Berechnung des Nettoeinkommens im Hinblick auf Zuzahlung bei stat. Reha

von
Bugle

Hallo zusammen, meine Frau hat erfolgreich Ihre 5wöchige Rehamaßnahme abgeschlossen und soll nun ihre Zusahlung leisten.
In den Monaten vor der Reha gab es einige Einmazahlungen (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Überstundenauszahlung), die ihr durchschnittliches Nettoeinkommen von ca. 1400,- auf über 1800,- ansteigen ließ.

Aufs Jahr hochgerechnet ergäbe sich damit ein Durchschnittsnetto von ca. 1500,-; was eine Reduzierung der Zuzahlung möglich machen würde.
Da sich das erhöhte Netto ausschließlich auf die unmittelbar vor der Reha liegenden Monate bezieht, stellt sich mir die Frage ob diese Zahlungen komplett oder aufs Jahr umgerechnet im Nettoeinkommen wiederfinden müssen/können sollen.

Uns ist klar, dass wir keine komplette Befreiung der Zuzahlung erhalten werden aber eine Reduzierung wäre schon prima.

Wäre schön wenn wir diesbezüglich hier zielführende Infos bekämen.

Experten-Antwort

Hallo Bugle,

maßgebend sind grundsätzlich die Verhältnisse im Kalendermonat vor Beantragung der Rehabilitation. Haben sich die Einkommensverhältnisse bis zur Aufnahme in die Reha-Einrichtung verringert, können auf Ihren Antrag hin die Verhältnisse im Kalendermonat vor Beginn der Rehabilitation berücksichtigt werden. Bitte beantragen Sie die Befreiung von der Zuzahlung mit dem Formular G0160 und fügen Sie die Bescheinigung des Arbeitgebers über die Höhe des Entgelts G0161 bei.