Frage zu bewilligten EMR-Anträgen

von
Lisa

Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

von
Siehe hier

Zitiert von: Lisa
Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

99,07 % der Anträge, die aufgrund eines Antrages auf Erwerbsminderungsrente bewilligt wurden.

Die fehlenden 0,03 % erhalten die Erwerbsminderungsrente aufgrund eines besonderen Vorfalles, der zur sofortigen vollen Erwerbsminderung führt.

Statistikmaterialien der DRV finden Sie im Übrigen hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Statistiken-und-Berichte/statistiken_und_berichte.html

von
Toni

Zitiert von: Lisa
Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

Normalerweise werden ca. 50% bewilligt.

von
Herr E.

Zitiert von: Toni
Zitiert von: Lisa
Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

Normalerweise werden ca. 50% bewilligt.

Die ca. 50% gelten für alle EMR-Anträge.

Lisa aber fragt, "wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?"

von
Siehe hier

Zitiert von: Herr E.
Zitiert von: Toni
Zitiert von: Lisa
Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

Normalerweise werden ca. 50% bewilligt.

Die ca. 50% gelten für alle EMR-Anträge.

Lisa aber fragt, "wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?"

Und die Antwort darauf habe ich versucht ihr zu geben.

lt. § 43 SGB VI
"....erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande..."

Üblicherweise sind also die Personen, die Erwerbsminderungsrente überhaupt beantragen, erst einmal eine längere Zeit AU.

Und somit sind es dann entsprechend der Fragestellung knapp 100%.

:-)

von
abc

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: Lisa
Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

99,07 % der Anträge, die aufgrund eines Antrages auf Erwerbsminderungsrente bewilligt wurden.

Die fehlenden 0,03 % erhalten die Erwerbsminderungsrente aufgrund eines besonderen Vorfalles, der zur sofortigen vollen Erwerbsminderung führt.

Statistikmaterialien der DRV finden Sie im Übrigen hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Statistiken-und-Berichte/statistiken_und_berichte.html

Wo bitte genau steht das in Ihrem Link?

von
Siehe hier

Zitiert von: abc
Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: Lisa
Hallo,

wie viel Prozent aller EMR-Anträge, von Antragstellern, die länger als 26 Wochen AU sind, werden von der DRV bewilligt?

99,07 % der Anträge, die aufgrund eines Antrages auf Erwerbsminderungsrente bewilligt wurden.

Die fehlenden 0,03 % erhalten die Erwerbsminderungsrente aufgrund eines besonderen Vorfalles, der zur sofortigen vollen Erwerbsminderung führt.

Statistikmaterialien der DRV finden Sie im Übrigen hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Statistiken-und-Berichte/statistiken_und_berichte.html

Wo bitte genau steht das in Ihrem Link?

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Statistiken-und-Berichte/statistiken_und_berichte.html

'Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2020'

Hier wird allerdings nicht erfasst, wie lange tatsächlich die Antragsteller zuvor AU waren. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass bis auf wenige Sonderfälle (sofort EM-Rente aufgrund eines besonderen Ereignisses) zunächst erst einmal möglichst lange Krankengeld beansprucht wird (inkl. Entgeltfortzahlung bis zu 78 Wochen möglich).

Meine Antwort bezieht sich allerdings nur auf die 'bewilligten' EM-Renten. Im Jahr 2021 waren dies ca. 170.000. In etwa die gleiche Anzahl wurde abgelehnt. Entsprechend ist auch, auf die Gesamtzahl bezogen, die Antwort von 'Toni' richtig.

Die ursprüngliche Fragestellerin 'Lisa' kann also entweder bei den einen oder den anderen 50% landen (bewilligt/nicht bewilligt).
(Die ins nächste Jahr verschobenen hier mal außen vor gelassen)

Wird ihr Antrag aber bewilligt, gehört das dann zu den 99,7 % der bewilligten EM-Renten, bei denen die Antragsteller zuvor (aller Wahrscheinlichkeit nach) mehr als 26 Wochen AU waren.

Mit Statistiken kann man wunderbar 'spielen', wie sie vielleicht merken.

Wie gut also, dass nach EM-Renten-Antragstellung doch tatsächlich ein Gutachterteam sich für jeden Einzelfall die Mühe macht, ALLES zu prüfen und abzuwägen, dabei auch alte und neuere Urteile mit beachtet und erst dann entscheidet.

Hoffentlich kommen die nicht auf die Idee, erst einmal in die laufend aktualisierte Statistik zu gucken: 'ui, wir haben zu viel auf der bewilligt-Seite, wir müssen mal schnell noch ein paar ablehnen'.

Ein Antragsteller sollte dies auch lassen. Hilft nämlich nicht. Oder möchte derjenige dann seinen Widerspruch damit begründen 'in der Statistik steht aber, dass....'?

Also Antrag stellen, Ergebnis abwarten und ggfs. Rechtsmittel (Widerspruch) einlegen, notfalls klagen (Sozialgericht).
Aber dann bitte mit fundierten Begründungen, nicht aufgrund einer Statistik :-)

Experten-Antwort

Liebe Teilnehmende am Forum,
ich habe hier einige unsachliche und beleidigende Äußerungen entfernt. Sie helfen nicht in der Sache. Bitte beachten Sie die Netiquette und üben Sie sich in respektvollem Umgang miteinander.
Gruß
Ihr Admin

Experten-Antwort

Hallo Lisa,

eine statistische Angabe ist, soweit überhaupt verfügbar, für den Einzelfall nicht wirklich aussagekräftig. Eine AU beurteilt die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Die Beurteilung einer Erwerbsminderung orientiert sich dagegen am allgemeinen Arbeitsmarkt und ist daher deutlich weiter gefasst.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

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