EM Rente bei Herzkreislauferkrankungen

von
Kanto78

Hallo Forum Mitglieder

İch Plane demnächst den EM Antrag zu stellen würde allerdings wissen wie es beim DRV allgemein bei Personen mit Herzkrankheit bestellt ist. (Bin 30)

Neigt/tendiert die DRV im allgemeinen dazu den Antrag stattzugeben auch wenn es Teil ist?

Nebenbei die Reha wird in meinem Fall nichts bringen da,

Aortenklappeninsuffizienz
Aortenaneurysma
Bluthochdruck (Hypertonie)
Blutdrucksenker
Leichte Herzinsuffizienz
Angina Pectoris (muss mit dem Arzt noch abgesprochen und bestätigt werden)

Wenn man bedenkt, dass da noch eine OP folgen müsste und die Prognose ohnehin offen ist würde ich Persönlich davon ausgehen, dass die DRV positiv reagieren würde. Was meint ihr?

von
Klaus

Hallo , davon ist auszugehen , wichtig ist bei einem EM Antrag alles super zu dokumentieren und alle Ärzte mit ins Boot zu holen , deswegen würde ich diese Frage mal ihre Ärzte stellen ..
Die sollten nämlich 100% dahinter stehen

von
Berater

Ein seriöser Berater wird hier keine Einschätzung abgeben, da er kein Sozialmediziner ist.
Stellen Sie den Antrag und warten Sie die Entscheidung ab.

von
Schade

Die DRV entscheidet Ihren konkreten Einzelfall.

Dabei "neigt die DRV" zu gar nichts und selbst wenn die DRV bei 100 Patienten "zur Rente neigen" würde, könnten Ihr Antrag abgelehnt werden.

Sepp Herberger sagte mal "die Wahrheit liegt auf dem Platz", das bedeutet in Anlehnung an die Rente "stellen Sie den Antrag und warten die Entscheidung ab".

Sie können ja Ihre Ärzte fragen ob die bei Ihnen eher zur Arbeit oder zur Rente "neigen".

von
Klaus

Machen sie der Dame nicht zu viel Angst, den diese hat sie bestimmt schon zu genüge....
Wenn die Ärzte hinter ihr stehen und die Berichte entsprechend schreiben dann wird das klappen.
Im schlimmsten Fall bis zum klage Verfahren aber das ist dann leider so ....

von
Peter

Zitiert von: Klaus
Machen sie der Dame nicht zu viel Angst, den diese hat sie bestimmt schon zu genüge....
Wenn die Ärzte hinter ihr stehen und die Berichte entsprechend schreiben dann wird das klappen.
Im schlimmsten Fall bis zum klage Verfahren aber das ist dann leider so ....
Die meisten Ärzte wissen nicht einmal, wie die EMR richtig heißt, geschweige denn, wie die Definition ist. Auch die Begrifflichkeiten arbeitsunfähig / erwerbsgemindert ist nicht immer geläufig. Schön, wenn man alle Befunde zusammen hat, aber den entscheidenden Lucky punch setzt man, sofern nicht nach Aktenlage entschieden wird, beim Gutachter. Die Zeiten, wo jeder Arzt einen in die EU-RENTE schicken konnte, sind ja längst passé, ergo generiert der Gutachter zum wichtigen Player. Wovor sich auch viele scheuen, ist die Selbstauskunft,dabei ist gerade das eine der besten Möglichkeiten, um der RV Problematiken und Zusammenhänge zu vermitteln.

von
Klaus

Also so einfach ist das jetzt aber auch nicht , der Gutachter ist wichtig aber ohne ärztliche Befunde kann man es völlig vergessen ...
Natürlich schickt kein Hausarzt einen in die EM Rente mehr aber ohne Fachärzte geht es nun mal auch nicht...!

von
FT

Zitiert von: Kanto78
Hallo Forum Mitglieder

İch Plane demnächst den EM Antrag zu stellen würde allerdings wissen wie es beim DRV allgemein bei Personen mit Herzkrankheit bestellt ist. (Bin 30)

Neigt/tendiert die DRV im allgemeinen dazu den Antrag stattzugeben auch wenn es Teil ist?

Nebenbei die Reha wird in meinem Fall nichts bringen da,

Aortenklappeninsuffizienz
Aortenaneurysma
Bluthochdruck (Hypertonie)
Blutdrucksenker
Leichte Herzinsuffizienz
Angina Pectoris (muss mit dem Arzt noch abgesprochen und bestätigt werden)

Wenn man bedenkt, dass da noch eine OP folgen müsste und die Prognose ohnehin offen ist würde ich Persönlich davon ausgehen, dass die DRV positiv reagieren würde. Was meint ihr?

Naja, wenn eine OP folgen soll, müsste man doch wohl erst einmal den Eingriff abwarten. Ich seh da in aller Vorsicht eigentlich gar nichts, was erwerbsunfähig machen würde. Aber die anderen Schreiber haben auch recht, hellsehen kann hier keiner. Wir wissen doch gar nicht, ob sie ständige Atemnot haben und das nicht therapierbar ist. Klingen tuts jetzt nicht danach.

von
Kanto78

Zitiert von: Schade
Die DRV entscheidet Ihren konkreten Einzelfall.

Dabei "neigt die DRV" zu gar nichts und selbst wenn die DRV bei 100 Patienten "zur Rente neigen" würde, könnten Ihr Antrag abgelehnt werden.

Sepp Herberger sagte mal "die Wahrheit liegt auf dem Platz", das bedeutet in Anlehnung an die Rente "stellen Sie den Antrag und warten die Entscheidung ab".

Sie können ja Ihre Ärzte fragen ob die bei Ihnen eher zur Arbeit oder zur Rente "neigen".

Also von ihnen brauche ich definitiv keine Antwort. Sie kann ich aufjedenfall in den İnterstellaren Raum schießen. Sie antworten mir nicht mehr! İch brauche auch niemanden zu Fragen. İch wollte auch keine Bindenden Antworten sondern evtl. Einschätzungen wie von Herr Klaus. İst ja wohl nicht wahr!

von
Paul

Es kommt immer darauf an, inwieweit sie langfristig auf dem allgemeinen Arbeitsmark erwerbsunfähig sind.
Warten sie nach der Operation den Rehabericht ab, dort steht eine Leistungsbeurteilung drin.
Allerdings kann ich ihnen sagen, dass meine Mutter mit den nahezu gleichen Befund überhaupt gar nicht leistungsgemindert war. Warum auch?
Aber genaues wird ihnen der Arzt erklären, aber es spricht nichts eigentlich dagegen, zb einen Bürojob oder etwas anderes recht leichtes zu machen.
Aber, wie auch schon die anderen schrieben, machen sie erst die Operation und die Reha, sonst bekommen sie nur eine Antwort von der DRV dass nach der Reha entschieden wird.

von
Schade

Also von ihnen brauche ich definitiv keine Antwort. Sie kann ich aufjedenfall in den İnterstellaren Raum schießen. Sie antworten mir nicht mehr! İch brauche auch niemanden zu Fragen. İch wollte auch keine Bindenden Antworten sondern evtl. Einschätzungen wie von Herr Klaus. İst ja wohl nicht wahr![/quote]

Ja wenn ich das gewusst hätte, dass Sie von mir speziell keine Antwort brauchen (obwohl die Antwort richtig war) hätte ich mir das Antworten gestern natürlich erspart.

von
Valzuun

Es werden -weder im allgemeinen, noch im konkreten Einzelfall- Diagnosen verrentet.
Vielmehr ist immer die entscheidende Frage, wie stark Sie durch Ihre Erkrankungen eingeschränkt sind. Gerade im Herz-Kreislauf-Bereich ist die Bandbreite riesig; von leichten Verläufen die (ggf. unter medikamentöser Behandlung) kaum zu ernstzunehmenden Einschränkungen führen, bis zu Personen die keine 50 Meter mehr gehen können. Und das bei durchaus gleichen Diagnosen.

Um (selbst) eine wage Vorstellung zu bekommen, stellen Sie sich einfach die Frage, ob Sie sich noch in der Lage sehen leichte (Büro-)Arbeiten sechs Stunden am Tag zu schaffen.

Die Chance eine Stelle zu finden und Ihre ggf. vorhandene Ausbildungen müssen Sie dabei ausblenden. Solle es gefühlt (nur) an letzteren scheitern wäre vermutlich eine LTA (berufliche Reha) ggf. der richtige Weg.

Experten-Antwort

Hallo Kanto78,
dies Forum wird ihnen keine Antwort auf ihre Frae anbieten können.
Gesundheitliche Probleme einzuschätzen und zu bewerten ist Sache der entsprechenden Mediziner/des medizinischen Dienstes.
Hier wäre jede Einschätzung innerhalb dieses Forums einfach nur unzuverlässig und nichts anderes als eine ganz wage Vermutung/Spekulation.
Allerings ist der Hinweis, die Thematik mal mit den eigenen behandelnden Ärzten/Fachärzten anzusprechen, ein guter. Die werden zwar auch keine abschließende Entscheidung mitteilen können, sind aber zumindest in der Lage ihre gesundheitlichen Probleme mit einem medizinischen Hintergrund zu bewerten.
Am Schluss bleibt ihnen nur die Antragstellung um eine finale Entscheidung zu bekommen. Diese Antragstelung ist jederzeit möglich.

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