Bekomme ich Schwierigkeiten mit einem Minijob bei Rente wegen voller Erwerbsminderung?

von
Samika68

Hallo!
Mir wurde rückwirkend Rente wegen voller Erwerbsminderung bewilligt. Die Zahlungen beginnen demnächst. Da ich bislang ALG I bezogen habe und dieser Betrag zu niedrig war, um meinen Lebensunterhalt zu decken, habe ich im Oktober eine Nebentätigkeit begonnen (2-3mal wöchentlich 3 Stunden, max. 350€ monatliches Einkommen). Darüber habe ich die DRV mit Kopien von Lohnabrechnungen sofort nach Erhalt des Rentenbescheids informiert. Nun kam per Post ein Fragebogen, den ich meinem AG vorlegen soll - es wird detailliert nach Stundenzahl, Arbeitstagen usw. gefragt. Wenn die Hinzuverdienstgrenze bei 450€ monatlich liegt, und die DRV anhand meiner Lohnabrechnungen erkennt, dass mein Einkommen deutlich darunter liegt, verstehe ich das Nachbohren mittels Fragebogen nicht. Ich mache mir große Sorgen, dass mir die Rente wieder entzogen wird, nur, weil ich auf ein Zusatzeinkommen angewiesen bin und daher diesen Minijob angenommen habe. Meine Arbeitsstätte ist zu Fuß zu erreichen (wichtig, weil ich selbst nicht mehr Auto fahren/öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann) und meine Arbeitszeit ist flexibel, d. h. ich kann, sobald notwendig, Pausen einlegen und die Arbeitstage verschieben, wenn es mir zu schlecht geht. Somit für mich ein Traumjob - ich möchte beides, Rente und Nebenjob, nicht verlieren... Kann mir bitte jemand sagen, ob ich Schwierigkeiten bekomme, wenn der Fragebogen ausgefüllt an die DRV zurück geht....? Vielen Dank!!!

von
Nahla

Wenn der Arbeitgeber in diesem Fragebogen bestätigt, dass die Stundenzahl nur bei 3 Stunden liegt und der monatliche Verdienst bei ca. 350 € ist, sollte es eigentlich keine Probleme geben. Auch bei voller Erwerbsminderungsrente darf man im Monat max. 450 € zuverdienen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Samika68,

wir schließen uns den Ausführungen von Nahla an.