Häufigkeit Arztbesuche bei Erwerbsminderungsrente

von
Fred

Hallo, wegen des anstehenden Auslaufens der Erwerbsminderungsrente habe ich einen Verlängerungsantrag gestellt und vor kurzem die Umwandlung in eine unbefristete volle Erwerbsminderungsrente bis zur Altersrente beschieden bekommen.

Grund ist eine manifestierte psychosomatische Störung.

Gibt es bestimmte Vorgaben, wie häufig oder ob überhaupt weiter der Facharzt aufgesucht werden muss.

Hintergrund ist der bisherige Ablauf der Untersuchung/Behandlung:

Frage: wie geht's? Antwort: unverändert. Medikamentöse Behandlung derzeit nicht notwendig. Nächster Termin in 3 Monaten.

Normalerweise würde ich hingehen, wenn ich (oder Partnerin) eine Verschlechterung spüren würde und mich nicht dem subjektiven emotionalen Stress der überflüssigen, da ergebnislosen Termine aussetzen.

Nun habe ich aber Bedenken, dass mir das bei einer irgend einmal stattfindenden Überprüfung der Rentenversicherung als Nachteil gewertet würde, nach dem Motto: Nicht mehr zum Arzt gegangen, also gesund, was ja nicht stimmt.

Gibt's da Vorgaben oder Empfehlungen?

Das wir uns richtig verstehen, wenn irgendetwas herauskommen würde und die Aussicht auf eine nachhaltige Verbesserung bestehen würde, würde ich auch einmal die Woche hingehen. Es hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern mit Sinnhaftigkeit.

So blockiere ich die überlastete Sprechstunde für mich ohne Sinn und Verstand.

von
Schade

Nein, gibt es nicht.

Experten-Antwort

Hallo Fred,

seitens der Rentenversicherung gibt es dazu keine Vorgaben oder Empfehlungen. Letztlich liegt es insbesondere im Ermessen des behandelnden Arztes, in welchen zeitlichen Abständen er eine Untersuchung/Vorstellung für sinnvoll erachtet. Im Zweifel sollten Sie sich diesbezüglich daher direkt mit Ihrem behandelnden Facharzt verständigen.