Erwerbsminderung

von
Alexander

Guten Tag,

nach einer Beratung mit der Rentenversicherung bin ich noch nicht entschlossen, ob ich eine Sonderzahlung leisten soll, um abschlagsfrei mit 63 in Rente gehen zu konnten.
Ein Punkt ist mir leider erst im nachhinein eingefallen. Was passiert im Störfall "Erwerbsminderung"?
In diesem Fall kann die Sonderzahlung nicht dafür verwendet werden, um die Abschläge auszugleichen.

Erhalte ich dafür Entgeltpunkte, welche sich bereits beim Eintritt der Erwerbsminderung die Erwerbsminderungsrente erhöhen?

Oder erhöht sich die Rente erst mit Eintritt in die Regelaltersrente? ( Hier besteht ja die Gefahr, dass u.U. die Erwerbsminderungsrente höher ausfällt, als die Regelaltersrente; Wodurch die Sonderzahlung für nichts investiert worden ist?)

Bitte korrigiert mich, wenn ich etwas falsch verstanden habe.

Mit freundlichen Grüßen
Alex

von
Forumswächter

Die Beträge, die zum Ausgleich des Abschlages einer Altersrente (= § 187a SGB VI) vor dem Leistungsfall einer EM-Rente gezahlt worden sind, fließen in die Berechnung der EM-Rente auch mit ein.

Die Beiträge, die nach dem Leistungsfall einer EM-Rente eingezahlt worden sind, fließen dann erst in die Berechnung einer späteren EM-Rente (mit späterem Leistungsfall) oder bei einer Altersrente ein, wobei Letzteres nicht zwangsläufig die Regelaltersrente sein muss.

http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_76AR5.1

von Experte/in Experten-Antwort

Der Antwort von Forumswächter ist nichts hinzuzufügen.