Erwerbsminderung auf Dauer

von
§§-Reiter

Zitiert von: egal (der Erste)

Ein Widerspruch muss aber auch begründet werden.

Nein, das ist so nicht gesetzlich vorgeschrieben. Ein Widerspruch SOLL begründet werden, damit die erlassende Behörde weiß, worin der Widerspruchsführer sich genau beschwert sieht. Fehlt eine Begründung, so muss halt der ganze Verwaltungsakt vollständig überprüft werden. Eine fehlende Begründung macht einen Widerspruch nicht unzulässig. Vielleicht meinten Sie das „muss“ aber auch gar nicht so (wörtlich), dann nichts für ungut.

Zitiert von: egal (der Erste)

Und aus der Begründung muss hervorgehen, inwiefern sich der Widerspruchsführer durch den Bescheid beschwert fühlt.

Genau. Der Widerspruchsführer muss grundsätzlich eine Verletzung der eigenen Rechtsposition (der persönlichen Rechte) geltend machen, also eine rein subjektive Beschwer.

Zitiert von: egal (der Erste)

Die bloße fehlende Befristung dürfte einen solchen Grund nicht darstellen.

Sehe ich anders. Herr Maier macht ja gerade in seinem ersten Beitrag geltend, dass durch einen unbefristeten Rentenanspruch sein Arbeitsverhältnis nicht ruht, sondern beendet wird. Hierin macht er sogar sehr konkret eine „Verletzung der eigenen Rechtsposition“ geltend. Also begründet er ihn, das heißt, ein „solcher Grund“ wird geltend gemacht. Das reicht schon.
Dass der überwiegende Teil der Bescheidempfänger eine vorliegend nicht erfolgte Befristung selbst allgemein wahrscheinlich nicht als „Beschwer“ empfinden würde, ist unerheblich. Es zählt nur der eine konkrete Einzelfall.

Zitiert von: egal (der Erste)

Fehlende Bestandskraft hin oder her, ein Widerspruch gegen eine nicht vorhandene Befristung dürfte wegen Unzulässigkeit zurückgewiesen werden...

Nein, siehe meine Ausführungen zuvor. Der Widerspruch ist, soweit er form- und fristgerecht eingelegt wurde, zulässig. Ob er auch begründet ist, zeigt das nun folgende Vorverfahren, währenddessen der Bescheid nicht Bestandskraft erlangt.

von
egal (der Erste)

Wenn man schon anfängt, Korinthen zu k... , so wie ich es getan habe ( ;-) ), dann muss man auch konsequent sein. Es stimmt natürlich, dass ein Widerspruch begründet werden soll, und nicht muss. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Und selbstverständlich ist der Bescheid durch einen eingelegten Widerspruch zunächst einmal nicht rechtskräftig, soviel ist unstrittig. Jedoch bleibt meine Meinung, dass Herr Maier durch den Rentenbescheid nicht beschwert ist. Er hat exakt das bekommen, was beantragt wurde. Die Konsequenz des endenden Arbeitsverhältnisses bei Dauerrente stand bereits bei Antragstellung fest. Was anderes gilt m. M. n. nur, wenn explizit bei der Antragstellung darauf hingewiesen wurde, dass eben genau aus diesem Grund eine Zeitrente gewünscht wird

von
§§-Reiter

Ob Herr Maier beschwert ist oder nicht, wird das Widerspruchsverfahren zeigen. Selbst, wenn er genau das bekommen hat, was er beantragt hatte, steht es ihm zu, nun eine Beschwer geltend zu machen. Und es wird nun überprüft, ob dem so ist.

Jedoch hängt die Zulässigkeit eines Widerspruchs ausschließlich davon ab, ob er form- und fristgerecht eingelegt wurde. Hier wird noch nicht die objektive Beschwermöglichkeit geprüft. Das erfolgt bei der Prüfung, ob der Widerspruch begründet ist. Wenn er beschwert ist, ist der Widerspruch begründet.

Vielleicht liegt hierin ein Verständnisproblem?!

Oder wir meinen das gleiche und schreiben einfach fleißig aneinander vorbei… ;-) Denn wir können hier gar nicht feststellen, ob die Feststellung einer Dauerrentenberechtigung überhaupt stimmt.

von
Schade

Wirklich schade dass ein Widerspruch keine Schutzgebühr von sagen wir mal 500 EUR kostet.

Dann würden sich solcherlei "gesponnenen Ideen" in der Praxis schnell erübrigen.

Jedem Hirngespinst und "jeder Angst" nachzugeben?
Hallo! Es gibt die Dauerrente und das vermutlich nicht ohne Grund.

Und dann will der "liebe Herr Maier" die DRV mit einem Widerspruch behelligen, obwohl seinem Antrag komplett entsprochen wurde, er will das Arbeitsamt mit Fragen zu Nahtlosigkeit nerven - alls voll Erwerbsgeminderter(!) und dann nervt er auch noch den Arbeitgeber.

Und alles deshalb, weil in 3 oder 5 Jahren die Gesundheit vielleich twieder besser ist?
Und dann will er wahrscheinlich noch einen Eingleiederungszuschuss um seinen "ach so tollen Job" vielleicht wieder machen zu können.

Herr Maier sehen Sie der Realität ins Augen und lassen diesen Scheiß mit dem Widerspruch.

von
Herr Maier

Zitiert von: Schade

Wirklich schade dass ein Widerspruch keine Schutzgebühr von sagen wir mal 500 EUR kostet.

Dann würden sich solcherlei "gesponnenen Ideen" in der Praxis schnell erübrigen.

Jedem Hirngespinst und "jeder Angst" nachzugeben?
Hallo! Es gibt die Dauerrente und das vermutlich nicht ohne Grund.
T
Und dann will der "liebe Herr Maier" die DRV mit einem Widerspruch behelligen, obwohl seinem Antrag komplett entsprochen wurde, er will das Arbeitsamt mit Fragen zu Nahtlosigkeit nerven - alls voll Erwerbsgeminderter(!) und dann nervt er auch noch den Arbeitgeber.

Und alles deshalb, weil in 3 oder 5 Jahren die Gesundheit vielleich twieder besser ist?
Und dann will er wahrscheinlich noch einen Eingleiederungszuschuss um seinen "ach so tollen Job" vielleicht wieder machen zu können.

Herr Maier sehen Sie der Realität ins Augen und lassen diesen Scheiß mit dem Widerspruch.

Was soll ich jetzt mit diesen Vorwürfen anfangen. Habe 38 Jahre ohne pause eingezahlt hat sich auch keiner Beschwert, jetzt stell ich eine Frage mehr ist bis jetzt nicht dann diese Antwort. Darf man keine Fragen mehr stellen oder soll man dafür auch noch bezahlen? Eingliederungszuschuss? Sind Ämter auch nicht dazu da um Fragen zu beantworten? Wenn ich in drei Jahren wieder Arbeiten kann ist das doch für alle gut oder nicht? Und wieso nerve ich meinen Arbeitgeber? Das ich beim Arbeitsamt nachfragen kann war übrigens ein Expertentip.

von
Herr Maier

Hallo,
nur so zur info.
Auf den Rentenantrag steht "Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung"
es steht weder dort das es ein Antrag auf Zeit ist noch das er auf Dauer ist.

von
Schade

Herr Maier Sie dürfen natürlich Fragen stellen.
Hätte Sie z.B. beim Rentenantrag die Frage nach dem möglichen Ausgang gestellt, hätte man Ihnen gesagt: "volle Rente auf Dauer oder befristet, oder Teilrente auf Dauer oder befristet oder Rentenablehnung.

Sie sehen halt nur Ihre Situation, ich schaue etwas weiter und hinterfrage die Sinnhaftigkeit von Anträgen, Widersprüchen, Klagen etc.

Dass Sie Widerspruch einlegen können wissen Sie, dass Sie falls der Widerspruch abgelehnt wird auch noch Klagen können, wissen Sie wahrscheinlich auch.

Wer aber in Ihrem Fall so handelt, beschäftigt (nach meiner Ansicht unnötig) die Verwaltung bei der DRV (vielleicht noch beim Gericht) und auch die des Arbeitgebers. Deshalb weil man versucht aus einem klaren Fall (=volle Rente auf Dauer) einen Schwebezustand zu erreichen. Alles soll offen bleiben, warum auch immer. Und bis ein Widerspruchsverfahren erledigt ist kann das Monate dauern.

Dass der Experte sagt wegen der Nahtlosigkeit müssen Sie beim Arbeitsamt fragen, sagt er doch deshalb weil er als Rentenfachmann für das Arbeitsamt keine Antworten gibt. Ich sage Ihnen dass Sie sich diesen Gang sparen können - als voll Erwerbsgeminderter kann das Amt Sie nicht vermitteln, ob die Rente auf Zeit oder auf Dauer ist, dürfte da völlig wurst sein.....also wieder unnötig die Bürokratie bedient.

Sie dürfen machen was Sie wollen, sollten aber nicht eingeschnappt sein, wenn jemand sagt, dass "Leute wie Sie Verwaltungsvorgänge blockieren und mit dafür sorgen, dass vieles in D sehr bürokratisch und langsam geht".

von
W*lfgang

Zitiert von: egal (der Erste)
Jedoch bleibt meine Meinung, dass Herr Maier durch den Rentenbescheid nicht beschwert ist.
egal (der Erste),

er ist es ...das hat §§-Reiter bereits sehr schön erläutert! 'Beschwer' als solches ist nicht nur das, was ich eigentlich/vermeintlich haben will, sondern auch die sich ergebenden Folgewirkungen.

Nur ein Beispiel-Link:

http://www.juraforum.de/lexikon/beschwer

...das ist pures Verwaltungsrecht und hat mit dem eigentlichen Antrag wenig bis gar nichts zu tun :-)

Gruß
w.

von
Schreiberling

Hallo Herr Maier!

Wenn ich das so lese kann ich nur den Kopf schütteln.......Sie haben Existensängste ......obwohl Sie eine gute Rente bekommen von denen viel Dauerrentner nur träumen können und Viele deshalb noch Grundsicherung beantragen müssen!

Im Übrigen steht es Ihnen doch frei noch einen Minijob anzunehmen .....nochmal bis zu 450 Euro......ansonsten sollten Sie bie dem bisherigen guten Einkommen doch eigentlich gut abgesichert sein.....sei es durch eine Immobilie oder Wohnung oder ein gut gefüllte Konto......oder haben Sie tatsächlich nur in den Tag hinein gelebt.....gut es gibt natürlich auch Scheidung und andere Probleme die möglich sind.......aber sonst kann man nur den Kopf schütteln!

Lesen Sie mal hier im Forum womit andere sich rumstreiten müssen .....da geht es Ihnen doch gut finde ich jedenfalls.....!

Alles Gute

Der Schreiberling

von
Herr Maier

Zitiert von: Schreiberling

Hallo Herr Maier!

Wenn ich das so lese kann ich nur den Kopf schütteln.......Sie haben Existensängste ......obwohl Sie eine gute Rente bekommen von denen viel Dauerrentner nur träumen können und Viele deshalb noch Grundsicherung beantragen müssen!

Im Übrigen steht es Ihnen doch frei noch einen Minijob anzunehmen .....nochmal bis zu 450 Euro......ansonsten sollten Sie bie dem bisherigen guten Einkommen doch eigentlich gut abgesichert sein.....sei es durch eine Immobilie oder Wohnung oder ein gut gefüllte Konto......oder haben Sie tatsächlich nur in den Tag hinein gelebt.....gut es gibt natürlich auch Scheidung und andere Probleme die möglich sind.......aber sonst kann man nur den Kopf schütteln!

Lesen Sie mal hier im Forum womit andere sich rumstreiten müssen .....da geht es Ihnen doch gut finde ich jedenfalls.....!

Alles Gute

Der Schreiberling

Hallo,
Ich hab für meine Verhältnisse gut verdient, das glaub ich ist falsch rübergekommen . Also wenn ich von meiner EM Rente nur die Miete abziehe bin ich unter dem Hartz IV grenze und meine Miete ist wirklich nicht so hoch und die Wohnung nicht zu gross. Bin nicht sehr anspruchvoll aber brauche halt auch ein Auto nicht aus spass das hat schon seine Gründe
Mit freundlichen Grüßen

von
=//=

Zitiert von: Schreiberling

Zitiert von: Schreiberling

Hallo Herr Maier!

Wenn ich das so lese kann ich nur den Kopf schütteln.......Sie haben Existensängste ......obwohl Sie eine gute Rente bekommen von denen viel Dauerrentner nur träumen können und Viele deshalb noch Grundsicherung beantragen müssen!

Im Übrigen steht es Ihnen doch frei noch einen Minijob anzunehmen .....nochmal bis zu 450 Euro......ansonsten sollten Sie bie dem bisherigen guten Einkommen doch eigentlich gut abgesichert sein.....sei es durch eine Immobilie oder Wohnung oder ein gut gefüllte Konto......oder haben Sie tatsächlich nur in den Tag hinein gelebt.....gut es gibt natürlich auch Scheidung und andere Probleme die möglich sind.......aber sonst kann man nur den Kopf schütteln!

Lesen Sie mal hier im Forum womit andere sich rumstreiten müssen .....da geht es Ihnen doch gut finde ich jedenfalls.....!

Alles Gute

Der Schreiberling

Hallo,
Ich hab für meine Verhältnisse gut verdient, das glaub ich ist falsch rübergekommen . Also wenn ich von meiner EM Rente nur die Miete abziehe bin ich unter dem Hartz IV grenze und meine Miete ist wirklich nicht so hoch und die Wohnung nicht zu gross. Bin nicht sehr anspruchvoll aber brauche halt auch ein Auto nicht aus spass das hat schon seine Gründe
Mit freundlichen Grüßen

Also es tut mir leid, ich kann Ihre Beiträge nicht mehr nachvollziehen. Leute wie Sie sind leider beratungsresistent.

Sie gehen in keiner Weise auf die vielen - meiner Meinung nach konstruktiven Ratschläge - der User ein - meiner vom 19.06., 12:57 und 16:50 Uhr inbegriffen. Machen Sie jetzt doch gerade, wozu Sie Lust haben. Ich hoffe, Sie denken auch daran, dass bei einer zeitlich befristeten EM-Rente der Rentenbeginn der Beginn des 7. Kalendermonats nach Eintritt des Leistungsfalles ist.

Vielleicht stehen Sie dann ein paar Monate ganz ohne Geld da?

Was heißt im Übrigen "für meine Verhältnisse gut verdient"? Das kann ja wohl nicht sein. Dann können Sie mir nicht weismachen, dass die Rente nach Abzug der Miete unter der Hartz IV Grenze liegt.

von
Fastrentner

Hallo Herr Maier,

die Forenteilnehmer haben Ihnen ausreichend erläutert, warum Sie keinen Widerspruch einlegen sollten.
Machen Sie es trotzdem, so ist das allein Ihre Entscheidung mit allen möglichen Konsequenzen.
Ihre Existenzängste kann Ihnen hier keiner nehmen. Dafür gibt es Psychologen und nicht dieses Forum!

von
Schreiberling

Zitiert von: Schreiberling

Zitiert von: Schreiberling

Hallo Herr Maier!

Wenn ich das so lese kann ich nur den Kopf schütteln.......Sie haben Existensängste ......obwohl Sie eine gute Rente bekommen von denen viel Dauerrentner nur träumen können und Viele deshalb noch Grundsicherung beantragen müssen!

Im Übrigen steht es Ihnen doch frei noch einen Minijob anzunehmen .....nochmal bis zu 450 Euro......ansonsten sollten Sie bie dem bisherigen guten Einkommen doch eigentlich gut abgesichert sein.....sei es durch eine Immobilie oder Wohnung oder ein gut gefüllte Konto......oder haben Sie tatsächlich nur in den Tag hinein gelebt.....gut es gibt natürlich auch Scheidung und andere Probleme die möglich sind.......aber sonst kann man nur den Kopf schütteln!

Lesen Sie mal hier im Forum womit andere sich rumstreiten müssen .....da geht es Ihnen doch gut finde ich jedenfalls.....!

Alles Gute

Der Schreiberling

Hallo,
Ich hab für meine Verhältnisse gut verdient, das glaub ich ist falsch rübergekommen . Also wenn ich von meiner EM Rente nur die Miete abziehe bin ich unter dem Hartz IV grenze und meine Miete ist wirklich nicht so hoch und die Wohnung nicht zu gross. Bin nicht sehr anspruchvoll aber brauche halt auch ein Auto nicht aus spass das hat schon seine Gründe
Mit freundlichen Grüßen

Hallo Herr Maier!

Sorry, wenn ich mich nochmal zu Wort melde!

ich verstehe schon das man ein Auto braucht....vor allem wenn man auf dem Land oder eben ungünstig in einer Stadt wohnt!

Aber was ändert das wenn Sie mit 61,8 Jahren in Rente gehen.....da müssen Sie doch auch klar kommen oder.......und der Minijob kompensiert doch auch noch einen Teil!

Also ein Rente auf Dauer hergeben und all die anderen Risiken, wie oben von vielen Usern beschrieben in Kauf nehmen ist meiner Meinung nach grob fahrlässig......für die Einen ist so eine Rente ein Lottogewinn ....

ich wünsche Ihnen das Sie Ihre Entscheidung nie bereuen müssen1

Alles Gute

Der Schreiberling

von
Fortitude one

Hallo Zusammen,

eigentlich wollte ich nichts mehr zu Diesem Thema etwas sagen. Unser Herr Maier hat jetzt so viele positive Informationen, Tipps und Ratschläge erhalten. Das sollte reichen. So langsam glaube ich der führt uns an der Nase herum. Und jetzt ist defnitiv schluss.
Also Herr Maier Widerspruch einlegen oder bleiben lassen.

Mfg