Einen guten Rutsch in das neue Jahr an alle Sachbearbeiter der DRV, den Forumsmitgliedern sowie dem/den Experten für die sachlichen Hilfestellungen an die Fragenden, hier in diesem Forum

von
Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017

wünscht ein erstmaliger 2017 Jahresrentner. Nun mein 48-jährige Arbeitsleben liegt hinter mir. Wenn am letzten bankfähigen Werktag, den 29.12.2017 die Dezember-Rente auf dem Konto ist, bekam ich brutto rund 26.100 € Anerkennungs-Ruhegeld für jahrzehntelange Erwerbstätigkeit. Nicht auszudenken, wenn ich im Nachbarland Österreich gearbeitet hätte. Hätte mich in jungen Jahren über die Unterschiede informieren müssen. Vielleicht ist die nächste Generation etwas schlauer. Will mal hoffen, das ich das Endalter meiner Elterngeneration erreiche, dies lag bei 85. Fünfundachtzig minus dreiundsechzig ergibt zweiundzwanzig Jahre. Meine künftige Zielerreichung in Sachen Rente. Mein Fazit: Arbeiten lohnt sich doch, wenn man sich nicht unter Wert verkauft.

von
Herr Z.

Zitiert von: Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017
Mein Fazit: Arbeiten lohnt sich doch, wenn man sich nicht unter Wert verkauft.

Nicht unter Wert verkaufen sollte wie möglich sein ?

Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.

55 Jahre immer 43 Stunden pro Woche zum Mindest-Lohn gibt Rente wie Hartz IV
EUR 2.500 brutto pro Monat durch EUR 8,50 Mindest-Lohn = ca. 294 Arbeits-Stunden pro Monat

EUR 2.500 brutto pro Monat X 12 Monate X 35 Jahre = EUR 1.050.000

geteilt durch 55 Jahre = ca. EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 12 Monate = EUR 1.590,91 brutto

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 187 Stunden pro Monat

geteilt durch 30 Tage = ca. 6 Stunden 10 Minuten pro Kalender-Tag

ca. 187 Stunden pro Monat geteilt durch 8 Stunden = 23,375 Arbeits-Tage pro Monat

EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 52 Wochen = EUR 367,13

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 43 Arbeits-Stunden pro Woche

Wer 55 Jahre lang für 43 Stunden pro Woche Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto verdient, bekommt nach 55 Jahren Rente auf Höhe von Hartz IV.

"Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erheblich höher als bislang bekannt. Ab dem Jahr 2030 erhielten selbst Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums."

Quelle und Volltext:
http://www.tagesschau.de/inland/altersarmut116.html

EUR 1.590,91 brutto

= EUR 1.144,83 netto

minus EUR 300 Frei-Beträge

= EUR 844,83 anrechnungs-fähig

minus EUR 391 Regel-Bedarf

= EUR 453,83

Vergleichs-Wert Wohn-Geld Mieten-Stufe VI EUR 407 plus 10 % = EUR 447,70

Fehlen noch EUR 6,13 bis zur Berechtigung zum Aufstocken, was z.B. bei Mehr-Bedarf für Warmwasser (EUR 8,99) schon der Fall wäre.

http://www.harald-thome.de/media/files/RB-Warmwasser-Mehr-Bedarf-2011-2012-2013-2014.pdf

Also 55 Jahre jeweils 43 Stunden pro Woche arbeiten zum Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto ist Hartz IV-Niveau während der Arbeits-Jahre und auch als Rentner.

Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=2007849

Herr Z.

von
Nochdasaltejahr

Zitiert von: Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017
wünscht ein erstmaliger 2017 Jahresrentner. Nun mein 48-jährige Arbeitsleben liegt hinter mir. Wenn am letzten bankfähigen Werktag, den 29.12.2017 die Dezember-Rente auf dem Konto ist, bekam ich brutto rund 26.100 € Anerkennungs-Ruhegeld für jahrzehntelange Erwerbstätigkeit. Nicht auszudenken, wenn ich im Nachbarland Österreich gearbeitet hätte. Hätte mich in jungen Jahren über die Unterschiede informieren müssen. Vielleicht ist die nächste Generation etwas schlauer. Will mal hoffen, das ich das Endalter meiner Elterngeneration erreiche, dies lag bei 85. Fünfundachtzig minus dreiundsechzig ergibt zweiundzwanzig Jahre. Meine künftige Zielerreichung in Sachen Rente. Mein Fazit: Arbeiten lohnt sich doch, wenn man sich nicht unter Wert verkauft.

Hätte, hätte wenn das Wörtchen wenn nicht ....
Und hinterher ist man immer schlauer. Gel.
Und rechnen kannst du. Wow. Du wirst garantiert 100 Jahre alt. Viel Glück.

Mfg

von
von Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017

Lieber Herr Z. (Ich kenne schon lange Ihre mathematischen
Statements in diesem von mir sehr geachteten Forum, was die Hilfsbereitschaft der User und der Experten angeht.

Sie schreiben: Wie sollte das möglich sein? Nun von nichts kommt eben nichts. Auch ich bin nur mit einem qualifizierten Hauptschulabschluss in die Lehre gegangen.
Aber sehr schnell hatte ich kapiert, das man nur durch freiwillige Weiter/-Fortbildung im Arbeitsleben etwas erreicht. Ich kam nicht aus einer begüterten Familie.
Freiwillig holte ich in meiner Freizeit (Abendschule und an Wochenenden meinen Realschulabschluss nach, danach der Abschluss eines Fachabiturs und zur Krönung den Meistertitel. Was daraus geworden ist, können Sie meinem ersten Posting entnehmen. Übrigens geschenkt wurde einem nichts. Engagement, Lernwillen und Durchhaltevermögen waren das Erfolgsrezept. Diesen Beitrag dürfen Sie gerne in ihrem speziellen Forum zum Nachahmen einstellen.
Mit freundlichen Grüßen.

von
Herr Z.

Zitiert von: von Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017
Lieber Herr Z.
Sie schreiben: Wie sollte das möglich sein? Nun von nichts kommt eben nichts. Auch ich bin nur mit einem qualifizierten Hauptschulabschluss in die Lehre gegangen.
Aber sehr schnell hatte ich kapiert, das man nur durch freiwillige Weiter/-Fortbildung im Arbeitsleben etwas erreicht. Ich kam nicht aus einer begüterten Familie.
Freiwillig holte ich in meiner Freizeit (Abendschule und an Wochenenden meinen Realschulabschluss nach, danach der Abschluss eines Fachabiturs und zur Krönung den Meistertitel.

Ihr beruflicher Erfolg war doch wohl nur deshalb möglich, weil dadurch andere Leute arbeitslos wurden oder blieben.

Oder wurden Ihre Arbeitsplätze extra für Sie eingerichtet?

Wenn Ihre Mit-Bewerber nicht gepennt hätten, wären die schneller gewesen und Sie wären an deren Stelle arbeitslos geblieben.

Herr Z.

von
W*lfgang

Zitiert von: von Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017
(...)

Hallo Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017,

freut mich wirklich, dass Sie den normalen Weg zur Rente gegangen sind und dafür zukunftsorientiert investiert haben, wie es Ihnen möglich war/auch wenn in jungen Jahren parallele Härten/Weiterbildung so einiges abverlangt hat - Sie haben das Beste draus gemacht!

Ein Herr Z. und seine Jünger 'jammern' nur _nach_ einem verkackten Leben - von _vorher_ in die Zukunft investieren ...da sind die durch, jetzt soll der 'Staat' sie aus dem Sumpf ziehen - tut er ja, ist aber auch nicht recht für die 'Rente umsonst' ;-)

Gruß
w.

von
Herr Z.

Zitiert von: W*lfgang

Ein Herr Z. und seine Jünger 'jammern' nur _nach_ einem verkackten Leben - von _vorher_ in die Zukunft investieren ...da sind die durch, jetzt soll der 'Staat' sie aus dem Sumpf ziehen - tut er ja, ist aber auch nicht recht für die 'Rente umsonst' ;-)

Gruß
w.


Zwangs-Arbeit ist seit wann erlaubt?
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html

Hartz-IV sollte weshalb verfassungskonform sein, wenn noch nicht einmal Richter Gründe dafür benennen können?

Herr Z.

von
Fortitude one

Hallo Zusammen,

bitte vergesst nicht, dies ist ein Rentenforum und sollte nicht politisch werden. Unser Herr/Frau "Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017" wie es mir erscheint, ist zufrieden und glücklich.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

von
W*lfgang

Zitiert von: Herr Z.
Ihr beruflicher Erfolg war doch wohl nur deshalb möglich, weil dadurch andere Leute arbeitslos wurden oder blieben.
...welch verquerer Gedankengang ist das denn? - basiert darauf Ihre eigene 'Philosophie'? Rollt mir den roten Teppich aus 'ich bin ich/der Herr Z.' - alle anderen beiseite!

Na, dass solche Gedanken mal nicht 'Ihr Forum' überrollen, wie der Herr Z. wirklich denkt/#mefirst ... *gg

Bleiben Sie weiter bei Ihrem 'Labertext', dann können Sie auch Ihre 'güldene Maske' auf dem Bühnenball der um sich gescharrten Lumpen tragen – so lange, bis der Despot zum Vorschein kommt ...

Gruß
w.

von
Fastrentner

Hallo Herr Z.!
Sie sollten langsam gemerkt haben, dass Sie in diesem Forum, zu Recht, nicht ernstgenommen werden.
Bleiben Sie in Ihrem Tachelesforum. Dort können Sie weiter Ihre abstrusen Gedanken und Jammereien äußern.
Nur langsam glaube ich, dass man selbst da erkannt hat, dass Ihre Gedanken und Thesen über sind.
Fassen Sie einen guten Vorsatz für 2018 und bleiben Sie diesem Forum fern.
Damit helfen Sie hier allen Fragenden und Usern und auch sich selbst.
In diesem Sinne allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo User Zufriedener Erst-Jahresrentner 2017,

auch wir Experten wünschen Ihnen einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2018.

Es freut uns sehr, dass Sie durch Engagement und Einsatzwillen in Ihrem Berufsleben einen erfolgreichen Weg zurückgelegt haben.

Wie Sie und die anderen User es immer wieder betonen, ist dieses Forum einzig dafür da, dass Hilfestellungen zum Thema gesetzliche Rentenversicherung gegeben werden und politische Statements hier nichts zu suchen haben. Wir hoffen, dass die User dies in Zukunft öfters beachten.

Ihnen nochmals alles Gute.

von
Frau Z. - Z. wie Zufriedenheit und Zielstrebigkeit

Zitiert von: Herr Z.

Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.

55 Jahre immer 43 Stunden pro Woche zum Mindest-Lohn gibt Rente wie Hartz IV
EUR 2.500 brutto pro Monat durch EUR 8,50 Mindest-Lohn = ca. 294 Arbeits-Stunden pro Monat

EUR 2.500 brutto pro Monat X 12 Monate X 35 Jahre = EUR 1.050.000

geteilt durch 55 Jahre = ca. EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 12 Monate = EUR 1.590,91 brutto

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 187 Stunden pro Monat

geteilt durch 30 Tage = ca. 6 Stunden 10 Minuten pro Kalender-Tag

ca. 187 Stunden pro Monat geteilt durch 8 Stunden = 23,375 Arbeits-Tage pro Monat

EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 52 Wochen = EUR 367,13

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 43 Arbeits-Stunden pro Woche

Wer 55 Jahre lang für 43 Stunden pro Woche Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto verdient, bekommt nach 55 Jahren Rente auf Höhe von Hartz IV.

"Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erheblich höher als bislang bekannt. Ab dem Jahr 2030 erhielten selbst Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums."

Quelle und Volltext:
http://www.tagesschau.de/inland/altersarmut116.html

EUR 1.590,91 brutto

= EUR 1.144,83 netto

minus EUR 300 Frei-Beträge

= EUR 844,83 anrechnungs-fähig

minus EUR 391 Regel-Bedarf

= EUR 453,83

Vergleichs-Wert Wohn-Geld Mieten-Stufe VI EUR 407 plus 10 % = EUR 447,70

Fehlen noch EUR 6,13 bis zur Berechtigung zum Aufstocken, was z.B. bei Mehr-Bedarf für Warmwasser (EUR 8,99) schon der Fall wäre.

http://www.harald-thome.de/media/files/RB-Warmwasser-Mehr-Bedarf-2011-2012-2013-2014.pdf

Also 55 Jahre jeweils 43 Stunden pro Woche arbeiten zum Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto ist Hartz IV-Niveau während der Arbeits-Jahre und auch als Rentner.

Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=2007849

Herr Z.


Herr Z.,

der Mindestlohn liegt bei 8,84 € und nicht bei 8,50 €. Der Regelbedarf beträgt 409,- € und nicht 391,- €.

Wen wollen sie denn noch hinterm Ofen hervorholen, wenn sie hier nur olle Kamellen verbreiten?

Zu faul, seine Protestschrift auf den aktuellen Stand zu bringen. Aber wundern, dass bei so einer Faulheit dann nur Hartz IV herauskommt.

Nehmen sie sich mal ein Beispiel am Zufriedenen Erst-Jahresrentner 2017. Der hat nicht rumgejammert, sondern sein Schicksal in die Hand genommen und sich bis zum Meister fortgebildet.

Zitiert von: Herr Z.

Nicht unter Wert verkaufen sollte wie möglich sein?

Herr Z., jetzt muss ich mich wiederholen: Sie sind einfach zu faul. Zu faul zum Nachdenken.

Ich helfe Ihnen mal:

Der Zufriedene Erst-Jahresrentner 2017 hat es vorgemacht. Er hat sich mit Fleiß bis zum Meister ausbilden lassen. Haben Sie schon mal einen Meister gesehen, der nur Mindestlohn erhält? Viel Spaß beim Suchen!

Und sollte es für Meister in der Zukunft tatsächlich mal Lohndumping geben (was ich aber angesichts der klaren Tendenz zum Fachkräftemangel für unrealistisch halte), muss man sich auch nicht unter Wert verkaufen. Dann kann man sich auch selbständig machen und sein Schicksal in die eigene Hand nehmen. Dann wird man halt sein eigener Arbeitgeber.

Aber das erfordert natürlich Fleiß – wie beim Zufriedenen Erst-Jahresrentner 2017.

Wenn man hingegen faul wie Herr Z. ist, sich keine Mühe gibt und sein Gehirn nicht benutzt, nicht lernbereit ist, dann wird es bisweilen schwer, sich nicht unter Wert zu verkaufen. Es sei denn, man ist so faul, dass der eigene Wert nicht über Hartz-IV-Niveau liegt.

Vielleicht schaffen Sie es ja auch noch, sich nicht unter Wert zu verkaufen.