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Entgeltpunkte sichern mit Zeiten der Ausbildung

von
Hans

Hallo,

habe meine Ausbildung 1990 begonnen, diese dauert 3 1/2 jahre.
Mir wurden auch Entgeltpunkte für die Zeiten berechnet.
Die Zeiten sind auch in Pflichtbeitragszeiten, berufliche Ausbildung, beitragsgeminderte Zeiten auch aufgelistet.

Nun wurde mir von ein Freund zugetragen, das ich wen ich mit meinen Ausbildungszeugnis zur renten stelle gehe mir höhere Entgeltpunkte angerechnet werden für diese Zeiten. 0,75

Es hat sich wohl was geändert in der Renten Berücksichtigung für diese zeiten.

Im netz habe ich nur dies herausgefunden.

Berufsausbildungszeit nach 2009
Daneben werden aber auch die realen Verdienste zur Rentenberechnung herangeführt.

Ist das wirklich so auch für uns, die 1990 Ihre Ausbildung gemacht haben?

DANKE

von
W*lfgang

Hallo Hans,

berufliche Ausbildungen können eine Aufwertung der EP auf max. 75 % für die ersten 3 Jahre erhalten - sofern Sie entsprechend im Versicherungsverlauf 'gekennzeichnet' sind mit "Pflichtbeitragszeit berufliche Ausbildung".

Diese besondere Kennzeichnung wurde erst 1992 für Berufsausbildungen per Gesetz eingeführt, Berufsausbildungen davor sind grundsätzlich ohne diesen Zusatz/Kennzeichnung.

IST die Zeit bei Ihnen ab Beginn der Ausbildung/1990 schon gekennzeichnet, dann haben Sie den max. möglichen Zuschlag auf 0,75 EP bereits und müssen nichts weiter tun.

Gruß
w.

von
Hans

aber wen ich mir meine Entgeltpunkte anschauen habe ich in der Ausbildung z.b. für das Jahr 1991 nur 0,2784 gut geschrieben bekommen. Im Jahr nach der Ausbildung 1995 wurden mir 1,1435 gut geschrieben. Wen ich doch von 75% ausgehe müsste man mir doch mindestens 0,75 Punkte Gutschreibungen oder nicht ?

ich finde es schon sehr Komisch alles.

Berufsausbildungszeit nach 2009
Daneben werden aber auch die realen Verdienste zur Rentenberechnung herangeführt.

Dies wurde als Beispiel genant

Beispiel:
Sie machen seit 2016 eine Lehre zum KfZ-Mechatroniker und erhalten monatlich 500€ Ausbildungsvergütung. Dies macht im Jahr 6000€ Einkommen.

Das Durchschnittseinkommen aller Deutschen im Jahr 2016 beträgt 36.267€.

Davon wird der 75 Prozent-Anteil ermittelt, also 27.200€.

Der nächste Schritt ist es, die Entgeltpunkte aus 6000€ zu ermitteln: 6000./. 36.267€= 0,1654 Entgeltpunkte.

Bei 6000€ Jahreseinkommen Berufsausbildung beträgt die monatliche Rente für das Jahr 2016 = 5,03 € Brutto ( 0,1654 x 30,45€ Rentenwert West).

Nimmt man die 27.200 € und errechnet die Rente ergibt sich ein anderes Bild.

Hier bekommen Sie für 2016 nunmehr 0,7450 Entgeltpunkte zuerkannt. Dies macht monatlich eine Bruttorente von 22,68 €.

Ist das wirklich so auch für uns, die 1990 Ihre Ausbildung gemacht haben?
Das sehe ich nicht bei mir !!!!!

Experten-Antwort

Hallo Hans,

den Ausführungen von "W*lfgang" schließen wir uns an.

Sollten Sie noch weitere Unklarheiten haben oder sich in Ihrem Einzelfall Rückfragen zu den bereits erfolgten Anerkennungen Ihrer Ausbildungszeiten ergeben, wenden Sie sich bitte an die Sachbearbeitung Ihres Rentenversicherungsträgers.

von
Jonny

Lassen Sie sich eine neue Rentenauskunft zuschicken. Dann können Sie sich auch Hans im Glück nennen. Denn dann ist alles viel einfacher ohne Entgeltpunkte und ähnlichem Klimbimm zu lesen. Dss mit den EP verwirrt nur. Glauben Sie einfach was da steht und gut ist es.

von
senf-dazu

Zitiert von: Hans
...
Mir wurden auch Entgeltpunkte für die Zeiten berechnet.
Die Zeiten sind auch in Pflichtbeitragszeiten, berufliche Ausbildung, beitragsgeminderte Zeiten auch aufgelistet.
...

Hallo Hans!

In einer Rentenauskunft oder einem Rentenbescheid werden zunächst die Zeiten aufgelistet (Versicherungsverlauf), dann wird die Bewertung der Zeiten dargestellt (Entgeltpunkte für BEitragszeiten). Später wird dann im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung dargestellt, wie bestimmte Zeiten eine bessere Bewertung erfahren (Entgeltpunkte für beitragsfrei und beitragsgeminderte Zeiten). Hier wird explizit noch einmal dargestellt, welche Zeiten eine bessere Bewertung erfahren, beispielsweise
Januar 1990 - Dezember 1990 12 Monate
Januar 1991 - Dezember 1991 12 Monate
Januar 1992 - Dezember 1992 12 Monate
0,0833 Entgeltpunkte * 36 Monate = 2,9988 Punkte
berücksichtigte Entgeltpunkte - 1,4488 Punkte
Entgeltpunkte zusätzlich = 1,5000 Punkte
Alternativ wird hier auch aufgeführt, warum diese Zeiten keine bessere BEwertung erfahren ...

Dieser Zuschlag erfolgt eben, damit die Ausbildungszeiten auf max. 75% des Durchschnittsentgelts angehoben werden.
Und dieser Zuschlag steht dann auch am Ende in der "Summe der Entgeltpunkte" aufgeführt.

von
Glauben ?

Zitiert von: Jonny
Lassen Sie sich eine neue Rentenauskunft zuschicken. Dann können Sie sich auch Hans im Glück nennen. Denn dann ist alles viel einfacher ohne Entgeltpunkte und ähnlichem Klimbimm zu lesen. Dss mit den EP verwirrt nur. Glauben Sie einfach was da steht und gut ist es.

Hallo Jonny,

jede 6 Rentenberechnung soll falsch sein.
Besser ist, man lässt seine Rentenauskunft überprüfen.
Kontrolle ist besser als Glauben

von
Hans

@senf-dazu DANKE !!!!!

genau diesen Hinweis brauchte ich :-)

Da kommt kein experten Rat mit, die machen sich es einfach !!

Dann sind die schon berücksichtige, habe grade nachgeschaut

"Zusätzliche Entgeltpunkte für Zeiten beruflicher Ausbildung"

2,4479

HANS IN GLÜCK das höre ich jeden TAG :-))))

von
Groko

Zitiert von: Glauben ?
Zitiert von: Jonny
Lassen Sie sich eine neue Rentenauskunft zuschicken. Dann können Sie sich auch Hans im Glück nennen. Denn dann ist alles viel einfacher ohne Entgeltpunkte und ähnlichem Klimbimm zu lesen. Dss mit den EP verwirrt nur. Glauben Sie einfach was da steht und gut ist es.

Hallo Jonny,

jede 6 Rentenberechnung soll falsch sein.
Besser ist, man lässt seine Rentenauskunft überprüfen.
Kontrolle ist besser als Glauben

"Soll falsch sein" Woher haben Sie denn diese Zahlen?

von
Kaiser

Zitiert von: Glauben ?
Zitiert von: Jonny
Lassen Sie sich eine neue Rentenauskunft zuschicken. Dann können Sie sich auch Hans im Glück nennen. Denn dann ist alles viel einfacher ohne Entgeltpunkte und ähnlichem Klimbimm zu lesen. Dss mit den EP verwirrt nur. Glauben Sie einfach was da steht und gut ist es.

Hallo Jonny,

jede 6 Rentenberechnung soll falsch sein.
Besser ist, man lässt seine Rentenauskunft überprüfen.
Kontrolle ist besser als Glauben

Sie müssen nicht jeden Mist glauben, der irgendwo erzählt oder geschrieben steht.
Dann nennen Sie auch Ross und Reiter und berufen sich besser nicht auf nebulöse Gerüchte!

von
W*lfgang

Zitiert von: Glauben ?
In einer Rentenauskunft oder einem Rentenbescheid werden zunächst die Zeiten aufgelistet (Versicherungsverlauf), dann wird die Bewertung der Zeiten dargestellt

...'dummerweise' hat die DRV seit 2018 beschlossen die besonderen Berechnungsanlagen in Rentenauskünften/-bescheiden wegzulassen und eine 'Kontrolle' der tatsächlich im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung erhöhten EP/aller ermittelten EP, ist für Außenstehende/Versicherte nicht mehr nachvollzieh/-kontrollierbar.

UND, im Rentenbesscheid/-auskunft findet sich nicht mal ein klitzekleiner Hinweis, dass es die Möglichkeit gebe, die 'fehlenden' Berechnungsanlagen auf Anfrage zugesandt zu bekommen.

Halte ich für einen schweren 'Fehler' ...von wegen mangelnde/rechtzeitige Info und 'Wiederherstellungsanspruch/Amtshaftung und so' ...die BWL'er der DRV eben ...dafür kommt der 'Plaste-Ausweis' als 'Lekkerlie' für verschenkte EP – geht doch ;-)

Gruß
w.

von
Kaiser

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Glauben ?
In einer Rentenauskunft oder einem Rentenbescheid werden zunächst die Zeiten aufgelistet (Versicherungsverlauf), dann wird die Bewertung der Zeiten dargestellt

...'dummerweise' hat die DRV seit 2018 beschlossen die besonderen Berechnungsanlagen in Rentenauskünften/-bescheiden wegzulassen und eine 'Kontrolle' der tatsächlich im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung erhöhten EP/aller ermittelten EP, ist für Außenstehende/Versicherte nicht mehr nachvollzieh/-kontrollierbar.

UND, im Rentenbesscheid/-auskunft findet sich nicht mal ein klitzekleiner Hinweis, dass es die Möglichkeit gebe, die 'fehlenden' Berechnungsanlagen auf Anfrage zugesandt zu bekommen.

Halte ich für einen schweren 'Fehler' ...von wegen mangelnde/rechtzeitige Info und 'Wiederherstellungsanspruch/Amtshaftung und so' ...die BWL'er der DRV eben ...dafür kommt der 'Plaste-Ausweis' als 'Lekkerlie' für verschenkte EP – geht doch ;-)

Gruß
w.

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