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Keine unbefristete EM Rente da Verwaltung dagegen?

von
Herz

Ich hatte diese Woche endlich einen Gutachtertermin bei der DRV im Haus.

Der Gutachter hat am Ende mit mir zusammen grob das Gutachten formuliert und gab noch Empfehlungen bekannt die er mit reinschreibt, da ihm bei der Untersuchung etwas aufgefallen ist bei den Reflexen die wohl auffällig war Pathologisch sagte er.

Jedenfalls sagte er, er würde ja eine unbefristete Rente empfehlen aber schreibt 3 Jahre bis 2021 da die Verwaltung niemals mit einer unbefristet Rente mitgehen würde. Eine Reha verneint er da es bei mir nichts zu rehabilitieren gäbe oder durch Therapie zu verbessern oder ändern. Auch hätte die Verwaltung in der Akte dick unterstrichen, dass meine Schmerzstärke durch die Dauertherapie gesunken ist. Was ein Wink mit dem Zaunpfahl für ihn sein solle, dass ich doch dann wieder arbeiten könne.

Jetzt frage ich mich wer da in der Verwaltung sitzt, sind das auch Ärzte oder sind das Verwaltungskräfte? Wenn selbst det Arzt des eigenen sozialmedizinischen Dienstes sagt da komme ich nicht gegen an egal was ich bei der Begutachtung feststelle, dann lösst das ja tief blicken. Liegt es vielleicht daran, dass ich erst Ende 20 bin?

Muss ich dann 2021 alles nichteinmal machen Begutachtung usw?

von
Leo

Die DRV ist nicht an das Gutachten gebunden.

Und ja nach drei Jahren alles noch einmal!

Meine erste Rente war auch befristet, die DRV lehnte zuerst ab, obwohl das Gutachten eindeutig war!
Dieses Jahr wurde ich wegen der Verlängerung wieder Begutachtet, auch diesmal lies der Gutachter keine Zweifel offen, die DrV lehnte wieder erst ab. Erst im Widerspruch gab es eine EMR auf Dauer!

von
Leo

Die DRV ist nicht an das Gutachten gebunden.

Und ja nach drei Jahren alles noch einmal!

Meine erste Rente war auch befristet, die DRV lehnte zuerst ab, obwohl das Gutachten eindeutig war!
Dieses Jahr wurde ich wegen der Verlängerung wieder Begutachtet, auch diesmal lies der Gutachter keine Zweifel offen, die DrV lehnte wieder erst ab. Erst im Widerspruch gab es eine EMR auf Dauer!

von
Leo

Die DRV ist nicht an das Gutachten gebunden.

Und ja nach drei Jahren alles noch einmal!

Meine erste Rente war auch befristet, die DRV lehnte zuerst ab, obwohl das Gutachten eindeutig war!
Dieses Jahr wurde ich wegen der Verlängerung wieder Begutachtet, auch diesmal lies der Gutachter keine Zweifel offen, die DrV lehnte wieder erst ab. Erst im Widerspruch gab es eine EMR auf Dauer!

von
Herz

Aber wer in der Verwaltung sagt, nein das Gutachten beachten wir nicht? Ist ein wenig makaber, wenn es ein Verwaltungsangestellter ist. Es handelt sich ja auch nicht um elm externes Gutachten. Es war ja direkt beim sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung. Der Arzt hatte sein eigenes Zimmer mit Schild an der Tür. Wenn er sagt nach sozialmedizinischer Sicht ist eine Genesung unwahrscheinlich, Heilung Therapie etc können nicht erwartet werden oder bringen nichts daher volle EM unbefristet und jemand völlig Fachfremdes sagt äähhh nope.

Verstehe wer will

von
CANADA-1950

Guten Abend,

1. Der DRV-Gutachter kann/darf nur seine Empfehlung abgeben
2. Entscheidungen,treffen immer die Beamten der DRV-Verwaltung
3. Wenn der DRV-Gutachter aber in seiner Empfehlung schreibt,daß
eine/weitere Rehe "sinnlos" wären und Sie als austherapiert
gelten,werden die Beamten der DRV-Verwaltung dem auch
Rechnung tragen...........

MfG

von
Olga von der Wolga

EM-Renten werden grundsätzlich befristet vergeben, Ausnahme nur, wenn bald die Altersrente möglich ist oder die Erkrankung nach dem Stand der Medizin nicht heilbar ist.

von
CANADA-1950

Vergessen,

daß Sie,wenn Sie schreiben erst ca. 30.Jahre alt sind,mit zu
100% Sicherheit die nächsten 25.Jahre mit regelmäßigen Nach-
kontrollen zu rechnen haben,versteht sich natürlich von selbst.
Das muß aber zwangsläufig für Sie nichts negatives bedeuten.
Wenn sich bei Ihren,in jungen Jahren schlechten Gesundheitszustand nichts gravierend ändert,wird sich auch bei der Vollen EM-Rente
auf Zeit nichts ändern.

MfG und alles Gute für Ihr weiteres Leben

von
Leo

Eine Rente, die unabhängig von der Arbeitsmarktlage gezahlt wird, kann bis zu 9 Jahre befristet werden, danach ist sie auf Dauer zu gewähren!

von
Modi1969

Hallo,

der Sachbearbeitung (Angestellte UND Beamte..) ist es völlig egal, ob der Rentenantrag bewilligt oder abgelehnt wird. Die Entscheidung, ob eine Erwerbsminderung vorliegt, wird von Medizinern getroffen.
Grds. werden EM-Renten auf Zeit bewilligt (bis zu 3 Jahren), im begründeten medizin. Ausnahmefall auch direkt auf Dauer. Besteht die EM aus alleine medizinischen Gründen seit 9 Jahren, ist die Rente auf Dauer zu zahlen (Arbeitsmarktrenten sind immer zu befristen).
Wenn sich der begutachtete Arzt so sicher war, dass volle EM auf Dauer vorliegt, liegt es wohl nur an seiner evtl. unzureichenden Begründung, wenn der Mediziner der DRV diesem Votum nicht folgt.
Übrigens: es ist Ihr gutes Recht, gegen den Rentenbescheid - sofern er Ihren Erwartungen nicht entspricht, Widerspruch einzulegen. Dann wird die med. Entscheidung wieder überprüft...

von
Herz

Zitiert von: Modi1969
Hallo,

der Sachbearbeitung (Angestellte UND Beamte..) ist es völlig egal, ob der Rentenantrag bewilligt oder abgelehnt wird. Die Entscheidung, ob eine Erwerbsminderung vorliegt, wird von Medizinern getroffen.
Grds. werden EM-Renten auf Zeit bewilligt (bis zu 3 Jahren), im begründeten medizin. Ausnahmefall auch direkt auf Dauer. Besteht die EM aus alleine medizinischen Gründen seit 9 Jahren, ist die Rente auf Dauer zu zahlen (Arbeitsmarktrenten sind immer zu befristen).
Wenn sich der begutachtete Arzt so sicher war, dass volle EM auf Dauer vorliegt, liegt es wohl nur an seiner evtl. unzureichenden Begründung, wenn der Mediziner der DRV diesem Votum nicht folgt.
Übrigens: es ist Ihr gutes Recht, gegen den Rentenbescheid - sofern er Ihren Erwartungen nicht entspricht, Widerspruch einzulegen. Dann wird die med. Entscheidung wieder überprüft...

Wieso soll er Mediziner der DRV überzeugen? Er ist ein Mediziner der DRV. Er ist bei der DRV angestellt und arbeitet in der Abteilung sozialmedizinischer Dienst. Hat offensichtlich schon ein paar Jahre dort auf dem Buckel, wohl augenscheinlich ein paar Jahrzehnte. Er sagt sowas ja nicht nebenbei und grundlos oder weil er nicht weiß was er schreiben müsste um es unbefristet zu empfehlen. Weiterhin würde seine Meinung ja von anderen Gutachtern und Ärzten verschiedener Ämter und KH gestützt GdB 90 G B PG3. Alles kein Beweis für eine EM aber doch sicher triftige Indizien. Seit 2010 ging es nun stetig bergab bis zum jetzigen Zustand. Die Schübe hinterließen immer mehr ihre Spuren.

Daher meine Frage, wer sitzt in der Verwaltung? Nochmal ein Arzt der anhand aller Berichte entscheidet oder Frau Schmidt gelernte Fachkraft Gesundheitswesen Bürokraft, weil beim Arzt des sozialmedizinischen Dienstes war ich ja.

von
CANADA-1950

Hallo,

nochmal zum Verständnis
1.Der Gutachter der DRV kann nur eine/seine Empfehlung abgeben.
2.Entscheidungen in der Angelegenheit,obligt einzig und
allein den Beamten der Verwaltung.

MfG

von
Dr. Schneider

" Daher meine Frage, wer sitzt in der Verwaltung?"

Ein JURIST - und der hat immer die letzte Entscheidungsgewalt und kann alle anderen am Verfahren Beteiligten ( wie die Mediziner des sozial-med. Dienstes, Sachbearbeiter etc. ) überstimmen bzw. deren Empfehlung eben folgen oder auch nicht..

von
G. Krome

https://www.ihre-vorsorge.de/drv-forum/archiv/detail/jurist-bei-der-drv.html

von
CANADA-1950

Hallo,

ob die Entscheidungsträger Juristen sind,kann ich abschließend
auch nicht beantworten.
Nur soviel.Der Gutachter,ob nun von der DRV oder andere,muß
z.B. ein sogenanntes
Positives Leistungsbild
Negatives Leistungsbild
abgeben.
D.h. er muß explizit benennen,was Sie noch an Arbeit
nach Ihren Gesundheitlichen Zustand noch machen koennten
und was Sie im Gegenteil davon eben nicht mehr nach
Ihren Gesundheitszustand leisten koennen.
Dann ist auch von großer Bedeutung,ob der Gutachter,eventuell
die ärztlichen Untersuchungsergebnisse Ihres Facharztes zustimmt.
Wie z.B. das eine weitere Rehamaßnahme nichts mehr positives
für Ihren Gesundheitszustand beitragen würde.
Und/oder das Sie aufgrund Ihrer langen Leidensgeschichte
austherapiert.
Jedenfalls war es früher so gewesen und ich bezweifle,daß sich
an dieser Praxis etwas grundlegendes geändert haben sollte.
MfG

von
Schorsch

Zitiert von: CANADA-1950
Hallo,
ob die Entscheidungsträger Juristen sind,kann ich abschließend
auch nicht beantworten.

Die "Entscheidungsträger" sind sind sowohl Sozialmediziner als auch Juristen.

Während der "Obergutachter" des hausinternen sozialmedizinischen Dienstes der DRV eine abschließende sozialmedizinische Einschätzung abgibt, bewertet ein Hausjurist der DRV die rentenrechtlichen Voraussetzungen.

Vorher verlässt kein schriftlicher Renten-/Ablehnungs-Bescheid das Haus.

MfG

von
Schade

Warten Sie doch erst mal ab, wie entschieden wird, bevor Sie schon über hätte, wenn und aber diskutieren.

Was haben Sie eigentlich beantragt? Reha oder Rente?

von
Herz

Danke, das sind doch jetzt mal konkrete Antworten.

Es gibt einen SB der die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen prüft, den sozialmedizinischen Dienst der das Gesundheitliche prüft und einen entscheidungsbefugten Dritten der sm Ende alles bekommt und dann entscheidet ob und was.

von
Leserhamster

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: CANADA-1950
Hallo,
ob die Entscheidungsträger Juristen sind,kann ich abschließend
auch nicht beantworten.

Die "Entscheidungsträger" sind sind sowohl Sozialmediziner als auch Juristen.

Während der "Obergutachter" des hausinternen sozialmedizinischen Dienstes der DRV eine abschließende sozialmedizinische Einschätzung abgibt, bewertet ein Hausjurist der DRV die rentenrechtlichen Voraussetzungen.

Vorher verlässt kein schriftlicher Renten-/Ablehnungs-Bescheid das Haus.

MfG

Der Fall von Userin Leni wird äußerst interessant, wenn er wahr ist. Das Bundessozialgericht entscheidet, ob ihre Ansicht, nicht voll EM zu sein, richtig ist oder nicht in der Revision.
Stellen Sie sich vor, Leni gelingt es auf diese Weise, die DRV zu zwingen, sie als nicht voll EM einzustufen.

Persönlich: Können Sie sich, Schorsch, die Beweggründe von Leni vorstellen? Mir gelingt es nicht.

von
Herz

Warum abwarten?

Der Gutachter hat mit mir zusammen den Inhalt seines Gutachtens formuliert und eben gesagt eine unbefristete würde er empfehlen aber die Verwaltung würde da niemals mitgehen also macht er 3 Jahre bis 2021 Rehaempfehlung macht er begründet Nein.

Ich habe EM Rente beantragt. Eine Reha macht keinen Sinn, da es dadurch zu keinerlei Verbesserung der EM kommen kann, so sah es auch der Gutachter und die behandelnden Ärzte eh.