Freiwillig Rentenzahlung auf falschem Rentenkonto verbucht

von
AlexW

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau zahlt seit einiger Zeit als Beamtin freiwillige Rentenbeiträge ein, soweit gut. Ich selbst habe im letzten (2016) Jahr einen Antrag gestellt, mit der Bitte um Ausrechnung der Abschläge aufgrund früherem Renteneintritt mit 63. Diesen Auskunft habe ich auch bekommen, zusammen mit der Mitteilung, dass ich diese Minderung entweder vollständig oder in Teilbeträgen überweisen kann, was ich als Teilbetrag im November 2016 dann auch tat. Die Überweisung erfolgte nach Vorgabe wie im Bescheid beschrieben, also mit meinem Namen, dem Zusatz "RM" und meiner Rentennummer (wobei ich versehentlich beim Anfangsbuchstaben des Geburtsnamen versehentlich eine "0" statt "C" eingetragen habe).
Anfang Januar bekam meine Frau eine Bescheinigung über ihre freiwilligen Beiträge, soweit gut. Zusammen mit diesem Schreiben bekam Sie jedoch ein weiteres Schreiben, indem Ihr mitgeteilt wurde, dass auf Ihrem Rentenkonto eine Überzahlung eingetreten ist. Ich ahbe deshalb mit dem zuständigen Herren telefoniert, wobei dann festgestellt wurde, dass genau die Summe, die ich zum Ausgleich der Rentenminderung eingezahlt hatte, offensichtlich auf dem Rentenkonto meiner Frau verbucht wurde.
Auf Anraten habe ich dies dann Anfang Januar der Rentenversicherung mitgeteilt, mitsamt einem Ausdruck meiner Überweisung auf mein Rentenkonto.
Nachdem ich einen Monat nichts gehört habe, rief ich dort an, bekam aber nur die Auskunft, dass eine Akte angefordert wurde, sonst nichts.
Jetzt ist ein weiterer Monat vergangen und ich habe immer noch nichts von dem Vorgang gehört (noch nicht mal eine Eingangsbestätigung).
Jetzt meine Frage: ist es normal, dass so eine Bearbeitung zwei Monate dauert? Und welche Möglichkeiten habe ich, damit ich eine Steuerbescheinigung bekommen kann (dann könnte ich auch Ausgleich beantragen, alle anderen Unterlagen sind vorhanden) ? Was kann ich tun, um die ganze Angelegenheit zu beschleunigen?

Veilen Dank für eine Antwort, Alex Werner

von
Rentensputnik

Die schnellste Möglichkeit wäre die erneute telefonische Kontaktaufnahme mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter.
Fragen Sie dort, was Sie tun können, um den Vorgang zu beschleunigen!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo AlexW,
dieses Forum wird Ihren Vorgang beim Rententräger nicht beschleunigen können.

Ich empfehle den Rat von Rentensputnik zur erneuten telefonischen Kontaktaufnahme.
Alternativ wenden Sie sich per Mail an Ihren Rententräger. Mail bietet zumeist die Möglichkeit, dass man wenigstens eine Bestätigung bekommen kann, wenn der Empfänger die Nachricht liest. Wenn Sie einen namentlichen Ansprechpartner haben, dann halte ich die telefonische Kontaktaufnahme aber für zielführender.

Wann Sie mit einer Steuerbescheinigung rechnen können lässt sich aus der Ferne schwer abschätzen, da die genauen Einzelheiten Ihres Falles unklar sind. Der Rententräger muss zumindest sicher gehen, dass es "nur" um einen Tippfehler bei der Überweisung ging und nicht für Ihre Frau gezahlte Beiträge jetzt "quasi umgebucht" werden sollen.

von
AlexW

Zitiert von:

Der Rententräger muss zumindest sicher gehen, dass es "nur" um einen Tippfehler bei der Überweisung ging und nicht für Ihre Frau gezahlte Beiträge jetzt "quasi umgebucht" werden sollen.

Doch, genau darum geht es. Ich habe auf mein Rentenkonto eingezahlt (mit meiner Rentennummer, bis auf das "0" statt "C"), die Einzahlung wurde aber auf das Konto meiner Frau gebucht, was nun umgebucht werden soll, da ich für diese Summe bisher keine Steuerbescheinigung bekommen habe (-> Verlust, nicht wenig)
Ich werde dann noch mal telefonisch nachfragen. Danke für die Antworten