Keine unbefristete EM Rente da Verwaltung dagegen?

von
W*lfgang

Zitiert von: Herz
Der Gutachter hat mit mir zusammen den Inhalt seines Gutachtens formuliert und eben gesagt eine unbefristete würde er empfehlen aber die Verwaltung würde da niemals mitgehen also macht er 3 Jahre

Hallo Herz,

die Logik des Gutachters dahinter verstehe ich nicht. Entgegen seiner soz.-med. Überzeugung 'kuscht' er vor der Verwaltung - wohl (Erfahrungs)wissend, dass die Rente eh befristet wird ...warum steht er dann nicht zu seiner Prognose, wenn Sie einkassiert/befristet wird, sollte ihm das bei reinem Gewissen egal sein.

Nene, das sind Verwaltungsinterne Gründe, in die er selbst eingebunden ist - auch der will seine LOB auf dem Konto haben ;-)

Gruß
w.

von
Herz

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Herz
Der Gutachter hat mit mir zusammen den Inhalt seines Gutachtens formuliert und eben gesagt eine unbefristete würde er empfehlen aber die Verwaltung würde da niemals mitgehen also macht er 3 Jahre

Hallo Herz,

die Logik des Gutachters dahinter verstehe ich nicht. Entgegen seiner soz.-med. Überzeugung 'kuscht' er vor der Verwaltung - wohl (Erfahrungs)wissend, dass die Rente eh befristet wird ...warum steht er dann nicht zu seiner Prognose, wenn Sie einkassiert/befristet wird, sollte ihm das bei reinem Gewissen egal sein.

Nene, das sind Verwaltungsinterne Gründe, in die er selbst eingebunden ist - auch der will seine LOB auf dem Konto haben ;-)

Gruß
w.

Wenn man darüber nachdenkt, klingt das sogar logisch. Wie gesagt er war sicher nicht den ersten Tag dort und kennt sehr sicher die Abläufe.

von
W*lfgang

Zitiert von: Herz
Der Gutachter hat mit mir zusammen den Inhalt seines Gutachtens formuliert und eben gesagt eine unbefristete würde er empfehlen aber die Verwaltung würde da niemals mitgehen also macht er 3 Jahre

Hallo Herz,

die Logik des Gutachters dahinter verstehe ich nicht. Entgegen seiner soz.-med. Überzeugung 'kuscht' er vor der Verwaltung - wohl (Erfahrungs)wissend, dass die Rente eh befristet wird ...warum steht er dann nicht zu seiner Prognose, wenn die einkassiert/befristet wird, sollte ihm das bei reinem Gewissen egal sein.

Nene, das sind Verwaltungsinterne Gründe, in die er selbst eingebunden ist - auch der will seine LOB auf dem Konto haben ;-)

Gruß
w.

von
Anonym!

Ich rede mal Klartext. Der Gutachter hat blödsinn daher geredet.

Juristisch gesehen, hat das letzte Wort die Verwaltung.

Ich kenne jedoch keinen einzigen Fall, wo die Verwaltung schlechter entschieden hat wie der Arzt.

Das ist auch logisch. Auch wenn es hier keine glauben mag, es geben keine Vorgaben, ob man zu viel oder zu wenig bewilligt hat. Es gab noch nie ein Anweisung dazu, auch nicht inodfiziell. Das ist auch logis h, weil die Rentenversicherung keine Sparziele für Leistungen von der Politik aufgebrummt bekommt. Es geben nur Sparziele für Verwaltungskosten, aber nicht für Kosten für Leistungen.

Das was der Gutachter gesagt hat, ist nur seine persönliche Angst. Mut Gutachten verdient mein ein gutes Zubrot und kann damit auch gut werben. Da denkt sich halt der eine oder andere Arzt, dass wenn er zu großzügug ist, keine Aufträge bekommt.

von
Witzbold

...deswegen habe ich auch geträumt, dass die DRV jedes Mal abgelehnt hat obwohl die Gutachten etwas völlig anderes aussagten!

Experten-Antwort

Nach geltendem Recht sind Rente wegen Erwerbsminderung grundsätzlich befristet zu gewähren, es sei denn, eine Besserung ist unwahrscheinlich. Die Verwaltung der DRV entscheidet über Ihren Rentenantrag auf Grundlage der Feststellungen des medizinischen Dienstes der DRV bzw. des begutachtende Arztes. Bei einem schlüssigen Gutachten wird dieses auch von der Verwaltung so berücksichtig.