Erwerbsminderungsrente

von
Karin S.

Hallo

Wer kann mir informativ weiterhelfen. Meine volle Erwerbsminderungsrente wurde um drei weitere Jahre verlängert. Noch ein paar Jährchen dann werde ich 60 Jahre jung. Es könnte doch sein das beim nächsten Weitergewährungsantrag mir die volle EMR ganz entzogen wird oder auf eine teilweise EMR dabei rauskommt. Wer hat selbst das schon mal mitgemacht und dann zu seinem Gunsten geklagt? Wie ist da die Vorgehensweise?

Möchte mich schon mal im Vorfeld darauf einstellen und Informationen sammeln. Also eine Rechtschutzversicherung habe ich.

Gruß
Karin S.

von
Schorsch

Wenn eine volle EM-Rente plötzlich in eine Teilrente umgewandelt oder vielleicht sogar ganz entzogen wird, gibt es dafür im Regelfall auch einen Grund.

Dann nützt auch die beste Rechtsschutzversicherung und der beste Anwalt nichts.
Auch die Erfahrungen anderer Leidensgenossen sind irrelevant.

MfG

von
KSC

Die Erfahrungen anderer nützen Ihnen da gar nichts.

Wenn das wirklich so kommen sollte - wie wahrscheinlich das auch immer wäre - gibt es eine empfehlenswerte Vorgehensweise:

Gegen die Entziehung / Ablehnung der Rente legen Sie Widerspruch ein, wird der auch zurückgewiesen bleibt der Klageweg vor dem Sozialgericht.
In beiden Verfahren gilt es dann individuell zu begründen warum Sie die Situation so ganz anders bewerten als es die DRV tut.

Bei der Begründung sollte Ihnen Ihr medizinisches Fachpersonal helfen.

Aber egal, da die Rente gerade um 3 Jahre verlängert wurde machen Sie sich höchstwahrscheinlich völlig unnötig Sorgen. Aber auch das ist Ihr gutes Recht.

Und was sind eigentlich "ein paar Jährchen bis 60"? 3 oder 20?

von
Karin S.

Hallo KSC,

Okay Widerspruch und Klageweg SG ist mir schon bekannt. Nehmen wir mal an ich müsste Klagen, wird die EMR weiterhin bezahlt bis das Urteil rechtskräftig ist?
Danke.

Gruß
Karin S.

von
Karin S.

...sorry, mit ein paar Jahren meinte ich - es sind noch ca. 4 Jahre.

Gruß

von
Schorsch

Zitiert von: Karin S.
Nehmen wir mal an ich müsste Klagen, wird die EMR weiterhin bezahlt bis das Urteil rechtskräftig ist?

Nein, lediglich das Widerspruchsverfahren hätte aufschiebende Wirkung aber nicht die folgenden Gerichtsverfahren.

Wird der Widerspruch als unbegründet abgewiesen, sind die bis dahin überzahlten Rentenbeträge zu erstatten.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__86a.html

MfG

von
KSC

Wenn Sie jetzt 56 sind und die Rente noch 3 Jahre - also bis 59 - läuft, vergessen Sie alles.

Aus heiterm Himmel wird keinem 59 jährigen nach jahrelangem Rentenbezug plötzlich grundlos die Rente genommen.

Solche Fälle gibts es in der Praxis kaum - höchstens wenn dieser Rentner plötzlich wieder zu arbeiten anfängt......

Für Spekulation, Wahrsagerei u.ä. ist dieses Forum nicht da - und was in 3 oder mehr Jahren vielleicht schlimmstenfalls passiert, wissen die Götter.

Und wenn Sie Ängste plagen brauchen Sie einen Therapeuten und kein Rentenforum.

von
Doretta

Zitiert von: KSC
Wenn Sie jetzt 56 sind und die Rente noch 3 Jahre - also bis 59 - läuft, vergessen Sie alles.

Aus heiterm Himmel wird keinem 59 jährigen nach jahrelangem Rentenbezug plötzlich grundlos die Rente genommen.


Grundlos wird Niemandem die Rente gestrichen, egal wie alt er ist.

Sollte es allerdings Gründe geben, spielt das Alter ebenfalls keine Rolle.
Immerhin könnte ein heute 59-Jähriger durchaus noch bis zu 18 Jahre lang bis zum Regelaltersrentenbeginn beitragspflichtige Beschäftigungen ausüben.

Ein Bekannter von mir, der bereits 12 Jahre lang volle EM-Rente bezog, wurde aufgrund einer Denunziation eines Nachbarn erneut von einem DRV-Gutachter untersucht.
Mit dem Ergebnis: Leistungsfähig über 6 Stunden täglich!

Da nützte auch eine Klage vorm Sozialgericht nichts mehr.

Schönfärberei hilft der Fragestellerin bestimmt nicht weiter.

von
KSC

.....aber den Teufel an die Wand malen, nutzt das?

Sie sollten im übrigen Ihre Rechenkenntnis überprüfen: 59+18=77 - wo liegt doch gleich die Regelaltersgrenze? Der musste jetzt sein!

Weitere frage: möglicherweise ist der "denunzierte Rentner" ja tatsächlich in der Lage zu arbeiten?

von
zelda

Zitiert von: Doretta
Zitiert von: KSC
Wenn Sie jetzt 56 sind und die Rente noch 3 Jahre - also bis 59 - läuft, vergessen Sie alles.

Aus heiterm Himmel wird keinem 59 jährigen nach jahrelangem Rentenbezug plötzlich grundlos die Rente genommen.


Grundlos wird Niemandem die Rente gestrichen, egal wie alt er ist.

Sollte es allerdings Gründe geben, spielt das Alter ebenfalls keine Rolle.
Immerhin könnte ein heute 59-Jähriger durchaus noch bis zu 18 Jahre lang bis zum Regelaltersrentenbeginn beitragspflichtige Beschäftigungen ausüben.

Ein Bekannter von mir, der bereits 12 Jahre lang volle EM-Rente bezog, wurde aufgrund einer Denunziation eines Nachbarn erneut von einem DRV-Gutachter untersucht.
Mit dem Ergebnis: Leistungsfähig über 6 Stunden täglich!

Da nützte auch eine Klage vorm Sozialgericht nichts mehr.

Schönfärberei hilft der Fragestellerin bestimmt nicht weiter.

1. 59 + 18 Rente demnächst mit 77 ???

2. Wenn selbst das Sozialgericht dem Rentenentzug zustimmt, dann hat das wohl seinen Grund. Wie alt war der "Bekannte" beim Rentenentzug ??

MfG
Zelda

von
Karin S.

Hallo,

@KSC; Danke mit Ihrer Information kann ich was anfangen.
@Schorsch; Danke für den Link

LG
Karin S.

@alle Anderen; Haben wohl nichts besseres zu tun. Die eine kann nicht rechnen, und Hanna muss bis 80 arbeiten. Und Groko seine erfrischende Information werden wir wie gehabt unter den Tisch kehren und ab morgen ist Dein Nickname hinfällig, dann heißt Du absofort "Jamaika" :-)

von
Groko

Zitiert von: Karin S.
Hallo,

@KSC; Danke mit Ihrer Information kann ich was anfangen.
@Schorsch; Danke für den Link

LG
Karin S.

@alle Anderen; Haben wohl nichts besseres zu tun. Die eine kann nicht rechnen, und Hanna muss bis 80 arbeiten. Und Groko seine erfrischende Information werden wir wie gehabt unter den Tisch kehren und ab morgen ist Dein Nickname hinfällig, dann heißt Du absofort "Jamaika" :-)

Jamaika halte Ich für ein Gerücht, die wollen doch alle an der Macht bleiben.
Der Schulz wird die Mutti anbetteln dass Sie wieder einer Groko zustimmt. ;-)

von
Doretta

Zitiert von: KSC

Sie sollten im übrigen Ihre Rechenkenntnis überprüfen: 59+18=77 - wo liegt doch gleich die Regelaltersgrenze? Der musste jetzt sein!

Wie schön, dass Ihnen noch nie Flüchtigkeitsfehler unterlaufen sind, Herr Superschlau.
(Der musste jetzt sein!)
Zitiert von: KSC

Weitere frage: möglicherweise ist der "denunzierte Rentner" ja tatsächlich in der Lage zu arbeiten?

Ja, das war er tatsächlich.
Der Erst-Gutachter war einfach zu oberflächlich.
Und nu?

Und wer weiß, wie viele sogenannte Erwerbsgeminderte mit Nebenjob tatsächlich zu Recht Rente beziehen.
Wie schön, dass manche aufmerksamen Nachbarn gut aufpassen.
(Auch der musste jetzt sein...)

von
Oberlehrer

Zitiert von: KSC

Sie sollten im übrigen Ihre Rechenkenntnis überprüfen: 59+18=77 - wo liegt doch gleich die Regelaltersgrenze? Der musste jetzt sein!

Weitere frage: möglicherweise ist der "denunzierte Rentner" ja tatsächlich in der Lage zu arbeiten?


Wer so kleinlich ist wie Sie, werter @KSC, der sollte erst einmal seine Rechtschreibkenntnisse überprüfen, bevor er sich über die Flüchtigkeitsfehler anderer Leute amüsiert.

"Rechenkenntnis" sollte wohl "Rechenkenntnisse" heißen, oder?
Und "frage" sollte wohl "Frage" heißen, oder....
(DER musste jetzt sein!)

von
Herz1952

Hallo Karin S.,

es gibt noch eine Möglichkeit bei ablaufender Befristung, nämlich dass beim nächsten Mal die Rente auf unbestimmte Dauer gewährt wird.

Überlegen Sie mal, welche Krankheit/Behinderung Sie haben und und ob es wahrscheinlich ist, dass diese sich mit "Älterwerden" wesentlich verbessert. Es gibt leider auch "blinde" Gutachter. Aber dann hätten ja die bisherigen Gutachter "geschlafen".

Es gibt auch schon in jungen Jahren nach 2-jähriger Befristung eine Rente auf unbestimmte Dauer. Gefühlt befristen die Regionalstellen die Renten eher als die Rentenversicherung Bund. Aber dies ist nur subjektiv.

Machen Sie sich zunächst mal keine Sorgen darüber, sonst könnte es sein, dass Ihre befristete Rente durch einen Herzinfarkt noch vor dem Befristungsdatum beendet wird.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie im Anschluss an die EM-Rente noch lange Ihre Regelaltersrente den Umständen entsprechend genießen können.

von
Herz1952

Nachtrag:

ich kenne einen Fall, bei dem nach einer Nierentransplantation die EM-Rente wieder entzogen werden sollte. Dies ist die Regel, wenn sonst nichts weiter "gestört" ist.

Das hat aber ein Rechtsanwalt oder freier Rentenberater trotzdem wieder zurechtgebogen. Gutachter können sich leider allzu oft zu Lasten des Versicherten irren. Der Gutachter muss einen gravierenden Fehler gemacht haben.

Gute Anwälte merken die Unstimmigkeiten der in den Gutachten. Es lagen noch weitere "Nebenkriegsschauplätze" vor, die der Gutachter nicht beachtet hatte, die aber vorher auch schon da waren.

von
Genervter

Na Herz1952! Wieder mal auf dem Paranoiatrip?
Wie kann man nur so verhärmt und erbärmlich sein wie Sie?

von
Cassandra

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Karin S.
Nehmen wir mal an ich müsste Klagen, wird die EMR weiterhin bezahlt bis das Urteil rechtskräftig ist?

Nein, lediglich das Widerspruchsverfahren hätte aufschiebende Wirkung aber nicht die folgenden Gerichtsverfahren.


....das stimmt nicht ! Bei einer von Beginn an befristeten Rente, hat der Widerspruch (der sich ja dann gegen die Ablehnung der Weitergewährung richtet) keine aufschiebende Wirkung.

von
Schorsch

Zitiert von: Cassandra
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Karin S.
Nehmen wir mal an ich müsste Klagen, wird die EMR weiterhin bezahlt bis das Urteil rechtskräftig ist?

Nein, lediglich das Widerspruchsverfahren hätte aufschiebende Wirkung aber nicht die folgenden Gerichtsverfahren.


....das stimmt nicht ! Bei einer von Beginn an befristeten Rente, hat der Widerspruch (der sich ja dann gegen die Ablehnung der Weitergewährung richtet) keine aufschiebende Wirkung.

Stimmt!

MfG

von
Karin S.

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Cassandra
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Karin S.
Nehmen wir mal an ich müsste Klagen, wird die EMR weiterhin bezahlt bis das Urteil rechtskräftig ist?

Nein, lediglich das Widerspruchsverfahren hätte aufschiebende Wirkung aber nicht die folgenden Gerichtsverfahren.


....das stimmt nicht ! Bei einer von Beginn an befristeten Rente, hat der Widerspruch (der sich ja dann gegen die Ablehnung der Weitergewährung richtet) keine aufschiebende Wirkung.

Stimmt!

MfG

Hallo,

das hilft mir wirklich nicht weiter. Was denn nun? Vielleicht können die Experten helfen.

Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, die EMR muss weiter bezahlt werden, bis das SG entschieden hat.

Gruß
Karin S.