Hochschulzeit versus Arbeitslosigkeit

von
ElkeK

In den achtziger Jahren habe ich sowohl Hochschulzeiten und Arbeitslosigkeit in meinem Versicherungsverlauf.

Was wird denn nun bewertet und wie? Immer nur eine Zeit, aber welche und in welcher Höhe?

von
Experte-10

Hochschulzeiten werden ausradiert, Arbeitslosigkeit wird voll zur Durchschnittsermittlung herangezogen.

von
Sich an die wahren Experten wenden

Zitiert von: ElkeK
In den achtziger Jahren habe ich sowohl Hochschulzeiten und Arbeitslosigkeit in meinem Versicherungsverlauf.

Was wird denn nun bewertet und wie? Immer nur eine Zeit, aber welche und in welcher Höhe?

Beantragen Sie bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger eine RentenAUSKUNFT mit einer kompletter Rentenberechnung, also mit allen Anlagen. Anhand dieser Berechnung können Sie die Bewertung der einzelnen Zeiten nachvollziehen.

Nur soviel zum Pseudo-Experten: "Ausradiert" wird gar nichts.

von
KSC

Dass parallel liegende Zeiten nicht doppelt gezählt werden, sollte eigentlich jedem einleuchten (mehr als 12 Monate passen nicht in ein Jahr - wenn ich 2 Jobs parallel habe kommt ja auch keiner auf die Idee, dass ich im Jahr 24 Beitragsmonate zurückgelegt habe, oder?)

Und für die Berechnung/Bewertung wird das herangezogen was höher bewertet wird, wobei man anmerken muss dass es für Studienzeiten ohnehin keine Entgeltpunkte gibt und diese sich bestenfalls in der Gesamtleistungsbewertung bemerkbar machen.

Das rechnet die Maschine schon richtig.....

von
Experte-10

Zitiert von: ElkeK
Zitiert von: Experte-10
Hochschulzeiten werden ausradiert, Arbeitslosigkeit wird voll zur Durchschnittsermittlung herangezogen.

Wer radiert das weg? Muss man das beantragen?

Können Sie halten wie ein Dachdecker. Passiert alles automatisch.
Die Hochschulzeiten erhöhen die Rente.

von
ElkeK

Zitiert von: Experte/in
Hallo ElkeK,

auch ich empfehle Ihnen, bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger eine Rentenauskunft mit Anlagen anzufordern.

Genau diese ist die Grundlage meiner Anfrage. In dieser Anlage sind zwar die Zeiten verzeichnet, jedoch nicht wie diese bewertet sind.

P.S: Die Bemerkungen zum Ausradieren sind nicht von mir.

von
Jonny

Zitiert von: ElkeK
Zitiert von: Experte/in
Hallo ElkeK,

auch ich empfehle Ihnen, bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger eine Rentenauskunft mit Anlagen anzufordern.

Genau diese ist die Grundlage meiner Anfrage. In dieser Anlage sind zwar die Zeiten verzeichnet, jedoch nicht wie diese bewertet sind.

P.S: Die Bemerkungen zum Ausradieren sind nicht von mir.

Der/die Expertin meint "mit Anlagen" diejenigen, in denen die Entgeltpunkte für Beitragszeiten, beitragsfreie Zeiten und beitragsgeminderte Zeiten enthalten sind. Diese werden seit geraumer Zeit von der DRV nur noch auf Anfrage verschickt, weil sie die Empfänger - so die Rentenversicherung - "nicht verstehen und damit überfordert sind". Dass dies nicht so ist, kann man Ihrer berechtigten Anfrage entnehmen.

Hochschulzeiten werden übrigens selbst nicht bewertet, Arbeitslosigkeit grundsätzlich schon. Fragt sich nur, wie denn beides gleichzeitig sein kann, sich nämlich einerseits dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen und andererseits mindestens 20 Stunden zu studieren.

von
Torben

Zitiert von: Spätaussiedlersohn
Gibt's hier eig. nur noch Verrückte?
Berechtigte Frage! An sich ist dieses ein seriöses Forum, welches für viele hilfreich ist. In letzter Zeit wird nebenher allerdings getrollt wie nie zuvor. Kai ser, Gro ko, Angela, ausgestattet mit mehreren Aliasnamen sind federführend. Aber auch andere schenken sich nichts, was Beleidigungen oder sinnfreie Kommentare betrifft. Die einen werden für ihre Fragen beleidigt, die anderen wegen ihren Antworten. Schade für diejenigen wie KSC, Schade, W*lfgang und viele andere, die immer bemüht sind, zu helfen!

von
W°lfgang

Zitiert von: Torben
Schade für diejenigen wie KSC, Schade, W*lfgang und viele andere, die immer bemüht sind, zu helfen!

Hallo Spätaussiedlersohn,

'Wir' sind vielleicht in einem Alter mit einiger Berufserfahrung, um über sinnfreie Beiträge einfach hinwegzuschauen/sie zu ignorieren - Ihre neuesten Beiträge sind davon sicher auch betroffen!! ;-)

Tipp: Antworten Sie nur auf das, was Sie wirklich (schon) verstehen - ansonsten geben Sie sich nur der Lächerlichkeit im Dschungel des Rentenrechts preis *g

Gruß
w.

von
ElkeK

Zitiert von: Jonny
[quote=348739][quote=348670]Hallo ElkeK,

... Fragt sich nur, wie denn beides gleichzeitig sein kann, sich nämlich einerseits dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen und andererseits mindestens 20 Stunden zu studieren.

Danke, für Ihre Antworten.

An Jonny:
Laut eines Urteils des Landessozialgerichts Celle (gegen Arbeitsamt) war das möglich, da einerseits umfangreiche Vorkenntnisse in der Studienthematik nachgewiesen werden konnten, der geringeren Studienaufwand ermöglichte. Hinzu kamen auch die Semesterferien.

Der Bezug des Arbeitslosengeldes für Studenten während des Studiums war aufgrund eines höchstrichterlichen Urteils ermöglicht worden. Dieses war allerdings nur von kurzer Dauer, da der Gesetzgeber diese Lücke binnen eines halben Jahres schloss.

Die Regelung wurde wahrscheinlich nur von 2-3 Menschen in Deutschland in Anspruch genommen. Dieses ist ca. 40 Jahre her und hat seine Spuren bis heute bei diesen im Versicherungsverlauf hinterlassen.

von
Nicht wahr?

Zitiert von: ElkeK

Die Regelung wurde wahrscheinlich nur von 2-3 Menschen in Deutschland in Anspruch genommen. Dieses ist ca. 40 Jahre her und hat seine Spuren bis heute bei diesen im Versicherungsverlauf hinterlassen.

Und von diesen 2-3 meldet sich einer hier im Forum?
Ist ja fast unglaublicher als ein hoher Lottogewinn! :-)

von
W°lfgang

Zitiert von: ElkeK
Dieses ist ca. 40 Jahre her und hat seine Spuren bis heute bei diesen im Versicherungsverlauf hinterlassen.

Spuren???

Hallo ElkeK,

der Kontext Ihrer Anfrage ist eine vermeintliche Schlechterstellung Ihrer gemeinsamen Versicherungszeiten Studium und Arbeitslosigkeit gegenüber denjenigen, die nur Studium oder Arbeitslosigkeit ohne Überschneidung hatten und jetzt vor dem Rentenalter stehen.

Sehe ich das richtig? Und, wo sehen Sie eine Benachteiligung in Bezug zur Rentenberechnung /Anerkennung der Versicherungszeiten?

Sie wollen doch nicht auf das Rentenrecht/Berechnungen vor fast 40 Jahre anspielen, in dem eine Studienzeit noch sehr fürstlich honoriert werden konnte - oder? Allerdings wurden für ALG-Zeiten ab 1983 (davor waren es ja eh kurzfristig Beitragszeiten) nahezu dieselben Berechnungsmaßstäbe angesetzt...sofern meine Erinnerung mich nicht trügt ;-) Und, eine 'doppelte' Anrechnung erfolgte auch damals nicht!

Gruß
w.
PS: einen Experten-Kommentar gab es zu Ihrer Anfrage bisher nicht – folgt vielleicht noch, sobald aus dem Pool zurück ;-)
Um es kurz zu fassen: die Studienzeit ist schon lange keine mehr zu bewertende Anrechnungszeit, die ALG-Zeit schon - sofern diese Zeit als Anrechnungszeit zu berücksichtigen ist.

von
Experte-10

Zitiert von: W°lfgang

Um es kurz zu fassen: die Studienzeit ist schon lange keine mehr zu bewertende Anrechnungszeit, die ALG-Zeit schon - sofern diese Zeit als Anrechnungszeit zu berücksichtigen ist.

Die Studienzeiten erhöhen die hochgerechneten Entgeltpunkte beträchtlich!
Von Erwerbsminderungsrente haben Sie wohl keine Ahnung.