Beitragszahlung zum Ausgleich einer Rentenminderung bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer Rente wegen Schwerbehinderung

von
Volker

Guten Abend,

ich beabsichtige in die Schwerbehindertenrente zu gehen, bei der ich 10,8% Abschläge habe.
Meine Frage dazu.
Wenn bei der Berechnung der DRV, mit dem Antrags-Formular V0210 z.B heraus käme, dass ich den Renten-Abschlag mit 40000€ ausgleichen könnte ich aber aus steuerlichen Gründen 2019 den Maximalbetrag von 48527,00€ für verheiratete einzahle, was passiert dann ?
Überweist mir die DRV das überschüssige Geld zurück oder wird das Geld zur Rentensteigerung verwendet ?

Vielen Dank für sachkundige Auskünfte
Volker

von
Schmitt

Wie kann man nur ernsthaft auf so eine blöde Idee kommen?
Wenn Ihnen mitgeteilt wird, dass Sie 40000 € einzahlen können, ist es doch eindeutig, dass Sie nicht mehr einzahlen können.
Natürlich wird Ihnen die RV die zuviel gezahlte Summe zurückzahlen.
Ich hoffe, dass Sie dann für die Überweisungskosten zur Kasse gebeten werden.

von
Schmid

Zitiert von: Volker
Guten Abend,

ich beabsichtige in die Schwerbehindertenrente zu gehen, bei der ich 10,8% Abschläge habe.
Meine Frage dazu.
Wenn bei der Berechnung der DRV, mit dem Antrags-Formular V0210 z.B heraus käme, dass ich den Renten-Abschlag mit 40000€ ausgleichen könnte ich aber aus steuerlichen Gründen 2019 den Maximalbetrag von 48527,00€ für verheiratete einzahle, was passiert dann ?
Überweist mir die DRV das überschüssige Geld zurück oder wird das Geld zur Rentensteigerung verwendet ?

Vielen Dank für sachkundige Auskünfte
Volker

Das hättest du wohl gerne. Das Geld bleibt bei der DRV. Also, gut vorher überlegen. Hast du das verstanden.

Experten-Antwort

Hallo Volker,
Sie dürfen maximal den aufgrund der mit dem Antragsvordruck V0210 ermittelten Betrag einzahlen. Zahlen Sie mehr ein, erfolgt eine Rückzahlung; es sei denn, Sie hätten die Berechtigung zur freiwilligen Beitragszahlung, weil Sie nicht pflichtversicherte sind. In dem Fall wäre auf zusätzlichen Antrag zu prüfen, ob und bis zu welcher Höhe der "überzahlte" Betrag als freiwillige Beiträge berücksichtigt werden kann.