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Abschlagsrentner,

Rentenabschläge, die sich auf Grund eines vorzeitigen Beginns einer Altersrente ergeben, können durch die Zahlung von Beiträgen ausgeglichen werden.

Je näher der Rentenbeginn an der Regelaltersgrenze liegt, desto geringer ist der Rentenabschlag mit der Folge, dass natürlich auch der Betrag zum Ausgleich der Rentenminderung entsprechend niedriger ist.

Es darf nämlich nicht mehr gezahlt werden, als zum Ausgleich des Rentenabschlags beim beabsichtigen vorzeitigen Rentenbeginn notwendig ist.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung