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Besteuerung freiwilliger Abeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung

von
Kaufi

Ich befinde mich in einer Art Vorruhestand, auch genannt Übergangsversorgung. Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung sind freiwillig. Der Arbeitgeber zahlt einen freiwilligen Zuschuss in Höhe des fiktiven Arbeitgeberanteils zur gesetzlichen Rentenversicherung, wenn dieser seitens des Arbeitnehmers als freiwilliger Beitrag in die Rentenversicherung eingebracht wird. Frage: Muss dieser Zuschuss, z.B. als zusätzliches Einkommen versteuert werden ?

von
Ich bin es leid!

Dies ist ein Rentenforum!
Mit steuerrechtlichen Fragen, sollten Sie sich an Ihr Finanzamt, einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Den genannten Institutionen brauchen Sie auch keine rentenrechtlichen Fragen zu stellen, denn die würden Sie richtigerweise an Ihren Rententräger oder sogar an dieses Forum verweisen.

von
Herz1952

Eine Nachfrage im Entgeltbüro könnte auch Klarheit bringen. Notfalls über den Steuerberater des Unternehmens.

von
Konrad Schießl

Ach ja, Sie tun mir leid.Beachten Sie doch einfach solche Eintragungen.Steuerpflicht, ich meine nein,
deshalb keine Angaben in der Einkommensteuererklärung vornehmen.

MfG.

Experten-Antwort

Wie schon mehrfach von uns bekundet: Bitte haben Sie Verständnis, das wir uns zu Fragen zum Thema Steuerrecht nicht äußern. Wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater oder an einen Lohnsteuerhilfeverein.

von
****

Hallo Kaufi,

der Zuschuss des AG kann Steuerpflichtiger Arbeitslohn sein, siehe Link:

https://www.haufe.de/personal/entgelt/steuerpflichtige-zuschuesse-zur-freiwilligen-rentenversicherung_78_216352.html.

Am besten mal einen Steuerberater oder das FA fragen.
Dem Rat von Konrad Schießl würde ich nicht unbedingt folgen, da der AG die an Sie geleisteten Zahlungen sowieso dem FA melden muß.

von
Konrad Schießl

Sie bestätigen sich ja selbst.Wenn der Finanzbeamte die Beträge vom AG. mitgeteilt bekommt, dann
wird ja der Beamte den Einkommensteuerantrag entsprechend ergänzen.

MfG.

von
Jürgen

Hallo ****,

vielen Dank für die Info. Habe den Beitrag bei Haufe gelesen. Weiß allerdings nicht ob es auf mich zutrifft, da ich kein leitender Angestellter bin sondern ganz einfacher Angestellter der seine 36 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat und nun im Vorruhestand nicht mehr rentenversicherungspflichtig ist.

von
Konrad Schießl

Habe heute nochmals alles durchgekämt.
Mein Vorruhestand war vom 1.9.1994 bis 31.8.1996.Soweit erinerlich erhielt ich 80 % meines
früheren Gehaltes als "Normaler Angestellter, die Beiträge wurden paritätisch berechnet.

MfG.

von
Jürgen

Ich erhalte 70% des letzten Grundgehalts. Freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung ebenfalls paritätisch. Leider konnte auch das FA keine eindeutige Auskunft geben ob eine Besteuerung stattfindet. Vielen Dank für die Rückmeldungen.

von
Konrad Schießl

Vielen Dank Jürgen für Ihre Rückmeldung, da müsste doch manchen hier ein Licht aufgehen.
"Leider konnte mir auch das Finanzamt keine eindeutige Auskunft geben ob eine Besteuerung
stattfindet"
Es müsste doch jedem klar sein, die dauernden Empfehlungen"Fragen Sie beim Finanzamt oder
gar den "Steuerberater" wie von mir schon immer behauptet, meist im Sand verlaufen.
Habe doch mit solchen Fragen im Laufe meines Lebens schon mindestens 30 Steuerzahlerr zwecks Auskunft an das Finanzamt verwiesen, die Antwort des Beamten lautete fast durchwegs"Reichen
sie die Einkommensteuer Erklärung ein, dann sehen sie wie dies behandelt wird"
Die Beamten stehen im Vergleich zu Kollegen unter Zeitdruck, geben deshalb keine Auskunft.

MfG.

von
Rentensputnik

Tja Herr Konrad Schießl.
Wenn nicht mal das zuständige Finanzamt eine befriedigende Vorauskunft geben kann, aus welchem Grund sollte das dann der Rententräger machen? Im Übrigen sei erneut erwähnt, dass Rentenberater angehalten sind, keine steuerliche Individualberatung vorzunehmen, sondern nur ganz allgemeine Auskünfte geben dürfen. Diese reichen aber nicht aus, um dem Einzelnen seine Steuerlast zu berechnen. Dafür lassen sich Steuerberater gut bezahlen.

von
Konrad Schießl

Einverstanden, deswegen kann man doch andere User hier zu Wort kommen lassen, wenn es der
Sache dient. Der immer hier wiederholte Hinweis, dies hier ist nur für Rentenfragen gedacht ist
inzwischen so überflüssig wie ein Kropf.
Wenn man bedenkt, wie viel hier zum Thema " Gutschrift bei Abweichung einer Kontogutschrift"
zur Kontonummer geschrieben wurde, dann kann es doch egal sein, wer dies nicht will, braucht
es doch nicht lesen.Gerichtsfest sind alle Aussagen- auch die der Experten-
sowieso nicht.

MfG.

von
Jürgen

Vielen Dank Herr Schießl für Ihren Beitrag. Wenn eine Frage nach Besteuerung von Rentenbeiträgen, ja oder nein, nicht allgemein genug ist ? Übrigens, das Gespräch mit dem Finanzbeamten war insgesamt sehr angenehm, machte aber auch deutlich wie vielschichtig das Steuerrecht ist und doch nicht alle Lebensumstände abdecken kann. Hier sind aber auch die Tarifpartner gefragt, die bei Abschluss solcher Verträge den Arbeitnehmer nicht im Regen stehen lassen sollten. Und nun für alle Fans dieses Rentenforums : Erstaunlich war auch die Aussage der Rentenberaterin keine Informationen zu diesem Thema geben zu können außer das FA oder den Steuerberater hinzuzuziehen. Sie konnte mir allerdings genau sagen, wie viel Mehr an Rente ich bei gleicher Beitragszahlung bis zum Rentenbeginn erhalten würde. Ohne Berücksichtigung von Besteuerung bräuchte ich mindestens 10 Jahre Rentenbezug um die eingezahlten Beiträge wieder heraus zubekommen. Habe jetzt auch noch eine Info eines bereits seit 2 Jahren im Vorruhestand befindlichen Kollegen, dessen Steuerberater dieses Thema zur Klärung an sein zuständiges FA gegeben hat. Er wartet bereits länger auf eine Antwort. :-)

von
Konrad Schießl

Ja, lieber Jürgen, hoffe nur der nette Finanzbeamte ist noch im Dienst. Bin nach wie vor der Meinung,
die Versteuerung- auch von freiwilligen Beiträgen- ist nicht vorgeschrieben, anderseits musste ja der
AG den Betrag an das Finanzamt melden.
Kaum vorstellbar, es handelt sich um einen ganz normalen Vorruhestand, waren die beiden Hälfteanteile auf den verbleibenden Bruttobetrag zur Rentenversicherung fällig.
Der Zufall wollte es, dass ich meinen Rentenbescheid vom Jahre 1996 noch abgelegt habe.
Einwandfrei zu ersehen, auf den verbleibenden Bruttolohn wurden anteilig Rentenbeiträge bezahlt.
Bei meinen 65.8232 Entgeltpunkten sind auch die verbliebenen Punkte für den Vorruhestand mit
einbezogen.

MfG.