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Frage bei Antrag auf Erwebsminderungsrente

von
Iris Erler

Guten Tag,
Ich bin beim Ausfüllen meines Antrags auf Erwerbsminderungsrente. Bin bisher auch ganz gut zurecht gekommen. Mich beschäftigen 2 Fragen:
1. ich weiß die Zeiten nicht mehr von wann bis wann ich Mitglied in der jeweiligen Krankenkasse war;
2. ich weiß nicht was ich was ich auf die Frage : sind sie schon mal auf Arbeit gegangen, wenn es Ihnen gesundheitlich nicht gut ging? die richtige Antwort ist. Klar geht man nicht gleich zum Arzt wenn es einem mal nicht gut geht, aber es bedeutet doch nicht, dass ich in meiner jetzigen Situation auch Arbeiten könnte? Kann mir jemand raten was der Sinn dieser Frage ist?

Experten-Antwort

Die Frage nach den Krankenversicherungsverhältnissen (i.d.R. ab 01.01.1989 bis laufend) bezieht sich auf die Prüfung Ihrer Vorversicherungszeiten und beeinflusst den Status bei der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Sollten Sie zumindest noch die verschiedenen Krankenkassen wissen, können Sie Ihre Mitgliedszeiten bei denen erfragen. Oft helfen auch die Entgeltbescheinigungen. In vielen Fällen kann man in der Beratungsstelle der Rentenversicherung auch die jeweiligen Krankenkassen herausfinden.
Die Frage nach der Ausübung einer Beschäftigung, trotz eingeschränkter Gesundheit, bezieht sich auf den Selbsteinschätzungsbogen. Hier können Sie nichts „falsch“ beantworten, sondern geben Sie das an, was sie subjektiv empfinden. Es soll die Ärzte, die über Ihr Leistungsvermögen eine Entscheidung treffen, einfach unterstützen.

von
Iris Erler

Danke für die schnelle und kompetente Antwort.
Ich werde das mit den Krankenkassen gleich angehen.

von
Hermann

Guten Tag,
Ich bin beim Ausfüllen meines Antrags auf .....
1. ich weiß die Zeiten nicht mehr von wann bis wann ich Mitglied in der jeweiligen Krankenkasse war

Guten Abend Frau Iris Erler und an alle weiteren Interessierten,

tja da vergehen unter Umständen zig Jahrzehnte und man wird im Antragsformular der DRV nach den Versicherungszeiten der damaligen Krankenkassen gefragt. So erging es mir auch, was jedoch kein Problem war, da ich weit über viereinhalb Jahrzehnte jeden monatl. Gehaltsnachweis in Aktenordnern aufbewahrt hatte und somit ohne Stress die jeweilige Krankenkassenzugehörigkeit sofort parat hatte. Ebenfalls die Belege der unterschiedlichen Arbeitgeber über die abgeführten Jahresbescheinigungen. Ich denke es ist heute mehr wie wichtig über schriftliche Unterlagen zu verfügen, trotz Digitalisierung und elektronischer Datensicherung. Wie will man sonst Beitragszeiten beweisen, falls mal Datensätze verschwinden? Ich denke schon das die Rentenversicherung redunante Sicherungsverfahren vorhält, die bösartigen Hackerangriffen standhält.

Als konservativer Bürger gehe ich da lieber auf Nummer sicher. Nur was man schriftlich in Papierform vorweisen kann, hat Bestandssicherheit und Beweiskraft. Das gilt für jeden noch jungen Beitragszahler ebenso. Ordnung ist das halbe Leben und erspart späteres Suchen und Nachforschen. Nicht jeder Betrieb hält sich über 45 Jahre und mehr, das sollte man auch bedenken.

Einen angenehmen Abend wünscht Hermann an diese tolle Community samt der anwesenden Experten. Seit ich hier regelmäßig mitlese, konnte ich schon zahlreichen Freunden und Bekannten, die bestimmte Fragestellungen hatten, auf dieses Forum verweisen. Selbst mir konnte bei einer Fragestellung in Sachen Entgeltpunkte Berechnung geholfen werden.

von
Iris Erler

Danke für den Hinweis, selbstredend habe ich auch meine Unterlagen gesammelt und in Ordner abgelegt, aber aufgrund einiger widriger Umstände, die hier nicht erörtert werden sollen, fehlen mir halt 2 relevante Daten. Aber da ich ja nicht allein auf Hilfe von außen gewartet habe, sondern mich direkt an die in Frage kommenden Krankenkassen mit meinen Anliegen gewendet habe, wurde mir bereits von einer am gleichen Tag mit den erbetenen Informationen gedient. Das nenn ich doch mal Service.
Danke dafür.