Dispositionsrecht der KK, Rentenantrag EM, falsche Beratung VdK

von
fisch

die liebe anja dreht sich im kreise mit ihren gedanken und fragen...
was auf den leser recht wirr wirkt!

und gibt es eine antwort, die der lieben anja nicht passt,
ist vorbei mit liebe/lieber!

gähn!

von
Ku68

Zitiert von: Ainja
Vielen Dank für die Antworten und Mitempfinden. Hat vielleicht noch jemand Einschätzungen? Fände ich klasse - zumal sich mir mit der ganzen merkwürdigen Datiererei und Verweis auf Schreiben, die uns nicht vorliegen, wie in meinem Post beschrieben, der Eindruck aufdrängt, das gehe alles nicht mit rechten Dingen zu.

Jedenfalls wird jetzt zeitnah ein Termin mit einem wirklich guten Anwalt für Sozialrecht gemacht - Rechtsschutz vorhanden, und in dieser 10-Wochen-Frist sind wir ja auch. Fragt sich nur, ab wann die läuft, denn von der DRV liegt ja nichts vor, worauf aber die KK verweist.

Und wie soll das überhaupt gehen, jemanden ab März 2018 (Antrag der Reha), bewilligt im Oktober nach Widersprüchen, angetreten im November - in die Erwerbsminderung zu schicken, wenn er in der Zwischenzeit bis zur Reha noch voll gearbeitet hat, in der Hoffnung, dass ihm die Reha etwas bringe? Da gab's ja kein Krankengeld o.ä., sondern Gehalt in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Und dann eben für 4 Wochen Übergangsgeld.

Hallo,

also mein Mann hatte im Januar 18 eine Reha beantragt, die wurde abgelehnt. Nach Widerspruch dann April 18 genehmigt. Im August nach OP eine AHB, mit dem Befund Berufsunfähigkeit aber für den freien Arbeitsmarkt mehr als 6 Std. arbeitsfähig. Dezember ein Schreiben der DRV, das der Reha Antrag umgewandelt werden kann in einen Rentenantrag. Das gleiche Schreiben wurde von der DRV an die Krankenkasse weitergeleitet. Somit wird ein das Dispositionsrecht entzogen. Man wird nicht mehr von der Krankenkasse aufgefordert eine Reha zu machen, weil ja schon eine statt gefunden hat und die Krankenkasse es so ansieht als hätte sie einen dazu aufgefordert.Der Rentenantrag musste daraufhin gestellt werden. Mein Mann bekam auf Grund des Berufschutz geboren vor 1961 die teilweise EM Rente. Er ist weiterhin krank. Die Rente wird vom Krankengeld abgezogen, was auch verständlich ist. Nachteil für mein Mann, dass er nach der Aussteuerung nicht mehr die Chance hat auf die Arbeitsmarktrente oder der Natlosigkeit. Keine Ahnung wie es nach der Aussteuerung weiter geht, wenn er immer noch Au ist.

von
Silvia

Guten Abend

Bei allem drumherum stellt sich abschließend doch der Sachverhalt so dar, dass besagte Reha im März 2018 wohl aus dem Grund heraus gestellt wurde, um eine bereits gesundheitlich angeschlagene Situation zu beheben/verbessern.

Sprich, es kann somit mit Recht anzunehmen sein, dass der jetzt rentenrelevante "Leistungsfall" im März 2018 demnach schon vorlag/eingetreten war, auch wenn bis zur eigentlichen Reha im Nov./Dez. 2018 weiterhin einer Vollzeittätigkeit nachgegangen wurde.

Bei Bewilligung einer EMR liegt es weiterhin im Ermessen des EM-Rentners, einer jeglichen Tätigkeit auch nachzukommen, rentenunschädlich und/oder rentenschädlich.

Über das Recht der KK des nachträglichen Einschränkens des Dispositionsrechts, könnten Sie sich juristisch doch genauestens aufklären lassen.

Gruß Silvia

von
Dutter

Ku, wenn Ihr Mann eine Teilrente wegen Berufsunfähigkeit erhält, ist er nur unfähig in seinem Beruf zu arbeiten. Für alle anderen Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist er tauglich. Ihr Weg, auch wenn AU, führt falls noch Anspruch auf Alg 1 besteht zur Agentur für Arbeit, ansonsten zum Jobcenter.

von
Kusmitsch

Zitiert von: Ainja
Zitiert von: Kusmitsch
Ich werde immer weniger schlau aus Ihren genannten Z und Daten. Was wollen Sie denn nun eigentlich? Rente für Ihren Mann oder keine? Nur teilweise EMR - welche man nicht explizit beantragen kann-oder noch eine Reha?

Was wir wollen?
Rente ja - und zwar ohne Disposition, ohne Einschränkungen, als Teilzeitrente, wenn möglich - da entsprechende Passi im Abschlussbericht der Reha.
Und ja, ich weiß, dass man diese nicht explizit beantragen kann. Musste ich mir alles anlesen. Aber immerhin würden die Aussichten - schenkt man dem Reha-Abschlussbericht Glauben wie auch der Einschätzung meines Mannes seines gesundheitlichen Zustandes - dahingehend nicht ganz so schlecht stehen, wenn die KK das jetzt nicht auch noch eingeschränkt hätte.

Und nach 2,5 Monaten Krankengeld keine Knebelung der KK.

Und insofern auch den Rentenantrag ganz normal und selbstbestimmt in 2019 stellen, wie wir es jetzt auch vorhatten. Ist das denn so schwer zu verstehen, dass dies ein Prozess ist? Und jedem Versicherten auch dieses Recht gegeben wird?

Und außerdem keinen Abzug sämtlicher Entgeltpunkte, wenn ein Rehaantrag von März 2018 nun einfach so in einen Rentenantrag umgewandelt wird. Ohne das man irgendetwas dazu kann.
Dabei wird zudem völlig unterschlagen, dass der Versicherte danach noch bis Anfang der Reha zur Wiederherstellung seiner Erwerbsfähigkeit voll gearbeitet hat. Wie soll das denn gehen? Danach AU entlassen mit der Einschätzung, ab März/April wieder 20/25 Std. arbeiten gehen zu können.
Darauf konnte bisher noch niemand antworten.
Wo ist HIER das Ermessen?

Von einer erneuten Reha habe ich nichts geschrieben. Die ist vorbei. Gerade eben.

Ich hoffe, es ist jetzt verständlicher.

Also, den Beginn einer Erwerbsminderung legt prinzipiell der sozialmedizinische Dienst der RV fest. Auch wenn wir Ihre KK jetzt mal außen vor lassen. Der Rentenbeginn kann dabei durchaus in der Vergangenheit liegen, auch wenn der Antrag in 2019 gestellt wird. Irgendwie soll das b Ihnen so laufen, daß ja noch gearbeitet wurde und wir erzählen keinem was und warten bis 2019 und erzählen dann wir sind ab heute erwerbsgemindert. Und nun krätscht die olle KK zwischen diesen Plan. Das mu diese sogar, denn bei Erwerbsgeminderte Personen heisst es Rente vor Krankengeld. Nochmals, eine Antragstellung entscheidet nicht zwangsläufig den Rentenbeginn!!!! Wenn der SMD schaut und sagt die Krankheit oder Einschränkung bestand schon 2017,dann...???

von
Ainja

Zitiert von:
Zitat:
Irgendwie soll das b Ihnen so laufen, daß ja noch gearbeitet wurde und wir erzählen keinem was und warten bis 2019 und erzählen dann wir sind ab heute erwerbsgemindert.

*seufz* Kann sich niemand vorstellen, dass man tatsächlich weder über Rente nachgedacht noch erwerbsgemindert war? Wofür macht man eine Reha? Ich hab auch schon Rehas von der DRV gemacht, AU entlassen und niemand hat mir eine Rente aufdrücken wollen.
Also bitte keine Unterstellungen hier. Was sollten wir denn wem erzählen wollen? Nee, das ist mir zu hoch. Wir gehen sehr ehrlich mit diesem ganzen Krankheitsscheiß und allem, was daran hängt, um. Von der psychischen Belastung mal ganz abgesehen.
Und ein Beschäftigungsverhältnis besteht auch noch ...
Vom SMD hat sich hier noch niemand gemeldet ... Können sie ja gerne tun. Dann werden sie hoffentlich dem folgen, was im Reha-Abschlussbericht steht, dass man noch mehr als 3, aber unter 6 Std. täglich arbeiten kann.

Zitiert von:
Zitat:
Nochmals, eine Antragstellung entscheidet nicht zwangsläufig den Rentenbeginn!!!! Wenn der SMD schaut und sagt die Krankheit oder Einschränkung bestand schon 2017,dann...???

Bis dahin haben wir hoffentlich das Mandat einem guten Sozialrechtsanwalt unseres Vertrauens übergeben und fragen höflich dort an, ob sie eigentlich noch ganz dicht sind. Ein Anwalt kann das sicherlich viel schöner formulieren als ich.

Und bis dahin hat sich hoffentlich auch geklärt, warum die KK in ihren Schreiben ständig auf dem Versicherten angeblich genannte Termine der DRV referiert, die der Versicherte einzuhalten habe in der 10-Wochen-Frist, aber gar nichts von der DRV hier eingegangen ist. Ist schon ein Witz ... Angeblich sei nämlich der Versicherte von der DRV aufgefordert worden, weitere Unterlagen im Rahmen einer formellen Rentenantragsstellung einzureichen. Zitat Ende. Wo keine Aufforderung, auch keine 10-Wochen-Frist, nicht wahr?

von
Ainja

Zitiert von: Silvia
Sprich, es kann somit mit Recht anzunehmen sein, dass der jetzt rentenrelevante "Leistungsfall" im März 2018 demnach schon vorlag/eingetreten war, auch wenn bis zur eigentlichen Reha im Nov./Dez. 2018 weiterhin einer Vollzeittätigkeit nachgegangen wurde.

Liebe Silvia, das ist nicht ganz richtig. Wie in meinem letzten Posting an den Poster Kusmitsch schon ausgeführt. Warum wurde die Reha bewilligt? Um zur Leistungsfähigkeit zurückzufinden. Was ja auch z.T. gelungen ist. Also so what?
Die Argumentation hinkt, denn so könnte man auch 10 oder 20 Jahre zurückgehen - keine Ahnung, ob das Rentenrecht das hergibt - weil Beschäftigte immer mit den gleichen Beschwerden oder Folgekrankheiten in Akutkrankenhäusern, Rehaeinrichtungen oder einfach AU-geschrieben sind. Entzieht man ihnen deshalb ihre Mündigkeit, Rentenpunkte und mutet man ihnen deshalb zu, sich mit so einem Quatsch jetzt herumschlagen zu müssen, obwohl man eigentlich genesen will. Es soll ja Krankheiten geben, für die Stress reines Gift ist.
Danke trotzdem für die Einschätzung!

von
Ainja

Liebe Ku, diese Rentenkonstellation kenne ich nicht, weil wir hier Jahrgang 62 sind. Hört sich aber erst einmal plausibel an, was der Poster Dutter dazu schreibt. Nur, wenn Ihr Mann weiterhin krank geschrieben ist, ist das natürlich auch alles Bullshit, da er dann ja gar nicht arbeiten kann. Aber warum keine Nahtlosigkeitsregelung für ALGI oder II?

Zitiert von:
Dezember ein Schreiben der DRV, das der Reha Antrag umgewandelt werden kann in einen Rentenantrag. Das gleiche Schreiben wurde von der DRV an die Krankenkasse weitergeleitet. Somit wird ein das Dispositionsrecht entzogen. Man wird nicht mehr von der Krankenkasse aufgefordert eine Reha zu machen, weil ja schon eine statt gefunden hat und die Krankenkasse es so ansieht als hätte sie einen dazu aufgefordert.

Danke für Ihren Bericht der Dinge. Hier ist's umgekehrt oder gar ganz paradox. DRV schreibt, dass die KK ihnen mitgeteilt habe, meinen Mann in seinen Gestaltungsrechten eingeschränkt zu haben. KK schreibt, dass die DRV uns aufgefordert habe, einen Rentenantrag zu stellen. Nee, hat sie nicht.

von
Kusmitsch

Sie wollten nur eine Reh. Keine Rente. Erwerbsgemindert haben Sie sich nicht gesehen zu dem Zeitpunkt. Ergebnis der Reha nur noch stundenweise erwerbsfähig. So wollten Sie das 2019 beantragen. Können Sie aber nicht,weil die KK sich rrinhängt, ob Sie und nicht die KK die Reha beantragt hat. Nun sind Sie in die 10 Wochenfrist gerutscht und wussten gar nichts davon. Arbeitsverhältnis ist Bockwurst, das löst sich auch nicht auf, sondern ruht i. d. R. während des Rentenbezuges. Arbeiten dürfen Sie auch als EM Rentner, das was Sie da verdienen wird einfach als Hinzuverdienst gewertet und die Rente für diese Zeit gekürzt oder entfällt einfach, es gab ja Lohn zum Leb. Ob die KK da jetzt einen Fehler gemacht hat, sie oder die RV nicht ausreichend informiert oder etwas unterlassen hat mag vielleicht juristisch bedeutend sein oder nicht. Fakt bl das dennoch die RV den Eintritt des Leistungsfalles bestimmt, egal wann der Antrag gestellt wird. Irgendwie widersprechen Sie sich auch selber. Sie wollen nur Reha, EM ha Sie sich nicht gesehen aber wollen dann doch der Klinikempfehlung Teil - EM folgen. Aber nur zu einem Zeitpunkt, den SIE festlegen. Doch die KK zwingt zu anderem, Rente viel zu zeitig und sagt nichts und setzt Fristen, von denen niem weiß. Alles egal, weil:DEN ZEITPUNKT DES EINTRITTS DER ERWERBSMINDERUNG UND OB ÜBERHAUPT EINE VORLIEGT ENTSCHEIDET DIE RV. Dabei muss Sie sich NICHT an den Befund der Rehaklinik halten, sondern kann selbst begutachten. Es ist alles andere Wurscht. Auch, dass die KK Sie zu einem Rentner macht, der Sie noch nicht sein wollten. Sich darüber erregen bringt nur etwas, wenn Sie einfach keinen Antrag stellen und es geht wieder an die Arbeit und gut isses. Man kann nicht zwangsverrentet werden. Aber Sie wollen ja die Rente, Ihnen passt nur der Zeitraum nicht. Damit müssen Sie leben, siehe das Grossgeschriebene.

von
Kondi

Zitiert von: Ainja
Zitiert von: Silvia
Sprich, es kann somit mit Recht anzunehmen sein, dass der jetzt rentenrelevante "Leistungsfall" im März 2018 demnach schon vorlag/eingetreten war, auch wenn bis zur eigentlichen Reha im Nov./Dez. 2018 weiterhin einer Vollzeittätigkeit nachgegangen wurde.

Liebe Silvia, das ist nicht ganz richtig. Wie in meinem letzten Posting an den Poster Kusmitsch schon ausgeführt. Warum wurde die Reha bewilligt? Um zur Leistungsfähigkeit zurückzufinden. Was ja auch z.T. gelungen ist. Also so what?
Die Argumentation hinkt, denn so könnte man auch 10 oder 20 Jahre zurückgehen - keine Ahnung, ob das Rentenrecht das hergibt - weil Beschäftigte immer mit den gleichen Beschwerden oder Folgekrankheiten in Akutkrankenhäusern, Rehaeinrichtungen oder einfach AU-geschrieben sind. Entzieht man ihnen deshalb ihre Mündigkeit, Rentenpunkte und mutet man ihnen deshalb zu, sich mit so einem Quatsch jetzt herumschlagen zu müssen, obwohl man eigentlich genesen will. Es soll ja Krankheiten geben, für die Stress reines Gift ist.
Danke trotzdem für die Einschätzung!

ja, das kann Jahre zurückgehen. Rentenantrag abgelehnt, Widerspruch, Klageweg Sozialgericht-alle Instanzen. Recht bekommen schwupp 6 Jahre rückwirkend. Um Ihrs mal kurz zu machen, Reha beantragt ohne Rentenabsicht. Kasse macht daraus aber eine Umwandlung in einen Rentenantrag und sagt Ih aber nichts davon. Und so wollten Sie das gar nicht, erst später, müssen nun aber. Aber es ist, wie hier schon geschrieben wurde. Ob und vor allem ab wann die EM vorliegt, entscheidet die Rentenversicherung in Deutschland. Nicht der Hausarzt, nicht der Reha Arzt, nicht der Amtsarzt, kein Arbeitsamt, kein Jobcenter. Was würde es Ihnen nützen, den Antrag später zu stellen, wenn die Rentenversicherung sagt em seit 2018?Sie hätten, dass ist richtig, ohne dazutun der Krankenkasse, den Antrag stellen können, wann Sie wollen. Aber den Zeitpunkt des Eintrittes legen Sie damit nicht fest. Das die Kasse da hinter Ihrem Rücken was betreibt, das Sie nicht wollen und nicht informiert, ist natürlich eine Schwäche Kür, ändert aber auch nichts daran, dass nicht Sie den Zeitpunkt der EMR festlegen können.

von
Ainja

Zitiert von: Kusmitsch
Sie wollten nur eine Reh. Keine Rente. Erwerbsgemindert haben Sie sich nicht gesehen zu dem Zeitpunkt. Ergebnis der Reha nur noch stundenweise erwerbsfähig. So wollten Sie das 2019 beantragen. Können Sie aber nicht,weil die KK sich rrinhängt, ob Sie und nicht die KK die Reha beantragt hat. Nun sind Sie in die 10 Wochenfrist gerutscht und wussten gar nichts davon. Arbeitsverhältnis ist Bockwurst, das löst sich auch nicht auf, sondern ruht i. d. R. während des Rentenbezuges. Arbeiten dürfen Sie auch als EM Rentner, das was Sie da verdienen wird einfach als Hinzuverdienst gewertet und die Rente für diese Zeit gekürzt oder entfällt einfach, es gab ja Lohn zum Leb. Ob die KK da jetzt einen Fehler gemacht hat, sie oder die RV nicht ausreichend informiert oder etwas unterlassen hat mag vielleicht juristisch bedeutend sein oder nicht. Fakt bl das dennoch die RV den Eintritt des Leistungsfalles bestimmt, egal wann der Antrag gestellt wird. Irgendwie widersprechen Sie sich auch selber. Sie wollen nur Reha, EM ha Sie sich nicht gesehen aber wollen dann doch der Klinikempfehlung Teil - EM folgen. Aber nur zu einem Zeitpunkt, den SIE festlegen. Doch die KK zwingt zu anderem, Rente viel zu zeitig und sagt nichts und setzt Fristen, von denen niem weiß. Alles egal, weil:DEN ZEITPUNKT DES EINTRITTS DER ERWERBSMINDERUNG UND OB ÜBERHAUPT EINE VORLIEGT ENTSCHEIDET DIE RV. Dabei muss Sie sich NICHT an den Befund der Rehaklinik halten, sondern kann selbst begutachten. Es ist alles andere Wurscht. Auch, dass die KK Sie zu einem Rentner macht, der Sie noch nicht sein wollten. Sich darüber erregen bringt nur etwas, wenn Sie einfach keinen Antrag stellen und es geht wieder an die Arbeit und gut isses. Man kann nicht zwangsverrentet werden. Aber Sie wollen ja die Rente, Ihnen passt nur der Zeitraum nicht. Damit müssen Sie leben, siehe das Grossgeschriebene.

Schön zusammengefasst. Danke. Das ist ernst gemeint. Jetzt musste ich wirklich lachen, was ich seit einigen Tagen gar nicht mehr konnte mit dem ganzen Schxxx hier.
Kurz noch: Aber was ist verwerflich daran, den Zeitpunkt selbst bestimmen zu wollen? Und fassungslos zu sein, wenn einem das von heute auf morgen verwehrt wird? Gar nichts - nicht rechtlich, nicht moralisch. Steht einem zu, schreibt sogar die DRV. Wenn da die KK nicht wäre ...
Zudem: Nach den uns vorliegenden Schreiben der KK bin ich mir nicht mehr sicher, ob wirklich die DRV den Rentenbeginn entscheidet. Denn die KK hat ja bereits März 2018 entschieden ...
Und u.a. deshalb werden wir in Widerspruch gehen. Man kann auch für sein Recht einstehen und sich aufregen über solche Machenschaften, ohne dass man gleich den Antrag zurückzieht.
Ich werde weiter berichten und läute jetzt das hoffentlich stressfreie Wochenende ein.
Schönen Abend noch!

von
Ainja

Zitiert von: Kondi
ja, das kann Jahre zurückgehen. Rentenantrag abgelehnt, Widerspruch, Klageweg Sozialgericht-alle Instanzen. Recht bekommen schwupp 6 Jahre rückwirkend. Um Ihrs mal kurz zu machen, Reha beantragt ohne Rentenabsicht. Kasse macht daraus aber eine Umwandlung in einen Rentenantrag und sagt Ih aber nichts davon. Und so wollten Sie das gar nicht, erst später, müssen nun aber. Aber es ist, wie hier schon geschrieben wurde. Ob und vor allem ab wann die EM vorliegt, entscheidet die Rentenversicherung in Deutschland. Nicht der Hausarzt, nicht der Reha Arzt, nicht der Amtsarzt, kein Arbeitsamt, kein Jobcenter. Was würde es Ihnen nützen, den Antrag später zu stellen, wenn die Rentenversicherung sagt em seit 2018?Sie hätten, dass ist richtig, ohne dazutun der Krankenkasse, den Antrag stellen können, wann Sie wollen. Aber den Zeitpunkt des Eintrittes legen Sie damit nicht fest. Das die Kasse da hinter Ihrem Rücken was betreibt, das Sie nicht wollen und nicht informiert, ist natürlich eine Schwäche Kür, ändert aber auch nichts daran, dass nicht Sie den Zeitpunkt der EMR festlegen können.

Auch Ihnen danke für die Zusammenfassung und Mühe! Tut gut. Dann scheine ich mich ja doch nicht so unglücklich ausgedrückt zu haben. Und es wäre zwar auch nicht wirklich toll, wenn die DRV den Beginn entscheiden würde, den WIR nicht wollten oder nachvollziehen können, aber noch eher zu verstehen als jetzt den ganzen KK-Kokolores, den niemand bisher wirklich blickt.

Wenn ich hier trotzdem noch den DRV zitieren und zu bedenken geben darf mit einem Satz in seinem Infoblatt (also für den Fall, dass man NICHT eingeschränkt ist): "Sie können dann entscheiden, ob Ihr Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation als Rentenantrag gelten soll. Der Zeitpunkt dieses Reha-Antrages ist dann maßgeblich für den BEGINN DER RENTE, falls ein Anspruch festgestellt werden sollte." Und Sie schreiben ja, dass es auch nichts geändert hätte, hätte sich die KK nicht eingemischt.

von
Reha

Zitiert von: Ainja
Zitiert von: Kondi
ja, das kann Jahre zurückgehen. Rentenantrag abgelehnt, Widerspruch, Klageweg Sozialgericht-alle Instanzen. Recht bekommen schwupp 6 Jahre rückwirkend. Um Ihrs mal kurz zu machen, Reha beantragt ohne Rentenabsicht. Kasse macht daraus aber eine Umwandlung in einen Rentenantrag und sagt Ih aber nichts davon. Und so wollten Sie das gar nicht, erst später, müssen nun aber. Aber es ist, wie hier schon geschrieben wurde. Ob und vor allem ab wann die EM vorliegt, entscheidet die Rentenversicherung in Deutschland. Nicht der Hausarzt, nicht der Reha Arzt, nicht der Amtsarzt, kein Arbeitsamt, kein Jobcenter. Was würde es Ihnen nützen, den Antrag später zu stellen, wenn die Rentenversicherung sagt em seit 2018?Sie hätten, dass ist richtig, ohne dazutun der Krankenkasse, den Antrag stellen können, wann Sie wollen. Aber den Zeitpunkt des Eintrittes legen Sie damit nicht fest. Das die Kasse da hinter Ihrem Rücken was betreibt, das Sie nicht wollen und nicht informiert, ist natürlich eine Schwäche Kür, ändert aber auch nichts daran, dass nicht Sie den Zeitpunkt der EMR festlegen können.

Auch Ihnen danke für die Zusammenfassung und Mühe! Tut gut. Dann scheine ich mich ja doch nicht so unglücklich ausgedrückt zu haben. Und es wäre zwar auch nicht wirklich toll, wenn die DRV den Beginn entscheiden würde, den WIR nicht wollten oder nachvollziehen können, aber noch eher zu verstehen als jetzt den ganzen KK-Kokolores, den niemand bisher wirklich blickt.

Wenn ich hier trotzdem noch den DRV zitieren und zu bedenken geben darf mit einem Satz in seinem Infoblatt (also für den Fall, dass man NICHT eingeschränkt ist): "Sie können dann entscheiden, ob Ihr Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation als Rentenantrag gelten soll. Der Zeitpunkt dieses Reha-Antrages ist dann maßgeblich für den BEGINN DER RENTE, falls ein Anspruch festgestellt werden sollte." Und Sie schreiben ja, dass es auch nichts geändert hätte, hätte sich die KK nicht eingemischt.

Wie wäre es denn, wenn Sie endlich mal Ruhe geben würden? Viele User haben versucht Ihnen alles zu erklären. Nehmen Sie es an oder lassen Sie es gut sein. Ihre „Lieblingsantwort“ werden Sie hier nicht erhalten. Sie können aber auch wieder und wieder schreiben und zur Unterhaltung des Forums Beiträgen. Ihnen Selbstbildnis das aber nicht weiterhelfen. Denken Sie mal drüber nach!

von
Silvia

Hallo Ainja

Sie schreiben, Ihr Mann sei chronisch krank!
Er habe sogar vor der selbst eingeleiteten/gestellten Reha bereits immer wieder kleinere Krankenzeiten dadurch gehabt/ausgelöst.

Die im März 2018 beantragte Reha kam zwar erst nach Widerspruch im November bis Anfang Dezember 2018 zum Tragen, doch die damit im Rehabericht festgestellte und darin dokumentierte eingeschränkte Restleistungsfähigkeit (3- unter 6 Std.) ist doch Fakt und war wohl (jetzt einmal ganz ehrlich geblieben) sicher auch von ihm nicht unerwünscht, um damit zu gegebener Zeit (den Zeitraum den Sie nun gerne selber zu bestimmen gedenkten/möchten) einen EM-Rentenantrag stellen zu können.

Demnach ist die (chronische) Erkrankung, die im Jahr 2018 einer rehabilitativen Maßnahme bedurfte und bei der gar eine dokumentarisch nunmehr festgehaltene rentenrelevante Leistungsminderung bescheinigt wurde, ein im Jahr 2018 bereits vorliegender Leistungsfall.

Dass ein Rehaantrag gleichzeitig ein Rentenantrag darstellt, ggf. als diesen umzuwandeln gilt, (bzw im Rentenrecht gilt "Reha vor Rente") sollte einem Rehaantragsteller nicht fremd sein.

Die Reha vor Rente wurde 2018 praktiziert/durchgeführt, eine Leistungsminderung dabei festgehalten/dokumentiert.

Dieser Rehabericht könnte auch in Zukunft zur Leistungs(fall)beurteilung erneut herangezogen werden, falls jetzt von Ihnen kein Rentenantrag gestellt wird.

Sie schreiben, Sie möchten in ihrem Gestaltungsrecht nicht eingeschränkt werden ... das werden Sie nicht ...
Sie entscheiden, ob Sie der Aufforderung der KK nachkommen oder Ihrer Mitwirkungspflicht einfach nicht Genüge tun und es bleiben lassen ...
Sie tragen allerdings auch jegliche Konsequenz daraus in Eigenverantwortung.

Stellen Sie keinen formalen Rentenantrag, wird kein Rentenfall aktuell ausgelöst.
Die KK wird ihre Krankengeldzahlung dann aber auch bald einstellen.

Die KK (oder die AfA) holt sich im Übrigen im Verrechnungsfall, bei Bewilligung/Anerkenntnis und des durch den Rententräger zu zahlenden Rentenbetrag, nicht das Krankengeld (ALG I) in voller Höhe zurück.
Sollte die zu erwartende EMR geringer sein als das gezahlte Krankengeld (ALG I), hat die KK (AfA) nur in Höhe der EMR einen Erstattungsanspruch.
Im Umkehrschluss, EMR höher als Krankengeld (ALG I), der Überschuss wird an den EM-Rentner gezahlt.

Ich persönlich habe zwölf Jahre die volle EMR bezogen und bin auch heute noch froh und dankbar über die Zurechnungszeiten, welche damals zwar "nur bis 60" galten, aber immerhin.
Auch über die 10,8 % Abzüge gräme ich mich nicht, das Gesetz ist nunmal so und wird nicht auf mich persönlich abgestimmt.

Ich konnte, wie nahezu alle betroffenen EMR, mir nicht den Zeitpunkt meiner Erkrankung wünschen/aussuchen.
Ich versuche seitdem mein persönliches gesundheitliche Los anzunehmen und jeden Tag (möglichst beschwerdearm) zu genießen.

Gram und Neid sind negativ beeinflussbare Faktoren, bei einer eh schon gesundheitlich schlechten Konstitution!

Gruß Silvia

von
Daniela

Den Beginn der Erwerbsminderungsrente setzt die DRV fest.
Nicht die Krankenkasse mit ihren Dispositionsrecht.
Niemand kann sich den Beginn der Erwerbsminderungsrente mal eben so aussuchen.
Fakt ist: selbst wenn ihr gegen das Dispositionsrecht der Krankenkasse klagt und gewinnen solltet.
Dann kann der Beginn der Erwerbsminderungsrente immer noch da liegen, wo die DRV es bestimmt hat

von
Lunika

Seid froh, wenn Ihr die Rente überhaupt bekommen solltet! Immer mal etwas krank sein reicht dafür nicht aus. Auch was die Reha Klinik sagt,muss die DRV nicht unbedingt folgen. Lesen Sie sich hier durchs Forum, wieviel da abgelehnt wird und wie krank diese Menschen teilweise sind. So eine EM-Rente ist was ganz besonderes, man muss dankbar sein, sie zu bekommen!!