Fristen nach § 14 SGB IX Absatz 2 und Unterrichtung Antragssteller

von
Jannis

Muss die DRV den Reha-Antragssteller darüber unterrichten, dass die Frist von 3 Wochen nach § 14 SGB IX Absatz 2 nicht eingehalten werden kann, weil noch ein Gutachen eingeholt wird?

von
Jannis

Wenn durch die DRV die Frist von 3 Wochen nicht eingehalten werden kann und die DRV den Antragsteller darüber unterrichtet, spart der Antragsteller sich überflüssige Nachfragen bei der DRV, weil er ja auf den Bescheid wartet.
Also, muss die DRV den Antragsteller informieren?

MfG
Jannis

von
Schade

1) bitte nicht ungeduldig werden! Wenn Sie freitagsabends posten müssen Sie damit rechnen, dass Sie erst am Montag eine Expertenantwort bekommen.
Auch DRV Mitarbeiter haben ihr Recht auf ein Wochenende.

2) Wenn Sie schon wissen, dass noch ein Gutachten aussteht, dann wissen Sie doch auch, dass es noch dauern wird.
Denn bevor Sie beim Gutachter waren, wird der dieses GA sicher nicht geschrieben haben und wenn Sie dort sind können Sie den Arzt ja fragen wielange es dauert bis er das GA fertig hat und an die DRV geschickt.

Und solange wird dann eine Entscheidung nicht möglich sein.

3) Sie sind nicht der einzige der einen Antrag gestellt hat und auf eine Entscheidung wartet. Ihr Sachbearbeiter bei der DRV hat noch 2 oder 3 andere Vorgänge auf dem Tisch.

:)

von
Jannis

Zitiert von: Schade
1) bitte nicht ungeduldig werden! Wenn Sie freitagsabends posten müssen Sie damit rechnen, dass Sie erst am Montag eine Expertenantwort bekommen.
Auch DRV Mitarbeiter haben ihr Recht auf ein Wochenende.

2) Wenn Sie schon wissen, dass noch ein Gutachten aussteht, dann wissen Sie doch auch, dass es noch dauern wird.
Denn bevor Sie beim Gutachter waren, wird der dieses GA sicher nicht geschrieben haben und wenn Sie dort sind können Sie den Arzt ja fragen wielange es dauert bis er das GA fertig hat und an die DRV geschickt.

Und solange wird dann eine Entscheidung nicht möglich sein.

3) Sie sind nicht der einzige der einen Antrag gestellt hat und auf eine Entscheidung wartet. Ihr Sachbearbeiter bei der DRV hat noch 2 oder 3 andere Vorgänge auf dem Tisch.

:)

zu 2) Ich weiß ja nicht, dass noch ein Gutachten aussteht, wenn man mich nicht informiert. Nachweislich war der Antragseingang (persönliche Abgabe) vor über 3 Wochen. Daher meine Frage! Warum gibt man auf dem Antrag E-Mail Adresse und Tel.Nr. an?

zu 3) Wofür hat der Gesetzgeber die Fristen nach § 14 SGB IX Absatz 2 geschaffen? Auch wenn diese vielleicht nur grundsätzlich gelten.

MfG
Jannis

von
Reha

Zitiert von: Jannis
Zitiert von: Schade
1) bitte nicht ungeduldig werden! Wenn Sie freitagsabends posten müssen Sie damit rechnen, dass Sie erst am Montag eine Expertenantwort bekommen.
Auch DRV Mitarbeiter haben ihr Recht auf ein Wochenende.

2) Wenn Sie schon wissen, dass noch ein Gutachten aussteht, dann wissen Sie doch auch, dass es noch dauern wird.
Denn bevor Sie beim Gutachter waren, wird der dieses GA sicher nicht geschrieben haben und wenn Sie dort sind können Sie den Arzt ja fragen wielange es dauert bis er das GA fertig hat und an die DRV geschickt.

Und solange wird dann eine Entscheidung nicht möglich sein.

3) Sie sind nicht der einzige der einen Antrag gestellt hat und auf eine Entscheidung wartet. Ihr Sachbearbeiter bei der DRV hat noch 2 oder 3 andere Vorgänge auf dem Tisch.

:)

zu 2) Ich weiß ja nicht, dass noch ein Gutachten aussteht, wenn man mich nicht informiert. Nachweislich war der Antragseingang (persönliche Abgabe) vor über 3 Wochen. Daher meine Frage! Warum gibt man auf dem Antrag E-Mail Adresse und Tel.Nr. an?

zu 3) Wofür hat der Gesetzgeber die Fristen nach § 14 SGB IX Absatz 2 geschaffen? Auch wenn diese vielleicht nur grundsätzlich gelten.

MfG
Jannis

Wenn Sie E-Mail und Adresse haben, fragen Sie doch nach.
Warum wenden Sie sich dann an ein Forum, wo nur spekuliert werden kann? So etwas erzeugt hier nur ein Kopfschütteln.

Die Fristen wurden geschaffen, um ein unnötiges Zuständigkeitsgerangel zu verhindern.

von
Jannis

@Reha “Lesen und Verstehen“!

Ich habe nicht die Telefonnummer und E-Mail Adresse von der DRV, sondern die DRV von mir auf dem Antrag. Also wäre es ein leichtes für die DRV, eine Info zum Stand der Bearbeitung zu übermitteln, um Nachfragen überflüssig zu machen.

zu meiner ursprünglichen Frage:
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen, wie die DRV das handhabt, wenn die Frist von 3 Wochen nicht eingehalten werden kann!

Ich wünsche einen schönen Sonntag!

Jannis

von
KSC

Einem Kunden, der einen Antrag gestellt hat (egal welcher), per Mail oder Telefon unaufgefordert eine Nachricht zu geben ist absolut nicht üblich und würde die Zeitkapazität der Sachbearbeitung sprengen.

Woher weiß denn die Sachbearbeitung welcher Kunde daran interessiert ist und welchem die Bearbeitungszeit vollkommen egal ist?
Wie oft sollte die Sachbearbeitung das ggfls. telefonisch versuchen?

Das geht meines Erchatens an der bürokratischen Realität vorbei.

von
Jannis

Zitiert von: KSC
Einem Kunden, der einen Antrag gestellt hat (egal welcher), per Mail oder Telefon unaufgefordert eine Nachricht zu geben ist absolut nicht üblich und würde die Zeitkapazität der Sachbearbeitung sprengen.

Woher weiß denn die Sachbearbeitung welcher Kunde daran interessiert ist und welchem die Bearbeitungszeit vollkommen egal ist?
Wie oft sollte die Sachbearbeitung das ggfls. telefonisch versuchen?

Das geht meines Erchatens an der bürokratischen Realität vorbei.

1. Man kann ja wohl einen Reha-Antragsteller nicht mit einen “Kunden“ vergleichen!

2. Einem Reha-Antragsteller dem die Bearbeitungszeit völlig egal ist?
Warum stellt man denn einen Reha-Antrag?
Weil man nicht gesund ist und sich über die beantragte Reha Besserung erhofft. Und das so schnell wie möglich!

3. Nochmal zum “Kunden“:
Ich informiere meine “Kunden“ schon darüber, wenn ich einen Termin nicht einhalten kann.

4. Wenn man hier eine Frage stellt, warum bekommt man dann keine Antwort auf diese Frage? Sondern irgendwelche Beiträge, die die Frage aber nicht beantworten.
Wenn ich keine Antwort auf eine Frage in diesem Forum habe, dann schreibe ich persönlich dazu auch nichts.

MfG
Jannis

von
Kaiser

Zitiert von: Jannis
Zitiert von: KSC
Einem Kunden, der einen Antrag gestellt hat (egal welcher), per Mail oder Telefon unaufgefordert eine Nachricht zu geben ist absolut nicht üblich und würde die Zeitkapazität der Sachbearbeitung sprengen.

Woher weiß denn die Sachbearbeitung welcher Kunde daran interessiert ist und welchem die Bearbeitungszeit vollkommen egal ist?
Wie oft sollte die Sachbearbeitung das ggfls. telefonisch versuchen?

Das geht meines Erchatens an der bürokratischen Realität vorbei.

1. Man kann ja wohl einen Reha-Antragsteller nicht mit einen “Kunden“ vergleichen!

2. Einem Reha-Antragsteller dem die Bearbeitungszeit völlig egal ist?
Warum stellt man denn einen Reha-Antrag?
Weil man nicht gesund ist und sich über die beantragte Reha Besserung erhofft. Und das so schnell wie möglich!

3. Nochmal zum “Kunden“:
Ich informiere meine “Kunden“ schon darüber, wenn ich einen Termin nicht einhalten kann.

4. Wenn man hier eine Frage stellt, warum bekommt man dann keine Antwort auf diese Frage? Sondern irgendwelche Beiträge, die die Frage aber nicht beantworten.
Wenn ich keine Antwort auf eine Frage in diesem Forum habe, dann schreibe ich persönlich dazu auch nichts.

MfG
Jannis

Warte einfach die Antwort des Experten ab und nörgel hier nicht rum. Ist ja schrecklich!
Und wenn Dir die Antwort des Experten auch nicht gefällt? Pech gehabt!

von
Reha

Zitiert von: Jannis
@Reha “Lesen und Verstehen“!

Ich habe nicht die Telefonnummer und E-Mail Adresse von der DRV, sondern die DRV von mir auf dem Antrag. Also wäre es ein leichtes für die DRV, eine Info zum Stand der Bearbeitung zu übermitteln, um Nachfragen überflüssig zu machen.

zu meiner ursprünglichen Frage:
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen, wie die DRV das handhabt, wenn die Frist von 3 Wochen nicht eingehalten werden kann!

Ich wünsche einen schönen Sonntag!

Jannis

Und was hindert Sie daran bei Ihrem zuständigen Rententräger anzurufen, Ihre Versicherungsnummer zu benennen und sich mit dem zuständigen Mitarbeiter verbinden zu lassen und nicht aus einer Mücke einen Elefanten zu machen?
Mit ein bisschen Nachdenken und Willen sollte Ihnen das möglich sein.
Sie können natürlich auch weiter rummeckern, wenn Sie das zufriedener macht.

von
Jannis

Ich meckere gar nicht rum! Ich erwarte einfach nur eine Antwort auf meine Frage. Am Besten von einem Experten! Das Forum nennt sich glaube ich auch so.
Auf andere Beiträge, die mir nichts bringen, lege ich keinen Wert und das ist jetzt nicht böse gemeint. Aber die Stimmung bei einigen hier, gibt mir schon zu denken.

Einen schönen Abend noch!
Jannis

von
Jannis

Hier nochmal meine Frage:
Muss die DRV den Reha-Antragssteller darüber unterrichten, dass die Frist von 3 Wochen nach § 14 SGB IX Absatz 2 nicht eingehalten werden kann, weil noch ein Gutachen eingeholt wird?
Einfach nur, damit der Antragsteller nicht im Ungewissen bleibt.

Und bitte nur Antworten auf die Frage!

Mit bestem Dank im Vorraus
und einen schönen Wochen Start

Jannis

von
Groko

Zitiert von: Jannis
Hier nochmal meine Frage:
Muss die DRV den Reha-Antragssteller darüber unterrichten, dass die Frist von 3 Wochen nach § 14 SGB IX Absatz 2 nicht eingehalten werden kann, weil noch ein Gutachen eingeholt wird?
Einfach nur, damit der Antragsteller nicht im Ungewissen bleibt.

Und bitte nur Antworten auf die Frage!

Mit bestem Dank im Vorraus
und einen schönen Wochen Start

Jannis

Nein.

von
Nicht wirklich

@Jannis
... Warum stellt man denn einen Reha-Antrag?
Weil man nicht gesund ist und sich über die beantragte Reha Besserung erhofft. Und das so schnell wie möglich! ...

Nicht immer und nicht wirklich, ist dem so!

Schon mal etwas von Aufforderung durch die KK nach Paragraf 51 SGB V gehört?

Schon mal etwas von "Reha vor Rente" nach Paragraf 9 SGB VI gehört?

Dieser Personenkreis hat es nämlich meist nicht ganz so eilig wie Sie, da diese Menschen "zwangsweise" in eine Rehamassnahme geschickt werden.

Experten-Antwort

Hallo Jannis,
das Gesetz gibt dem Rehaträger bestimmte Fristen vor, unter anderem auch diese 3-Wochen-Frist. Sie können sicher sein, dass Ihr Antrag schnellstmöglich bearbeitet wird. Dass nun auf den Tag innerhalb einer Frist ggf. eine Zwischenmitteilung gegeben wird, mag sicher wünschenswert aber praktisch nicht durchführbar sein. Bitte bedenken Sie auch die Vielzahl von Feiertagen in den letzten Wochen, die die Bearbeitungszeit erheblich einschränken.
Ggf. setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen Reha-Träger in Verbindung und erkundigen Sie sich nach dem Bearbeitungsstand, dann wissen Sie Bescheid.

von
Reha

Sie sehen also, die vorherigen Tipps, sich mit dem zuständigen Rententräger in Verbindung zu setzen, waren durchaus zielführend.

von
Jannis

Zitiert von: Reha
Sie sehen also, die vorherigen Tipps, sich mit dem zuständigen Rententräger in Verbindung zu setzen, waren durchaus zielführend.

Das war aber keine Antwort auf meine Frage!

Es ging mir darum, ob die DRV von sich heraus den Antragssteller unterrichtet oder unterrichten muss, wenn eine Frist nicht eingehalten werden kann.
Andersherum muss ich ja auch Fristen einhalten, wenn mich die DRV dazu auffordert.
(Siehe z.B. § 66 SGB I Folgen fehlender Mitwirkung)

So jetzt soll es aber auch gut sein! Ich habe eine Antwort von einem Experten erhalten. Und gebe mich erstmal damit zufrieden und warte diese Woche nochmal ab.

Mit freundlichen Grüßen

Jannis

von
du hast Recht...

...und wir unsere Ruhe.

Pedant, Nervensäge,.....

von
W*lfgang

Zitiert von: Jannis
Es ging mir darum, ob die DRV von sich heraus den Antragssteller unterrichtet oder unterrichten muss, wenn eine Frist nicht eingehalten werden kann.

Hallo Jannis,

von einer Unterrichtspflicht ist im Gesetz nichts gesagt, also nein. Wünschenswert ja, aber wenn der Arbeitsablauf/-anfall das einfach nicht zulässt, dann ist es eben so. Zwischennachrichten würden die Bearbeitung für alle vorliegenden Fälle/Kunden *) nur weiter verzögern.

Andererseits ist es Ihr gutes Recht, nach Ablauf der Frist eine Entscheidung zu verlangen ...machts aber auch nicht schneller, wenn es DRV-intern einfach an vorübergehenden Kapazitätsengpässen scheitert - außer, dass man Ihre druckvolle Nachfrage zulasten anderer Antragsteller ein wenig vorziehen würde/Sie in der oberen Hälfte auf dem Stapel zur Abarbeitung landen ;-)

Gruß
w.
*) ob Ihnen der 'Kunden-Begriff' nun genehm ist oder nicht, für gesetzliche Dienstleister ist das durchaus üblicher Sprachgebrauch ...oder möchten Sie lieber als Sozialleistungsbittsteller bezeichnet werden ? *g