Erhöhung der Rente für besonders langjährig Versicherte

von
Bruno

Zitiert von: Modi1969
Hallo,

Peter hat mit seinen Ausführungen Recht. Wählen Sie eine Alterrente, die Abschläge hat, bleibt die den Abschlägen entsprechende Altersgrenze erhalten.
Es hilft Ihnen also nichts, aus der gewählten Teilrente mit 64 +10 dann die restlichen 80 % zu beziehen. Sie beziehen dann nämlich immer noch Alterente für langjährig Versicherte, die erst mit 65+ abschlagsfrei wäre. Der geminderte Zugangsfaktor für die zunächst nicht beanspruchten 80 % wäre dann 6,6 % kleiner (63 bis 64 + 10 Monate = 22 Monate x 0,3 %) als bei den bezogenen 20 %, müsste also immer noch bei 7,2% liegen.
Einzige Chance: Hinzuverdienst, der den bereits bezogenen Altersrentenanspruch komplett platt macht und dann zu späterem Zeitpunkt im gleichen Jahr oder im Folgejahr Beantragung der Altersrente für bes. langjährig Versicherte, bei der der Hinzuverdienst einen Zahlungsanspruch übrig lässt.

Ob diese Klimmzüge dann sinnvoll und umsetzbar sind, ist die andere Frage...

Könnt Ihr denn alle nicht den Inhalt der Experten-Antwort vom 20.11.2020, 10:57 lesen UND verstehen?

Ich habe die Gesetzte nicht gemacht.

Und ich glaube nicht, daß die DRV oder das FA nur EINEN EUR nicht von einem verlangt, wenn es gesetzmäßig ist? Deshalb sollte auch für einen denkenden Bürger das gleiche gelten.

Nur weil Ihr euch nicht in die Materie eindenken wollt oder könnt, müßt ihr auch nicht andere darum beneiden.

Euch eine schöne Arbeitswoche.

Gruß

Bruno

von
Bruno

Zitiert von: KSC
Der gute Bruno hat wohl eine Ehefrau die viele Arbeitsjahre hat aber geringe Beiträge, weil Familie Bruno sich dies leisten konnte.

Nun hofft er auf den Grundrentenzuschlag für die Frau mit dem "Trick" bei Rentenbeginn der Frau selbst nur eine kleine Rente zu haben (seine 20% Teilrente).

Wenn dann die Grundrente der Frau durch ist, will er flugs seine vollen Rente (neben der die Frau nie im Leben Grundrente bekommen würde)natürlich abschlagsfrei.

Na endlich hat jemand den Trick verstanden.

Schöne Grüße

Bruno

von
Ach ja

Zitiert von: Bruno
Zitiert von: KSC
Der gute Bruno hat wohl eine Ehefrau die viele Arbeitsjahre hat aber geringe Beiträge, weil Familie Bruno sich dies leisten konnte.

Nun hofft er auf den Grundrentenzuschlag für die Frau mit dem "Trick" bei Rentenbeginn der Frau selbst nur eine kleine Rente zu haben (seine 20% Teilrente).

Wenn dann die Grundrente der Frau durch ist, will er flugs seine vollen Rente (neben der die Frau nie im Leben Grundrente bekommen würde)natürlich abschlagsfrei.

Na endlich hat jemand den Trick verstanden.

Schöne Grüße

Bruno

Der „Checker“ hat den ultimativen Trick. Selten so gelacht. Ob Realität nur annähernd Ihre Rechnung aufgehen lässt, werden Sie dann ja zu gegebener Zeit sehen. Seien Sie nicht zu enttäuscht, wenn der „Trick“ nicht funktioniert.

von
Bruno

Zitiert von: Ach ja
Zitiert von: Bruno
Zitiert von: KSC
Der gute Bruno hat wohl eine Ehefrau die viele Arbeitsjahre hat aber geringe Beiträge, weil Familie Bruno sich dies leisten konnte.

Nun hofft er auf den Grundrentenzuschlag für die Frau mit dem "Trick" bei Rentenbeginn der Frau selbst nur eine kleine Rente zu haben (seine 20% Teilrente).

Wenn dann die Grundrente der Frau durch ist, will er flugs seine vollen Rente (neben der die Frau nie im Leben Grundrente bekommen würde)natürlich abschlagsfrei.

Na endlich hat jemand den Trick verstanden.

Schöne Grüße

Bruno

Der „Checker“ hat den ultimativen Trick. Selten so gelacht. Ob Realität nur annähernd Ihre Rechnung aufgehen lässt, werden Sie dann ja zu gegebener Zeit sehen. Seien Sie nicht zu enttäuscht, wenn der „Trick“ nicht funktioniert.

Ach Ja?

Warum sollte das nicht funktionieren. Es gibt Gesetze. Diese muß man nur verstehen. Das reicht aus.

von
Walter

Zitiert von: Bruno
Zitiert von: Ach ja
Zitiert von: Bruno
Zitiert von: KSC
Der gute Bruno hat wohl eine Ehefrau die viele Arbeitsjahre hat aber geringe Beiträge, weil Familie Bruno sich dies leisten konnte.

Nun hofft er auf den Grundrentenzuschlag für die Frau mit dem "Trick" bei Rentenbeginn der Frau selbst nur eine kleine Rente zu haben (seine 20% Teilrente).

Wenn dann die Grundrente der Frau durch ist, will er flugs seine vollen Rente (neben der die Frau nie im Leben Grundrente bekommen würde)natürlich abschlagsfrei.

Na endlich hat jemand den Trick verstanden.

Schöne Grüße

Bruno

Der „Checker“ hat den ultimativen Trick. Selten so gelacht. Ob Realität nur annähernd Ihre Rechnung aufgehen lässt, werden Sie dann ja zu gegebener Zeit sehen. Seien Sie nicht zu enttäuscht, wenn der „Trick“ nicht funktioniert.

Ach Ja?

Warum sollte das nicht funktionieren. Es gibt Gesetze. Diese muß man nur verstehen. Das reicht aus.

Dieser Taschenspielertrick kann funktionieren, sofern die Rente+Grundrente der Frau höher ist, als die fehlenden 80%der eignen Teilrente. Ansonsten ist das Familieneinkommen unterm Strich kleiner als mit Vollrente+Frau mit ohne Grundrente,die übrigens flöten geht, sobald der Herr des Hauses die Vollrente in Anspruch nimmt. Eine Scheidung könnte da immens hilfreich sein, dann hat man alles. Dann noch machen wie Erwin Lottemann, der ist seit 66 Jahre Rentner!

von
Jonny

@Bruno
Nach Ihren Angaben zur Altersrente für besonders langjährige Versicherte ohne Abschläge (ab SEP 2028) und der vorher möglichen Altersrente für langjährig Versicherte mit Abschlägen 13,8 % Abschlag (wohl ab NOV 2026) sind Sie zwischen dem 02.10.und 01.11.1963 geboren.
Und da sind Sie sicher, dass Sie schon jetzt die für die abschlagsfreie Rente erforderlichen 540 Monate haben? Oder fehlen da für die Zukunft eventuell doch noch knapp 5 Jahre?
Und die „Grundrente“ Ihrer Frau wird dann schon geleistet, wenn Sie mit 63 Jahren eine Rente bekommen? Das bedeutet ja, dass Ihre Frau bei Bezug einer Altersrente mindestens so alt ist wie Sie und auch die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt hat.
Sie haben doch im Gesetzestext sicherlich gelesen, dass für eine „Grundrente“ mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten vorhanden sein müssen. Ist Ihnen auch bekannt, dass auf Grundrentenzeiten nicht alle Monate anzurechnen sind, die bei der Wartezeit von 35 Jahren mitgerechnet werden? So fehlen z.B. freiwillige Beiträge, Beiträge wegen Arbeitslosigkeit, Zeiten des Mutterschutzes und insbesondere auch Pflichtbeitragszeiten aus einer geringfügigen Beschäftigung. Und hat Ihre Frau dennoch die zeitlichen Voraussetzungen erfüllt?
Haben Sie in Ihrer Exceltabelle für jeden einzelnen Kalendermonat festgestellt, ob die Grundrentenzeit auch eine Grundrentenbewertungszeit ist, d.h. mindestens 0,025 Entgeltpunkte aufweist? Das ist nämlich bei Minijobs selbst mit Zuzahlung nicht der Fall. Auch Pflegezeiten in einer niedrigen Pflegestufe erbringen nicht diesen Wert.
Auf welchen Grundrentenbetrag sind Sie denn mit wieviel Grundrentenzeiten und wieviel Entgeltpunkten für Grundrentenbewertungszeiten gekommen? Haben Sie auch die Abschläge von wohl ebenfalls 13,8 % bei der Rente Ihrer Frau berücksichtigt?
Ihnen sind ja die Vorschriften über die Einkommensanrechnung (§ 97a SGB VI) bekannt. Haben Sie auch gelesen, dass es auf die Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres ankommt, also auf 2024? Dann kann man doch nur empfehlen, schon ab 2024 so wenig Einkommen zu erzielen, dass noch etwas von der „Grundrente“ übrig bleibt.
Übrigens ein Beispiel mit einer außergewöhnlich hohen Grundrente: Bei 420 Monaten mit Grundrentenzeiten und auch Grundrentenbewertungszeiten mit insgesamt 15,0000 Entgeltpunkten beträgt der Zuschlag mit Berücksichtigung des Zugangsfaktors von 0,862 monatlich 335,76 € und entfällt bei einem Paareinkommen von 2.425,76 € (nach heutigen Werten)
Bevor die mehrfach richtig beantwortete Frage nach Teilrentenbezug und Umstieg auf eine abschlagsfreie Vollrente überhaupt bedeutsam wird, können Sie also getrost noch abwarten, ob und wann Ihre Wartezeit von 45 Jahren erfüllt wird und wie hoch die „Grundrente“ Ihrer Frau sein wird (und eventuell ab 2024 schon weniger verdienen)!

Experten-Antwort

Wir haben in diesem Thread unangemessne Einträge gelöscht, bitten um Verständnis und wünschen einen guten Start in die Woche.

Ihr Admin

von
W°lfgang

Zitiert von: Ach ja
Zitiert von: KSC
Der gute Bruno hat wohl eine Ehefrau die viele Arbeitsjahre hat aber geringe Beiträge, weil Familie Bruno sich dies leisten konnte.

Nun hofft er auf den Grundrentenzuschlag für die Frau mit dem "Trick" bei Rentenbeginn der Frau selbst nur eine kleine Rente zu haben (seine 20% Teilrente).

Wenn dann die Grundrente der Frau durch ist, will er flugs seine vollen Rente (neben der die Frau nie im Leben Grundrente bekommen würde)natürlich abschlagsfrei.

Da kann der geneigte Steuerzahler nur hoffen dass dieser "Trick" nicht funktioniert - oder ist so etwas im Sinne der Mütter und Väter dieser tollen Grundrente?
Also ein Bonus für Menschen die den Hals nicht voll genug kriegen können?

Brunos Frage sollte man glatt an Hubertus Heil und CO. weitergeben.

Mal abwarten wie die Einkommensanrechnung nachher angewandt wird. Es könnte durchaus sein, dass @Bruno ein Eigentor schießt.

Hmm ...wenn @Bruno ein ziemlich fauler Sack war und nur 1000 € als Vollrente erwarten kann, im Rahmen seiner wegweisenden Planung/Excel-Tabelle auf 800 € verzichten will, damit seine Frau eine 'Grundrente' erhält/diesen Betrag damit ausgleichen kann *hüstel (mal im Gesetzestext nachlesen, was MAX ist!) ...das nenn ich 'märchenhaft' gerechnet, damit es hintenraus ein Mehreinkommen/auf Dauer gibt /ohne aktuelle + wiederkehrende Einkommensanrechnung ...träumen in 'eigene' Excel-Fähigkeiten ist erlaubt, nur, die Differenz wäre dann von Microsoft zu erstatten – dort bitte dann Formblatt GR0007UD (unexpected death) ausfüllen ;-))

Gruß
w.
PS: bei diesen angeführten Beträgen käme wohl eh schon Grusi/HLU/Wohngeld infrage mit dann erhöhten Freibeträgen ...DIE würden sich aber aber nicht auf einen 80%-Verzicht der Rente einlassen ;-)

von
Bruno

Zitiert von: Jonny
@Bruno
Nach Ihren Angaben zur Altersrente für besonders langjährige Versicherte ohne Abschläge (ab SEP 2028) und der vorher möglichen Altersrente für langjährig Versicherte mit Abschlägen 13,8 % Abschlag (wohl ab NOV 2026) sind Sie zwischen dem 02.10.und 01.11.1963 geboren.
Und da sind Sie sicher, dass Sie schon jetzt die für die abschlagsfreie Rente erforderlichen 540 Monate haben? Oder fehlen da für die Zukunft eventuell doch noch knapp 5 Jahre?
Und die „Grundrente“ Ihrer Frau wird dann schon geleistet, wenn Sie mit 63 Jahren eine Rente bekommen? Das bedeutet ja, dass Ihre Frau bei Bezug einer Altersrente mindestens so alt ist wie Sie und auch die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt hat.
Sie haben doch im Gesetzestext sicherlich gelesen, dass für eine „Grundrente“ mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten vorhanden sein müssen. Ist Ihnen auch bekannt, dass auf Grundrentenzeiten nicht alle Monate anzurechnen sind, die bei der Wartezeit von 35 Jahren mitgerechnet werden? So fehlen z.B. freiwillige Beiträge, Beiträge wegen Arbeitslosigkeit, Zeiten des Mutterschutzes und insbesondere auch Pflichtbeitragszeiten aus einer geringfügigen Beschäftigung. Und hat Ihre Frau dennoch die zeitlichen Voraussetzungen erfüllt?
Haben Sie in Ihrer Exceltabelle für jeden einzelnen Kalendermonat festgestellt, ob die Grundrentenzeit auch eine Grundrentenbewertungszeit ist, d.h. mindestens 0,025 Entgeltpunkte aufweist? Das ist nämlich bei Minijobs selbst mit Zuzahlung nicht der Fall. Auch Pflegezeiten in einer niedrigen Pflegestufe erbringen nicht diesen Wert.
Auf welchen Grundrentenbetrag sind Sie denn mit wieviel Grundrentenzeiten und wieviel Entgeltpunkten für Grundrentenbewertungszeiten gekommen? Haben Sie auch die Abschläge von wohl ebenfalls 13,8 % bei der Rente Ihrer Frau berücksichtigt?
Ihnen sind ja die Vorschriften über die Einkommensanrechnung (§ 97a SGB VI) bekannt. Haben Sie auch gelesen, dass es auf die Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres ankommt, also auf 2024? Dann kann man doch nur empfehlen, schon ab 2024 so wenig Einkommen zu erzielen, dass noch etwas von der „Grundrente“ übrig bleibt.
Übrigens ein Beispiel mit einer außergewöhnlich hohen Grundrente: Bei 420 Monaten mit Grundrentenzeiten und auch Grundrentenbewertungszeiten mit insgesamt 15,0000 Entgeltpunkten beträgt der Zuschlag mit Berücksichtigung des Zugangsfaktors von 0,862 monatlich 335,76 € und entfällt bei einem Paareinkommen von 2.425,76 € (nach heutigen Werten)
Bevor die mehrfach richtig beantwortete Frage nach Teilrentenbezug und Umstieg auf eine abschlagsfreie Vollrente überhaupt bedeutsam wird, können Sie also getrost noch abwarten, ob und wann Ihre Wartezeit von 45 Jahren erfüllt wird und wie hoch die „Grundrente“ Ihrer Frau sein wird (und eventuell ab 2024 schon weniger verdienen)!

@Jonny

Sie haben die Lage sehr gut durchleuchtet.
- Geburtsdatum: richtig
- erforderlichen 540 Monate: Sommer 2028
- Ehefrau ist älter; 35 Jahre bereits voll
- 35 Jahre Grundrentenzeiten bereits erfüllt
- jeder einzelne Kalendermonat Grundrentenbewertungszeit mit mindestens 0,025 Punkten
- 377,- €
- Abschläge meiner Frau: hier haben sie einen kleinen Denkfehler: meine Frau ist älter, also hat sie weniger Abschläge
- Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres: klar
- bereits ab 2019 weniger verdienen

Schöne Grüße

Bruno

von
Ach ja

Zitiert von: Bruno
Zitiert von: Jonny
@Bruno
Nach Ihren Angaben zur Altersrente für besonders langjährige Versicherte ohne Abschläge (ab SEP 2028) und der vorher möglichen Altersrente für langjährig Versicherte mit Abschlägen 13,8 % Abschlag (wohl ab NOV 2026) sind Sie zwischen dem 02.10.und 01.11.1963 geboren.
Und da sind Sie sicher, dass Sie schon jetzt die für die abschlagsfreie Rente erforderlichen 540 Monate haben? Oder fehlen da für die Zukunft eventuell doch noch knapp 5 Jahre?
Und die „Grundrente“ Ihrer Frau wird dann schon geleistet, wenn Sie mit 63 Jahren eine Rente bekommen? Das bedeutet ja, dass Ihre Frau bei Bezug einer Altersrente mindestens so alt ist wie Sie und auch die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt hat.
Sie haben doch im Gesetzestext sicherlich gelesen, dass für eine „Grundrente“ mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten vorhanden sein müssen. Ist Ihnen auch bekannt, dass auf Grundrentenzeiten nicht alle Monate anzurechnen sind, die bei der Wartezeit von 35 Jahren mitgerechnet werden? So fehlen z.B. freiwillige Beiträge, Beiträge wegen Arbeitslosigkeit, Zeiten des Mutterschutzes und insbesondere auch Pflichtbeitragszeiten aus einer geringfügigen Beschäftigung. Und hat Ihre Frau dennoch die zeitlichen Voraussetzungen erfüllt?
Haben Sie in Ihrer Exceltabelle für jeden einzelnen Kalendermonat festgestellt, ob die Grundrentenzeit auch eine Grundrentenbewertungszeit ist, d.h. mindestens 0,025 Entgeltpunkte aufweist? Das ist nämlich bei Minijobs selbst mit Zuzahlung nicht der Fall. Auch Pflegezeiten in einer niedrigen Pflegestufe erbringen nicht diesen Wert.
Auf welchen Grundrentenbetrag sind Sie denn mit wieviel Grundrentenzeiten und wieviel Entgeltpunkten für Grundrentenbewertungszeiten gekommen? Haben Sie auch die Abschläge von wohl ebenfalls 13,8 % bei der Rente Ihrer Frau berücksichtigt?
Ihnen sind ja die Vorschriften über die Einkommensanrechnung (§ 97a SGB VI) bekannt. Haben Sie auch gelesen, dass es auf die Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres ankommt, also auf 2024? Dann kann man doch nur empfehlen, schon ab 2024 so wenig Einkommen zu erzielen, dass noch etwas von der „Grundrente“ übrig bleibt.
Übrigens ein Beispiel mit einer außergewöhnlich hohen Grundrente: Bei 420 Monaten mit Grundrentenzeiten und auch Grundrentenbewertungszeiten mit insgesamt 15,0000 Entgeltpunkten beträgt der Zuschlag mit Berücksichtigung des Zugangsfaktors von 0,862 monatlich 335,76 € und entfällt bei einem Paareinkommen von 2.425,76 € (nach heutigen Werten)
Bevor die mehrfach richtig beantwortete Frage nach Teilrentenbezug und Umstieg auf eine abschlagsfreie Vollrente überhaupt bedeutsam wird, können Sie also getrost noch abwarten, ob und wann Ihre Wartezeit von 45 Jahren erfüllt wird und wie hoch die „Grundrente“ Ihrer Frau sein wird (und eventuell ab 2024 schon weniger verdienen)!

@Jonny

Sie haben die Lage sehr gut durchleuchtet.
- Geburtsdatum: richtig
- erforderlichen 540 Monate: Sommer 2028
- Ehefrau ist älter; 35 Jahre bereits voll
- 35 Jahre Grundrentenzeiten bereits erfüllt
- jeder einzelne Kalendermonat Grundrentenbewertungszeit mit mindestens 0,025 Punkten
- 377,- €
- Abschläge meiner Frau: hier haben sie einen kleinen Denkfehler: meine Frau ist älter, also hat sie weniger Abschläge
- Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres: klar
- bereits ab 2019 weniger verdienen

Schöne Grüße

Bruno

Sie sind ein Genie! Allerdings nur bis das Bundesverfassungsgericht das Gesetz kippt und bis Sie soweit sind, kann es noch viele Änderungen im Rentenrecht geben, die Ihre "Tricks" wie ein Kartenhaus einstürzen lassen können.

von
Jonny

Zitiert von: Bruno

@Jonny
Sie haben die Lage sehr gut durchleuchtet.
- Geburtsdatum: richtig
- erforderlichen 540 Monate: Sommer 2028
- Ehefrau ist älter; 35 Jahre bereits voll
- 35 Jahre Grundrentenzeiten bereits erfüllt
- jeder einzelne Kalendermonat Grundrentenbewertungszeit mit mindestens 0,025 Punkten
- 377,- €
- Abschläge meiner Frau: hier haben sie einen kleinen Denkfehler: meine Frau ist älter, also hat sie weniger Abschläge
- Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres: klar
- bereits ab 2019 weniger verdienen
Schöne Grüße
Bruno

@Bruno,
das ist ja wie im Märchen. Wer hat schon, eine im April 1956 geborene Frau, die in 35 Jahren 13,8400 Entgeltpunkte durch Grundrentenzeiten erworben hat, also im Monatsschnitt 0,033 Entgeltpunkte (wohl ohne jegliche Kindererziehungszeiten). Und die ist dann auch noch so alt, dass die Einkommensverhältnisse von 2019 für die Grundrente von Bedeutung sind, sie also wohl spätestens im Dezember 2021 in Rente 3 Monate „zu früh“ in Rente geht und 0,9 % Abschläge in Kauf nimmt. Und deren Grundrente ohne Einkommensanrechnung dann gut 377 € beträgt. Sind denn dabei schon die Mindestentgeltpunkte für die Pflichtbeiträge vor 1992 enthalten?

Bei so vielen Zufällen würde ich doch mal versuchen, im Lotto zu spielen. Bei dem Glück dürfte der Gewinn sicherlich die möglichen Erträge aus dem geplanten Umstieg aus einer 20%-igen Altersteilrente für langjährig Versicherte in eine Altersvollrente für besonders langjährig Versicherte bei weitem übersteigen.

Weiterhin viel Spaß beim Konstruieren von Beispielen, die mit der Realität nichts zu tun haben
wünscht
Jonny

von
Rezzo

Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Bruno

@Jonny
Sie haben die Lage sehr gut durchleuchtet.
- Geburtsdatum: richtig
- erforderlichen 540 Monate: Sommer 2028
- Ehefrau ist älter; 35 Jahre bereits voll
- 35 Jahre Grundrentenzeiten bereits erfüllt
- jeder einzelne Kalendermonat Grundrentenbewertungszeit mit mindestens 0,025 Punkten
- 377,- €
- Abschläge meiner Frau: hier haben sie einen kleinen Denkfehler: meine Frau ist älter, also hat sie weniger Abschläge
- Einkommensverhältnisse des vorvergangenen Kalenderjahres: klar
- bereits ab 2019 weniger verdienen
Schöne Grüße
Bruno

@Bruno,
das ist ja wie im Märchen. Wer hat schon, eine im April 1956 geborene Frau, die in 35 Jahren 13,8400 Entgeltpunkte durch Grundrentenzeiten erworben hat, also im Monatsschnitt 0,033 Entgeltpunkte (wohl ohne jegliche Kindererziehungszeiten). Und die ist dann auch noch so alt, dass die Einkommensverhältnisse von 2019 für die Grundrente von Bedeutung sind, sie also wohl spätestens im Dezember 2021 in Rente 3 Monate „zu früh“ in Rente geht und 0,9 % Abschläge in Kauf nimmt. Und deren Grundrente ohne Einkommensanrechnung dann gut 377 € beträgt. Sind denn dabei schon die Mindestentgeltpunkte für die Pflichtbeiträge vor 1992 enthalten?

Bei so vielen Zufällen würde ich doch mal versuchen, im Lotto zu spielen. Bei dem Glück dürfte der Gewinn sicherlich die möglichen Erträge aus dem geplanten Umstieg aus einer 20%-igen Altersteilrente für langjährig Versicherte in eine Altersvollrente für besonders langjährig Versicherte bei weitem übersteigen.

Weiterhin viel Spaß beim Konstruieren von Beispielen, die mit der Realität nichts zu tun haben
wünscht
Jonny

Ich stehe total auf dem Schlauch. Auf 80 % von der(eigenen) Rente verzichten um 377 Euro zu bekommen?

von
Jonny

Nein, der Mann will für einige Zeit auf 80% seiner Rente verzichten damit die Frau zusätzlich zu ihrer Rente noch eine „Grundrente“ möglichst in voller Höhe von 377 € bekommt.

von
Bruno

Zitiert von: Jonny
Nein, der Mann will für einige Zeit auf 80% seiner Rente verzichten damit die Frau zusätzlich zu ihrer Rente noch eine „Grundrente“ möglichst in voller Höhe von 377 € bekommt.

@Jonny

Nein, ich VERZICHTE nicht auf 80% meiner Rente.

Ich VERSCHIEBE nur den Bezug dieser 80% von
- vorzeitiger Bezug mit 13,8% Abzug auf
- 2 Jahre später ohne Abzug.

Und da ich jenseits von 78 Jahren den Deckel schließen werde, ist die spätere Rente kumuliert sowieso größer als mit Abzug.

Gruß

Bruno

von
Rezzo

Zitiert von: Jonny
Nein, der Mann will für einige Zeit auf 80% seiner Rente verzichten damit die Frau zusätzlich zu ihrer Rente noch eine „Grundrente“ möglichst in voller Höhe von 377 € bekommt.
Na sag ich doch - bis auf einige Zeit - und worin soll da der Mehrwert liegen?Dann müssten ja die Rente der Missis plus Grundrente und die eigenen 20% höher sein, als die nicht generierten 80 %?! Der W*lfgang hat recht, der Fragesteller kann nur ein fauler Sack sein, der wenig Rentenansprüche hat, trotz vieler Jahre. Aber da eine eigene Grundrente nicht zur Debatte steht, isses wohl doch etwas mehr? Das ist alles okmisch!

von
Rezzo

Zitiert von: Bruno
Zitiert von: Jonny
Nein, der Mann will für einige Zeit auf 80% seiner Rente verzichten damit die Frau zusätzlich zu ihrer Rente noch eine „Grundrente“ möglichst in voller Höhe von 377 € bekommt.

@Jonny

Nein, ich VERZICHTE nicht auf 80% meiner Rente.

Ich VERSCHIEBE nur den Bezug dieser 80% von
- vorzeitiger Bezug mit 13,8% Abzug auf
- 2 Jahre später ohne Abzug.

Und da ich jenseits von 78 Jahren den Deckel schließen werde, ist die spätere Rente kumuliert sowieso größer als mit Abzug.

Gruß

Bruno

Haaa, jetzt hat es klick gemacht!!! Gef... eingeschädelt. Na, Hauptsache es fleckt auch in der Praxis!

von
Jonny

[quote=355317
Ich VERSCHIEBE nur den Bezug dieser 80% von
- vorzeitiger Bezug mit 13,8% Abzug auf
- 2 Jahre später ohne Abzug.
[/quote]
@Bruno,
und Sie glauben, dass Sie ab NOV 2026 die AR für langjährig Versicherte mit 13,8 % Abschlag zu 20 % in Anspruch nehmen können und dann ab SEP 2028 die nicht in Anspruch genommenen 80 % in einer abschlagsfreien AR für besonders langjährig Versicherte zum Leben erwecken können?

Meinen Sie, dass Sie die Regelunge in § 34 Abs. 4 SGB VI umgehen können?

https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvRecht/01_GRA_SGB/06_SGB_VI/pp_0026_50/gra_sgb006_p_0034.html

Melden Sie sich bitte in acht Jahren, wenn das klappen sollte.
Beste Grüsse und bleiben Sie vor allen Dingen gesund
Jonny

von
Bruno

Zitiert von: Jonny
[quote=355317
Ich VERSCHIEBE nur den Bezug dieser 80% von
- vorzeitiger Bezug mit 13,8% Abzug auf
- 2 Jahre später ohne Abzug.

@Bruno,
und Sie glauben, dass Sie ab NOV 2026 die AR für langjährig Versicherte mit 13,8 % Abschlag zu 20 % in Anspruch nehmen können und dann ab SEP 2028 die nicht in Anspruch genommenen 80 % in einer abschlagsfreien AR für besonders langjährig Versicherte zum Leben erwecken können?

Meinen Sie, dass Sie die Regelunge in § 34 Abs. 4 SGB VI umgehen können?

https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvRecht/01_GRA_SGB/06_SGB_VI/pp_0026_50/gra_sgb006_p_0034.html

Melden Sie sich bitte in acht Jahren, wenn das klappen sollte.
Beste Grüsse und bleiben Sie vor allen Dingen gesund
Jonny
[/quote]

@Jonny,

Lesen Sie doch mal die Expertenantwort auf Seite 1 vom 20.11.2020, 10:57

Gruß

Bruno

von
Schade

Das ist doch alles "Schnee von übermorgen".

Ich denke nicht dass wir uns über Szenarien, die in Verbindung mit der Grundrente 2026 und 2028 eintreten könnten, heute schon in Diskussion geraten müssen.

Gelasse bleiben und uns mit @Bruno freuen sollte sein Plan aufgehen.

Und wenn nicht,.....dann ist es eben so wie es ist.....

PS: auf eine Expertenantwort hier im Forum können Sie sich im Ernstfall in 6 bis 8 Jahren nicht berufen.

:)

von
egal (der Erste)

@Jonny,

Lesen Sie doch mal die Expertenantwort auf Seite 1 vom 20.11.2020, 10:57

Gruß

Bruno [/quote]

Lesen UND Verstehen ist offenbar nicht so direkt IHRE Stärke?!
Kleiner Tipp: Denken Sie in der von Ihnen genannten Expertenantwort mal ein wenig mehr über die letzten beiden Wörter der ersten und die ersten beiden Wörter der zweiten Zeile nach! Anschließend können Sie uns ja von Ihrer Erkenntnis daraus berichten...
Weiterer Tipp: Sollten Sie als Ergebnis immer noch darauf kommen, dass Sie zwei Jahre nach Beginn der 20 %-Rente mit 13,8 % Abzug auf die restlichen 80 % keine Abzüge mehr haben, bitte mal Regelaltersgrenze googeln. Wenn das dann immer noch nicht hilft, möchte ich echt gern Ihr Gesicht bei Erhalt des dann erteilten Bescheides sehen!