EM Rente Widerspruch abgewiesen

von
Hapeka

Ich bin schon lange krank aus unterschiedlichen Gründen. Ich habe den Schwerbhindertenausweis(GdB 50) und werde demnächst 60. Im März 2018 habe ich Antrag auf EM-Rente gestellt. Dieser wurde aufgrund eines 30-minütigen Fachgutachtens abgelehnt. Im Juni habe ich mithilfe eines Anwalts Widerspruch dagegen eingelegt. Im Juli wurde von meiner Krankenkasse der MdK mit meiner Begutachtung beauftragt. Das Ergebnis war: Volle Erwerbsminderung Im Sept.2018 wurde ich von meiner Krankenversicherung aufgefordert, einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation zu stellen. Folglich war ich von 13.09.- 11.10.2018 in Reha und würde auch dort Erwerbsunfähigkeit festgestellt. Trotz dieses Gutachtens hat der Widerspruchsausschuss dagegen entschieden. Das ist mir (und vielen anderen) absolut unbegreiflich.
Kann da ein Fehler unterlaufen sein oder eine Verwechslung?

von
Schorsch

Zitiert von: Hapeka

Kann da ein Fehler unterlaufen sein oder eine Verwechslung?

Vermutlich teilt der hausinterne sozialmedizinische Dienst der DRV die Ansichten des MDK-Gutachters und der Reha-Ärzte nicht.

Wenn Sie sich dennoch tatsächlich für rentenrelevant erwerbsgemindert halten, bleibt Ihnen leider nur noch der Klageweg.

Ohne genaue Detailkenntnisse kann von hier aus keine präzise Einschätzung abgegeben werden.

MfG

von
Klausner

Widerspruchsauschüsse weisen eh immer alles ab! Leider bleibt Ihnen wirklich nur der Klageweg, hoffentlich mit einem ordentlichen Rechtsbeistand an Ihrer Seite!

von
Oh Mann

Zitiert von: Klausner
Widerspruchsauschüsse weisen eh immer alles ab! Leider bleibt Ihnen wirklich nur der Klageweg, hoffentlich mit einem ordentlichen Rechtsbeistand an Ihrer Seite!

Da ist es doch gut, Expertenratschläge wie Ihre zu bekommen (Ironie off!)

von
Oh Mann

Zitiert von: Klausner
Widerspruchsauschüsse weisen eh immer alles ab! Leider bleibt Ihnen wirklich nur der Klageweg, hoffentlich mit einem ordentlichen Rechtsbeistand an Ihrer Seite!

Da ist es doch gut, Expertenratschläge wie Ihre zu bekommen (Ironie off!)

von
Schlaubi

Die Krankenkasse kann KEINE Erwerbsminderung feststellen!
Diese "Berechtigung" liegt alleine bei der DRV.
Ihnen bleibt nur der Klageweg übrig

von
PeterT

Zitiert von: Hapeka
Ich bin schon lange krank aus unterschiedlichen Gründen. Ich habe den Schwerbhindertenausweis(GdB 50) und werde demnächst 60. Im März 2018 habe ich Antrag auf EM-Rente gestellt. Dieser wurde aufgrund eines 30-minütigen Fachgutachtens abgelehnt. Im Juni habe ich mithilfe eines Anwalts Widerspruch dagegen eingelegt. Im Juli wurde von meiner Krankenkasse der MdK mit meiner Begutachtung beauftragt. Das Ergebnis war: Volle Erwerbsminderung Im Sept.2018 wurde ich von meiner Krankenversicherung aufgefordert, einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation zu stellen. Folglich war ich von 13.09.- 11.10.2018 in Reha und würde auch dort Erwerbsunfähigkeit festgestellt. Trotz dieses Gutachtens hat der Widerspruchsausschuss dagegen entschieden. Das ist mir (und vielen anderen) absolut unbegreiflich.
Kann da ein Fehler unterlaufen sein oder eine Verwechslung?

In wie weit die Reihenfolge der Ereignisse eine Rolle spielen weiss ich nicht.

Im März 2018 EM Antrag gestellt.
Im Juni 2018 Widerspruch eingelegt.
Im Juli 2018 sieht der MDK die Erwerbsfähigkeit als stark gemindert.
Im Sept. 2018 in REHA

Vielleicht beschäftigt sich der Widerspruchsausschuss nur mit dem im März gestelltem Antrag und berücksichtigt nicht die REHA aus Sept. ?
Vielleicht liesse sich der Misstand mit einem Telefonat bei der DRV beseitigen ?

von
DRV

Von Verwechselung sollten Sie nicht ausgehen. Von einem Fehler ebensowenig. Ihnen bleibt gem. Rechtsbehelf nur der Klageweg. Hierzu sollten Sie aber rechtlichen Beistand (VdK, Anwalt o.ä.) einholen.

Experten-Antwort

Guten Tag Hapeka,
gegen Ihren ablehnenden Widerspruchsbescheid haben Sie die Möglichkeit Klage beim zuständigen Sozialgericht einzulegen und die getroffene Entscheidung prüfen zu lassen.

von
Kaiser

Zitiert von: Oh Mann
Zitiert von: Klausner
Widerspruchsauschüsse weisen eh immer alles ab! Leider bleibt Ihnen wirklich nur der Klageweg, hoffentlich mit einem ordentlichen Rechtsbeistand an Ihrer Seite!

Da ist es doch gut, Expertenratschläge wie Ihre zu bekommen (Ironie off!)

Oh Mann ist ein Idiot vor dem Herrn, wozu raten hier alle? Zu dem was der Klausner schreibt! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!

von
Kaiser

Zitiert von: Kaiser
Zitiert von: Oh Mann
Zitiert von: Klausner
Widerspruchsauschüsse weisen eh immer alles ab! Leider bleibt Ihnen wirklich nur der Klageweg, hoffentlich mit einem ordentlichen Rechtsbeistand an Ihrer Seite!

Da ist es doch gut, Expertenratschläge wie Ihre zu bekommen (Ironie off!)

Oh Mann ist ein Idiot vor dem Herrn, wozu raten hier alle? Zu dem was der Klausner schreibt! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!

„Pseudokaiser“ na wieder der Zwang unter anderem Namen schreiben zu müssen? Widerspruchsauschüsse weisen immer alles ab?
Hast Du überhaupt Kenntnisse von Abläufen innerhalb der Rentenversicherung? Falls ja, verbirgst Du das perfekt!