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Experten-Antwort

Erst Zusage zur Rente , dann doch Reha ? Eine Schocknachricht

von Biber10.11.2021 | 16:24
587 Ansichten
34 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo liebe Mitleidenenden, ich habe eine Frage bzw möchte ich etwas mitteilen ... Ich habe Anfang des Jahres leider eine volle Erwerbsminderungsrente beantragen müssen, weil es eben mein Zustand nicht anders hergegeben hat. Nun habe ich mir ein Herz gefasst und vor drei Wochen dort angerufen : Dort sagte mir die Dame es sieht sehr gutuas , dass diese bewilligt wird . Auch die Unterlagen zum Hinzuverdienst kamen an und ich habe diese zurück geschickt. Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen , ich habe zwei Tage geweint vor Freude dass nun nicht mehr an mir herum gedocktert wird . Heute ( circa 4 WOchen später ) habe ich nochmal angerufen um den Sachstand zu erfragen. Dann der Schock und der darauf folgende psychische Zusammenbruch : Die Dame sagte zu mir , ich müsse erneut auf Reha ! Ich fiel aus allen Wolken , kann diese Zeilen nur mit starken Beruhigungsmitteln schreiben , ich fühle mich wie im Schock, bin völlig handlungsunfähig. Wie kann es sein dass einem erst gesagt wird das sieht gut aus, und nun doch nicht ? Ich habe aufgrund meiner Krankheit eine schwere Angststörung, für mich ist die Vorstellung eines erneuten Klinikaufenthaltes der blanke Horror ... Ich weiss auch gar nicht warum ich das hier schreibe, wahrscheinlich weil ich wissen will wie du Zusage zuerst, und dann die Auskunft heute so abweichen ... Gibt es eine Möglichkeit dass ich nicht auf diese REha muss. ich habe als erwachsener Mann Tränen in den Augen wenn ich nur daran denke ... Vielleicht hat jemand ja Tipps oder es ist jemandem schon was ähnliches passiert ! Vielen Dank

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

3
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Biber,

es tut uns leid, dass die telefonische Auskunft Ihres Rentenversicherungsträger bei Ihnen zu Irritationen geführt hat. Leider kennen wir Ihren individuellen Fall nicht, so dass wir im Rahmen dieses Forums nur allgemeine Auskünfte erteilen können. Es gilt in der Regel der Grundsatz "Reha vor Rente". Das heißt: Zunächst wird geprüft, ob Ihre Erwerbsfähigkeit durch Rehabilitationsmaßnahmen wieder hergestellt werden kann und Sie danach wieder in der Lage sind, Ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Wenn das nicht nicht möglich ist, wird beurteilt, in welchem zeitlichen Umfang Sie noch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können. Von diesem restlichen Leistungsvermögen hängt ab, ob für Sie eine Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung in Frage kommt.

Ich würde Ihnen empfehlen, den weiteren Schriftverkehr Ihres Rentenversicherungsträgers abzuwarten. Sie können Ihren Rentenversicherungsträger auch schriftlich kontaktieren mit der Bitte um schriftliche Rückmeldung über den Fortgang des weiteren Verfahrens.

Alles Gute für Sie!

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Liebe Teilnehmende am Forum,

bitte beachten Sie die Netiquette und bleiben Sie sachbezogen und respektvoll in Ihrer Kommunikation.

Ich habe einige unangemessene Beiträge entfernt.

Allen einen schönen Tag und beste Grüße

Ihr Admin

Moderation · 3Ihre Vorsorge

Liebe User,

ich denke auch, dass alles gesagt wurde. Das was zuviel gesagt wurde, habe ich gelöscht. Es ist eine Diskussion entstanden, die darüber hinaus geht, wofür das Forum steht: Fragen zur Rente, Reha und Altersvorsorge.

Ich bitte um Verständnis für die Löschungen und danke für die fachlichen und empathischen Beiträge.

Ihr Admin

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31 Antworten

EU-Rentneram 10.11.2021 | 16:31
Weder die eine, noch die andere telefonische Zusage/Aussage der DRV ist verbindlich. Nur der schriftliche Bescheid hat Aussagekraft. Dagegen kann man im Zweifel auch aktiv werden. Von daher würde ich den erstmal abwarten und dann entscheiden, was weiter ist. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.
EU-Rentneram 10.11.2021 | 17:56
Keiner war bei dem Telefonat dabei. Somit kann keiner was zum Inhalt sagen. Sollte eine Reha gefordert werden, wird im Rahmen der Mitwirkung kein anderer Weg bleiben, diese zu absolvieren. Aber wie schon geschrieben, warten Sie erst einmal den verbindlichen Bescheid ab. Alles andere bringt nichts.
Biberam 10.11.2021 | 16:46
Danke für die schnelle Antwort ! Das ist genau das was ich NICHT verstehe. Ich spreche doch mit der Sachbearbeiterin . Ist das nicht die , die das entscheidet ? Wieso sagt Sie erst so, dann so ? Wer entscheidet das denn ? Und wie du so schön sagst , es ist tatsächlich Kaffeesatzleserei ... Denn die ganze Angelgenheit belastet mich enorm , ich will es einfach nur noch vorbei wissen ... Und einem Angstgestörten wieder mit Reha Angst zu machen , hat mir heute den Rest gegeben ... Verzeiht meine Emotionalität .... Viele Grüße
Mia15am 10.11.2021 | 20:00
Hallo Biber, ich kann deine Verzweiflung gut nachvollziehen. Vor allem weil ich selbst Angstpatient bin. Leider haben die anderen hier recht. Wenn ich eines gelernt habe, nur schriftliche Aussagen sind glaubhaft. Wenn du wirklich nicht Rehafähig bist, dann kann dir nur dein Psychiater dieses schriftlich bestätigen. Ich wünsche dir alles Gute, die Krankheit ist die Hölle. Alles Gute Beste Grüße Mia
W°lfgangam 10.11.2021 | 20:02
Zitat von Biber anzeigenausblenden
Hallo Biber, nein. die Lumpenträger machen nur einen 'Entscheidungsvorschlag' zum Antrag, der von ihrem kleinen König/dem Chef mit dem Makro ...ähh, Sakko geprüft wird = 'genehmigt /abgelehnt /oder wie hier, um eine weitere Entscheidungshilfe (Reha-Maßnahme) ergänzt wird, bevor die endgültige Entscheidung getroffen wird. Ist keine Seltenheit, deswegen sollten Telefonauskünfte im lfd. Verfahren - gerade bei EM-Anträgen - aus der Sachbearbeitung mit Vorsicht bewertet werden ...wie Ihnen nun leider angedeutet worden ist. Gruß w.
Biberam 10.11.2021 | 22:59
Ich verstehe nun , danke. Ja nicht rehafähig ist das eine , das wird mir mein Arzt bestätigen können. Den habe ich heute nach / während meines Zusammenbruches angerufen. Das zweite was ich hier raus höre Entscheidungshilfe nennt sich die Reha also ? Also entscheiden Leute die für die DRV arbeiten wie der DRV entscheidet ? Das ist mir suspekt. Weil die dritte Reha nach dem dritten Klinikaufenthalt wahrscheinlich Wunder wirkt . Ich fühle mich gedrängt und in meiner Restgrsundheit gefährdet wenn ich da hin muss . Hatte nach der ersten Reha der DRV schon einen totalen Zusammembruch . Was für ein Tag / was für ein Leben
Gilbertam 11.11.2021 | 05:13
Sie sollten eine Reha als Chance und nicht als Bedrohung sehen. Letztendlich will man Ihnen so schließlich helfen und nicht schaden. Sich mit allem verrückt zu machen, hilft ganz sicher nicht.
Biberam 11.11.2021 | 07:53
Genau auf so eine Aussage habe ich gewartet. Chance, nach 20 Jahren Krankheit wieder gesund zu werden ? Das ich nicht lache ... Vielen Dank für diesen unkonstruktiven Beitrag
Schlawickelam 11.11.2021 | 08:06
Wenn Sie so unsachlich auf Beträge reagieren, sollten Sie überlegen, ob das Forum für Sie der richtige Ort ist. Hier im Forum kennt niemand Ihre Krankheitsgeschichte, es war niemand bei den Telefonaten anwesend. Ich kann mich nur den vorhergehenden Meinungen anschließen. Sie sollten erst einaml den Bescheid abwarten. Ggfs. wird ja vor der "drohenden" Reha-Maßnahme eine Begutachtung erforderlich, die Ihnen dann das "gewünschte" Ergebnis brint. Falls nicht, können Sie auch gegen die Reha-Bewilligung Widerspruch einlegen. Sicherlich in Ihren Augen auch ein unkonstruktiver Beitrag, aber wer Fragen stellt sollte auch damit rechnen, dass einmal Antworten kommen, die man nicht hören möochte. Viel Erfolg.
Biberam 11.11.2021 | 08:16
Danke für die Antworten . Es waren hilfreiche dabei , dafür danke ich. Es waren auch Plattitüden unterwegs mit Oberlehrergehabe, dafür danke ich nicht. Denn diese Personen verstehen nicht wie sich eine Angststörung gepaart mit realer Existenzangst anfühlt . Diesen Personen wünsche ich dass sie niemals in so eine Situation kommen. Denn , was für ein Vergehen , wird tatsächlich ein Angstpatient emotional, wenn es um seine Zukunft geht. Sowas darf natürlich nicht sein . Immer schön cool und reserviert und perfekt verhalten. Wenn Ihr nichts zu sagen habt , warum tippt ihr dann ?
Oberlehreram 11.11.2021 | 10:31
Zitat von Biber anzeigenausblenden
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Sie sich nicht helfen lassen wollen. Lieber versinken Sie in Ihrem Selbstmitleid und möchten anscheinend von allen anderen beauert werden. Oder haben Sie Angst davor, dass man Ihnen am Ende doch noch helfen kann (durch eine Reha) und Ihr ganzes Kartenhaus aus Selbstmitleid zusammen fällt? Sicherlich werden wir wieder von Ihnen lesen, wenn der Bescheid der DRV vorliegt und nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Bis dahin bleibne Sie tapfer und schalten Ihren Kritik-Filter nicht ab.
Gilbertam 11.11.2021 | 10:41
Genau, alle sind Schuld nur Sie nicht. Sie sollten mal über Ihre Lebenseinstellung nachdenken und wenn Sie nur bedauert werden wollen, ist ein Forum dafür sicher nicht der richtige Ort. Wenn Antworten für Sie auch unkonstruktiv sein sollten, müssen sie es für andere noch lange nicht sein.
Genervteram 11.11.2021 | 11:18
Warum lassen Sie es dann nicht einfach??? Eine telefonische Auskunft, wenn sie denn so überhaupt erfolgt ist, ist für beide Parteien nicht verbindlich. Was wolle Sie hier erreichen? Erfahrungen anderer, die ebenfalls eine Auskunft erhalten haben und dann eine anders lautende Entscheidung kam, kann ja nicht zielführend sein. Nur weil Sie der Meinung sind, dass eine volle Erwerbsminderung vorliegt, muss das noch nicht so sein. Es gilt zunächst der Grundsatz "Reha vor Rente". Sofern für die Reha-Maßnahme eine vorherige Begutachtung erforderlich ist, wird Ihnen der Gutachter im Rahmen dieser vermutlich schon einen Hinweis darauf geben, ob in Ihrem Fall eine Reha zielführend sein kann oder nicht (in meinem Fall hat der Gutachter schon im Rahmen der Begutachtung gesagt, dass er keine Reha befürworten wird, da diese zwecklos ist; ich habe inzwischen eine Teil-EMR).
franticam 11.11.2021 | 13:44
Wenn du dir nur ein paar Beiträge in diesem Forum durchliest müsstest du doch auf den schroffen Umgangston vorbereitet sein. Ich empfehle das Gutachten anzufordern. Bei psychologischen Erkrankungen wird es meist zum Facharzt geschickt, der es dann gemeinsam mit dir durchgeht. Dann den Bescheid abwarten. Sollte eine Reha vorgeschlagen werden, stehst du in der Mitwirkungspflicht. Du kannst dann auch den Antrag auf eine ambulante Reha stellen. Weitere Möglichkeit wäre, dich in eine Klinik einweisen zu lassen. Eine Reha ist übrigens nicht (nur) dafür da, um dich aufzupäppeln oder die Krankheit "wegzuzaubern", sondern auch um eine sozialmedizinische Prognose abgeben zu können. Das ist dort besser möglich als es ein Gutachter in wenigen Augenblicken kann. Eventuell steht das Gutachten ja auch gegen dich und du bekommst mit der Reha noch eine "Chance". Und: Ja - ich kann erahnen wie es dir geht, ich habe die Sache selbst hinter mir.
Mia15am 11.11.2021 | 15:21
Ich finde, dass sich alle Gemüter mal entspannen sollten. Keiner hier sollte über einen Menschen urteilen, den man nicht kennt. Ich bin auch der Meinung, daß man hier nicht persönlich werden sollte. Ich kann hier wirklich beide Seiten nachvollziehen. Aber bitte versetzt euch mal in der Situation des Hilfesuchenden. Ich kann die Angst von Biber gut nachvollziehen. Es hat absolut nichts damit zu tun, sich nicht helfen lassen zu wollen. Jeder der an einer Angsterkrankung leidet, weiß wie schwer es ist. Aber das ist auch ein anderes Thema. Ich finde man sollte trotzdem freundlich und nicht beleidigend werden. Und das von beiden Seiten. Gruß Mia
EMRentneram 11.11.2021 | 15:57
Hallo Biber, Ich bin auch Betroffener, daher weiss ich, wie albern die Vorstellung ist, dass eine Reha eine chronische psychische Krankheit bessern soll. Ein bischen Fangopackungen und Gruppentanzen und schwupps, die langjährige Krankheit ist weg ! Ja, vielleicht in den feuchten Träumen der DRV. Also sieh es nur als das, was es wirklich ist: Ein Langzeitgutachten, wo jede Aktion genau beobachtet wird.
Hucham 11.11.2021 | 17:07
Sie sind 20 Jahre krank und haben jetzt den besten Zeitpunkt für den Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgewartet? Vor 20 Jahren hätte es nicht so eine gute Zurechnungszeit gegeben.
König von Deutschlandam 11.11.2021 | 18:19
Genau auf so eine Aussage habe ich gewartet. Chance, nach 20 Jahren Krankheit wieder gesund zu werden ? Das ich nicht lache ... Vielen Dank für diesen unkonstruktiven Beitrag
Sie sind 20 Jahre krank und haben jetzt den besten Zeitpunkt für den Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgewartet? Vor 20 Jahren hätte es nicht so eine gute Zurechnungszeit gegeben.
Vor 20 Jahren hätte es keine Rente gegeben. Da wurden psychisch Kranke noch verfemt und mit Tranquilizern vollgestopft und ihnen auf den Weg gegeben, sich nicht so anzustellen,nicht in sich reinzuhorchen und sich zur Ruhe zu zwingen. Aus guten Gründen ist man da heute Gott sei Dank etwas weiter. Es gibt halt Menschen, die dazu neigen oder deren Biographie dafür Gründe liefert,so what?
Betroffeneram 11.11.2021 | 17:51
Genau auf so eine Aussage habe ich gewartet. Chance, nach 20 Jahren Krankheit wieder gesund zu werden ? Das ich nicht lache ... Vielen Dank für diesen unkonstruktiven Beitrag
Sie sind 20 Jahre krank und haben jetzt den besten Zeitpunkt für den Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgewartet? Vor 20 Jahren hätte es nicht so eine gute Zurechnungszeit gegeben.
Sie möchten damit sagen, dass man sich mit so einer Erkrankung den Zeitpunkt aussuchen kann ? So läuft das nicht mit chronischen psychischen Krankheiten. Man schleppt sich viele Jahre zur Arbeit mit vielen Ausfällen und Klinikaufenthalten, bis sich die Lage schließlich zuspitzt und man meist kurz vor der krankheitsbedingten und/oder leistungsbedingten Kündigung steht, wenn man überhaupt noch einen Arbeitsplatz hat, und entscheided sich dann als letzten Ausweg für die EMR. Das kann ein sehr langer Prozess sein, auch 20 Jahre. Danach lebt man in Angst, wie lange die EMR gewährt wird und ob das Spiel von neuem beginnt.
Betroffeneram 11.11.2021 | 19:02
Zitat von König von Deutschland anzeigenausblenden
Sie sind 20 Jahre krank und haben jetzt den besten Zeitpunkt für den Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgewartet? Vor 20 Jahren hätte es nicht so eine gute Zurechnungszeit gegeben.
Vor 20 Jahren hätte es keine Rente gegeben. Da wurden psychisch Kranke noch verfemt und mit Tranquilizern vollgestopft und ihnen auf den Weg gegeben, sich nicht so anzustellen,nicht in sich reinzuhorchen und sich zur Ruhe zu zwingen. Aus guten Gründen ist man da heute Gott sei Dank etwas weiter. Es gibt halt Menschen, die dazu neigen oder deren Biographie dafür Gründe liefert,so what?
Ich würde sagen, vor 40 Jahren hätte es keine Rente gegeben. Vor 21 Jahren, vor der Rentenreform und Hartz4, hätte es nach einer entsprechenden Biographie gleich die unbefristete Rente gegeben.
Janaam 11.11.2021 | 20:14
Ich bin seit 22 Jahren kank und habe vor 3 Jahren erstmalig EMR beantragt. Ich habe auch Depressionen und eine Angststörung. Mir hat man zwar dort auch gesagt (und nicht nur dort zum ersten Mal), dass ich nicht mehr gesund werde. Nur noch Stabilisierung wäre möglich. Aber auch das ist ja schon etwas. Was in den Rehas trotzdem sehr geholfen hat: Ich war dort unter Leuten mit gleichen Problemen. Ich musste mich nicht verstecken/verstellen. Ich war aus den Belastungen des normalen Alltags raus. Und und und. Ich würde es zumindest probieren, wenn es überhaupt zu dem Entscheid kommt.
Verwundertam 12.11.2021 | 10:15
Na offensichtlich wirken die starken Beruhigungsmittel so gut, dass du dich vehement gegen jeden Beitrag, der nicht deine gewünschte Anteilnahme und die mitleidserregende Bestätigung deiner aussichtslossen Situation bestätigt, wehrst. 20 Jahre krank und nie an eine Reha o.ä gedacht? Und dann erwartest Du, dass die DRV quasi am Telefon die volle EMR zusagt???? Etwas weltfremd...
Betroffeneram 12.11.2021 | 12:51
Zitat von Verwundert anzeigenausblenden
Ich fiel aus allen Wolken , kann diese Zeilen nur mit starken Beruhigungsmitteln schreiben , ich fühle mich wie im Schock, bin völlig handlungsunfähig.
Na offensichtlich wirken die starken Beruhigungsmittel so gut, dass du dich vehement gegen jeden Beitrag, der nicht deine gewünschte Anteilnahme und die mitleidserregende Bestätigung deiner aussichtslossen Situation bestätigt, wehrst. 20 Jahre krank und nie an eine Reha o.ä gedacht? Und dann erwartest Du, dass die DRV quasi am Telefon die volle EMR zusagt???? Etwas weltfremd...
Es geht hier also weiter mit den unqualifizierten Äusserungen. Ich hatte soviel Klinikaufenthalte, dass ich weder zur Reha noch zum Gutachter musste. Ist auch möglich.
Schadeam 12.11.2021 | 13:39
lasst es jetzt doch gut sein mit Kommentaren, die dem Fragesteller eh nicht wirklich weiterhelfen. Was gesagt werden muss, ist doch alles längst gesagt, bzw. geschrieben.
Alle krank?am 12.11.2021 | 14:25
Ja, Anteilnahme kann und muss man erwarten. Mitgefühl auch. Unterstützung und Rat auch. Überall, sonst wird es im Laufe der Zeit noch schlimmer mit Aussagen wie zum Teil hier. Der einzige Grund, warum das nicht gern gesehen ist, ist die eigene Gemütskälte und Schadenfreude von offensichtlich zahlreich anwesenden Unterbeschäftigten, Gelangweilten und Hasserfüllten, die an ganz normalen Arbeitstagen im Schutz des Internets ihre Gehässigkeit loswerden müssen. Ja, Anteilnahme kann jeder bieten und hat noch nie geschadet. Manche sind allerdings dazu nicht willens und nicht in der Lage. Diese sollten sich dringend in Behandlung begeben, solange sie noch nicht selbst auf guten Willen und Freundlichkeit angewiesen sind. Das wäre besser, als hier einen auf dicke Hose machen. Schönen Nachmittag noch.
Schlawickelam 13.11.2021 | 08:27
Es ist leider immer öfter der Fall, dass hier im Forum Form und Anstand verloren gehen. Ich denke, dass jeder Fragesteller mit den Problemen ernst genommen werden sollte. Aus Langeweile oder sonstigen Gründen wird bestimmt nicht ein Beitrag geschrieben (klar, den einen oder anderen gibt es bestimmt). Ich kann das Gefühl nach solchen telefonischen Auskünften nachvollziehen. Selbst stand ich auch kurz vor der Bewilligung einer EMR. Telefonisch hatte ich nur nachgefragt, ob nun alle Unterlagen vorliegen. Zunächst wurde dies bestätigt und der Rentenbescheid würde nun kurzfristig erstellt werden. Eine Stunde später kam der Rückruf der DRV mit der Aussage, dass mein Antrag nun doch abgelehnt wird (die Begründung und die Hintergründe würden an dieser Stelle zu weit führen). Das hat sich angefühlt, als ob einer einem den Boden unter den Füßen wegreißen würde. Daher kann ich das hier sehr gut nachvollziehen. Aber ich möchte auch Mut machen, denn 5 Wochen später hatte ich dann doch den Rentenbescheid in der Post. Also, nicht zu sehr auf die telefonischen Aussagen vertrauen, diese kommen oft "nur" von einem Sachbearbeiter (nicht negativ gemeint), der aber nicht die endgültige Entscheidung trifft. Deshalb: Nicht im Vorfeld zu sehr verrückt machen, erst einmal den Bescheid abwarten und dann können ggfs. weitere Maßnahmen getroffen werden. Schönes Wochenende.
Biberam 14.11.2021 | 10:35
Zitat von Schlawickel anzeigenausblenden
Das Beste kommt zum Schluss ! Danke für den Beitrag Vielen Dank für alle positiven und Informativen Beiträge ! Thema geschlossen !
Reineram 14.11.2021 | 13:44
Hallo Biber, ich möchte dir noch folgende Information an die Hand geben bzw. hier geht es um Reha-Prognose und auch Reha Fähigkeit. Reha-Fähigkeit Der Begriff der Reha-Fähigkeit bezieht sich auf die körperliche und psychische Verfassung der Patienten als Voraussetzung für die Teilnahme an einer Rehabilitation. Zur Beurteilung der Reha-Fähigkeit sind im Wesentlichen folgende Fragen zu beantworten: • Besteht Reisefähigkeit? • Ist die Patientin oder der Patient physisch und psychisch belastbar genug, um das strukturierte vier- bis sechsstündige Behandlungsprogramm der Rehabilitation mit einem großen Anteil an Gruppenbehandlungen zu verkraften? Positive Reha-Prognose Die Erfolgsprognose einer Rehabilitation der Rentenversicherung bezieht sich grundsätzlich auf die Erwerbsfähigkeit und nur indirekt auf die gesundheitliche Störung. Bei der Beurteilung der Reha-Prognose geht es um die Frage, ob das Behandlungsprogramm während der Rehabilitation die Erwerbsfähigkeit Ihrer Patienten kurz- oder langfristig positiv beeinflussen kann. https://www.rehainfo-aerzte.de/de/Inhalt/10_Reha-Voraussetzungen… https://www.rehainfo-aerzte.de/de/Navigation/10_Reha-Voraussetzu… Grüße
Klamotteam 14.11.2021 | 13:50
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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