Berufliche Rehabilition

von
Wunschname

Schönen guten Tag oder Abend,

bezgl. des beruflichen Rehabalitionsantrag möchte ich nochmal was fragen.

Das Jobcenter erteilte mir mündlich die Aufforderung zum beruflichen Rehabilitionsantrag. Als Unterstützung wurden die Dima-Joblotsen emphohlen, deren Hilfe ich zustimmte. Die Betonung liegt auf zustimmen denn die Hilfe ist ja freiwillig und nur Hilfe.....

Nun ist es so, dass die Dima-Joblotsin sehr auf den ärztlichen Bericht drängt........"meinen" beruflichen Rehaantrag hat sie durch fragen meinerseits zur Hilfe ausgefüllt.....sie drängt durch Termingebung auf weitere Ausfüllung. Ich nehme Hilfe sehr gerne an, solange es auch als Hilfe gedacht ist.

Unterschrieben habe ich noch nichts; Unterstützung ist immer gut aber einen Antrag ausfüllen kann ich alleine.

Nun erhielt ich von der Dima-Joblotsin das Formular "Ermittlungsfragebogen F0870" von der DRV. Den Ermittlungsfragebogen für einen Unfall.......ich darf 59 Jahre jung sein, fiel mit 9 Jahren also vor 50 Jahren von einer Mauer und höre seitdem schlecht(!). Dieses Formular hat die Joblotsin vorwiegend schon selbst ausgefüllt mit ankreuzen des Nein wie bei den Fragen, ob Polizei informiert wurde, ob Staatsanwalt, Schadensansprüche usw. und auch JA angekreuzt bei Selbstverschuldung. Markiert mit Zettel wo ich unterschreiben soll für ihre Akten, ist sowas überhaupt zulässig?

Was hat denn mein fallen von der Mauer vor 50 Jahren nun mit dem beruflichen Rehabilitionsantrag zu tun? Hat die Dame als Hilfe das Recht alles auszufüllen was sie ja nicht richtig wissen kann?

KURZ: Ich habe von der DRV entsprechendes Formular zugeschickt bekommen. U.a. auch das Kostenformular für den Arzt denn die ärztliche Untersuchung ist kostenpflichtig. Natürlich darüber kein Wort vom Jobcenter und der Dima-Joblotsin.

Die Joblotsin möchte alles sehen, ich soll ihr den ausgefüllten Antrag zuschicken. Mitsamt Arztbericht und allen Nachweisen. Ist das rechtens?

Welche Nachweise müssen denn eigentlich eingereicht werden?

Für Antworten vielen Dank aber so langsam eimpfinde ich gedachte Hilfe als reine Willkür.

Lieben Gruss

von
Überlegung

Das Jobcenter fragt und ordnet etwas an und Sie fragen die Rentenversicherung ob das rechtmäßig ist? Merken Sie was?

von
Wunschname

-Das Jobcenter fragt und ordnet etwas an und Sie fragen die Rentenversicherung ob das rechtmäßig ist? Merken Sie was?-wo

Aber Hallo, haben Sie überhaupt gelesen was meine Frage war? Ja, meine Schilderung richtig gelesen? Anscheinend nicht.

Es geht darum dass die Joblotsin, nicht das Jobcenter um den Arztbericht drängt, dass sie alles ausfüllen möchte. Dass sie mir nun den Ermittlungsfragebogen F0870 schon fleissig angekreuzt zuschickt mit Rücksendung der Unterschrift. Also mein Unfall vor 50 Jahren, wodurch ich schwerhörig wurde. Und den hat die Dame relavant für die DRV schon ausgefüllt?

Lesen Sie einfach nochmal in Ruhe......

von
Siehe hier

Sie sollten sich in Ihrer Angelegenheit bei Ihrer zuständigen Rentenversicherung vor Ort beraten lassen.

Warum das Jobcenter nicht aus eigenen Mitteln Ihre Teilhabe am Arbeitsleben fördern will, sondern Sie über die DRV dorthin bringen will, kann hier im Forum nicht beurteilt werden.

Die Sachbearbeiter Ihrer zuständigen Rentenversicherung haben aber zumindest von Seiten der Rentenversicherung Einblick in Ihre Unterlagen/Vorgeschichte und können auch beantworten, ob Ihnen eine LTA von der DRV überhaupt grundsätzlich zustehen würde.

Wenn die DiMa-Joblotsin gleichfalls Mitarbeiterin des medizinischen Dienstes Ihres Jobcenters ist, dann darf sie durchaus alle Unterlagen sehen. Aber nur dann. Ansonsten gehören alle medizinischen Unterlagen nur in die entsprechende Abteilung und haben bei dem normalen Sachbearbeiter/Joblotsen nichts zu suchen.
Und dies auch nur dann, wenn auch die medizinischen Voraussetzungen vorliegen, die überhaupt weitere Untersuchungen/Anträge erfordern.

Und eigentlich müssen Sie auf nur mündliche Aufforderung hin gar nichts machen...

Aber wie schon gesagt, all dies kann hier im Forum nicht beurteilt werden. Zielführender für Sie ist es vermutlich, wenn Sie sich unabhängig von der DRV vor Ort beraten lassen.
Aufgrund aktueller Einschränkungen bei persönlichen Terminen geht das auch telefonisch.
Einen Ansprechpartner finden Sie rechts über die Beratungsstellensuche.

von
Max4.0

Ich kann auch keine Frage betreffend DRV erkennen.
Sie fragen, ob das rechtmäßig ist, was die Joblotsin (was ist Dima?) da so treibt.
Woher soll denn die DRV das wissen?
Da müssen Sie das Jobcenter oder die entsendende Stelle (Jobcenter) fragen, was die darf und was nicht. Oder einen Anwalt. Oder §§ wälzen. Oder Ihre Eingliederungsvereinbarung, so vorhanden, prüfen lassen.
Entsprechend dann die Hilfe zurückweisen, die keine ist.

Arztberichte können Sie übrigens mal ganz unabhängig von der DRV verweigern, wenn Sie keine Schweigepflichtsentbindung gegeben haben ...

von
Kuno

Zitiert von: Wunschname
Schönen guten Tag oder Abend,

bezgl. des beruflichen Rehabalitionsantrag möchte ich nochmal was fragen.

Das Jobcenter erteilte mir mündlich die Aufforderung zum beruflichen Rehabilitionsantrag. Als Unterstützung wurden die Dima-Joblotsen emphohlen, deren Hilfe ich zustimmte. Die Betonung liegt auf zustimmen denn die Hilfe ist ja freiwillig und nur Hilfe.....

Nun ist es so, dass die Dima-Joblotsin sehr auf den ärztlichen Bericht drängt........"meinen" beruflichen Rehaantrag hat sie durch fragen meinerseits zur Hilfe ausgefüllt.....sie drängt durch Termingebung auf weitere Ausfüllung. Ich nehme Hilfe sehr gerne an, solange es auch als Hilfe gedacht ist.

Unterschrieben habe ich noch nichts; Unterstützung ist immer gut aber einen Antrag ausfüllen kann ich alleine.

Nun erhielt ich von der Dima-Joblotsin das Formular "Ermittlungsfragebogen F0870" von der DRV. Den Ermittlungsfragebogen für einen Unfall.......ich darf 59 Jahre jung sein, fiel mit 9 Jahren also vor 50 Jahren von einer Mauer und höre seitdem schlecht(!). Dieses Formular hat die Joblotsin vorwiegend schon selbst ausgefüllt mit ankreuzen des Nein wie bei den Fragen, ob Polizei informiert wurde, ob Staatsanwalt, Schadensansprüche usw. und auch JA angekreuzt bei Selbstverschuldung. Markiert mit Zettel wo ich unterschreiben soll für ihre Akten, ist sowas überhaupt zulässig?

Was hat denn mein fallen von der Mauer vor 50 Jahren nun mit dem beruflichen Rehabilitionsantrag zu tun? Hat die Dame als Hilfe das Recht alles auszufüllen was sie ja nicht richtig wissen kann?

KURZ: Ich habe von der DRV entsprechendes Formular zugeschickt bekommen. U.a. auch das Kostenformular für den Arzt denn die ärztliche Untersuchung ist kostenpflichtig. Natürlich darüber kein Wort vom Jobcenter und der Dima-Joblotsin.

Die Joblotsin möchte alles sehen, ich soll ihr den ausgefüllten Antrag zuschicken. Mitsamt Arztbericht und allen Nachweisen. Ist das rechtens?

Welche Nachweise müssen denn eigentlich eingereicht werden?

Für Antworten vielen Dank aber so langsam eimpfinde ich gedachte Hilfe als reine Willkür.

Lieben Gruss

Belesen, was "Dima" überhaupt ist. Folgen Sie den bisherigen Empfehlungen der anderen User und null Diagnosen für die "Dima-Fallmanagerin"!

von
Wunschname

Ich schreibe erstmal Dankeschön für Ihre Antwort.

Also erstmal war der Vorschlag der Dima-Joblotsin als freiwillige Hilfe gedacht. Meine Sachbearbeiterin vom Jobcenter empfahl mir "mündlich" einen beruflichen Reha-Antrag bei der DRV zu stellen. Ziel wäre es, so beim IFD zwecks weiterer Hilfen vorstellig zu werden. Ich darf 59 Jahre jung sein, seit 2011 bin ich leider voll arbeitslos. In weitere Massnahmen könne ich laut Jobcenter nicht mehr vermittelt werden, daher der Weg über berufliche Reha durch die DRV.

Und Nein, die Dima-Joblotsin war nur als Unterstützung angeboten, gehört nicht dem medizinischen Dienst an.
Sie ist "nur" Sozialpädagogin aber weiß mehr als ich, was mich betrifft.

Denn die Dame denkt mich in vollen Griff zu haben, beim ersten Gespräch lag der Reha-Antrag schon auf dem Tisch, den sie mit befragen meinerseits ausfüllte. Nach vier Werktagen forderte sie schon den ärztlichen Bericht, weitere Ausfüllung des Antrag nur mit eben diesem. Und das machte mich stutzig, diese Geschwindigkeit ohne einen Vertrag unterschrieben zu haben. Der Vertrag mit der Dima-Joblotsin ist auf vier Monate datiert, er könne natürlich früher beendet werden wenn ich alle Unterlangen zwecks beruflichen Reha-Antrag beisammen habe. Das beinhaltet auch den Arztbericht wie viele weitere Nachweisungen. Alles solle ich ihr zuschicken und da legte ich das Veto ein!!! Die Dima-Joblotsin ist ja nur als Unterstützung gedacht und Arztberichte sind was sensibles.

Die Dame lässt nicht locker, am Freitag habe ich von ihr den - Ermittlungsfragen F0870 - zugesandt bekommen. Einen Unfallbericht, den sie schon fleissig mit vielen Nein ankreuzte zwecks ob Polizei anwesend war, ob Schadenansprüche, ob Staatsanwaltschaft usw. usf. und ob Selbstverschuldung ankreuzen mit Ja..............ich habe nur kurz erwähnt dass ich als Kind mit 9 Jahren von einer kleinen Mauer fiel und seitdem schlecht höre. Was soll denn nun dieser F0870 Antrag von einem Unfall vor 50 Jahren!!???? Ist das relevant für die DRV!!!

Das regt mich auf, die füllt einen Unfallbericht aus, den sie gar nicht beurteilen kann und ich darf dann nur unterschreiben für die Akten oder sons was? Das finde ich langsam nicht rechtens.

Und JA, ich weiß dass ich ohne schriftliche Aufforderung auf nichts reagieren muss......werde aber wohl dazu fragwürdig gezwungen.

Ich wünsche Ihnen schöne Gruselnacht, die habe ich schon die ganze Zeit.....

von
Max4.0

Bei aller Wiederholerei und Leidensgeschichte - was ist denn nun Ihre Frage bezüglich der DRV? Möchten Sie überhaupt, dass Ihnen hier geholfen wird, falls es den Antrag für die DRV betrifft?
Ansonsten haben Sie hier drei Hinweise bekommen, dass sensible Daten NICHT in die Hände von irgendwelchen Lotsen gehören, auch nicht in die der KK, der AfA, des Jobcenters (es sei denn, es handelt sich um den Medizinischen Dienst).

Darüber hinaus kann ich nur wiederholen: Sie müssen sich an DIE Stelle wenden, nämlich das Jobcenter, das diese Beraterin (?) angeboten hat. Und sich dort beschweren (nachdem Sie sich hoffentlich rechtskundig gemacht hat, was deren Aufgabe und Ihre Mitwirkungspflichten angeht).

Schlussendlich ist es Ihre Sache, wie Sie den Antrag auszufüllen gedenken, ob alleine oder mit Hilfe eines Rehaberaters oder in einer der Beratungsstellen der DRV ...

von
Wunschname

"Belesen, was "Dima" überhaupt ist. Folgen Sie den bisherigen Empfehlungen der anderen User und null Diagnosen für die "Dima-Fallmanagerin"!

Wie meinen Sie das Kuno?

Was hat denn ein Unfall als Kind vor 50 Jahren mit meinem aktuellen Berufsproblem zu tun? Ich habe schwerhörig normale Schulen besucht und schon Jahrzehnte gearbeitet.

Und dann füllt eine Dame diesen F0870 aus, den ich unterschreiben soll? Ein Unfall vor 50 Jahren?
Lesen bitte auch Sie mal richtig. Danke.

von
Siehe hier

Zitiert von: Wunschname
"Belesen, was "Dima" überhaupt ist. Folgen Sie den bisherigen Empfehlungen der anderen User und null Diagnosen für die "Dima-Fallmanagerin"!

Wie meinen Sie das Kuno?

Was hat denn ein Unfall als Kind vor 50 Jahren mit meinem aktuellen Berufsproblem zu tun? Ich habe schwerhörig normale Schulen besucht und schon Jahrzehnte gearbeitet.

Und dann füllt eine Dame diesen F0870 aus, den ich unterschreiben soll? Ein Unfall vor 50 Jahren?
Lesen bitte auch Sie mal richtig. Danke.

Hallo 'Wunschname',
SIE sollten bitte mal richtig lesen.
>null Diagnosen für die "Dima-Fallmanagerin"<
heißt, die bekommt nix!

Auch Kuno hat also Ihren Text auch richtig gelesen.

Nur ist es tatsächlich so, dass Sie Ihr Problem mit der Unart der DiMa-Jobpilotin dort klären müssen. Darauf hat die DRV keinen Einfluss.
Aber Sie hat weder einen Anspruch darauf, Ihre kompletten Antragsunterlagen in Kopie zu erhalten und schon gar nicht medizinsche Unterlagen, die als Anlagen dann zum Antrag gehören und der DRV vorgelegt werden müssen. Der DRV, NICHT der DiMa-Frau.
Ob Sie dazu nun einen Vertrag unterschreiben müssen oder nicht, kann ich persönlich nicht beurteilen, aber die DRV-Experten wohl auch nicht, denn das ist nicht der Bereich der Rentenversicherung sondern der Arbeitsvermittlung (Agentur für Arbeit oder Jobcenter).
Aber die Mitarbeiter der DRV, von denen Sie sich persönlich beraten lassen sollten, kennen das Procedere bezüglich IFD. Und Sie könnten sicherlich dort dann auch Ihre Arztberichte abgeben, ohne dass dies den Umweg über die DiMa-Pilotin gemacht werden muss.
Ihr Dilemma haben wir hier wohl schon verstanden, aber ist nicht der Zuständigkeitsbereich dieses Forums.
Viel Glück und überstehen auch Sie die Gruselnacht gut!

von
Überlegung

So und jetzt überlegen Sie nach allen Antworten noch mal in Ruhe, was die DRV für Sie tun kann.
Ich habe es Ihnen von Anfang an deutlich gemacht, nichts. Gleichgültig was Sie hier noch herumzetern.
Es bleibt das Problem zwischen Ihnen und dem Jobcenter. So schwer ist das doch gar nicht zu verstehen.

von

Zitiert von: Überlegung
So und jetzt überlegen Sie nach allen Antworten noch mal in Ruhe, was die DRV für Sie tun kann.
Ich habe es Ihnen von Anfang an deutlich gemacht, nichts. Gleichgültig was Sie hier noch herumzetern.
Es bleibt das Problem zwischen Ihnen und dem Jobcenter. So schwer ist das doch gar nicht zu verstehen.

Außer @Wunschname hat das ja auch jeder hier kapiert.

Experten-Antwort

Hallo Wunschnahme, mangels Kenntnisse beschränke ich mich, als Experte der Rentenversicherung, auf die von Ihnen angesprochenen Bereiche, die die Rentenversicherung betreffen.
Mit dem Fragebogen F0870 erfragen wir Sachverhalte, die im möglichen Zusammenhang mit Ihrem derzeitigen Gesundheitszustand stehen. Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung werden von allen Beitragszahlern finanziert. Wenn Ihre gesundheitlichen Einschränkungen, die zu einer Leistungsgewährung der Deutschen Rentenversicherung führen, durch einen Dritten verursacht oder zu verantworten sind, versuchen wir diese, oder deren Versicherungen an den Kosten zu beteiligen. Hinsichtlich der Kosten, die im Rahmen der ärztlichen Ermittlungen entstehen, brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Wie Sie ja richtig erkannt haben, kann der untersuchende Arzt die ihm entstandenen Kosten geltend machen. Das macht er mit dem Ihnen bekannten Formular gegenüber der Rentenversicherung. Eine Rechnung des untersuchenden Arztes müssen Sie nicht befürchten.