kann ich erwerbs minderungs rente beantragen

von
dw

habe ein lws syndrom mit verschleiß an der ganzen lenden wirbel säule
war im november auf reha wurde arbeits mässig auf 6 std und mehr eingestuft,aber nur mit einem schon arbeitsplatz und wurde als arbeits unfähig entlassen ich hab inzwischen eine gdb von 30 und starke schmerzen ohne schmerzmittel geht nix nicht mal sitzen oder schlafen,einen wieder eingliederungs versuch musste ich aufgrund der beschwerden abrechen mein krankengeld läuft am 1.10. aus
ich stehe noch in einem arbeits verhältnis bin 54 jahre alt
laut ausage meines behandelten arztes bin ich erst arbeits fähig wenn das versteift ist

von
Schade

Einen Rentenantrag zu stellen kann Ihnen keiner verbieten.

Wenn aber die Rehaärzte vor gut einem halben Jahr geschrieben haben, dass Sie noch grundsätzlich über 6 Stunden täglich (d.h. in Vollzeit) arbeiten können, spricht das nicht unbedingt dafür dass Ihre Erfolgschance groß ist.

Ob Sie die letzte Arbeit noch machen können steht auf einem anderen Blatt, vielleicht brauchen Sie ja "nur leichtere Arbeit"?

von
dw

momentan kann ich vor schmerzen trotz medikamente nicht mal schlafen
bei dem entlassungsbericht wurden zwar die chronischen schmerzen berücksichtigt aber nicht die ursache ich hab vorher schon mehrere jahre trotz rückenschmerzen gearbeitet hab das erst letztes jahr richtig checken lassen als fast nix mehr ging

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo, DW,

Sie können jederzeit einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung stellen. Ihr eigenes subjektives Empfinden über eine evtl. vorliegende Erwerbsminderung ist ausreichend um den Antrag zu stellen. Ein von der DRV bestellter Gutachter (Mediziner) wird sich mit Ihrem gesundheitlichen Zustand auseinander setzen und ein Gutachten erstellen, welches Grundlage wird, für die Entscheidung, ob eine volle oder teilweise EM vorliegt oder nicht. Ein formeller Antrag ist erforderlich. Diesen können Sie bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV in Ihrer Nähe aufnehmen lassen.

von
We

Hallo dw

Ich an Ihrer Stelle würde mich zunächst intensiv dem desolaten Gesundheitszustand widmen, zusehen wie man mit ärztlicher Hilfe etwas bei der Ursachenbekämpfung erreichen kann.

Wenn nach Ausschöpfung sämtlicher Gesundheitsförderungen der Gesundheitszustand es auch weiterhin nicht ermöglicht seinen Lebensunterhalt mit einer Erwerbstätigkeit zu bestreiten, käme der nächste Schritt.

Zunächst wurde Ihnen ärztlicherseits (behandelnder Arzt und Rehaklinik) ja in Aussicht gestellt, dass ggf. bei durchzuführenden medizinischen Maßnahmen die Möglichkeit einer Erwerbs-/Arbeitsfähigkeit auch zukünftig bestehen bleibt.

Bedenken Sie:
Alleinig mit einer EMR werden Sie Ihre Leiden nicht los und auch leider nicht gesunden!

Gruß We