< content="">

Eigenes Herangehen an wiederholten Begutachtungen

von
EM-Rentner

Guten Tag,

ich bin aufgrund eines schweren SHT, mit neurologischen Folgeschäden, em-berentet.

Seit dem Unfall habe ich vier neuropsychologische Begutachtungen gehabt. In die erste bin ich vollkommen unbefangen reingegangen.
In den folgenden Begutachtungen (während Reha, vor und nach Arbeitsversuch), stellte ich fest, dass viele Tests die gleichen sind, bzw. sich sehr ähneln.
Je nach dem, ob es eine 1:1-Testsituation war oder eine Testung mit noch 10 anderen Reha-Teilnehmern, schwankten meine Ergebnisse - hatten aber stets zur Folge, das die Rente verlängert wurde.

Nun steht wieder eine Begutachtung an und ich merke bei mir eine große Unsicherheit vor einigen Tests. Zum Beispiel gibt es da so einen, da muss man die Buchstaben d p q und d in der richtigen Reihenfolge und nach Zeit unterstreichen.
Ich kenne diesen Test, unter dem Gesichtspunkt, dass er nicht mehr neu für mich ist und ich glaube, dass ich bei diesem Test nicht mehr unvoreingenommen reagiere, dass ich vielleicht unbewusst, extra schnell mache oder übervorsichtig langsam. Und von dieser Sorte gibt es ja einige Tests.
Versteht Ihr/Sie was ich meine?

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?
Würdet Ihr Eure Zweifel und Unsicherheiten vorher beim Gutachter ansprechen?

Und die Frage an den Experten: Gibt es für Reha-/Gutachter-Ärzte irgendwie eine „Handlungsanordnung/Empfehlung“ für solche Situationen? Wird/muss das extra dokumentiert werden, fließt das in die Auswertung mit ein?

Ich habe keine Angst, dass ich die Rente verliere, wenn sich irgendwie eine Möglichkeit ergibt, dass ich doch noch mal arbeiten kann, freue ich mich total. Ich habe aber Sorge vor einem verfälschten Ergebnis in meinen Antworten und daraus entstehenden Schlüssen die ein Gutachter zieht.

Ich danke für Antworten

Experten-Antwort

Zitiert von: EM-Rentner
Guten Tag,

ich bin aufgrund eines schweren SHT, mit neurologischen Folgeschäden, em-berentet.

Seit dem Unfall habe ich vier neuropsychologische Begutachtungen gehabt. In die erste bin ich vollkommen unbefangen reingegangen.
In den folgenden Begutachtungen (während Reha, vor und nach Arbeitsversuch), stellte ich fest, dass viele Tests die gleichen sind, bzw. sich sehr ähneln.
Je nach dem, ob es eine 1:1-Testsituation war oder eine Testung mit noch 10 anderen Reha-Teilnehmern, schwankten meine Ergebnisse - hatten aber stets zur Folge, das die Rente verlängert wurde.

Nun steht wieder eine Begutachtung an und ich merke bei mir eine große Unsicherheit vor einigen Tests. Zum Beispiel gibt es da so einen, da muss man die Buchstaben d p q und d in der richtigen Reihenfolge und nach Zeit unterstreichen.
Ich kenne diesen Test, unter dem Gesichtspunkt, dass er nicht mehr neu für mich ist und ich glaube, dass ich bei diesem Test nicht mehr unvoreingenommen reagiere, dass ich vielleicht unbewusst, extra schnell mache oder übervorsichtig langsam. Und von dieser Sorte gibt es ja einige Tests.
Versteht Ihr/Sie was ich meine?

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?
Würdet Ihr Eure Zweifel und Unsicherheiten vorher beim Gutachter ansprechen?

Und die Frage an den Experten: Gibt es für Reha-/Gutachter-Ärzte irgendwie eine „Handlungsanordnung/Empfehlung“ für solche Situationen? Wird/muss das extra dokumentiert werden, fließt das in die Auswertung mit ein?

Ich habe keine Angst, dass ich die Rente verliere, wenn sich irgendwie eine Möglichkeit ergibt, dass ich doch noch mal arbeiten kann, freue ich mich total. Ich habe aber Sorge vor einem verfälschten Ergebnis in meinen Antworten und daraus entstehenden Schlüssen die ein Gutachter zieht.

Ich danke für Antworten

Hallo EM-Rentner,

bitte lassen Sie die Untersuchung auf sich zukommen und besprechen Ihre geschilderte Problematik ggf. mit dem Gutachter bzw. mit Ihrem behandelnden Arzt/Neurologen.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.2018, 14:54 Uhr]