Berechnung Netto-Rente - Detailfragen

von
Tobias R.

Guten Tag,
ich bin Jahrgang 1984 und versuche meine Nettorente aus BAV und gesetzlicher Rente zu berechnen. Ziel Krankenversicherung der Rentner.

Ich habe hierzu auch mehrere Rechner im Internet gefunden.
(Links am Ende)
Letztendlich möchte ich die Rechnung aber selbst verstehen und in Excel durchführen wollen.

Renteneintritt wäre 2051. In den Berechnungstools wird teilweise eine Beitragsbemessungsgrenze von 48.600€ für Kranken-und Pflegeversicherung angesetzt. Da gesetzliche Rente (mit 1,5% Anpassung) und BAV bei mir zusammen ca. 70.000€ betragen scheint mir das sehr relevant.
-> Frage 1: Ist dieser Wert von 48.600 nicht veraltet (2014) und somit falsch? Wie kann man eine BBG für 2051 ableiten?

Weiter ist die Steuer zu entrichten.
Zu versteuern ist soweit ich das verstehe:
GESAMTBRUTTO (BAV + Gesetzliche Rente) abzüglich
- Krankenkassenbeitrag (BAV dopplelt, gesätzlich die Hälfte)
- Pflegeversicherungsbeitrag
- Steuerfreibetrag 9408€
- Sonderausgabenpauschale 36€
- Werbungskostenpauschale 102€
-> Frage 2: Bleiben diese Freibeträge? Wie können diese für 2051 abgeschätzt werden?

Leider darf ich meine Rente zu 100% versteuern.
-> Frage 3: Wie kann ich meinen Steuersatz für das Jahr 2051 abschätzen oder berechnen? Ich finde hierzu keine brauchbaren Informationen.

Auf der Website "ihre Vorsorge" heißt es, dass im Gegenzug der 100%-igen Besteuerung der Rente "die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer zunehmend von der Steuer freigestellt (werden). Das Prinzip nennt sich dabei nachgelagerte Besteuerung."
-> Frage 4: Ich verstehe das nicht. Wo und wann sehe ich den Ausgleich? Ich habe keine entsprechenden Tabellen und Berechnungen gefunden. Ich finde stets nur die Tabellen die mir sagen, dass ich 100% der Rente versteuern darf :(

Vielen Dank und Grüße,
Tobias R.

Berechnungstool:
- https://steuerrechner24.de/rentensteuerrechner/
Link auf genannten Artikel in "Ihre Vorsorge"
- https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/abgaben-und-steuern-auf-renten-wie-viel-netto-bleibt-vom-brutto.html

von
Lothar

Zitiert von: Tobias R.
Guten Tag,
ich bin Jahrgang 1984 und versuche meine Nettorente aus BAV und gesetzlicher Rente zu berechnen. Ziel Krankenversicherung der Rentner.

Ich habe hierzu auch mehrere Rechner im Internet gefunden.
(Links am Ende)
Letztendlich möchte ich die Rechnung aber selbst verstehen und in Excel durchführen wollen.

Renteneintritt wäre 2051. In den Berechnungstools wird teilweise eine Beitragsbemessungsgrenze von 48.600€ für Kranken-und Pflegeversicherung angesetzt. Da gesetzliche Rente (mit 1,5% Anpassung) und BAV bei mir zusammen ca. 70.000€ betragen scheint mir das sehr relevant.
-> Frage 1: Ist dieser Wert von 48.600 nicht veraltet (2014) und somit falsch? Wie kann man eine BBG für 2051 ableiten?

Weiter ist die Steuer zu entrichten.
Zu versteuern ist soweit ich das verstehe:
GESAMTBRUTTO (BAV + Gesetzliche Rente) abzüglich
- Krankenkassenbeitrag (BAV dopplelt, gesätzlich die Hälfte)
- Pflegeversicherungsbeitrag
- Steuerfreibetrag 9408€
- Sonderausgabenpauschale 36€
- Werbungskostenpauschale 102€
-> Frage 2: Bleiben diese Freibeträge? Wie können diese für 2051 abgeschätzt werden?

Leider darf ich meine Rente zu 100% versteuern.
-> Frage 3: Wie kann ich meinen Steuersatz für das Jahr 2051 abschätzen oder berechnen? Ich finde hierzu keine brauchbaren Informationen.

Auf der Website "ihre Vorsorge" heißt es, dass im Gegenzug der 100%-igen Besteuerung der Rente "die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer zunehmend von der Steuer freigestellt (werden). Das Prinzip nennt sich dabei nachgelagerte Besteuerung."
-> Frage 4: Ich verstehe das nicht. Wo und wann sehe ich den Ausgleich? Ich habe keine entsprechenden Tabellen und Berechnungen gefunden. Ich finde stets nur die Tabellen die mir sagen, dass ich 100% der Rente versteuern darf :(

Vielen Dank und Grüße,
Tobias R.

Berechnungstool:
- https://steuerrechner24.de/rentensteuerrechner/
Link auf genannten Artikel in "Ihre Vorsorge"
- https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/abgaben-und-steuern-auf-renten-wie-viel-netto-bleibt-vom-brutto.html

Es ist immer gut, sich beizeiten auch um die Rente Gedanken zu machen. Aber Sie sind doch noch sehr weit weg. Da wäre alles spekulativ. Natürlich könnte man alles nach heutigem Recht auseinanderklamüsern. Aber ob das dann in 30 Jahren noch nützt?

von
Schade

Eine Nettorente in 31 Jahren und deren Kaufkraft abzuschätzen scheint mir aus heutiger Sicht weder möglich noch zielführend zu sein.

Aber vielleicht nutzt ja ein eifriger User seine hellsehrischen Fähigkeiten und berechnet das alles - ist ja ein regnerischer Tag, was soll man da sonst unternhemen?

von
Tobias R.

Zitiert von: Schade
Eine Nettorente in 31 Jahren und deren Kaufkraft abzuschätzen scheint mir aus heutiger Sicht weder möglich noch zielführend zu sein.

Aber vielleicht nutzt ja ein eifriger User seine hellsehrischen Fähigkeiten und berechnet das alles - ist ja ein regnerischer Tag, was soll man da sonst unternhemen?

Ich rechne schon selber.
Letztendlich wird man bezüglich Rentenlücke im Regen stehen gelassen. 100% Steuer auf die Rente? Egal, schauen wir später...
Es heißt immer, man muss das dritte Standbein für die Rente selber vorsorgen. Doch kaum einer kann einem sagen, wie lange die ersten beiden Beine sind.
Vielleicht findet sich hier ja noch jemand mit etwas Fachwissen und kann auf die Fragen eingehen.

von
Schade

Sie bekommen doch von der DRV die jährliche Renteninformation.

Und vielleicht von der Betriebsrente die Aussage wie hoch die mal sein könnte.

Wie sich Steuern und Freibeträge verändern wird Ihnen heute keiner sagen können.

Tipp: fragen Sie die Politik was die da so alles plant, am besten mal anfangen mit CDU, dann SPD, dann die Grünen und die FDP, dann die Linkspartei......vielleicht hat auch der ein oder andere AFDler noch ne Idee?

Und dann gehts natürlich noch um Kaufkraftveränderung, Inflation und Teuerung.

Wenn Sie Geld übrig haben müssen Sie schauen in was Sie das investieren: Aktien, Versicherungen, Immobilien, Gold, reiche Frauen,Erbe, o.a.

Die Verbraucherberatungen können da auch weiterhelfen.

von
Tobias R.

Hallo,
Sparplan für ETFs habe ich und diese sind das einzige dritte Standbein. Von Versicherungen halte ich nichts und Immobilien sind mir zu immobil. Bei ETFs ist die Abschätzung auf jeden Fall ungenau und konservative Abschläge müssen berücksichtigen werden.
Ganz schön Bitter finde ich es aber, dass bei dem Thema Rente so auf Sicht seitens der Politik gefahren wird und auf Basis des heutigen Wissens die Rente kaum berechnet werden kann.

von
W°lfgang

Zitiert von: Tobias R.
auf Basis des heutigen Wissens die Rente kaum berechnet werden kann.

Hallo Tobias R.,

auf Basis des HEUTIGEN Wissens kann Ihre Rente punktgenau errechnet werden: schlicht max. erzielbare EP x aktueller Rentenwert = mtl. 'Brutto-Rente' ...bei vorzeitigem Rentenbeginn den heutigen Abschlag, nebst KV/PV-Beiträge (bei gesetzlich Versicherten) nicht vergessen - und ja, da kommt ja auch noch das Finanzamt hintendran ...alles ganz einfach ;-)

Ist wie bei den ETF's, wo Sie ja auch drauf vertrauen, dass Sie damit/in 30 Jahren, richtig liegen - den kleinen Unterschied in Finanzierung/Auszahlungsgarantie werden Sie bemerkt haben :-)

Gruß
w.

von
Tobias R.

Hallo W°lfgang,

Ja, die Unterschiede zu den ETFs sind gravierend. Da hilft etwas mehr Sicherheit im Verständnis auf der anderen Seite der "normalen" Rente.
Ich habe nun mal fleißig gerechnet.
Auch wenn das Ergebnis ähnlich wie bei dem Rechner hier ist, sind z.B. die Krankenversicherungsbeiträge bei der BAV total unterschiedlich
https://www.finanzrechner.org/sonstige-rechner/rentenbesteuerungsrechner/
(Eingabe 4108€ + 1755€ BAV -> 3764€ Netto-Rente bei Eintritt)
-> Ich finde den Fehler nicht.
Bin meine Daten schon 3x durchgegangen. Referenz: https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/abgaben-und-steuern-auf-renten-wie-viel-netto-bleibt-vom-brutto.html

Vielleicht fällt Ihnen durch "angestrengtes Hinsehen" vielleicht ein Fehler bei mir auf?

67 Reguläres Rentenalter
31,00 Jahre bis Rentenbeginn
1,50% Rentenanpassung (Mittelwert aus Rentenbescheid)
2589,11 Regelaltersrente (von letztem Rentenbescheid)
4108 Regelaltersrente mit Rentenanpassung Brutto

7,85% Krankenversicherung
322 Krankenversicherung
3,30% Pflegeversicherung
136 Pflegeversicherung
3650 Gesetzliche Rente nach Sozialabgaben

1755 Rente der BAV Brutto
159,25 Freibetrag (2020)
1% Anpassung Freibetrag geschätzt
217 Freibetrag im Rentenjahr
15,70% Krankenversicherung
241 Krankenversicherung
3,30% Pflegeversicherung
51 Pflegeversicherung
1463 BAV nach Sozialabgaben

5112 Rente + BAV nach Sozialabgaben
61349 Jahreseinkünfte ohne Sozialabgaben
9408 abzüglich Steuerfreibetrag 2020 (Einzelperson)
36 abzüglich Sonderausgabenpauschale 2020
102 abzüglich Werbungskostenpauschale 2020
0 persönlicher Rentenfreibetrag 2020
51803 Zu versteuernde Einkünfte nach Abzügen
13558 Steuern + Soli 2020 -> https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml
26,17% Steuern + Soli in Prozent

47791 Jahres Netto nach Steuern
3983 Nettorente aus gesetzlicher Rente und BAV pro Monat

von
Kaufkraft

wenn Sie nicht wissen, was ein Brötchen 2051 real kostet, ist das ganze nicht das Papier wert.
Gruß

von
Steuern

Zitiert von: Tobias R.
Hallo W°lfgang,

Ja, die Unterschiede zu den ETFs sind gravierend. Da hilft etwas mehr Sicherheit im Verständnis auf der anderen Seite der "normalen" Rente.
Ich habe nun mal fleißig gerechnet.
Auch wenn das Ergebnis ähnlich wie bei dem Rechner hier ist, sind z.B. die Krankenversicherungsbeiträge bei der BAV total unterschiedlich
https://www.finanzrechner.org/sonstige-rechner/rentenbesteuerungsrechner/
(Eingabe 4108€ + 1755€ BAV -> 3764€ Netto-Rente bei Eintritt)
-> Ich finde den Fehler nicht.
Bin meine Daten schon 3x durchgegangen. Referenz: https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/abgaben-und-steuern-auf-renten-wie-viel-netto-bleibt-vom-brutto.html

Vielleicht fällt Ihnen durch "angestrengtes Hinsehen" vielleicht ein Fehler bei mir auf?

67 Reguläres Rentenalter
31,00 Jahre bis Rentenbeginn
1,50% Rentenanpassung (Mittelwert aus Rentenbescheid)
2589,11 Regelaltersrente (von letztem Rentenbescheid)
4108 Regelaltersrente mit Rentenanpassung Brutto

7,85% Krankenversicherung
322 Krankenversicherung
3,30% Pflegeversicherung
136 Pflegeversicherung
3650 Gesetzliche Rente nach Sozialabgaben

1755 Rente der BAV Brutto
159,25 Freibetrag (2020)
1% Anpassung Freibetrag geschätzt
217 Freibetrag im Rentenjahr
15,70% Krankenversicherung
241 Krankenversicherung
3,30% Pflegeversicherung
51 Pflegeversicherung
1463 BAV nach Sozialabgaben

5112 Rente + BAV nach Sozialabgaben
61349 Jahreseinkünfte ohne Sozialabgaben
9408 abzüglich Steuerfreibetrag 2020 (Einzelperson)
36 abzüglich Sonderausgabenpauschale 2020
102 abzüglich Werbungskostenpauschale 2020
0 persönlicher Rentenfreibetrag 2020
51803 Zu versteuernde Einkünfte nach Abzügen
13558 Steuern + Soli 2020 -> https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml
26,17% Steuern + Soli in Prozent

47791 Jahres Netto nach Steuern
3983 Nettorente aus gesetzlicher Rente und BAV pro Monat

Informationen zu Steuern erhalten Sie beim Finanzamt, Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein und nicht in einem Rentenforum.
Allerdings werden selbst diese Institutionen nur auf Basis der heutigen Werte eine Steuerschätzung abgeben können. Was nützt Ihnen das aber in 30 Jahren? Es bleibt alles spekulativ, egal was Sie sich heute ausrechnen. So ist es aber mit allen Sachen, außer Sie haben hellseherische Fähigkeiten.
Man kann sein Lebeen nicht detailliert vorplanen.

von
Brunno

Zitiert von: Tobias R.
Hallo W°lfgang,

Ja, die Unterschiede zu den ETFs sind gravierend. Da hilft etwas mehr Sicherheit im Verständnis auf der anderen Seite der "normalen" Rente.
Ich habe nun mal fleißig gerechnet.
Auch wenn das Ergebnis ähnlich wie bei dem Rechner hier ist, sind z.B. die Krankenversicherungsbeiträge bei der BAV total unterschiedlich
https://www.finanzrechner.org/sonstige-rechner/rentenbesteuerungsrechner/
(Eingabe 4108€ + 1755€ BAV -> 3764€ Netto-Rente bei Eintritt)
-> Ich finde den Fehler nicht.
Bin meine Daten schon 3x durchgegangen. Referenz: https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/abgaben-und-steuern-auf-renten-wie-viel-netto-bleibt-vom-brutto.html

Vielleicht fällt Ihnen durch "angestrengtes Hinsehen" vielleicht ein Fehler bei mir auf?

67 Reguläres Rentenalter
31,00 Jahre bis Rentenbeginn
1,50% Rentenanpassung (Mittelwert aus Rentenbescheid)
2589,11 Regelaltersrente (von letztem Rentenbescheid)
4108 Regelaltersrente mit Rentenanpassung Brutto

7,85% Krankenversicherung
322 Krankenversicherung
3,30% Pflegeversicherung
136 Pflegeversicherung
3650 Gesetzliche Rente nach Sozialabgaben

1755 Rente der BAV Brutto
159,25 Freibetrag (2020)
1% Anpassung Freibetrag geschätzt
217 Freibetrag im Rentenjahr
15,70% Krankenversicherung
241 Krankenversicherung
3,30% Pflegeversicherung
51 Pflegeversicherung
1463 BAV nach Sozialabgaben

5112 Rente + BAV nach Sozialabgaben
61349 Jahreseinkünfte ohne Sozialabgaben
9408 abzüglich Steuerfreibetrag 2020 (Einzelperson)
36 abzüglich Sonderausgabenpauschale 2020
102 abzüglich Werbungskostenpauschale 2020
0 persönlicher Rentenfreibetrag 2020
51803 Zu versteuernde Einkünfte nach Abzügen
13558 Steuern + Soli 2020 -> https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml
26,17% Steuern + Soli in Prozent

47791 Jahres Netto nach Steuern
3983 Nettorente aus gesetzlicher Rente und BAV pro Monat

Der Fehler liegt schon daran das Ihr Rentenalter in 31 Jahren nicht bei 67 beginnt sondern bei 76 Jahren.
Und auch die Sozialabgaben können Sie locker um ein Drittel anheben und den Steuerfreibetrag können Sie auch verdoppeln.
Und Betriebsrente gibt es auch nicht mehr wenn alles verstaatlicht wurde.

von
Tobias R.

Sehr schade. Die 70% Kommentare mit Besserwisserei und Stammtischweisheiten können Sie sich sparen.

von
selbst schuld

Zitiert von: Tobias R.
Sehr schade. Die 70% Kommentare mit Besserwisserei und Stammtischweisheiten können Sie sich sparen.

Selbst schuld bei einer Frage die nicht mal annähernd zu 70% realistisch beantwortet werden kann!

von
Undankbar

Zitiert von: Tobias R.
Sehr schade. Die 70% Kommentare mit Besserwisserei und Stammtischweisheiten können Sie sich sparen.

Traurig, dass Sie den Inhalt der Antworten nicht erkennen wollen.
Dann träumen sie halt weiter und spekulieren weiter munter drauf los.
Hier und heute werden Sie keine für Sie zufriedenstellende Antwort erhalten.
In 30 Jahren wissen Sie dann mehr!

von
Tobias R.

Ihre Engstirnigkeit ist bewundernswert.

Ich habe erwähnt, dass es um eine Abschätzung geht und ich mit den aktuellen Annahmen rechne. Ich schreibe nirgends davon, dass ich mich zu 100% auf das Ergebnis verlasse und mich nie wieder mit dem Thema beschäftige. Was spricht dagegen diese Rechnung jetzt richtig zu verstehen? Kann ich es nicht bei Änderungen anpassen? Schade, dass man auf dem Weg der Mündigkeit auf so viel Borniertheit trifft....

von
John-Doe

Hallo Tobias,

lassen Sie sich nicht ärgern.

Wir sind in der ähnlichen Altersklasse und ich stand vor der gleichen Fragestellung.

In zwischen habe ich die Daten in Excel für mich greifbar machen können.

Ihr Berechnungsaufbau ist meinem ähnlich.
Als grundsätzliche Datenquellen dienen mir die Rentenauskunft der DRV, die Hochrechnungen meiner betrieblichen und privaten Verträge.

Da diese Datenquellen, die heutigen Daten enthalten, rechne ich eben auch mit den aktuellen Beiträgen zur KV und PV bzw. den Beitragssätzen.

Genaus wie ich die aktuell geltenden Besteuerungsanteile der jeweiligen Einkünfte ansetze und eben auch die aktuellen u.a. (Steuer-)Freibeträge verwende und dann nach den aktuellen Steuersätzen, meine Steuerlast ermittle.
Da niemand vorhersagen kann, wie sich die Inflation entwickelt, versuche ich in dem Punkt gar keine Kalkulation, sondern nehme es für alle meine Komponenten als gegeben hin. Ein Unschärfe verbleibt, aber die ist meiner Meinung nach nicht zu entschärfen.

Natürlich bedarf so eine Berechnung noch einiger individueller Modifkationen, u.a. wie zum Beispiel PKV oder GKV, Zuschuss zur KV oder KV-Freibetrag für die KV.

Mit dieser Berechnung ermittle ich was ich mit den ausgwiesenen Werten, heute für ein Nettoeinkommen erhalte, was für mich der Vergleich zu meinem aktuellen Einkommen ist.

Was ich in Ihrer Eingangsfrage aber nicht richtig verstehe, was sie in Sachen KVdR ermitteln wollen?
Nur den Beitrag auf die Einkünfte aus der bAV oder geht es um eine Überlegung, gesetzliche und privater KV?

In diesem Sinne: Nicht ärgern lassen und Ihren Weg weiter verfolgen und denken.

Beste Grüße

JD

von
Siehe hier

Hallo Tobias R.,

überprüfen Sie Ihre Berechnungen nochmals bezüglich der Höchstbeträge, die für die zu berücksichtigenden Vorsorgeaufwendungen steuerlich anzusetzen sind.

Außerdem können Sie den Grundfreibetrag in Höhe von 9408,00 EUR nicht einfach so abziehen.

Ihr zu versteuerndes Einkommen (die Korrektur zum Vorsorgeaufwand noch nicht berücksichtigt) ergibt nach Ihren Zahlen
61.214,00 Jahreseinkünfte. Die Steuer gemäß Grundtabelle beträgt demnach 16.746,00 EUR. Soli kommt noch drauf.

https://einkommensteuertabellen.finanz-tools.de/downloads/grundtabelle-2020.pdf

Und sind Sie sicher, dass der BAV-Betrag ein Monats Betrag ist???

Irgendwo bei einem dieser Punkte liegt der Fehler, den Sie noch nicht finden konnten.

Viel Spaß beim Weiterrechnen :-)

von

Zitiert von: Siehe hier
Hallo Tobias R.,

überprüfen Sie Ihre Berechnungen nochmals bezüglich der Höchstbeträge, die für die zu berücksichtigenden Vorsorgeaufwendungen steuerlich anzusetzen sind.

Außerdem können Sie den Grundfreibetrag in Höhe von 9408,00 EUR nicht einfach so abziehen.

Ihr zu versteuerndes Einkommen (die Korrektur zum Vorsorgeaufwand noch nicht berücksichtigt) ergibt nach Ihren Zahlen
61.214,00 Jahreseinkünfte. Die Steuer gemäß Grundtabelle beträgt demnach 16.746,00 EUR. Soli kommt noch drauf.

https://einkommensteuertabellen.finanz-tools.de/downloads/grundtabelle-2020.pdf

Und sind Sie sicher, dass der BAV-Betrag ein Monats Betrag ist???

Irgendwo bei einem dieser Punkte liegt der Fehler, den Sie noch nicht finden konnten.

Viel Spaß beim Weiterrechnen :-)

Allein die Berücksichtigung des Soli bei einer Hochrechnung über 30 Jahre ist schon lächerlich. Geschweige denn die sonstige Zahlenspielerei, denn mehr als das ist es nicht.
Was ist denn mit einer Finanztransaktionssteuer und, und, und? Viele, zu viele Unbekannte.

von
Siehe hier

Zitiert von: Hä
Allein die Berücksichtigung des Soli bei einer Hochrechnung über 30 Jahre ist schon lächerlich. Geschweige denn die sonstige Zahlenspielerei, denn mehr als das ist es nicht.
Was ist denn mit einer Finanztransaktionssteuer und, und, und? Viele, zu viele Unbekannte.

Hier ging es lediglich darum, den Fragesteller bei der Fehlersuche zu seinen Berechnungen zu unterstützen. Die er irgendwie basierend auf heutigen Zahlen vermischt hat mit einem was wäre wenn Szenario.
In seinem ist halt der Soli mit drin. Bei der Zahl aus der Grundtabelle nicht, deshalb die Erwähnung 'kommt noch drauf'.

Lassen Sie ihm doch den Spaß, wenn er das nun schon mal irgendwie rechnen will. Er hat ja auch noch nicht berücksichtigt, dass er einen Rollator (nach heutigem Steuerrecht) als Sonderausgabe geltend machen könnte. Aber wer weiß denn schon, ob es überhaupt noch Rollatoren gibt in >30 Jahren oder wie man dann anders durch die Galaxien schwebt...

von
Kasseler

Zitiert von: Undankbar
Zitiert von: Tobias R.
Sehr schade. Die 70% Kommentare mit Besserwisserei und Stammtischweisheiten können Sie sich sparen.

Traurig, dass Sie den Inhalt der Antworten nicht erkennen wollen.
Dann träumen sie halt weiter und spekulieren weiter munter drauf los.
Hier und heute werden Sie keine für Sie zufriedenstellende Antwort erhalten.
In 30 Jahren wissen Sie dann mehr!

Wenn der Arsch vorher zugeht, isses eh für die Katz!