Fahrtkosten

von
Katrin

Hallo, ich benötige ambulante Psychotherapie. Nach langem suchen hab ich nun endlich einen Therapieplatz gefunden. Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente daher ist das Geld knapp.
Zu meiner Therapeutin fahre ich einfach 32km mit meinem eigenen PKW da die Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln über 2 Std dauern würde.
Rechne ich nun mit den allseits bekannten 0.30€/km und einer Langzeit Therapie mit 60 Terminen komme ich auf Gesamtkosten von 1152€!!!!!

Wer kann mir helfen diese Belastung zu tragen? Wo bekomme ich Auskunft? Was kann ich tun?
Bin für jede Idee dankbar!

von
???

Zitiert von: Katrin
Hallo, ich benötige ambulante Psychotherapie. Nach langem suchen hab ich nun endlich einen Therapieplatz gefunden. Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente daher ist das Geld knapp.
Zu meiner Therapeutin fahre ich einfach 32km mit meinem eigenen PKW da die Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln über 2 Std dauern würde.
Rechne ich nun mit den allseits bekannten 0.30€/km und einer Langzeit Therapie mit 60 Terminen komme ich auf Gesamtkosten von 1152€!!!!!

Wer kann mir helfen diese Belastung zu tragen? Wo bekomme ich Auskunft? Was kann ich tun?
Bin für jede Idee dankbar!

Sie können bei Ihrer Krankenkasse (wird wohl der Kostenträger für die Therapie sein) nach Übernahme fragen, möglich wäre auch Sozialhilfeträger. Die Chancen sehe ich jedoch eher gering.

Ich möchte jedoch mal eine Gegenrechnung aufstellen:

32 km x 2 (Hin- und Rückfahrt) x 60 Terminen = 3840 km, die Sie insgesamt für Ihre Therapie fahren werden.

Bei einem Durchschnittsverbrauch Ihre Autos von 8 l/100 km ergeben sich folgende Mehrkosten für Benzin:

3840 km x 8 l : 100 km x 1,40 €/l = 430,08 €.

Das klingt doch bestimmt schon viel besser, oder?

Sie dürfen nämlich nicht vergessen, dass in diesen Pauschalen immer Kosten für Versicherung, Kfz-Steuer, Abnutzung ... enthalten sind. Die Steuer müssen Sie sowieso immer in gleicher Höhe zahlen, ob Therapie oder nicht. Und wenn Sie jetzt bei der Vers. nicht durch die knapp 4000 km mehr eine der beliebten km-Grenzen überspringen, kommen da auch keine Mehrkosten auf Sie zu.
Die echte Mehrbelastung ist also wesentlich geringer als Sie befürchten.

von
Wer soll das bezahlen

Volle Erwerbsminderungsrente
+ Psychotherapie
+ 64 Km mit eigenem Auto
Das kann ja heiter werden.

von
Wer hat soviel Geld

Zitiert von: Katrin

Rechne ich nun mit den allseits bekannten 0.30€/km und einer Langzeit Therapie mit 60 Terminen komme ich auf Gesamtkosten von 1152€!!!!!

Die allseits bekannten 0,30€ beziehen sich auf die einfache Fahrtstrecke.
32km*30Cent*60Tage=576€

von
Pinkepinke

Zitiert von: Wer hat soviel Geld
Zitiert von: Katrin

Rechne ich nun mit den allseits bekannten 0.30€/km und einer Langzeit Therapie mit 60 Terminen komme ich auf Gesamtkosten von 1152€!!!!!

Die allseits bekannten 0,30€ beziehen sich auf die einfache Fahrtstrecke.
32km*30Cent*60Tage=576€

Da guckst Du blöde Kathrin. Kopfrechnen schwach, Religion sehr gut. Darfst Du überhaupt Auto fahren!!!

Liebe Grüße
Dein Pinkepinke

von
Katrin

Bitte nicht falsch verstehen!! Folgendes ist nicht wirklich ernst gemeint aber ich würde gerne den Irrsinn deutschen Rechtes ein wenig in Frage stellen.

Würde ich in die Nähe meiner Therapeutin ziehen, würde ich aufgrund der von Stadt zu Stadt unterschiedlichen Grenzen bzgl Wohngeld plötzlich Anrecht auf das selbe haben. Zudem brauche ich dann gar kein Auto mehr.
In diesem Szenario würde ich fast kostenlos eine (inoffiziell) Zweitwohnung erhalten. Spare mir Sprit, Raten, Versicherung, Steuer, Wartung und Zeit!
Der Staat aber würde sich diese läppischen Fahrtkosten sparen jedoch jeden Monat 300€ Wohngeld an mich entrichten.
WO??? Ist da noch Logik? Ist das in Sinne des Erfinders? Ich glaube kaum!

Experten-Antwort

Nach meiner Einschätzung ist in Ihrem Fall die DRV nicht betroffen.

Eine Kommentierung der Situation erübrigt sich deswegen, klären Sie Ihre Fragen bitte mit Krankenkasse, bzw. dem örtlichen Träger der Sozialhilfe.

von
Staat

....Der Staat aber würde sich diese läppischen Fahrtkosten sparen jedoch jeden Monat 300€ Wohngeld an mich entrichten....

Der Statt sind wir alle, die arbeiten, Abzüge leisten für solche wie dich. Immer schön rechnen wie man(frau) den Staat(uns)noch mehr abzocken kann. Bist so geboren oder in der Schule gelernt?

von
Katrin

Zitiert von: Staat
....Der Staat aber würde sich diese läppischen Fahrtkosten sparen jedoch jeden Monat 300€ Wohngeld an mich entrichten....

Der Statt sind wir alle, die arbeiten, Abzüge leisten für solche wie dich. Immer schön rechnen wie man(frau) den Staat(uns)noch mehr abzocken kann. Bist so geboren oder in der Schule gelernt?

Ich glaube du vergisst dass ich mit EM Rente auch immernoch Steuern bezahle. Ich habe mir mit Sicherheit nicht gewünscht so schwer krank zu sein.
Und wie gesagt finde ich es selbst verwerflich und wollte nur mal darauf aufmerksam machen

von
Staat

[quote=292324]Hallo, ich benötige ambulante Psychotherapie. Nach langem suchen hab ich nun endlich einen Therapieplatz gefunden. Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente daher ist das Geld knapp.

Ich glaube du vergisst dass ich mit EM Rente auch immer
noch Steuern bezahle

[quote]

Sehr interessant. Dann sicher sehr hohes Einkommen

von
=//=

Zitiert von: Katrin
Bitte nicht falsch verstehen!! Folgendes ist nicht wirklich ernst gemeint aber ich würde gerne den Irrsinn deutschen Rechtes ein wenig in Frage stellen.

Würde ich in die Nähe meiner Therapeutin ziehen, würde ich aufgrund der von Stadt zu Stadt unterschiedlichen Grenzen bzgl Wohngeld plötzlich Anrecht auf das selbe haben. Zudem brauche ich dann gar kein Auto mehr.
In diesem Szenario würde ich fast kostenlos eine (inoffiziell) Zweitwohnung erhalten. Spare mir Sprit, Raten, Versicherung, Steuer, Wartung und Zeit!
Der Staat aber würde sich diese läppischen Fahrtkosten sparen jedoch jeden Monat 300€ Wohngeld an mich entrichten.
WO??? Ist da noch Logik? Ist das in Sinne des Erfinders? Ich glaube kaum!

Wer würde Ihnen denn eine Zweitwohnung bezahlen? Weshalb ziehen Sie dann nicht offiziell in diese Wohnung?
Von der DRV werden übrigens 0,20 Euro und nicht 0,30 Euro für Fahrkosten bezahlt. Selbst wenn die DRV zuständig wäre, wären die Fahrtkosten für 64 km mit insgesamt 12,80 Euro pro Tag mehr als gut bezahlt!

von
Groko

Zitiert von: Katrin
Bitte nicht falsch verstehen!! Folgendes ist nicht wirklich ernst gemeint aber ich würde gerne den Irrsinn deutschen Rechtes ein wenig in Frage stellen.

Würde ich in die Nähe meiner Therapeutin ziehen, würde ich aufgrund der von Stadt zu Stadt unterschiedlichen Grenzen bzgl Wohngeld plötzlich Anrecht auf das selbe haben. Zudem brauche ich dann gar kein Auto mehr.
In diesem Szenario würde ich fast kostenlos eine (inoffiziell) Zweitwohnung erhalten. Spare mir Sprit, Raten, Versicherung, Steuer, Wartung und Zeit!
Der Staat aber würde sich diese läppischen Fahrtkosten sparen jedoch jeden Monat 300€ Wohngeld an mich entrichten.
WO??? Ist da noch Logik? Ist das in Sinne des Erfinders? Ich glaube kaum!

So rechnen die Milchmädchen.

von
Schorsch

Zitiert von: Katrin

Rechne ich nun mit den allseits bekannten 0.30€/km und einer Langzeit Therapie mit 60 Terminen komme ich auf Gesamtkosten von 1152€!!!!!

In diesen "allseits bekannten 0.30€/km" sind auch Kfz-Versicherung, Steuern und Wertverlust des Autos enthalten.

Würde Ihr Auto im Stand keine Versicherungsprämien und Steuern kosten?

Rechnen Sie bitte noch einmal nach und zwar mit realistischen Werten.
(Ca. 10 Cent Spritkosten pro Kilometer wären z.B. für einen modernen Kleinwagen realistisch. Alles Andere kann in Ihrem Fall vernachlässigt werden!)

MfG