Berufsunfähigkeitsrente

von
Angelika

Berufs Unfähigkeit Rente
Nur wer gut informiert ist, kann eine gute Entscheidung treffen!!!
Vielleicht könnt Ihr mir dabei helfen!
Ich bin 58 Jahre Arbeitslos ohne Leistungsbezug und war als Meister tätig.
Das Rentenamt hat festgestellt das ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten soll.
Daher habe ich eine Teilhabe am Arbeitsleben seit Juni 2016 genehmigt bekommen.
Eine 14 tätige Testung Arbeitserprobung beim BFW im Oktober 2016.
Hier wurde eine Empfehlung ausgesprochen für den Kaufmännischen Bereich, eine 2 jährige Umschulung.

Und hier liegt das Problem.
Alle Kaufmännischen Umschulungen haben nachher einen Verdienst der nur die Hälfte meines früheren Verdiensts beträgt.
1.Frage:
Habe ich auch einen Anspruch auf eine 3-4 jährige Umschulung/ Studium um wenigstens annähernd an meinem früheren Verdienst dranzukommen?

2.Frage:
Ich soll jetzt kurzfristig an einem Vorbereitungskurs für den Kaufmännischen Bereich teilnehmen. Dieser geht 25 Tage. Zählt dieser Kurs schon zur Umschulung? Es heißt ja wenn man sich auf eine Umschulung einlässt, ist der Berufsschutz weg.

Noch Anmerkungen von mir .
Ich bin stinke sauer
da ich in keinster Weise umfassend von meiner Reha Sachbearbeiterin und vom Rentenamt (telefonisch Berlin nicht erreichbar, schriftlich keine Rückmeldung) informiert werde über meinem Berufsschutz.
Daher möchte ich gerne eine Beschwerde machen, wegen nicht ausreichender Information über meinen Berufsschutz welche Pflichten und Rechte ich habe.
Und welche Auswirkungen haben bestimmte Entscheidungen von mir, wie z .b. Umschulung nicht angemessen.
Wo ist diese Stelle und habt ihr Erfahrung damit. (Bundesministerin für Arbeit und Soziales)

Gruß und Danke

von
Herz1952

Zitiert von: Angelika

Berufs Unfähigkeit Rente
Nur wer gut informiert ist, kann eine gute Entscheidung treffen!!!
Vielleicht könnt Ihr mir dabei helfen!
Ich bin 58 Jahre Arbeitslos ohne Leistungsbezug und war als Meister tätig.
Das Rentenamt hat festgestellt das ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten soll.
Daher habe ich eine Teilhabe am Arbeitsleben seit Juni 2016 genehmigt bekommen.
Eine 14 tätige Testung Arbeitserprobung beim BFW im Oktober 2016.
Hier wurde eine Empfehlung ausgesprochen für den Kaufmännischen Bereich, eine 2 jährige Umschulung.

Und hier liegt das Problem.
Alle Kaufmännischen Umschulungen haben nachher einen Verdienst der nur die Hälfte meines früheren Verdiensts beträgt.
1.Frage:
Habe ich auch einen Anspruch auf eine 3-4 jährige Umschulung/ Studium um wenigstens annähernd an meinem früheren Verdienst dranzukommen?

2.Frage:
Ich soll jetzt kurzfristig an einem Vorbereitungskurs für den Kaufmännischen Bereich teilnehmen. Dieser geht 25 Tage. Zählt dieser Kurs schon zur Umschulung? Es heißt ja wenn man sich auf eine Umschulung einlässt, ist der Berufsschutz weg.

Noch Anmerkungen von mir .
Ich bin stinke sauer
da ich in keinster Weise umfassend von meiner Reha Sachbearbeiterin und vom Rentenamt (telefonisch Berlin nicht erreichbar, schriftlich keine Rückmeldung) informiert werde über meinem Berufsschutz.
Daher möchte ich gerne eine Beschwerde machen, wegen nicht ausreichender Information über meinen Berufsschutz welche Pflichten und Rechte ich habe.
Und welche Auswirkungen haben bestimmte Entscheidungen von mir, wie z .b. Umschulung nicht angemessen.
Wo ist diese Stelle und habt ihr Erfahrung damit. (Bundesministerin für Arbeit und Soziales)

Gruß und Danke


Da will wohl eine bis zur Rente sich durchmogeln.

von
Angelika

"sehr unsachlich "

von
Herz1952

Mal im Ernst: Mit 58 Jahren eine 3-4 jährige Ausbildung/Studium haben wollen? Und dann bewerben Sie sich mit 62 Jahren auf dem Arbeitsmarkt? Natürlich :-) Das klingt nunmal arg nach durchmogeln.

Eine Beschwerde "wegen nicht ausreichender Information über meinen Berufsschutz welche Pflichten und Rechte ich habe"? Ernsthaft? Meinen Sie wirklich es gibt einen Paragraphen nach dem ihr Sachbearbeiter verpflichtet gewesen wäre, sie ausführlich zu informieren? Was soll die Beschwerde also bringen?

von
=//=

1. können Sie sich glücklich schätzen, mit 58 Jahren überhaupt eine Umschulung zu bekommen.
2. gibt es keinen "Berufsschutz" für den alten Beruf. Wie soll das Ihrer Meinung nach funktionieren, wenn Sie auf einen anderen Beruf umgeschult werden?
3. wie bereits erwähnt, welcher Arbeitgeber stellt einen Berufsneuling nach der Umschulung mit 62 Jahren ein??? Von was träumen Sie denn?
4. gibt es fast keine Umschulungsmaßnahmen, die 4 Jahre dauern.Und wenn überhaupt, dann nur für jüngere Versicherte, die nach einer Umschulung auf dem Arbeitsmarkt noch vermittelbar sind.

Also Fazit: freuen Sie sich, dass man Ihnen die Gelegenheit gibt, wieder arbeiten zu können. Oder wollen Sie lieber arbeitslos sein, ohne Leistungsbezug?

von
memyself

Einfach Termin bei der DRV Beratungsstelle machen. Teilrente?

Meiner Cousine wurde auch eine Umschulung aufgedrückt, aber sie ist bei Abschluss "erst"58 ... aber mit 62 einen neuen Job zu finden, halte ich für illusorisch. Mal abgesehen davon, dass noch gar nicht klar ist, wie das Studium geschafft werden soll.

Die Welt ist kein Ponyhof.

von
Helene

Zitiert von: Angelika

Berufs Unfähigkeit Rente
Nur wer gut informiert ist, kann eine gute Entscheidung treffen!!!
Vielleicht könnt Ihr mir dabei helfen!
Ich bin 58 Jahre Arbeitslos ohne Leistungsbezug und war als Meister tätig.
Das Rentenamt hat festgestellt das ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten soll.
Daher habe ich eine Teilhabe am Arbeitsleben seit Juni 2016 genehmigt bekommen.
Eine 14 tätige Testung Arbeitserprobung beim BFW im Oktober 2016.
Hier wurde eine Empfehlung ausgesprochen für den Kaufmännischen Bereich, eine 2 jährige Umschulung.

Und hier liegt das Problem.
Alle Kaufmännischen Umschulungen haben nachher einen Verdienst der nur die Hälfte meines früheren Verdiensts beträgt.
1.Frage:
Habe ich auch einen Anspruch auf eine 3-4 jährige Umschulung/ Studium um wenigstens annähernd an meinem früheren Verdienst dranzukommen?

2.Frage:
Ich soll jetzt kurzfristig an einem Vorbereitungskurs für den Kaufmännischen Bereich teilnehmen. Dieser geht 25 Tage. Zählt dieser Kurs schon zur Umschulung? Es heißt ja wenn man sich auf eine Umschulung einlässt, ist der Berufsschutz weg.

Noch Anmerkungen von mir .
Ich bin stinke sauer
da ich in keinster Weise umfassend von meiner Reha Sachbearbeiterin und vom Rentenamt (telefonisch Berlin nicht erreichbar, schriftlich keine Rückmeldung) informiert werde über meinem Berufsschutz.
Daher möchte ich gerne eine Beschwerde machen, wegen nicht ausreichender Information über meinen Berufsschutz welche Pflichten und Rechte ich habe.
Und welche Auswirkungen haben bestimmte Entscheidungen von mir, wie z .b. Umschulung nicht angemessen.
Wo ist diese Stelle und habt ihr Erfahrung damit. (Bundesministerin für Arbeit und Soziales)

Gruß und Danke

Hallo,

ich kann mich da nur dem "Herz1952" anschließen. Ist das von Ihnen wirklich ernst gemeint? Träumen Sie weiter. Mit 58 Jahren bekommen Sie keine Umschulung genehmigt. Wie ich sehe liegt Ihnen das Geld am Herzen. Das ist nun mal so wenn man über 30 Jahre in einem Beruf gearbeitet hat, wird man entsprechend gut verdient haben. Es gibt Personen die über 50+ sind und auch über 30 Jahre im Kaufmännischen Bereich tätig waren und jetzt voll erwerbsgemindert sind.

Aber vielleicht sind Sie ja eine Ausnahme und erhalten Ihre Umschulung. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit um gute Entscheidungen zu treffen.

Mfg

von
=//=

Zitiert von: Helene

Zitiert von: Angelika

Berufs Unfähigkeit Rente
Nur wer gut informiert ist, kann eine gute Entscheidung treffen!!!
Vielleicht könnt Ihr mir dabei helfen!
Ich bin 58 Jahre Arbeitslos ohne Leistungsbezug und war als Meister tätig.
Das Rentenamt hat festgestellt das ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten soll.
Daher habe ich eine Teilhabe am Arbeitsleben seit Juni 2016 genehmigt bekommen.
Eine 14 tätige Testung Arbeitserprobung beim BFW im Oktober 2016.
Hier wurde eine Empfehlung ausgesprochen für den Kaufmännischen Bereich, eine 2 jährige Umschulung.

Und hier liegt das Problem.
Alle Kaufmännischen Umschulungen haben nachher einen Verdienst der nur die Hälfte meines früheren Verdiensts beträgt.
1.Frage:
Habe ich auch einen Anspruch auf eine 3-4 jährige Umschulung/ Studium um wenigstens annähernd an meinem früheren Verdienst dranzukommen?

2.Frage:
Ich soll jetzt kurzfristig an einem Vorbereitungskurs für den Kaufmännischen Bereich teilnehmen. Dieser geht 25 Tage. Zählt dieser Kurs schon zur Umschulung? Es heißt ja wenn man sich auf eine Umschulung einlässt, ist der Berufsschutz weg.

Noch Anmerkungen von mir .
Ich bin stinke sauer
da ich in keinster Weise umfassend von meiner Reha Sachbearbeiterin und vom Rentenamt (telefonisch Berlin nicht erreichbar, schriftlich keine Rückmeldung) informiert werde über meinem Berufsschutz.
Daher möchte ich gerne eine Beschwerde machen, wegen nicht ausreichender Information über meinen Berufsschutz welche Pflichten und Rechte ich habe.
Und welche Auswirkungen haben bestimmte Entscheidungen von mir, wie z .b. Umschulung nicht angemessen.
Wo ist diese Stelle und habt ihr Erfahrung damit. (Bundesministerin für Arbeit und Soziales)

Gruß und Danke

Hallo,

ich kann mich da nur dem "Herz1952" anschließen. Ist das von Ihnen wirklich ernst gemeint? Träumen Sie weiter. Mit 58 Jahren bekommen Sie keine Umschulung genehmigt. Wie ich sehe liegt Ihnen das Geld am Herzen. Das ist nun mal so wenn man über 30 Jahre in einem Beruf gearbeitet hat, wird man entsprechend gut verdient haben. Es gibt Personen die über 50+ sind und auch über 30 Jahre im Kaufmännischen Bereich tätig waren und jetzt voll erwerbsgemindert sind.

Aber vielleicht sind Sie ja eine Ausnahme und erhalten Ihre Umschulung. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit um gute Entscheidungen zu treffen.

Mfg

"Ich bin 58 Jahre Arbeitslos ohne Leistungsbezug und war als Meister tätig.
Das Rentenamt hat festgestellt das ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten soll.
Daher habe ich eine Teilhabe am Arbeitsleben seit Juni 2016 genehmigt bekommen.
Eine 14 tätige Testung Arbeitserprobung beim BFW im Oktober 2016.
Hier wurde eine Empfehlung ausgesprochen für den Kaufmännischen Bereich, eine 2 jährige Umschulung."

Umschulung wurde wohl genehmigt bzw. zunächst mal eine Arbeitserprobung.

von
Schorsch

Zitiert von: Angelika

Ich bin stinke sauer
da ich in keinster Weise umfassend von meiner Reha Sachbearbeiterin und vom Rentenamt (telefonisch Berlin nicht erreichbar, schriftlich keine Rückmeldung) informiert werde über meinem Berufsschutz.
Daher möchte ich gerne eine Beschwerde machen, wegen nicht ausreichender Information über meinen Berufsschutz welche Pflichten und Rechte ich habe.

Anstatt sinnlose Beschwerden zu tätigen, sollten Sie ganz einfach einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.
Dann wird automatisch geprüft, ob Sie die Voraussetzungen für eine "Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit" erfüllen oder nicht.

Sobald Sie jedoch durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erfolgreich umgeschult oder ausgebildet wurden, ist Ihr Berufsschutz endgültig verwirkt.
Dazu reicht bereits eine erfolgreiche Eingliederungsmaßnahme in irgendeinen Betrieb.

MfG

von
Zoran

Liebe Angelika.
Ich schlage vor, Sie studieren Medizin.
Da verdienen Sie ganz gut und können auch selbst ihren Geisteszustand untersuchen.
Sorry

von
W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Anstatt sinnlose Beschwerden zu tätigen, sollten Sie ganz einfach einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.
Schorsch,

ist doch bereits 'Bestandteil' des LTA-Antrages. Wenn die DRV Angelika für EM gehalten hätte, wäre es gar nicht zur Bewilligung der LTA-Maßnahme gekommen.

Und ja, man kann sich auch mal 'beschweren' und seinem Frust freien Lauf lassen, halte ich durchaus für gerechtfertigt. Allerdings schätze ich die Bewilligung als solche schon recht 'glücklich' ein - was nach der Maßnahme berufsmäßig noch geht/Perspektiven, ist eine andere Sache. Was ohne diese Unterstützung von der DRV und im Rahmen von Eigeninitiative sonst möglich wäre - ist eher die Zusatzzahl zum 6er im Lotto.

Gruß
w.

von
Helene

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Anstatt sinnlose Beschwerden zu tätigen, sollten Sie ganz einfach einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.
Schorsch,

ist doch bereits 'Bestandteil' des LTA-Antrages. Wenn die DRV Angelika für EM gehalten hätte, wäre es gar nicht zur Bewilligung der LTA-Maßnahme gekommen.

Und ja, man kann sich auch mal 'beschweren' und seinem Frust freien Lauf lassen, halte ich durchaus für gerechtfertigt. Allerdings schätze ich die Bewilligung als solche schon recht 'glücklich' ein - was nach der Maßnahme berufsmäßig noch geht/Perspektiven, ist eine andere Sache. Was ohne diese Unterstützung von der DRV und im Rahmen von Eigeninitiative sonst möglich wäre - ist eher die Zusatzzahl zum 6er im Lotto.

Gruß
w.

Hallo W*lfgang,

das ist ja was ganz neues. Eine Erwerbsminderung ist Bestandteil eines LTA Antrages? Bitte bleiben Sie objektiv und ehrlich. Ich hab auch gemeint ich könnte noch arbeiten. Und razfaz wurde der LTA-Antrag genehmigt. Dann habe ich zu mir gesagt, es geht gesundheitlich nicht mehr. Dann musste ich den LTA Antrag zurückziehen und einen Erwerbsminterungsantag stellen.
Und sollte das von Angelika stimmen mit der Umschulung, dann gehe schwer davon aus, das der sozialmedizienische Dienst der DRV was geraucht hat.

Mfg

von
W*lfgang

Zitiert von: Helene
das ist ja was ganz neues. Eine Erwerbsminderung ist Bestandteil eines LTA Antrages?
...lesen Sie 'aufmerksam' meine Antworten.

Noch Fragen? ;-)

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Angelika, schade, dass es nicht gelingt, Ihre Probleme direkt mit dem für Sie zuständigen Reha-Fachberater(in) abzustimmen, denn der ist Ihre Ansprechperson und kann aufklären und Entscheidungen treffen. Versuchen Sie bitte unbedingt den Kontakt herzustellen. Zu Ihren Fragen:
1. §37 Abs.2 SGB XI besagt, dass die Dauer von Leistungen zur beruflichen Weiterbildung in der Regel bei ganztägigen Unterricht nicht länger als 2 Jahre dauern soll (Ausnahmen sind möglich).
Bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geht es nicht vordergründig darum, die gesundheitlich eingeschränkten Betroffenen in Ihre bisherige Gehaltsklasse zurückzubringen, sondern um eine Integration auf dem Arbeitsmarkt. Das wird nach Ihren Schilderungen ja auch versucht.
2. Der Vorbereitungskurs dient wahrscheinlich zur Abklärung Ihrer beruflichen Eignung um im Anschluss eine Entscheidung über Umschulungsmaßnahmen zu treffen und stellt ein Teil des Verwaltungsverfahrens dar, somit keine eigentliche LTA.
Natürlich haben Sie ein Recht, sich zu beschweren. Diese richten Sie an den für Sie zuständigen Rententräger / Abteilung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Anstatt sinnlose Beschwerden zu tätigen, sollten Sie ganz einfach einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.
Schorsch,

ist doch bereits 'Bestandteil' des LTA-Antrages. Wenn die DRV Angelika für EM gehalten hätte, wäre es gar nicht zur Bewilligung der LTA-Maßnahme gekommen.


Und warum hat mir die damalige LVA-Westfalen damals anstatt einer BU-Rente eine LTA-Maßnahme bewilligt, obwohl ein LVA-Gutachter Berufsunfähigkeit festgestellt hat?

Mein Anwalt meinte damals zu mir, dass er unverzüglich Widerspruch einlegen werde, da dieser LTA-Bewilligungsbescheid meine BU-Rente gefährden würde.

MfG

von
W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Und warum hat mir die damalige LVA-Westfalen damals anstatt einer BU-Rente eine LTA-Maßnahme bewilligt, obwohl ein LVA-Gutachter Berufsunfähigkeit festgestellt hat?
Schorsch,

alte Rentenweisheit: Reha geht vor Rente.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__9.html

> obwohl ein LVA-Gutachter Berufsunfähigkeit festgestellt hat

Der Gutachter stellt nicht den Rentenanspruch als solchen fest, er gibt ein sozial-med. Votum ab. Die Entscheidung trifft die 'höhere Instanz' der Sachbearbeitung - wenn die eine andere Lösung (bis hin zur Ablehnung) für richtig hält, ist es zunächst mal so. Wer mit dieser Entscheidung nicht konform geht, kann den Rechtsweg beschreiten.

Ist doch auch logisch. Als Leistungsträger lasse ich Sie doch lieber erst mal für 10000 Mark durch ein Reha-Becken mit Schwimmflügeln ziehen, statt nicht alles versucht zu haben, Ihnen eine lebenslange Leistung nicht zu überweisen/bzw. Sie als vollwertiger Beitragszahler für die Solidargemeinschaft zu erhalten. Reha, da 'kann' immer was gehen ...

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

alte Rentenweisheit: Reha geht vor Rente.

Aha, und bei Angelika galt diese "alte Rentenweisheit" nicht?;-)
Zitiert von: W*lfgang

ist doch bereits 'Bestandteil' des LTA-Antrages. Wenn die DRV Angelika für EM gehalten hätte, wäre es gar nicht zur Bewilligung der LTA-Maßnahme gekommen.

MfG

von
Angelika

Nachfrage.
Laut Aussage vom Rentenamt /Reha soll ich gar nicht mehr in meinem ehemaligen Beruf zurück.
Jetzt kommt dies mit dem Berufschutz.
Die sozial zumutbare Verweistätigkeit.
Vom Meister zum Facharbeiter.
Jetzt gibt es Unterschiede von Facharbeitern.
Welche die unter 2000 Euro verdienen und welche die über 4000 Euro verdienen.
Ein Berufsanfänger verdient noch weniger.
Was ist mir jetzt sozial zumutbar?????
Dies gilt ja auch für die Teilhabe am Arbeitsleben.
Gruß

von
???

"Was ist mir jetzt sozial zumutbar?????"

Naja, rein von der Einkommenshöhe her gesehen eine teilweise EM-Rente wegen Berufsunfähigkeit wohl nicht, weil die wird nie so hoch sein wie ein Einkommen eines Facharbeiters, auch nicht eines Berufsanfängers.

von
Helene

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Und warum hat mir die damalige LVA-Westfalen damals anstatt einer BU-Rente eine LTA-Maßnahme bewilligt, obwohl ein LVA-Gutachter Berufsunfähigkeit festgestellt hat?
Schorsch,

alte Rentenweisheit: Reha geht vor Rente.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__9.html

> obwohl ein LVA-Gutachter Berufsunfähigkeit festgestellt hat

Der Gutachter stellt nicht den Rentenanspruch als solchen fest, er gibt ein sozial-med. Votum ab. Die Entscheidung trifft die 'höhere Instanz' der Sachbearbeitung - wenn die eine andere Lösung (bis hin zur Ablehnung) für richtig hält, ist es zunächst mal so. Wer mit dieser Entscheidung nicht konform geht, kann den Rechtsweg beschreiten.

Ist doch auch logisch. Als Leistungsträger lasse ich Sie doch lieber erst mal für 10000 Mark durch ein Reha-Becken mit Schwimmflügeln ziehen, statt nicht alles versucht zu haben, Ihnen eine lebenslange Leistung nicht zu überweisen/bzw. Sie als vollwertiger Beitragszahler für die Solidargemeinschaft zu erhalten. Reha, da 'kann' immer was gehen ...

Gruß
w.

Hallo W*lfgang,

das trifft auf den Punkt. Und das mit Schwimmflügeln finde ich super. Ich habe selten so gelacht. Und da Sie von "Mark" sprechen, gehe ich davon aus, daß es Ihnen damals bei der Euro Umstellung nicht leicht gefallen ist. Ich rechne heute manchmal auch noch um.
In diesem Sinne - have a good time -

Chiao!