EM Rente Zuverdienst

von
Bonsai

Hallo Experten, wenn man eine unbefristete EM -Rente bekommt wieviel kann man monatl.
hinzuverdienen ohne Abzüge der Rente zu erhalten ?
MfG
Bonsai

von
W*lfgang

Hallo Bonsai,

rein rechtlich/zulässig im laufenden Jahr 10 x 450 EUR und 2 x 900 EUR. Sie könnten allerdings im Rahmen der Beschäftigung - die gegenüber der DRV anzeigepflichtig ist - spontan auf EM überprüft werden. Grundsätzlich kein Problem, wenn sich dadurch an Ihren 'Leiden'/der verminderten Erwerbsfähigkeit nichts geändert.

Sie werden noch viele Beiträge zu dieser Frage erhalten, die hier fast täglich zu neuen/auch durchaus kontroversen 'Meinungen' führen ...'voll EM und wieder Arbeiten geht gar nicht'. Nun, es handelt sich eben um Laien-Beiträge ;-)

Teilen Sie Ihrer DRV die beabsichtigte Aufnahme sowie Art der Beschäftigung, die geplante Std./ggf. Verteilung an nur einzelnen Tagen in der Woche, und den erwarteten Verdienst einfach mit und warten Sie die Rückmeldung ab.

Gruß
w.

von
Moses

Hallo, versuchen Sie es mal über die Suchfunktion. Ihre Frage ist schon 1000 mal gestellt worden und beantwortet. Viel besser noch schauen Sie in Ihrem Rentenbescheid. Dort steht alles detailliert drin wie viel sie zu ihrer erwerbsminderungsrente hinzuverdienen dürfen.

Mfg

von
Herr Z.

Zitiert von: W*lfgang

rein rechtlich/zulässig im laufenden Jahr 10 x 450 EUR und 2 x 900 EUR.

2015 Untere Lohn-Gruppe für 'Arbeit' wäre EUR 1.975 netto - sonst: Hobby-Helfer

Würden Jobcenter sich nicht so hartnäckig weigern, in Arbeit zu vermitteln, würde es gar nicht so viele ARME geben.

Wessen Geschäfts-Modell nicht mal die Bezahlung für "untere Lohn-Gruppe" ermöglicht, hat offenkundig keine auf Gewinn-Erzielung ausgerichtete Unternehmung und betreibt somit nach Finanz-Amt-Standards lediglich ein Hobby.

Weshalb sollten "Behörden" Hobby-Helfer vermitteln dürfen, zudem noch mit Rechts-Folgen-Belehrung ?

Für die Berechnung des Leistungs-Anspruchs bei der ARMEN-Fürsorge wurde früher auf "Lohn-Abstand" zu "unteren Lohn-Gruppen" abgestellt und behauptet, das Leben in der Stadt sei teurer als auf dem Land.

"Untere Lohn-Gruppe" plus Kinder-Geld war doch wohl früher Hartz-IV-fuer-2-Eltern-plus-3-Kinder-plus-Lohn-Abstand.

Ergibt bei Regel-Bedarf somit EUR 360 + 360 + 234 + 234 + 234 = EUR 1.422

Für die Land-Bevölkerung wäre dann auf niedrige Mieten abzustellen:

Wohn-Geld Mieten-Stufe 1 (EUR 561) plus 10 % bei 5 Personen: EUR 617,10

EUR 1.422 + EUR 617,10 = EUR 2.039,10

EUR 2.039,10 - EUR 184 - EUR 184 - EUR 190 = EUR 1.481,10

Fehlt nur noch der Lohn-Abstand.

Bei einem Lohn-Abstand in Höhe von ca. 25 % des Lohnes, müsste dieser Lohn unterer Lohn-Gruppen ca. EUR 1.975 netto pro Monat betragen, bei 168 Stunden pro Monat somit oberhalb von ca. EUR 11,75 netto pro Stunde.

EUR 2.600 brutto pro Monat bringt bei Steuer-Klasse III und 3 Kindern monatlich ca. EUR 1.942 netto.

"Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11. Dezember 1975, BGBl. I S. 3015)

§ 1 Aufgaben des Sozialgesetzbuchs

(1) Das Recht des Sozialgesetzbuchs soll zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten. Es soll dazu beitragen,

ein menschenwürdiges Dasein zu sichern,
gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, insbesondere auch für junge Menschen, zu schaffen,
die Familie zu schützen und zu fördern,
den Erwerb des Lebensunterhalts durch eine frei gewählte Tätigkeit zu ermöglichen und
besondere Belastungen des Lebens, auch durch Hilfe zur Selbsthilfe, abzuwenden oder auszugleichen."

§ 1 Abs. 1 SGB I

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__1.html

"36

1. a) Art. 12 Abs. 1 GG gewährleistet dem Einzelnen die Freiheit der Berufsausübung als Grundlage seiner persönlichen und wirtschaftlichen Lebensführung.

Die Norm konkretisiert das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit im Bereich individueller beruflicher Leistung und Existenzerhaltung (vgl. BVerfGE 54, 301 ; 75, 284 ; 101, 331 ) und zielt auf eine möglichst unreglementierte berufliche Betätigung ab (vgl. BVerfGE 59, 302 ).

Sie verbürgt außerdem das Recht, für die berufliche Leistung eine angemessene Vergütung zu fordern (BVerfGE 54, 251 ; 68, 193 ; 88, 145 ; 101, 331 ; 110, 226 )."

BVerfG 2 BvR 2558/14 - Beschluss vom 28. Juli 2015

http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/07/rk20150728_2bvr255814.html

Herr Z.

von
Erwin

Hallo Herr Z.

äh was hat das den mit der Fragestellung zu tzun......mit Verlaub haben Sie ihr Hirn an der Gardrobe abgegebemn?

MfG

Erwin

Zitiert von: Herr Z.

Zitiert von: W*lfgang

rein rechtlich/zulässig im laufenden Jahr 10 x 450 EUR und 2 x 900 EUR.

2015 Untere Lohn-Gruppe für 'Arbeit' wäre EUR 1.975 netto - sonst: Hobby-Helfer

Würden Jobcenter sich nicht so hartnäckig weigern, in Arbeit zu vermitteln, würde es gar nicht so viele ARME geben.

Wessen Geschäfts-Modell nicht mal die Bezahlung für "untere Lohn-Gruppe" ermöglicht, hat offenkundig keine auf Gewinn-Erzielung ausgerichtete Unternehmung und betreibt somit nach Finanz-Amt-Standards lediglich ein Hobby.

Weshalb sollten "Behörden" Hobby-Helfer vermitteln dürfen, zudem noch mit Rechts-Folgen-Belehrung ?

Für die Berechnung des Leistungs-Anspruchs bei der ARMEN-Fürsorge wurde früher auf "Lohn-Abstand" zu "unteren Lohn-Gruppen" abgestellt und behauptet, das Leben in der Stadt sei teurer als auf dem Land.

"Untere Lohn-Gruppe" plus Kinder-Geld war doch wohl früher Hartz-IV-fuer-2-Eltern-plus-3-Kinder-plus-Lohn-Abstand.

Ergibt bei Regel-Bedarf somit EUR 360 + 360 + 234 + 234 + 234 = EUR 1.422

Für die Land-Bevölkerung wäre dann auf niedrige Mieten abzustellen:

Wohn-Geld Mieten-Stufe 1 (EUR 561) plus 10 % bei 5 Personen: EUR 617,10

EUR 1.422 + EUR 617,10 = EUR 2.039,10

EUR 2.039,10 - EUR 184 - EUR 184 - EUR 190 = EUR 1.481,10

Fehlt nur noch der Lohn-Abstand.

Bei einem Lohn-Abstand in Höhe von ca. 25 % des Lohnes, müsste dieser Lohn unterer Lohn-Gruppen ca. EUR 1.975 netto pro Monat betragen, bei 168 Stunden pro Monat somit oberhalb von ca. EUR 11,75 netto pro Stunde.

EUR 2.600 brutto pro Monat bringt bei Steuer-Klasse III und 3 Kindern monatlich ca. EUR 1.942 netto.

"Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11. Dezember 1975, BGBl. I S. 3015)

§ 1 Aufgaben des Sozialgesetzbuchs

(1) Das Recht des Sozialgesetzbuchs soll zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten. Es soll dazu beitragen,

ein menschenwürdiges Dasein zu sichern,
gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, insbesondere auch für junge Menschen, zu schaffen,
die Familie zu schützen und zu fördern,
den Erwerb des Lebensunterhalts durch eine frei gewählte Tätigkeit zu ermöglichen und
besondere Belastungen des Lebens, auch durch Hilfe zur Selbsthilfe, abzuwenden oder auszugleichen."

§ 1 Abs. 1 SGB I

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__1.html

"36

1. a) Art. 12 Abs. 1 GG gewährleistet dem Einzelnen die Freiheit der Berufsausübung als Grundlage seiner persönlichen und wirtschaftlichen Lebensführung.

Die Norm konkretisiert das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit im Bereich individueller beruflicher Leistung und Existenzerhaltung (vgl. BVerfGE 54, 301 ; 75, 284 ; 101, 331 ) und zielt auf eine möglichst unreglementierte berufliche Betätigung ab (vgl. BVerfGE 59, 302 ).

Sie verbürgt außerdem das Recht, für die berufliche Leistung eine angemessene Vergütung zu fordern (BVerfGE 54, 251 ; 68, 193 ; 88, 145 ; 101, 331 ; 110, 226 )."

BVerfG 2 BvR 2558/14 - Beschluss vom 28. Juli 2015

http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/07/rk20150728_2bvr255814.html

Herr Z.

von
Erwin

Hallo Wolfgang!

Da es bei der DRV ist bei Gericht oder auf hoher See und man nie weiß ob dann eben eine Überprüfung stattfindet oder nicht.......ist das alles wohl mit Vorsicht zu geniessen.......

MfG

Erwin

Zitiert von: W*lfgang

Hallo Bonsai,

rein rechtlich/zulässig im laufenden Jahr 10 x 450 EUR und 2 x 900 EUR. Sie könnten allerdings im Rahmen der Beschäftigung - die gegenüber der DRV anzeigepflichtig ist - spontan auf EM überprüft werden. Grundsätzlich kein Problem, wenn sich dadurch an Ihren 'Leiden'/der verminderten Erwerbsfähigkeit nichts geändert.

Sie werden noch viele Beiträge zu dieser Frage erhalten, die hier fast täglich zu neuen/auch durchaus kontroversen 'Meinungen' führen ...'voll EM und wieder Arbeiten geht gar nicht'. Nun, es handelt sich eben um Laien-Beiträge ;-)

Teilen Sie Ihrer DRV die beabsichtigte Aufnahme sowie Art der Beschäftigung, die geplante Std./ggf. Verteilung an nur einzelnen Tagen in der Woche, und den erwarteten Verdienst einfach mit und warten Sie die Rückmeldung ab.

Gruß
w.

von
W*lfgang

Zitiert von: Erwin
......mit Verlaub haben Sie ihr Hirn an der Gardrobe abgegebemn?
ägt Herr Z. überhaupt Graderobe, wo er was abgeben könnte? ...als 'vorbildlicher' H$4-Empfänger geht man doch blank durch die Welt ;-)

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Bonsai,

die Hinzuverdienstgrenze für eine voll Erwerbsminderungsrente beträgt 450 Euro im Monat. Zweimal im Jahr kann diese bis zum Doppelten (also 900 Euro) überschritten werden, ohne dass die Rente gekürzt wird.