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Höhe Altersrente und Antrag teilweiser EM Rente

von
Peggy Dederichs

Guten Tag,

ich bin erst 42 und werde vermutlich eine teilweise EM Rente nach der Reha beantragen müssen.
Hierzu habe ich ein paar Fragen:

Wenn ich au entlassen werde mit dem Hinweis, nur noch 3 bis unter 6 Stunden arbeiten zu können, ist der Reha Antrag = ein Rentenantrag auf teilweise EM? Oder wird nochmal geprüft und es könnte auch eine volle EM herauskommen?

Bei voller EM wird bezüglich der Altersrente ja so getan, als würde man bis zum Erreichen des Alters in dem Regelaltersrente gezahlt wird, Beiträge wie in den letzten Jahren gezahlt haben. Ist das korrekt? Wieviele Jahre werden für die Berechnung hinzugezogen?

Was passiert mit der Höhe der Regelaltersrente, wenn ich jetzt schon teilweise EM Rente bekomme?

Ich freue mich auf Ihre Antworten.

LG Peggy

von
KSC

Ich glaube Sie verteilen das Fell des Bären schon bevor dieser erlegt wurde.

Jetzt warten Sie doch bitte erst mal wie die Reha verläuft und wie Sie entlassen werden.

Falls das beschriebene Leistungsvermögen so eintritt wie Sie meinen, könnte auch gar keine Rente rauskommen, weil der ärztliche Dienst der DRV es anders sieht als der Arzt in der Reha.

Aber seis drum - Sie können ja jederzeit die Rente beantragen, wenn Sie sich für voll oder teilweise erwerbsgemindert halten. Dann sehen Sie ( nach 2-4 Monaten) wie Sie beurteilt werden und ob eine Rente rauskommt oder nicht.

Die Zurechnungszeit geht im Bewilligungsfall nicht bis zur Regelaltersgrenze sondern nur bis 62!
Aber auch dann bekommen Sie als heute 42 jährige immerhin noch 20 Jahre geschenkt und nicht 25 Jahre bis 67. Ist doch auch ganz schön......aber vielleicht führt ja irgendeine künftige regierung auch die Zurechnungszeit bis 65 oder gar 67 ein????

Und wie die Regelaltersrente in 25 Jahren aussieht? Na da warten Sie doch besser ab wie sich die Gesetze bis dahin entwickeln.

Alles Gute

von
Peggy Dederichs

Guten Abend KSC,

nur, weil jemand nicht alle Details preisgibt, muss man ihn doch nicht verspotten.
Aber, damit auch Sie sehen, dass der Bär bereits tot ist: Ich werde nächste Woche auf jeden Fall arbeitsunfähig entlassen und die Ärztin meinte, sie würde im Bericht angeben, dass ich weniger als 6 Stunden arbeiten kann.

Und "schenken" lassen möchte ich mir sicher nichts. Ich habe ja nicht umsonst studiert und mir in den letzten 25 Jahren einen Namen in meiner Branche gemacht, umdenken alles wegzuwerfen.
Mein Arbeitsverhältnis bleibt ja erhalten und nach der Befristung plane ich (wenn es denn gesundheitlich wieder geht) wieder auf Vollzeit aufzustocken.

Ihre Bemerkungen finde ich respektlos und da Sie nicht auf eine meiner Fragen eine gescheite Antwort gegeben haben, ist Ihr Text zudem sinnlos.

Ich hoffe, es ist jemand hier, der meine Fragen beantworten kann und möchte.
Vielen Dank.

von
Geist

Das war doch eine gute Antwort von KSC.

von
Bartl

Hallo,

wenn sie nach der Reha arbeitsunfähig entlassen werden, gilt das Datum der Rehaantragstellung als Antragsdatum für den Rentenantrag. Es gibt zwischen Beantragung der vollen und teilweisen Erwerbsminderungsrente keinen Unterschied. Wenn jedoch im Entlassungbericht schon enthalten ist, dass sie noch 3 bis unter 6 Stunden arbeiten können, wird es sehr wahrscheinlich eine teilweise Erwerbsminderungsrente.

Für die Berechnung der Erwerbsminderungsrente wird ihr Versicherungskonto so gestellt, als hätten sie seit Eintritt der Erwerbsminderung bis zur Vollendung des 62. Lebensjahres Beiträge im Durchschnitt - der bereits gezahlten - gezahlt.

Wie die Regelaltersrente dann aussehen wird kann man jetzt natürlich noch nicht sagen, da man nicht weiß, wie sich ihr Erwerbsleben entwickelt. Es bleibt aber nicht bei der Höhe der Erwerbsminderungsrente, wenn sie nach Ablauf dieser wieder arbeiten und Beiträge bezahlen.

von
Silvia

Hallo Peggy

Die Erläuterungen von KSC sind berechtigt und dahingehend nachvollziehbar, da ein Rehaabschlussbericht zwar gutachterlichen Charakter hat, aber die abschließende Entscheidung über das Restleistungsvermögen des Rehabilitanten/oder Rentenantragstellers immer noch beim sozialmedizinischen/ärztlichen Dienst der DRV liegt.

Beachten Sie bitte, dass die nach Reha weiter vorliegende Arbeitsunfähigkeit nicht gleichzeitig auch Erwerbsminderung/-unfähigkeit bedeutet.

Die durch Ihre Rehaärztin attestierte Leistungsminderung, mit dem anzunehmenden Restleistungsvermögen von 3- unter 6 Std., könnte, wie Sie richtig darstellen, zu einer Anerkennung einer teilweisen oder vollen EMR abschließend führen.

Hierbei bleibt zu beachten, dass bei abschließender Prüfung des positiven und negativen Leistungsbilds für Sie immer das Restleistungsvermögen auf dem allgemeine Arbeitsmarkt abzuwägen bleibt.

Da Sie nach 2.1.1961 geboren sind greift auch der Berufusschutz nicht.

Der User KSC hat Ihnen nichts Böses gewollt, eher versucht klar darzulegen, dass Sie trotz AU-Entlassung und attestierter Leistungsminderung zunächst einmal abwarten müssen, was der im Anschluss nun zu stellende Rentenantrag bewirken wird.

Es kommt natürlich immer wieder vor, dass nach einer Reha die DRV eine Umwandlung des Rehaantrags in einen Rentenantrag befürwortet, prinzipiell jedoch aber selten, gemessen an der Vielzahl der Rehabilitanten.

Meine Erfahrung:
Aus der AHB-Klinik heraus wurde mir 2 x im Abstand von 5 Monaten Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres sowie eine Leistungsminderung im erlernten Beruf und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 3 - unter 6 Std. attestiert, doch von der Anerkennung einer EM war ich noch weit entfernt, obwohl vor 1961 geboren und Berufsschutz.
Im Klageverfahren vor dem Sozialgericht erhielt ich nachträglich das Anerkenntnis auf volle EM zugesprochen.

Sie müssen wirklich zunächst abwarten und auch erst einen Rentenantrag stellen, um in die Zukunft zu sehen.

Alles Gute wünscht Ihnen dazu Silvia

von
GroKo

Zitiert von: Peggy Dederichs

Guten Abend KSC,

nur, weil jemand nicht alle Details preisgibt, muss man ihn doch nicht verspotten.
Aber, damit auch Sie sehen, dass der Bär bereits tot ist: Ich werde nächste Woche auf jeden Fall arbeitsunfähig entlassen und die Ärztin meinte, sie würde im Bericht angeben, dass ich weniger als 6 Stunden arbeiten kann.

Und "schenken" lassen möchte ich mir sicher nichts. Ich habe ja nicht umsonst studiert und mir in den letzten 25 Jahren einen Namen in meiner Branche gemacht, umdenken alles wegzuwerfen.
Mein Arbeitsverhältnis bleibt ja erhalten und nach der Befristung plane ich (wenn es denn gesundheitlich wieder geht) wieder auf Vollzeit aufzustocken.

Ihre Bemerkungen finde ich respektlos und da Sie nicht auf eine meiner Fragen eine gescheite Antwort gegeben haben, ist Ihr Text zudem sinnlos.

Ich hoffe, es ist jemand hier, der meine Fragen beantworten kann und möchte.
Vielen Dank.


So so. 42 Jahre alt, studiert und "letzten 25 Jahren einen Namen in meiner Branche gemacht".

von
Herz1952

Hallo Peggy,

vergessen Sie das Gelaber von KSC. Es könnte schon rein rechtlich Freiheitsberaubung sein, wenn er Sie gegen Ihren Willen nicht gehen lässt.

Wenn man alle Delikte von Ärzten (auf für diese gilt das Strafgesetzbuch) anzeigen würde, gäbe es bald keine mehr. Ärzte sind nämlich aufgrund der Berufsordnung verpflichtet, sich selbständig die Gesetze und Verordnungen anzueignen, die ihren Beruf tangieren. Sie haben aber keine Zeit dafür, bzw. wissen das nicht einmal, da im Medizinstudium nicht darauf hingewiesen wird und auch keine Rechtsvorlesungen stattfinden. Dabei müssten sie nur in Internet gehen auf die Homepage der zuständigen Ärztekammer, da steht das alles drin.

Ausreden wegen der nicht vorhandenen Zeit lasse ich nicht gelten, denn der Tag hat doch 24 Stunden + die Nacht icon_smile.gif. Dies war unsere Devise in den 70ern als Informatiker, wenn wir die alten Hobel von damals programmieren mussten.

Ich bin zwar auch der Meinung, dass die Gutachter nicht fähig sind in 40 Minuten zu entscheiden, aber sie haben ja auch noch (hoffentlich) umfangreiche Berichte von Fachärzten. Jeder Gutachter hat aber in anderes System, bzw. der eine lässt frei reden, der andere nicht, der eine macht es so, der andere eben anders, da gibt es keine feste Regeln.

Mach Sie es bitte so wie es schon @Oldenburger vorgeschlagen hat, mehr kann Ihre Freundin momentan nicht machen und ist nicht sinnvoll.

Ich halte es so wie so für etwas verrückt, wenn schon jemand psychisch nicht auf der Höhe ist, Medikamente nimmt, die das Verhalten beeinflussen und dieses bewertet werden soll. Allerdings hat der Gutachter ja auch die Medikamentenliste des zu Begutachteten. Aber gerade psychische Krankheiten sind leider schwer zu beurteilen und zu behandeln.

Alles Gute für Ihre Freundin.

von
Peggy Dederichs

So so. 42 Jahre alt, studiert und "letzten 25 Jahren einen Namen in meiner Branche gemacht".

Ich möchte doch nur Antworten und keine sinnlosen Bemerkungen.
Aber einmal für Groko:
Ich habe 1992 (also mit 17) angefangen zu lernen, mich hochgearbeitet etc.
Als es nicht weiter ging habe ich nebenberuflich an der Hanse Schule in Lübeck 3 Jahre lang studiert. Jeden Dienstag und Freitag abends und den Samstag.

So komme ich auf 25 Jahre, eine gute Reputation in meinem Job und ein Studium.
Dieses liegt übrigens erst 5 Jahre zurück, daher gehe ich hier auch nicht leichtfertig in Rente oder lasse mir etwas schenken...

Experten-Antwort

Sofern auch nach Prüfung des Sozialmedizinischen Dienstes der DRV ein drei- bis unter sechsstündiges Leistungsvermögen festgestellt wird und Sie noch einen Arbeitsplatz innehaben, liegt eine teilweiser EM vor.

Bei der Berechung Ihrer Rente wird eine sog. Zurechnungszeit berücksichtigt. D. h., sie werden so gestellt, als ob Sie bis zu Ihrem 62. Lebensjahr gearbeitet hätten:

Bezüglich der Regelaltersrente wird auf die Ausführungen von Bartl verwiesen.