Hilfe beim Rehaantrag

von
FeldChris

Hallo,

Ich werde seit einigen Wochen immer wieder mit fadenscheinigen Ausreden bezüglich meines Antrags auf Berufliche Reha vertröstet ..

Ich wurde im Juni mit einer Empfehlung für die Berufliche Reha aus einer Medizinischen Reha entlassen .. mittlerweile sind nun schon fast 3 Monate vergangen und es geht einfach nicht vorwärts.

Ich habe mehrfach bzw mittlerweile fast Täglich Telefonischen und/oder Persönlichen Kontakt zu den entsprechenden Mitarbeitern gesucht ,leider ohne Kompetente bzw Aussagekräftige Information .

Meine Akte ist derweil angeblich bereits zum 3 mal in den letzten 4 Wochen beim Ärztlichen Dienst und ich bekomme keine vernünftige Antwort was nun der aktuelle Sachstand ist ..Jedesmal hieß es nur ja da ist was falsch ausgefüllt worden oder da ist noch was in Klärung..

Ich möchte einen klaren Stand bzw eine Aussage haben was da los ist , Es geht hier um meine Soziale und Finanzielle Existenz , da ein Absturz in Harz 4 droht !

MFG

von
LuftMischa

und wie kann dieses Forum Ihnen nun behilflich sein?
Hier ist doch niemand im Forum unterwegs, der Ihren Antrag bearbeitet bzw. niemand, der Sie begutachtet.

von
???

" ... keine vernünftige Antwort was nun der aktuelle Sachstand ist ..Jedesmal hieß es nur ja da ist was falsch ausgefüllt worden oder da ist noch was in Klärung..

Ich möchte einen klaren Stand bzw eine Aussage haben was da los ist , Es geht hier um meine Soziale und Finanzielle Existenz , da ein Absturz in Harz 4 droht "

Den Sachstand (!) hat man Ihnen ja anscheinend schon mehrmals, und das durchaus kompetent und zutreffend, mitgeteilt. Das Ihnen der Sachstand "beim ärztlichen Dienst"nicht gefällt, ist wieder eine andere Sache. Was Sie brauchen ist eine Entscheidung, ob und wie Sie gefördert werden.

Sie müssen sich allerdings darüber klar sein, dass sich Ihr Problem "drohendes Hartz 4" nicht durch die grundsätzliche Bewilligung von LTA löst. Sollten Sie nicht einen ganz konkreten Antrag wie z.B. "Eingliederungszuschuss wegen Umsetzung bei bisherigen Arbeitgeber" gestellt haben, werden Sie erst mal zu einem Beratungsgespräch eingeladen. An Ihrer Stelle würde ich versuchen, bereits jetzt für so ein Gespräch vorgemerkt zu werden, auch wenn noch keine Entscheidung vorliegt. - dann geht's später etwas schneller. Fragen Sie bei Ihrem Sachbearbeiter nach, welche Maßnahmen denn so allgemein von Ihrer DRV gefördert werden und mit welchen Maßnahmeträgern sie zusammenarbeiten. Dann können Sie sich bereits jetzt über Ihre Möglichkeiten informieren und so Entscheidungen schneller treffen.

Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, zur Überbrückung = Vermeidung von Hartz 4 eine Arbeit aufzunehmen. Sie wären nicht der erste und nicht der letzte, der diesen Weg geht. Aber teilen Sie vorab der DRV eine eventuelle Beschäftigung auch mit dieser Begründung mit, damit keine Missverständnisse aufkommen.
So eine Zwischenbeschäftigung hat später natürlich Auswirkungen auf das Übergangsgeld. Das ist aber nur dann problematisch, wenn Sie übertariflich verdient haben.

von
HotRod

Die Androhungen von Untätigkeitsklagen und Dienst- /Fachaufsichtsbeschwerden wirken manchmal wie ein Wunder, wie ich aus Erfahrungen mit diversen Behörden weiß !

Mit diversen Verzögerungsstrategien versuchen die Behörden, ihre "Kunden" an die JobCenter ab zu schieben, damit sie von dort aus zu Hungerlöhnen den Arbeitgebern überlassen werden können.

Spätestens seit Schröders AGENDA 2010 und Einführung des menschenverachtenden HARTZ 4 dürfte wohl bekannt sein, dass in Deitschland die Wirtschaft und das Kapital das Sagen haben und nicht das Parlament und schon gar nicht die Wähler !

Würg...

von Experte/in Experten-Antwort

Leider können wir Ihnen zum Sachstand natürlich auch keine Auskünfte geben. Da müssen Sie vor Ort hartnäckig bleiben.