Genehmigung LTA / Fragen zur Leistung

von
ClMo

Hallo zusammen,

wie schon mitgeteilt, wurde der Antrag meines Mannes auf LTA genehmigt (Gültigkeit Genehmigung bis Starttermin 02/2018 ).
Noch ist er vorerst AU.
Beantragt wurde bei der RV als Teilhabe Umsetzung beim derzeitigen AG auf eine entsprechende Arbeitsstelle / Förderung der Beschäftigungsbereitschaft.

In einem allgemeinem Vorgespräch bei der RV wurde auf diese Möglichkeiten hingewiesen.

Lt. Bescheid wären Art, Dauer und Umfang der Leistungen noch festzulegen. In Kürze würden weitere Mitteilungen erfolgen.
In der Genehmigung stand, dass Leistungen zur Erlangung eines Arbeitsplatzes in Aussicht gestellt werden.
RV erklärt sich bereit, Eingliederungszuschuß an einen AG zu leisten, wenn ein entsprechender Dauerarbeitzplatz geboten wird.

Es stand noch, dass unter sozialmedizinischer Feststellung die Erwerbsfähigkeit im bisherigen Beruf gemindert oder gefährdet ist und in dem Beruf grundsätzlich nicht zu einer dauerhaften Eingliederung ins Erwerbsleben führen kann.

Im Schreiben steht, dass die zuständige Agentur für Arbeit bei der Arbeitsvermittlung unterstützt. Dafür wäre es erforderlich, sich arbeitslos oder arbeitsuchend zu melden.
Das Schreiben der RV soll man dort vorlegen.

Sind dies Standartschreiben der RV, dass der Text wegen Arbeitsamt mit steht?

Oder wird dem Schreiben / Bescheid nach eine Umsetzung beim bisherigen AG gar nicht bezuschusst?

Sollte besser ein Widerspruch eingelegt werden und nochmals auf die beantragte Leistung (möglicher Zuschuß / Förderung bisheriger AG) hingewiesen werden?

Was würdet ihr raten?

Danke für eure Hilfe.

(Auch wenn einige oft denken irgend ne blöde Nachricht wegen 1. April oder so sei angebracht :-( )

LG

von
???

Das ist ein Standardbescheid und genau das, was Sie wollen. Sie können sich telefonisch nochmal rückversichern, dass der Eingliederungszuschuss auch bei einer Umsetzung gezahlt wird, aber das sollte eigentlich kein Problem sein.

von
=//=

Dieser Bescheid ist eigentlich schon ein Standardschreiben (Basisbescheid), aber alles, was drin steht, wird ggfls. auch bewilligt:

a) beim Arbeitgeber Hilfen bei einer innerbetrieblichen Umsetzung
b) bei anderen Arbeitgebern, die sich bereit erklären, Ihren Ehemann trotz Handikaps fest einzustellen (kein Minijob!), Eingliederungszuschuss für den Arbeitgeber.

Als Erstes sollte Ihr Ehemann mit seinem (Noch-)Arbeitgeber abklären, ob eine innerbetriebliche Umsetzung möglich ist. Dabei hilft dann auch der Reha-Fachberater.

"Es stand noch, dass unter sozialmedizinischer Feststellung die Erwerbsfähigkeit im bisherigen Beruf gemindert oder gefährdet ist und in dem Beruf grundsätzlich nicht zu einer dauerhaften Eingliederung ins Erwerbsleben führen kann."

Sofern eine innerbetriebliche Umsetzung nicht möglich ist, sollte sich Ihr Ehemann unter Vorlage des Bescheides bei der AfA melden. UND beim Reha-Fachberater der DRV!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo ClMo,
die Bewilligungsbescheide der Rententräger sind standardisiert.
Unter´m Strich sind Ihrem Mann Leistungen für zweierlei denkbare -noch abzuklärende- Fallgestaltungen genehmigt worden:
1) innerbetriebliche Umsetzung
und
2) Eingliederungszuschuss für ggf. andere Arbeitgeber.
Das macht auch durchaus Sinn, da sozialmedizinisch die dauerhafte Eingliederung im bisherigen in Frage gestellt wird. Daher gleich auch die Zusage für Eingliederungszuschuss bei einem anderem Arbeitgeber.

Vorrangig ist wohl die innerbetriebliche Umsetzung anzustreben

von
ClMo

Vielen Dank für die Rückantworten!

ClMo