Erwerbminderungsrente

von
Jenni

Hallo.

leider wurde meine Verlängerungsantrag der Teilerwerbminderungsrente abgelehnt, obwohl ich schon 6 Jahre Teilerwerbsminderungsrente beziehe. Gleichzeitig mit der Verlängerung habe ich eine Umwandlung der Teilerwerbsrente in ein Vollerwerbsminderungsrente beantragt. Sie wurde abgelehnt, mit dem Hinweis, dass der Teilerwerbesarbeitsamt für mich offen stehen würde (habe sofort Wiederspruch eingelegt)
. 2 Wochen später kam ein zweiter Brief bezogen auf die Teilwerbsminderungrenten Verlängerung dass ich wieder 6 Stunden arbeiten könnte. Ich bin 58 Jahre, meine Krankheit ist seit 20 Jahren unverändert. Dass heißt , ich bin wieder voll gesund, leider weiss ich davon nichts.

Was ist da passiert? Sind die die zwei Rentenanträge, einmal Vollerwerbsminderungsrente und zweitens Verlängerung der Teilerwerbeminderungsrente wiedersprüchlich entschieden worden.

Ich arbeite für 450,- Euro und verliere so meine Versicherung.

Viele Grüße von Steffi

von
Rentensputnik

Wer hier im Forum soll denn wissen, aus welchen Gründen Ihre EM-Anträge abgelehnt wurden?
Beantragen Sie ggf. Akteneinsicht und begründen entsprechend Ihren Widerspruch!
Sind Sie Jenni oder Steffi oder wollen Sie einfach nur die Teilnehmer dieses Forums ein wenig ärgern?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Jenni,

die Frage warum nach 6 Jahren festgestellt wurde, dass eine Erwerbsminderung nicht mehr vorliegt, können wir hier im Forum leider nicht beantworten, das kann nur Ihr Rentenversicherungsträger. Die Einlegung eines Widerspruchs war daher genau richtig.

Die beiden erlassenen Bescheide erscheinen auf den ersten Blick widersprüchlich, allerdings beruhen sie auf der Prüfung unterschiedlicher Sachverhalte. Bei der Ablehnung des Antrags auf volle Erwerbsminderungsrente wurde offensichtlich anhand Ihrer bisherigen Leistungseinschätzung geprüft, ob aufgrund der Verschlossenheit des Arbeitsmarkts Anspruch auf volle Erwerbsminderungsrente besteht. Dies wurde verneint. Im Weitergewährungsverfahren wurde auch eine medizinische Prüfung Ihres Leistungsvermögens veranlasst. Dabei wurde festgestellt, dass keine Erwerbsminderung mehr vorliegt und dementsprechend ein Ablehnungsbescheid erteilt. Natürlich beinhaltet das Nichtvorliegen von teilweiser Erwerbsminderung auch das Nichtvorliegen von voller Erwerbsminderung.

Wir empfehlen auch gegen den zweiten Bescheid Widerspruch einzulegen.