erneutes Gutachten...aber vom Arzt für Psychiatrie

von
Kirstin

Ich beziehe, durch meinen Brustkrebs bedingt eine befristete EM-Rente bis 3/2017. Der Antrag auf Verlängerung ist, mit allen nötigen ärztlichen Beurteilungen schon bei der Deutschen Rentenversicherung eingegangen. Diese schrieb mich jetzt an, einen Arzt für Neurologie und Psychiatrie aufzusuchen, damit dieser ein neues Gutachten über meinen Gesundheitszustand erstellt.
Muss ich mir das gefallen lassen?
Ich bin weder psychisch noch neurologisch krank.
Warum muss ich zum drittem mal alle Krankheitsbilder von mir wiederholen, bei einem Arzt, der von Krebs wahrscheinlich gar nichts weiß?

von
Fritz

Liebe Kirstin, wer soll Ihnen hier im Forum dazu eine Auskunft geben? In Ihrem Anschreiben steht doch bestimmt eine Telefonnummer, rufen Sie dort an und fragen Sie nach warum man Sie zu diesen Ärzten schickt. Alles weitere wird dann in dem Gespräch erklärt.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.

von
:-)

Hallo Kirstin,

nun ja, viele "Betroffene" haben ja durch diese Erkrankung auch psychische, nennen wir es mal "Begleiterscheinungen" und das kann sich auch auf Ihren Gesundheitszustand auswirken. Vielleicht haben Sie im Weitergewährungsantrag dahingehend Angaben gemacht?

z.B. Schlafprobleme, Angstzustände, Medikamenten Nebenwirkungen, etc.

Das kann natürlich erhebliche Auswirkungen auf Ihre "Leistungsfähigkeit" haben. Das angeforderte Gutachten kann sich daher also auch als durchaus sinnvoll erweisen im Hinblick auf die Weitergewährung der Rente (Befristung...)

Wenn Sie aber der Meinung sind, dass Ihre Psyche in Ordnung ist, dann würde ich den Tipp von @Fritz beherzigen.

Alles Gute und viel Kraft!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Kirstin,

den Vorschlägen der anderen Forumsteilnehmer schließen wir uns an. Hier im Forum über ärztliche Diagnosen zu spekulieren ist wenig zielführend. Bitte im Gespräch mit Ihrem Rentenversicherungsträger abklären, ob dies wirklich erforderlich ist.