Feststellung volle Erwerbsminderung

von
Der Ratlose

Zitiert von: Max4.0
Zitiert von: Der Ratlose
Ja, ich benutze sicher nicht immer die richtigen Begriffe.
Ich weiß aber auch nicht, was das Finanzamt mit den ganzen Krankenscheinen soll.
Wie gesagt, Veräuserungsgewinne werden anders besteuert, wenn man EU oder EM ist. Und das muss jemand amtlich feststellen.
Und das wollte keiner machen.
Die AfA macht es nun und wir haben nun schon die 2 Sozialmedizinische Stellungnahme erhalten.
Meines Wissens kann man da aber keinen Widerspruch einlegen, oder sehe ich das falsch?

Nein, gegen ein ärztl. Gutachten kann kein Widerspruch eingereicht werden.
Nur gegen einen Verwaltungsakt. Dieser würde normalerweise in Form eines Bescheides dem Gutachten folgen - das ist aber bei Ihnen nicht der Fall.

Ich würde dem Rat eines Posters folgen und eher in einem Steuerforum nachfragen, warum keine Krankenscheine reichen. Denn erwerbsgemindert ist Ihre Frau solange nicht, wie die DRV eine solche nicht feststellt. Geht es nur um steuerliche Einsparungen?

Es gäbe noch die Möglichkeit, im Rahmen von Grundsicherung eine EM (EU gibt es nicht) bei der DRV seitens des Trägers beantragen zu lassen - aber das ist bei Ihnen wohl nicht der Fall. Falls doch, hier einfach mal googeln ...

Hallo Max 4.0

ja, es geht nur um steuerliche Einsparungen.
Grundsicherung würde sie keine bekommen, da ich noch voll arbeite und "genug" verdiene.

von
Santander

Wenn es NUR um den steuerlichen Aspekt geht könnte man auch - je nachdem um was es sich für eine Krankheit/Behinderung handelt - über eine Antrag auf Schwerbehinderung nachdenken.

von
Der Ratlose

Zitiert von: Santander
Wenn es NUR um den steuerlichen Aspekt geht könnte man auch - je nachdem um was es sich für eine Krankheit/Behinderung handelt - über eine Antrag auf Schwerbehinderung nachdenken.

Hallo Santander,
wie ich oben schon schrieb, ist sie 100 % schwerbehindert und hat Pflegegrad 2.
Hat aber steuerlich m.M. in dem Fall keine Relevanz.

von
Siehe hier

Zitiert von: Der Ratlose

Vielen Dank für den Hinweis.
Der ist mir nicht neu. "Leider" hat sie das Alter noch nicht, sonst könnten wir uns den ganzen Ärger ja auch sparen.
Übrigens ist meine Frau ausgebildete Steuerfachgehilfin und unser Sohn hat Steuern, Prüfwesen und Consulting studiert und will demnächst seine Steuberaterprüfung in Angriff nehmen.

Aber dann sitzen doch sowohl Ihre Frau als auch Ihr Sohn direkt an der Quelle, z.B. den in folgend verlinktem Artikel zitierten Gesetzen weiter auf die Spur zu gehen :-)
https://www.haufe.de/steuern/kanzlei-co/nachweiszeitpunkt-fuer-dauernde-berufsunfaehigkeit_170_311366.html

Desweiteren könnte das Gutachten der Pflegekasse, das zur Bewilligung der Pflegestufe 2 führte, weitere Anhaltspunkte liefern, das die Sichtweise Ihrer Frau durchaus berechtigt ist? Oder Sie beantragt die Höherstufung um dadurch ein neues Gutachten zu erhalten. Wenngleich weder der GdB noch die Pflegestufe im Falle der Veräußerung maßgebend sind, wäre dies dann aber dennoch ein amtsärztliches Gutachten im Sinne des Steuerrechts.
Aber wer Zugriff in die 'nicht öffentlichen' Urteildatenbanken hat, wie z.B. Ihre Frau oder Ihr Sohn, findet dort bestimmt noch viel sinnvollere Möglichkeiten.
Was von Seiten der DRV dazu geleistet werden kann - bzw. in Ihrem Fall ja nicht - wurde schon ausgiebig gesagt.

Viel Erfolg und gute Besserung!

von
Der Ratlose

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: Der Ratlose

Vielen Dank für den Hinweis.
Der ist mir nicht neu. "Leider" hat sie das Alter noch nicht, sonst könnten wir uns den ganzen Ärger ja auch sparen.
Übrigens ist meine Frau ausgebildete Steuerfachgehilfin und unser Sohn hat Steuern, Prüfwesen und Consulting studiert und will demnächst seine Steuberaterprüfung in Angriff nehmen.

Aber dann sitzen doch sowohl Ihre Frau als auch Ihr Sohn direkt an der Quelle, z.B. den in folgend verlinktem Artikel zitierten Gesetzen weiter auf die Spur zu gehen :-)
https://www.haufe.de/steuern/kanzlei-co/nachweiszeitpunkt-fuer-dauernde-berufsunfaehigkeit_170_311366.html

Desweiteren könnte das Gutachten der Pflegekasse, das zur Bewilligung der Pflegestufe 2 führte, weitere Anhaltspunkte liefern, das die Sichtweise Ihrer Frau durchaus berechtigt ist? Oder Sie beantragt die Höherstufung um dadurch ein neues Gutachten zu erhalten. Wenngleich weder der GdB noch die Pflegestufe im Falle der Veräußerung maßgebend sind, wäre dies dann aber dennoch ein amtsärztliches Gutachten im Sinne des Steuerrechts.
Aber wer Zugriff in die 'nicht öffentlichen' Urteildatenbanken hat, wie z.B. Ihre Frau oder Ihr Sohn, findet dort bestimmt noch viel sinnvollere Möglichkeiten.
Was von Seiten der DRV dazu geleistet werden kann - bzw. in Ihrem Fall ja nicht - wurde schon ausgiebig gesagt.

Viel Erfolg und gute Besserung!

Ja, danke für den Hinweis. Werde ich weiterleiten.
Wie gesagt, das Problem ist das Gutachten zu bekommen, welches vom Finanzamt anerkannt wird.

von
karla

hallöchen,
1. natürlich gute besserung für ihre frau.2. aber wiedermal typisch für selbständige, alle vorteile der abschreibungen nutzen, nicht freiwillig in die sozialsysteme einzahlen, und nun wenn etwas aussergewöhnliches passiert dann wieder auf die allgemeinheit zurückgreifen wollen( Steuerersparniss, ev. hartz4, oder grusi).da ihre frau ja schon früher erkrankt war hätten sie doch freiwillig in die sozialsysteme einzahlen können, und somit diese leistungen aufrecht erhalten.
Das finde ich schon sehr egoistisch. Wenn Sie nun aber genug verdienen als ehemann sollten sie wohl auch für ihre ehefrau einstehen, und nun eben einen erhöhten steuersatz für die veräusserung zahlen ohne zu jammern, sie haben doch auch alle vorteile in der selbständigkeit genutzt und auch nicht dabei gejammert, also was solls?

aber leider typisch für einige mitbürger alles raffen was geht.

nicht falsch verstehen ich habe trotzdem sehr viel empathie für ihre frau denn solche erkrankungen wünscht sich niemand.

trotzdem alles gute für sie und ihrer familie die sich ja im steuerrecht sehr gut auskennen.

gruß karla

von
Der Ratlose

Zitiert von: karla
hallöchen,
1. natürlich gute besserung für ihre frau.2. aber wiedermal typisch für selbständige, alle vorteile der abschreibungen nutzen, nicht freiwillig in die sozialsysteme einzahlen, und nun wenn etwas aussergewöhnliches passiert dann wieder auf die allgemeinheit zurückgreifen wollen( Steuerersparniss, ev. hartz4, oder grusi).da ihre frau ja schon früher erkrankt war hätten sie doch freiwillig in die sozialsysteme einzahlen können, und somit diese leistungen aufrecht erhalten.
Das finde ich schon sehr egoistisch. Wenn Sie nun aber genug verdienen als ehemann sollten sie wohl auch für ihre ehefrau einstehen, und nun eben einen erhöhten steuersatz für die veräusserung zahlen ohne zu jammern, sie haben doch auch alle vorteile in der selbständigkeit genutzt und auch nicht dabei gejammert, also was solls?

aber leider typisch für einige mitbürger alles raffen was geht.

nicht falsch verstehen ich habe trotzdem sehr viel empathie für ihre frau denn solche erkrankungen wünscht sich niemand.

trotzdem alles gute für sie und ihrer familie die sich ja im steuerrecht sehr gut auskennen.

gruß karla

Vielen Dank für deine Meinung, welche ich akzeptiere.
1. Wollen wir von keinem Sozialsystem etwas
2. War die 1. Erkrankung im Jugendalter
3. Finde ich es schon etwas Dreist zu behaupten, man rafft alles was geht, so ist es in unserem Fall sicher nicht.
Ich weiß ja nicht, ob du weißt, wie es in so kleinen Handwerksbetrieben aussieht. Wenn man als Inhaber mit weniger Geld nach Hause geht, als die Angestellten. Und Woche für Woche den Leuten Arbeit beschaffen muss. Seine Steuern aber immer Zahlen muss. Was auch in Ornung ist, wenn man Gewinne macht.
Als kleiner Handwerker hat man nicht die Möglichkeiten wie große Konzerne.
Ich stehe schon für meine Frau ein, keine Sorge.
Das Genug habe ich nicht umsonst in Anführungszeichen geschrieben.
Unser Steuergesetz ist nun mal so. Warum sollte man das bei so einem Schicksal nicht in Anspruch nehmen. Ich jammer auch nicht rum, dass wir keinen Anspruch auf Rente haben. Ist halt so.
Aber alles OT.
Ich hätte mich gefreut wenn wenigstens noch ein Konstruktiver Vorschlag von ihnen gekommen wäre.

von
Jana

Lassen Sie sich doch mal von eivem Anwalt für Steuerrecht beraten.

Ich bin immer noch der Meinung, dass man das Finanzamt in dem Fall am besten verklagt und im Laufe des Prozesses dann die anzuerkennenden Gutachten erfolgen.

Es ist nicht verwerflich, diese Steuerersparnis in Anspruch zu nehmen.

Wir haben auch schonmal die Hilfe eines Gerichts gegen die Finanzbehörde in Anspruch genommen. Mit einem guten Fachanwalt war das kein Problem.

von
Karla

Zitiert von: Der Ratlose
Zitiert von: karla
hallöchen,
1. natürlich gute besserung für ihre frau.2. aber wiedermal typisch für selbständige, alle vorteile der abschreibungen nutzen, nicht freiwillig in die sozialsysteme einzahlen, und nun wenn etwas aussergewöhnliches passiert dann wieder auf die allgemeinheit zurückgreifen wollen( Steuerersparniss, ev. hartz4, oder grusi).da ihre frau ja schon früher erkrankt war hätten sie doch freiwillig in die sozialsysteme einzahlen können, und somit diese leistungen aufrecht erhalten.
Das finde ich schon sehr egoistisch. Wenn Sie nun aber genug verdienen als ehemann sollten sie wohl auch für ihre ehefrau einstehen, und nun eben einen erhöhten steuersatz für die veräusserung zahlen ohne zu jammern, sie haben doch auch alle vorteile in der selbständigkeit genutzt und auch nicht dabei gejammert, also was solls?

aber leider typisch für einige mitbürger alles raffen was geht.

nicht falsch verstehen ich habe trotzdem sehr viel empathie für ihre frau denn solche erkrankungen wünscht sich niemand.

trotzdem alles gute für sie und ihrer familie die sich ja im steuerrecht sehr gut auskennen.

gruß karla

Vielen Dank für deine Meinung, welche ich akzeptiere.
1. Wollen wir von keinem Sozialsystem etwas
2. War die 1. Erkrankung im Jugendalter
3. Finde ich es schon etwas Dreist zu behaupten, man rafft alles was geht, so ist es in unserem Fall sicher nicht.
Ich weiß ja nicht, ob du weißt, wie es in so kleinen Handwerksbetrieben aussieht. Wenn man als Inhaber mit weniger Geld nach Hause geht, als die Angestellten. Und Woche für Woche den Leuten Arbeit beschaffen muss. Seine Steuern aber immer Zahlen muss. Was auch in Ornung ist, wenn man Gewinne macht.
Als kleiner Handwerker hat man nicht die Möglichkeiten wie große Konzerne.
Ich stehe schon für meine Frau ein, keine Sorge.
Das Genug habe ich nicht umsonst in Anführungszeichen geschrieben.
Unser Steuergesetz ist nun mal so. Warum sollte man das bei so einem Schicksal nicht in Anspruch nehmen. Ich jammer auch nicht rum, dass wir keinen Anspruch auf Rente haben. Ist halt so.
Aber alles OT.
Ich hätte mich gefreut wenn wenigstens noch ein Konstruktiver Vorschlag von ihnen gekommen wäre.


hallöchen, bin selber mit kleinbetrieb selbständig gewesen mit 16 std am tag arbeiten usw. kenne ich also alles leider und ist nicht lustig, aber wenn man merkt das dies selbständigkeit nicht einbring sollte mann do lieber rechtzeitig die bremse treten. bei mir war es so das die letzten 2 jahre nur verluste zu verbuchen waren, so das bei veräusserung für das finanzamt nicht mehr bei rum kam. danach wieder arbeitnehmer und dann die folgenden 4 jahre bei der erklärung der steuer immer mit verlustverrechnung so gut wie keine einkommensteuer mehr bezahlen müssen.okay trifft bei ihnen ja dann nicht so zu.