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Dauer der Reaktion auf Widerspruch der Ablehnung der EM Rente

von
Galvaniseuse

Hallo zusammen,
mein Mann hat im letzten Jahr einen Antrag auf EM Rente gestellt,der abgelehnt wurde. Ca. 08/2017 hat er dagegen Widerspruch eingelegt und wurde Ende 02/2018 zum psychologischen Gutachter bestellt. Nachdem dann noch 2 SchulterOPs folgten ist er 07/2018 zum Orthopäden bestellt worden. Seit dem keinerlei Rückmeldung. Allerdings hat er vor 4 Wochen eine neue Schulter bekommen. Die ambulante Reha beginnt nächste Woche, die natürlich von der Rentenversicherung bezahlt wird. Das Problem ist, dass er komplett ausgesteuert ist und seit Januar auch dass Übergangsgeld ausgelaufen ist. Der Widerspruch läuft über den VdK, allerdings bekommen wir da für mein Gefühl keine Rückmeldung. Gibt es keine Vorschrift wie lange die Bearbeitung eines Widerspruch dauern darf? Mein Mann ist 55 und wollte eigentlich nicht komplett aufhören zu arbeiten. Er braucht nur die Zeit um gesundheitlich wieder so weit fit zu werden, dass er wieder irgendwas arbeiten kann!

von
Mariechen

achja, ich bin 57 Jahre.

von
Mariechen

Zitiert von: Mariechen
das ist genauso wie bei mir.
Über den Vdk - ich habe das Gefühl, ich werde nicht Ernst genommen. Es zieht sich alles - leider

Experten-Antwort

Die Dauer eines Widerspruchsverfahrens ist vom individuellen Einzelfall abhängig. Wir empfehlen Ihnen, sich (ggf. über den VdK) bei dem für Sie zuständigen Rentenversicherungsträger nach dem Sachstand zu erkundigen. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen, sich bei Ihrer Krankenkasse und bei der Agentur für Arbeit zu erkundigen, inwieweit von dort Ansprüche bestehen.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.2018, 07:58 Uhr]

von
Daniela

Das Widerspruchverfahren kann einige Monate in Anspruch nehmen. Insbesondere bei neu hinzugekommen Krankheiten.
Ich würde auch noch mal die Blockfristen überprüfen und auch ob es weg der Schulteroperation nicht neues Krankengeld gibt ( dazu wäre aber ein gesunder Tag ohne Krankmeldung notwendig gewesen. Ist das Alg1 schon komplett aufgebraucht?

von
Galvaniseuses

Vielen Dank für die schnellen Antworten! :-)

Ja, leider sind die Leistungen der Krankenkasse und des Arbeitsamtes schon komplett aufgebraucht. Andere Leistungen stehen uns nicht zu, weil ich leider/Gottseidank zu viel dafür verdiene.
Er ist seit 10/2015 durchgehend krankgeschrieben.
Eigentlich ist die Schulter keine neue Geschichte, sie stand auch schon im Widerspruch. Allerdings haben sie sich zuerst auf die Psyche "gestürzt", mit der es zwar angefangen hat, aber nicht der alleinige Grund war.
Er hatte sich schon so gut psychisch erholt, das er sicher, wenn die Rente für 2 Jahre genehmigt worden wäre, danach auch wieder arbeiten gehen könnte! Aber dieses Warten und nichts hören ...
Ich habe das Gefühl, das der Versicherungsträger hier auf Zeit spielt! :-(
Ich finde es fürchterlich frustrierend. Es kann doch, meiner Meinung nach, nicht sein, das so etwas über 1 Jahr dauert!
Ist es denn dann wenigstens so, wenn dem Antrag stattgeben wird, dass dann die Beiträge rückwirkend ab dem Widerspruch gezahlt werden?

Experten-Antwort

Falls der Rentenversicherungsträger einen Anspruch auf Rente wegen Erwerbsminderung feststellt, wird ausgehend vom Leistungsfall der Rentenbeginn bestimmt. Liegt der Rentenbeginn in der Vergangenheit, werden die Beträge für die Zeit ab Rentenbeginn nachgezahlt (ggf. nach Abrechnung von Erstattungsansprüchen anderer Leistungsträger wie z. B. Krankenkasse oder Agentur für Arbeit).

von
Daniela

Wenn er seit 10/15 krankgeschrieben ist, dann beginnt eine neue Blockfrist 10/18.
Dh dem Grunde nach besteht ein Neuanspruch auf Krankengeld.
Es bedarf aber dafür noch 6 Monate Arbeitsfähigkeit.
Wenn er jetzt 6 Monate zufällig nicht krankgeschrieben war, zb „normalen“ Alg1 bezogen wurde, dann kann wieder Krankengeld bezogen werden.
Diese 6 Monate müssen nicht an einen Stück bezogen sein.
Zu mehr Info empfehle ich dir Das Krankenkassen Forum.