Berechnung Uebergangsgeld bei beruflicher Reha

von
Reha-Anfaenger

Sehr geehrte Damen und Herren,

der monatlich gezahlte Lohn basiert auf Stundenbasis und ist abhängig von den geleisteten Stunden pro Monat. Diese variierten, betrugen allerdings deutlich mehr als die vereinbarten 35 h pro Woche.

1. Im Arbeitsvertrag ist eine 35 h Woche hinterlegt. Tatsächlich gearbeitet wurden im mehrmonatigen Durchschnitt vor der Krankheit 40 h und mehr.

2. Teilweise wurden auch Stunden "einfach" auf das Arbeitszeitkonto geschrieben und nicht ausbezahlt. Wie wird mit diesen umgegangen?

Wie werden bei der Berechnung des Übergangsgeldes für eine Reha zur Teilhabe am Arbeitsleben diese Tatsachen berücksichtigt?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Reha-Anfaenger

Experten-Antwort

Hallo Reha-Anfaenger,

Überstunden, die auf einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben wurden, unterliegen nicht der Grundlage zur Berechnung des Übergangsgeldes, da hiervon keine Beiträge gezahlt wurden.
Abgerechnete Überstunden werden bei der Übergangsgeldberechnung nur dann berücksichtigt, wenn in jedem Monat der letzten drei Lohnabrechnungsmonate vor Beginn der beruflichen Rehaleistung jeweils mindestens eine Überstunde abgerechnet wurde.

Die Berechnung von Übergangsgeld ist immer eine individuelle Berechnung mit vielen unterschiedlichen Fallgestaltungen.
Für weitere Fragen zu Ihrer Berechnung wenden Sie sich bitte direkt an die Sachbearbeitung Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers.