Hinzuverdienst bei großer Witwenrente

von
NORA

Mein Mann ist im Juni 2022 verstorben. Ich erhalte eine große Witwenrente in Höhe von € 455,77 (brutto). Ich selbst habe eine Rente in Höhe von € 905,82 (brutto). Kann ich einen Minijob mit € 520,00 annehmen? Wird mir dann von der Rente etwas abgezogen?

Experten-Antwort

Hallo Nora,

die Einkommensänderung durch Aufnahme des Minijobs vor dem 01.07.2023 würde sich erst zum 01.07.2023 auf die Höhe der Witwenrente auswirken.
Beim Minijob gibt es bezüglich der Versicherungspflicht zur Rentenversicherung Gestaltungsmöglichkeiten, die Sie sich am besten in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung genauer erläutern lassen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Berater

Zitiert von: Experte/in
Hallo Nora,

die Einkommensänderung durch Aufnahme des Minijobs vor dem 01.07.2023 würde sich erst zum 01.07.2023 auf die Höhe der Witwenrente auswirken.
Beim Minijob gibt es bezüglich der Versicherungspflicht zur Rentenversicherung Gestaltungsmöglichkeiten, die Sie sich am besten in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung genauer erläutern lassen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Der Experte hat wohl vergessen, dass deratige Beratungen seit fast 3 Jahren auch telefonisch möglich sind. Nicht zu glauben, wofür hier Präsenzberatungen angeboten werden. Da kann sich der aktive Berater ja noch so behühen, die telefonischen Beratungenn anzupreisen, wenn hier vermeinttliche "Experten der Theorie" ganz anders antworten.

von
W°lfgang

Zitiert von: Berater
Der Experte hat wohl vergessen, dass deratige Beratungen seit fast 3 Jahren auch telefonisch möglich sind.

Nebenbei: aus nicht unerheblichen Rückmeldungen von Versicherten - die bei mir natürlich im Büro auflaufen können/dürfen - habe ich nicht wirklich positive/ungefragte Rückmeldungen zu den 'Beratungsangeboten' der DRV erhalten /täglich/zunehmend, was Video /Präsens /Termin erst in 6 Monaten möglich, ermöglicht.

In Summe ist das einfach *Scheiße! für die Versicherten ...

Mag vielleicht/individuell ein regionales Problem sein ...obwohl, die Geburtenstarken Jahrgänge wandern bundesweit auf die Beratungsstellen zu - dann doch wohl eher ein administratives/organisatorisches Problem ...das der DRV-Kopf nicht genug 'DRV-Krabbelkidzz dazu vorbereitet zu haben scheint, hier individuell auf 'ältere' Personen - meist OHNE Internetz/Telefonverständniz - eingehen zu können ;-)

279 - brutto

von
Berater

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: Berater
Der Experte hat wohl vergessen, dass deratige Beratungen seit fast 3 Jahren auch telefonisch möglich sind.

Nebenbei: aus nicht unerheblichen Rückmeldungen von Versicherten - die bei mir natürlich im Büro auflaufen können/dürfen - habe ich nicht wirklich positive/ungefragte Rückmeldungen zu den 'Beratungsangeboten' der DRV erhalten /täglich/zunehmend, was Video /Präsens /Termin erst in 6 Monaten möglich, ermöglicht.

In Summe ist das einfach *Scheiße! für die Versicherten ...

Mag vielleicht/individuell ein regionales Problem sein ...obwohl, die Geburtenstarken Jahrgänge wandern bundesweit auf die Beratungsstellen zu - dann doch wohl eher ein administratives/organisatorisches Problem ...das der DRV-Kopf nicht genug 'DRV-Krabbelkidzz dazu vorbereitet zu haben scheint, hier individuell auf 'ältere' Personen - meist OHNE Internetz/Telefonverständniz - eingehen zu können ;-)

279 - brutto

Man merkt eben, dass Sie nicht genau informiert sind. In mehr als 90 % Prozent aller Fälle ist eine telefonische Beratung oder Antragsaufnahme effektiv und auch möglich und diese Termine sind „spätestens“ innerhalb von 4, in meiner Region (Westfalen) in 2 Wochen zu erhalten. Es wird Zeit von alten verkrusteten Strukturen Abschied zu nehmen und sich auf neue (Telefon- Videoberatung und angebotene Onlinedienste) einzulassen, sonst bleibt man ziemlich sicher auf der Strecke. Ob einem das nun gefällt oder nicht, spielt dabei letztlich keine Rolle.

von
Schade

Statt sich über die Beratungsqualität zu ärgern oder dem Experten Praxisnähe abzusprechen, könnte man der Fragestellerin auch ganz einfach raten, dass in diesem Fall die Versicherungspflicht beim Minijob wohl günstiger ist.

Verdient sie 520 € zahlt sie zwar knapp 20 € RV Beiträge, fährt jedoch bei der Einkommensanrechnung bei der Witwenrente um etwa 50 € günstiger.
Und steigert durch diese Beiträge Jahr für Jahr diese Altersrente.

Je nach Verdienst und welche Rente sie selbst bekommt (EM statt AR) könnte das auch weniger an Vorteilen sein.

Und damit bin ich doch wieder bei der persönlichen Beratung, .....und ob das am Telefon geht??

Das hängt von der Kundin ab ob die sich darauf einlässt....grins

von
W°lfgang

Zitiert von: Berater
Es wird Zeit von alten verkrusteten Strukturen Abschied zu nehmen und sich auf neue (Telefon- Videoberatung und angebotene Onlinedienste) einzulassen,

Hallo Berater,

zum Verständnis: bin da absolut kein Gegner von neuen Techniken!

Wenn der Berater das via VR auch zum Höhepunkt bringen kann - gern ...ist wohl wie Sex via VR, auch wenn das 'Gefühl' als solches fehlt.
Alle Achtung, dass Sie auf diesem Weg 90% aller Versicherten vollumfänglich befriedigen können ;-) Nebenbei: Ist das Ihre Sichtweise (abgehakt/komplett erledigt), oder gar nach verifizierter Rückkoppelung zu den Nachfragenden? ...

Gruß
w.

von
Berater

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: Berater
Es wird Zeit von alten verkrusteten Strukturen Abschied zu nehmen und sich auf neue (Telefon- Videoberatung und angebotene Onlinedienste) einzulassen,

Hallo Berater,

zum Verständnis: bin da absolut kein Gegner von neuen Techniken!

Wenn der Berater das via VR auch zum Höhepunkt bringen kann - gern ...ist wohl wie Sex via VR, auch wenn das 'Gefühl' als solches fehlt.
Alle Achtung, dass Sie auf diesem Weg 90% aller Versicherten vollumfänglich befriedigen können ;-) Nebenbei: Ist das Ihre Sichtweise (abgehakt/komplett erledigt), oder gar nach verifizierter Rückkoppelung zu den Nachfragenden? ...

Gruß
w.

Sogar die größten Skeptiker gegenüber einer Telefonberatung äußern sich danach überwiegend positiv. Einzelne unbelehrbare Ausreißer gibt es natürlich immer. Keine Fahrtkosten, Zeitersparnis und trotzdem inhaltlich voll umfänglich beraten, wo soll dann der Nachteil gegenüber einer Präsenzberatung sein? Ob ich den Versicherten am Telefon oder vor mir sitzen habe, ich beantworte doch die Fragen nicht anders.

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