Befristete volle EMR

von
Sike Hoffmann

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem und hoffe auf gute Ratschläge. Mir wurde jetzt leider nur eine befristete volle Erwerbsminderungsrente gewährt. Obwohl ich im R0215 Selbsteinschätzungsformular unter Punkt 2.4 "Nein" angekreuzt habe mit entsprechender Begründung, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Ich bin Jahrgang Anfang 1963 und habe einen unbefristete Schwerbehinderung GdB 80. Welche Möglichkeiten habe ich noch, damit mir, wie auch von mir gefordert, eine unbefristete EMR genehmigt wird. Wieso ist der sozialmedizinischen Dienst der DRV nicht einsichtig.
Die Widerspruchsfrist ist bereits überschritten.
Vorab schon mal vielen Dank.

Viele Grüße.

P.S. Es ist keine Arbeitsmarktrente, ich habe die volle EMR aus rein medizinischen Gründen erhalten und ist mein Erstantrag.

von
???

Viele Rentenantragsteller wären glücklich, wenn sie eine volle EM-Rente bewilligt bekommen hätten. Erklären Sie mal Ihr Problem jemanden, dessen Rentenantrag abgelehnt wurde und der sich jetzt durch die Rechtsinstanzen kämpfen muss und das vielleicht jahrelang. Und Sie hat die Befristung ja auch nicht so sehr gestört, als dass Sie rechtzeitig Widerspruch eingelegt hätten.

Bei allem Verständnis für die Belastung, die ein Antrag auf Weitergewährung vor allem für psychisch Erkrankte darstellt: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Wenn es allein auf die Angaben/Empfindungen des Antragstellers ankäme, könnte man das Rentenverfahren stark verkürzen: Man müsste nur noch nach dem gewünschten Rentenbeginn fragen.

von
Schade

Was Sie im Selbsteinschätzungsbogen schreiben ist Ihre Meinung, dieser muss sich der Arbeitsmediziner der DRV nun wirklich nicht anschließen.

Was können Sie tun? 3-4 Monate vor Ablauf der Befristung den Verlängerungsantrag stellen und hoffen dass es dann eine Dauerrente wird. Aber auch das kann wieder eine Zeitrente werden.

So tragisch ist das auch wieder nicht.

von
...

Kein Wunder, dass Deutschland immer mehr Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen muss, bloß weil die Deutschen Schwerbehindert sind, dadurch zu faul zum arbeiten sind, lassen sich lieber eine Rente zahlen.

Es gibt so viel Schwerbehinderte, die können nicht mehr in ihren Beruf arbeiten, z. B. ein Bäcker mit Mehlstauallergie arbeitet halt dann im Aldi, ein Maurer mit Bandscheibenvorfall arbeitet als Arzthelfer.

In meinen Fall hat der Gutacher der DRV und der Gutachter vom Sozialgericht erklärt, dass ich Arbeitsunfähig bin.

In einer Routineuntersuchung für eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach G25-Bescheinigung und augenärztlich-erweiterten Sehtest steht genau das Gegenteil drinnen.

von
von von

[quote=292538]Kein Wunder, dass Deutschland immer mehr Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen muss, bloß weil die Deutschen Schwerbehindert sind, dadurch zu faul zum arbeiten sind, lassen sich lieber eine Rente zahlen.

Ja, ich sehe auch alle Tage die Fachkräfte am Bahnhof und im Einkaufszentrum die unsere zukünftige Rente zahlen sollen.

Experten-Antwort

Wie bereits schon des öfteren benannt, handelt es sich bei dem R0215 um einen Selbsteinschätzungsbogen.
Der Amtsarzt der Rentenversicherung muss nicht zwingend Ihrer Meinung sein.
Auch ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Indiz, aber keine Garantie, dass Sie auf Dauer voll erwerbsgemindert sind.

Stellen Sie rechtzeitig (6 Monate vor Auslaufen Ihrer derzeit bewilligten Zeitrente)einen Weitergewährungsantrag.

Achtung: Die DRV ist nicht dazu verpflichtet, Sie schriftlich daran zu erinnern, einen Weitergewährungsantrag rechtzeitig zu stellen!

von
Sike Hoffmann

Zitiert von: Experte/in
Wie bereits schon des öfteren benannt, handelt es sich bei dem R0215 um einen Selbsteinschätzungsbogen.
Der Amtsarzt der Rentenversicherung muss nicht zwingend Ihrer Meinung sein.
Auch ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Indiz, aber keine Garantie, dass Sie auf Dauer voll erwerbsgemindert sind.

Stellen Sie rechtzeitig (6 Monate vor Auslaufen Ihrer derzeit bewilligten Zeitrente)einen Weitergewährungsantrag.

Achtung: Die DRV ist nicht dazu verpflichtet, Sie schriftlich daran zu erinnern, einen Weitergewährungsantrag rechtzeitig zu stellen!

Guten Morgen,

ich möchte mich bei denjenigen bedanken, die mir zu meinem Beitag, Ihre positiven Statements abgegeben haben.

Womit ich überhaupt nicht zufrieden bin, ist mit der Expertenantwort. Lieber Experte/-in mir ist voll und ganz bewusst, dass es sich um das Formular R0215, einen Selbsteinschätzung handelt. Von allen Seiten insbesondere auch von der DRV, wird darauf hingewiesen, diesen auszufüllen. Wenn der Amtsarzt wie Sie es schreiben, auch nicht zwingend berücksichtigt werden muss. Zu meiner Schwerbehinderung habe ich keine Frage gestellt. Das dies kein Indiz bzw. keine Garantie ist wie Sie es schreiben, stimmt in keinster Weise mit meiner Meinung überein. Auch auf die anderen Hinweise von Ihnen, möchte ich nicht eingehen. Diese sind bereits bekannt. Trotzdem Danke.

Für mich war/ist es wichtig zu erfahren, inwieweit der R0215 Selbsteinschätzung bei der Beurteilung, ob es eine befristete oder unbefristete EMR wird, mit berücksichtigt wird.
Also liege ich da garnicht mal so falsch mit meinem Beitrag. Es bleibt ein Lotteriespiel. Der sozialmedizinischen Dienst der DRV macht mit einem was er will.

Mit freundlichen Grüßen

P.S. Ich werde garantiert bei meinen nächsten Verlängerungsantrag keinen R0215 Selbsteinschätzung Formular ausfüllen. Und sollte ich beim nächsten mal wieder nur eine Befristung sein, werde ich Widerspruch einlegen und wenn nötig vor dem SG klagen.

von
Gabi Brückner

Hallo Frau Hoffmann

Ich habe auch eine volle EM Rente die befristet ist. Obwohl ich gesundheitlich mit 100% ger Sicherheit nicht mehr genesen werde. Fachärzte und die dazu gehörigen Untersuchungen bestätigen meinen Zustand. Dennoch sieht die DRV eine kleine Chance das sich mein Zustand bessern könnte. Sollte dies aber nicht der Fall sein und ich kann das Belegen Anhand von ärtzlichen Befunden und meiner Selbsteinschätzung ,glaube ich,wird die DRV meinem Weiterbewilligungsantrag statt geben. Ich finde das die DRV durchaus das Recht hat eine EM Rente zu prüfen. Ich kann sie nicht verstehen warum sie notfalls sogar Klagen wollen. Wenn sie doch belegen können wie erkrankt sie tatsächlich sind (aber bitte auch ärtzliche Befunde
beilegen nur eine Selbstauskunft ist nicht objektiv genug)dann wird die Wahrscheinlichkeit einer Weiterbewilligung gegeben sein. Ist das zuviel verlangt?

Nachdenkliche Grüße

von
Schorsch

Zitiert von: Sike Hoffmann

Für mich war/ist es wichtig zu erfahren, inwieweit der R0215 Selbsteinschätzung bei der Beurteilung, ob es eine befristete oder unbefristete EMR wird, mit berücksichtigt wird.
Also liege ich da garnicht mal so falsch mit meinem Beitrag. Es bleibt ein Lotteriespiel. Der sozialmedizinischen Dienst der DRV macht mit einem was er will.

Nein, er macht nicht was er will aber auch nicht das was SIE wollen.

Er entscheidet unter der Berücksichtigung aller vorliegenden Fakten.
Davon ist Ihre persönliche subjektive Selbsteinschätzung nur ein winziges Mosaik-Steinchen.

Wenn künftig jeder Rentenbegehrende selbst entscheiden dürfte, ob er dauerhaft EM-Rente bekommt oder nicht, würde kaum noch jemand arbeiten gehen.
Das sollte eigentlich sogar den Dümmsten der Dummen einleuchten.

Zitiert von: Sike Hoffmann

P.S. Ich werde garantiert bei meinen nächsten Verlängerungsantrag keinen R0215 Selbsteinschätzung Formular ausfüllen. Und sollte ich beim nächsten mal wieder nur eine Befristung sein, werde ich Widerspruch einlegen und wenn nötig vor dem SG klagen.

Das klingt ja fast wie eine Drohung.
Die DRV-Mitarbeiter und Richter werden schwer beeindruckt sein...:-)

MfG

von
Sike Hoffmann

Zitiert von: Gabi Brückner
Hallo Frau Hoffmann

Ich habe auch eine volle EM Rente die befristet ist. Obwohl ich gesundheitlich mit 100% ger Sicherheit nicht mehr genesen werde. Fachärzte und die dazu gehörigen Untersuchungen bestätigen meinen Zustand. Dennoch sieht die DRV eine kleine Chance das sich mein Zustand bessern könnte. Sollte dies aber nicht der Fall sein und ich kann das Belegen Anhand von ärtzlichen Befunden und meiner Selbsteinschätzung ,glaube ich,wird die DRV meinem Weiterbewilligungsantrag statt geben. Ich finde das die DRV durchaus das Recht hat eine EM Rente zu prüfen. Ich kann sie nicht verstehen warum sie notfalls sogar Klagen wollen. Wenn sie doch belegen können wie erkrankt sie tatsächlich sind (aber bitte auch ärtzliche Befunde
beilegen nur eine Selbstauskunft ist nicht objektiv genug)dann wird die Wahrscheinlichkeit einer Weiterbewilligung gegeben sein. Ist das zuviel verlangt?

Nachdenkliche Grüße

Hallo Frau Gabi Brückner,

sehen Sie und das ist der springende Punkt. Auch wenn man zu 100% nicht wieder gesund wird (bei mir und bei Ihnen), sieht die DRV eine kleine oder vielleicht eine große Chance, dass man eventuell wieder gesund wird. Das nenne ich rumschickanieren. Den lassen wir zappeln. Auch wenn dieser in ein paar Jahren seine AR hat. Also wieder Weitergewährungsantrag, Gutachter ect. Das könnte man sich sparen ( Nerven und Verwaltungskosten). Meine medizinischen Unterlagen belegen das. Vielleicht hat ein Gutachter geschrieben, eventuell könnte Frau Hoffmann wieder gesund werden. Darauf stützt sich die DRV. Es ist nicht nur eine sondern ich habe einige Erkrankungen. Das nenne ich kleinkariert. Ich lasse mir das nicht mehr bieten. Wie gesagt bei der nächsten befristeten Verlängerung werde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen ( Widerspruch, Klage ect.)

Vielen Dank für Ihre persönliche Meinung dazu.

Mit freundlichen Grüßen

von
Schorsch

Zitiert von: Sike Hoffmann

Für mich war/ist es wichtig zu erfahren, inwieweit der R0215 Selbsteinschätzung bei der Beurteilung, ob es eine befristete oder unbefristete EMR wird, mit berücksichtigt wird.
Also liege ich da garnicht mal so falsch mit meinem Beitrag. Es bleibt ein Lotteriespiel. Der sozialmedizinischen Dienst der DRV macht mit einem was er will.

Eigentlich ist jeder Erstantrag auf EM-Rente eine Selbsteinschätzung.

Schließlich behaupten die Antragsteller damit, dass Sie sich für rentenrelevant erwerbsgemindert halten.

Da aber bisher mehr als 45 Prozent der gestellten Anträge abgelehnt wurden, haben offenbar fast die Hälfte der Antragssteller mit ihrer Selbsteinschätzung daneben gelegen.

MfG

von
Franz Josef

Zitiert von: Sike Hoffmann

Hallo Frau Gabi Brückner,

sehen Sie und das ist der springende Punkt. Auch wenn man zu 100% nicht wieder gesund wird (bei mir und bei Ihnen), sieht die DRV eine kleine oder vielleicht eine große Chance, dass man eventuell wieder gesund wird. Das nenne ich rumschickanieren....


Was soll Ihr Rumgejammere eigentlich?

Wenn Sie wirklich so krank sind wie Sie behaupten, steht der nächsten Weiterbewilligung nichts im Wege.
Und nur DAS ist von Bedeutung!

Nur wenn der Fortzahlungsantrag abgelehnt werden sollte, hätten Sie einen Grund zum Widerspruch und zur Klage.
Aber nicht wegen einer nicht bewilligten Dauerrente.

Übrigens schützt auch eine unbefristete Rente nicht vor Überprüfungen.
Der einzige Vorteil ist der, dass keine Fortzahlungsanträge gestellt werden müssen.

(Meine EM-Rente wurde übrigens sofort unbefristet bewilligt.
Hatte die DRV keine Lust dazu, mich zu schikanieren oder woran lag das wohl?)

von
=//=

Ich muss @Schorsch mal wieder Recht geben. Wäre es nicht so, würden wesentlich weniger Rentenanträge gestellt.

Es soll Menschen geben, die trotz mehrerer Krankheiten nun mal nicht ERWERBSGEMINDERT sind. Ich kenne einige Leute, die trotz ihrer - teilweise schweren - Krankheiten sogar 8 Stunden arbeiten und nicht dauernd rumjammern. Auch eine anerkannte Schwerbehinderung sagt nur etwas über vorliegende Krankheiten aus, das ist aber nicht gleichbedeutend mit einer Erwerbsminderung. Oder weshalb arbeiten Schwerbehinderte an ganz normalen Arbeitsstellen, wo natürlich die Einschränkungen berücksichtigt werden?

Mal ganz abgesehen von allem Anderen sind die Gesetze nun mal so und alle Mitarbeiter der DRV - Ärzte eingeschlossen - müssen sich daran halten.

von
Fastrentner

Zitiert von: Sike Hoffmann
[quote=292547]Wie bereits schon des öfteren benannt, handelt es sich bei dem R0215 um einen Selbsteinschätzungsbogen.
Der Amtsarzt der Rentenversicherung muss nicht zwingend Ihrer Meinung sein.
Auch ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Indiz, aber keine Garantie, dass Sie auf Dauer voll erwerbsgemindert sind.

Stellen Sie rechtzeitig (6 Monate vor Auslaufen Ihrer derzeit bewilligten Zeitrente)einen Weitergewährungsantrag.

Achtung: Die DRV ist nicht dazu verpflichtet, Sie schriftlich daran zu erinnern, einen Weitergewährungsantrag rechtzeitig zu stellen!

Guten Morgen,

ich möchte mich bei denjenigen bedanken, die mir zu meinem Beitag, Ihre positiven Statements abgegeben haben.

Womit ich überhaupt nicht zufrieden bin, ist mit der Expertenantwort. Lieber Experte/-in mir ist voll und ganz bewusst, dass es sich um das Formular R0215, einen Selbsteinschätzung handelt. Von allen Seiten insbesondere auch von der DRV, wird darauf hingewiesen, diesen auszufüllen. Wenn der Amtsarzt wie Sie es schreiben, auch nicht zwingend berücksichtigt werden muss. Zu meiner Schwerbehinderung habe ich keine Frage gestellt. Das dies kein Indiz bzw. keine Garantie ist wie Sie es schreiben, stimmt in keinster Weise mit meiner Meinung überein. Auch auf die anderen Hinweise von Ihnen, möchte ich nicht eingehen. Diese sind bereits bekannt. Trotzdem Danke.

Für mich war/ist es wichtig zu erfahren, inwieweit der R0215 Selbsteinschätzung bei der Beurteilung, ob es eine befristete oder unbefristete EMR wird, mit berücksichtigt wird.
Also liege ich da garnicht mal so falsch mit meinem Beitrag. Es bleibt ein Lotteriespiel. Der sozialmedizinischen Dienst der DRV macht mit einem was er will.

Mit freundlichen Grüßen

P.S. Ich werde garantiert bei meinen nächsten Verlängerungsantrag keinen R0215 Selbsteinschätzung Formular ausfüllen. Und sollte ich beim nächsten mal wieder nur eine Befristung sein, werde ich Widerspruch einlegen und wenn nötig vor dem SG klagen.

Was wollen Sie eigentlich von den Usern hier im Forum?
Ob hier jemand Ihrer Meinung ist oder nicht, ist irrelevant.
Wenn Sie klagen wollen, tun Sie das.
Sie sollten aber wissen, dass Klagen auch abgewiesen werden können.
Damit dürfte sich Ihr Thread erledigt haben!

von
KSC

Schon herzig, Frau Hoffmann, über was man sich erregen kann.

Das dürfen Sie ja und Sie dürfen auch beim nächsten Antrag den R0215 weglassen und gegen die nächste Entscheidung klagen.
Das alles ist Ihr gutes Recht.

Aber warum müssen Sie dies im Forum ausbreiten?
Das interessiert andere in etwa genauso wie der berühmte Sack Reis oder das Fahrrad, das in China umgefallen ist.

Nüchtern betrachtet bekommen Sie die Rente nur eben nicht unbefristet, na und?

Alles Gute

von
Gabi Brückner

Hallo Frau Gabi Brückner,

sehen Sie und das ist der springende Punkt. Auch wenn man zu 100% nicht wieder gesund wird (bei mir und bei Ihnen), sieht die DRV eine kleine oder vielleicht eine große Chance, dass man eventuell wieder gesund wird. Das nenne ich rumschickanieren. Den lassen wir zappeln. Auch wenn dieser in ein paar Jahren seine AR hat. Also wieder Weitergewährungsantrag, Gutachter ect. Das könnte man sich sparen ( Nerven und Verwaltungskosten). Meine medizinischen Unterlagen belegen das. Vielleicht hat ein Gutachter geschrieben, eventuell könnte Frau Hoffmann wieder gesund werden. Darauf stützt sich die DRV. Es ist nicht nur eine sondern ich habe einige Erkrankungen. Das nenne ich kleinkariert. Ich lasse mir das nicht mehr bieten. Wie gesagt bei der nächsten befristeten Verlängerung werde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen ( Widerspruch, Klage ect.)

Hallo Frau Hoffmann,

Da habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt mit den 100%. Ich meinte eher damit das ich zu 100 % nicht mehr gesund werde. Schikaniert habe ich mich von der DRV noch nie. Auch ich habe einige Grunderkrankungen.Wie hier auch ausführlich beschrieben,gibt es Menschen mit Behinderungen und Grunderkrankungen die arbeiten gehen und dies auch gerne tun.Deshalb finde ich,darf die DRV auch kritisch hinterfragen. Wir sind eine Solidargemeinschaft und glauben sie mir, ich habe lange gerungen mit meiner Situation eh ich dann doch aufgeben musste,denn ich habe meinen Beruf sehr gerne ausgeübt.
Selbstverständlich haben sie das Recht sich zu wehren,aber ob sie damit ihr Nervenkostüm schützen wage ich zu bezweifeln.Die Richter des Sozialgerichtes werden ihnen auch nicht innerhalb kurzer Zeit darauf eine Antwort geben. Ich weiß von vielen Fällen wo eine Entscheidung bis zu 2 Jahren gedauert hat.Und dann wissen sie auch nicht wie die Richter sich entscheiden.

Gehen sie noch mal in sich hinein,überdenken sie mal ihr Verhalten und ihre Denkweise.

MFG Gabi Brückner