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Freiwillige Beiträge nachzahlen Ausnahmeregelung

von
Georgi

Ich war fast durchgängig, bis auf wenige Tage seit letztes Jahr krank. Ich war vorher 2 Monate arbeitslos, hatte das aber nirgendwo gemeldet und von daher eine Lücke. Krank war ich dann noch 3 Monate ohne Krankengeldanspruch. Anschließend war ich wenige Wochen arbeiten und bis heute wieder krank. Ich möchte gerne die Lücken mit freiwilligen Beiträgen schließen. Ist das trotz Ablauf des 31.03 noch möglich?

von
Kaiser

Nein!

von
Georgi

"(3) 1In Fällen besonderer Härte, insbesondere bei drohendem Verlust der Anwartschaft auf eine Rente, ist auf Antrag der Versicherten die Zahlung von Beiträgen auch nach Ablauf der in den Absätzen 1 und 2 genannten Fristen zuzulassen, wenn die Versicherten an der rechtzeitigen Beitragszahlung ohne Verschulden gehindert waren. 2Der Antrag kann nur innerhalb von drei Monaten nach Wegfall des Hinderungsgrundes gestellt werden. 3Die Beitragszahlung hat binnen einer vom Träger der Rentenversicherung zu bestimmenden angemessenen Frist zu erfolgen."

"Als Hinderungsgründe zählen zum Beispiel die Unkenntnis vom Bestehen der Versicherungspflicht oder eine schwere Krankheit. "

Das verstehe ich hier aber anders?

von
Saskia

Zitiert von: Kaiser
Nein!

Wenn sie versuchen zu helfen, dann doch bitte richtig. Dann werden sie hier auch nicht vorgeführt.

von
Kaiser

Zitiert von: Saskia
Zitiert von: Kaiser
Nein!

Wenn sie versuchen zu helfen, dann doch bitte richtig. Dann werden sie hier auch nicht vorgeführt.

Ach Du armes Licht. Wer sagt denn, dass der zitierte § dazu führt, dass hier nachgezahlt werden darf? Du etwa?

von
Komisch

Zitiert von: Georgi
"(3) 1In Fällen besonderer Härte, insbesondere bei drohendem Verlust der Anwartschaft auf eine Rente, ist auf Antrag der Versicherten die Zahlung von Beiträgen auch nach Ablauf der in den Absätzen 1 und 2 genannten Fristen zuzulassen, wenn die Versicherten an der rechtzeitigen Beitragszahlung ohne Verschulden gehindert waren. 2Der Antrag kann nur innerhalb von drei Monaten nach Wegfall des Hinderungsgrundes gestellt werden. 3Die Beitragszahlung hat binnen einer vom Träger der Rentenversicherung zu bestimmenden angemessenen Frist zu erfolgen."

"Als Hinderungsgründe zählen zum Beispiel die Unkenntnis vom Bestehen der Versicherungspflicht oder eine schwere Krankheit. "

Das verstehe ich hier aber anders?

Eine Frage stellen, dann einen § zitieren und glauben, dass man ein Fall „besonderer Härte“ ist?
Dann glauben Sie mal. Die Realität wird Sie schnell wieder einholen.

von
chi

Diese Ausnahmemöglichkeit ist für eher krasse Fälle gedacht. Aber beantragen kann man natürlich alles – gut begründen, warum keine frühere Zahlung möglich war und welche besondere Härte nun entstanden ist, dann wird es vielleicht genehmigt.

Experten-Antwort

Hallo Georgi,

Sie können die Zahlung von freiwilligen Beiträgen für die gewünschten Zeiträume beantragen. Ihr Rentenversicherungsträger wird den Sachverhalt dann entsprechend prüfen.

Freiwillige Beiträge für das jeweilige Kalenderjahr können aber grundsätzlich nur bis zum 31. März des Folgejahres gezahlt werden.

von
Georgi

Dann muss ich mich wohl mit Leuten in Verbindung setzen die was von der Materie verstehen, das scheint hier nicht der Fall zu sein. Danke trotzdem.

von
Saskia

Zitiert von: Kaiser
Zitiert von: Saskia
Zitiert von: Kaiser
Nein!

Wenn sie versuchen zu helfen, dann doch bitte richtig. Dann werden sie hier auch nicht vorgeführt.

Ach Du armes Licht. Wer sagt denn, dass der zitierte § dazu führt, dass hier nachgezahlt werden darf? Du etwa?

Das arme Licht sind doch wohl eher sie. Es geht darum das sie pauschal Nein gesagt habe und das ist schlichtweg falsch. Vllt lesen sie sich selber nächstes mal durch was sie schreiben.

von
Kaiser

Zitiert von: Georgi
Dann muss ich mich wohl mit Leuten in Verbindung setzen die was von der Materie verstehen, das scheint hier nicht der Fall zu sein. Danke trotzdem.

Da sind dann alle hier neugierig, wer das sein soll.

von
Schlaubi

Zitiert von:

Das arme Licht sind doch wohl eher sie. Es geht darum das sie pauschal Nein gesagt habe und das ist schlichtweg falsch. Vllt lesen sie sich selber nächstes mal durch was sie schreiben.

Sie haben doch nur den zitierten § gelesen und geglaubt der würde alles möglich machen.
Wenn Sie so schlau bist, dann nennen Sie uns doch mal die Ausnahmefälle, die eine solche Sondernachzahlung ermöglichen!

von
DRV

Hier sind hohe Hürden gesetzt. Selbst leichte Fahrlässigkeit des Versicherten schließt eine Nachzahlung aus.
Weiterhin muss der Antrag auf Nachzahlung innerhalb von drei Monaten nach Wegfall des Zahlungshindernisses gestellt worden sein.
Letztendlich muss auch noch der Fall einer "besonderen Härte" wie z.B. der Verlust einer Rentenanwartschaft gegeben sein.
Über alles wird dann in einer Einzelfallentscheidung entschieden.
Die Nichtkenntnis über die Möglichkeit einer Beitragszahlung allein dürfte daher nicht ausreichen.